Sonntag, 19.05.: Nach einem sehr reichhaltigen Frühstück im siebten Geschoss unseres schönen Hotels Quito sollte es direkt Richtung Tena weitergehen. Im Briefing gestern Abend machte uns Carlos ein kleines bisschen Angst, als er sagte, dass die Busfahrt in dem öffentlichen Bus nach Tena etwa sechs Stunden dauern würde, und es wahrscheinlich ist, dass der Bus keine Toilette hat, und es auch keinen planmässigen Stopp geben würde. Ausserdem würde er uns empfehlen, unser Handgepäck immer auf unserem Schoß zu behalten, da es möglichweise entwendet werden könnte wenn wir es unter dem Sitz oder oben auf der Ablage deponieren sollten… Heute Morgen dann schönerweise die Entwarnung: Für 4,25$ pro Person bestand die Möglichkeit einen kleinen privaten Bus zu bekommen, der stoppt wann immer wir wollen und auch eine Stunde schneller ist. Natürlich war damit jeder einverstanden…
Die Fahrt nach Tena ist wirklich sehr angenehm. Alles ist grün, man sieht fast keine Menschen… es war den ganzen Tag ziemlich bewölkt, teilweise hat es heftig geregnet… An einer Baustelle mussten wir etwa 10 min warten… Zeit genug für ein kurzes Schläfchen unseres Fahrers
Bei einer Toilettenpause erklärte uns Carlos noch ein paar Dinge über den Tagesablauf und den Ort Tena. Er ist schon lustig drauf, und hat ein superwitziges Lachen…
Gegen 14 Uhr kamen wir dann in Tena an, checkten in unserer Lodge ein und machten uns dann auf den Weg zum Fluss, um ein bisschen zu Schwimmen und das gute Wetter zu geniessen…
Ist auch wirklich ein sehr schönes Örtchen. Sehr erfrischend, aber eine üble Strömung. Morgen werden wir hier raften…
Auf unserem Rückweg ins Hotel fing es dann an heftigst zu regnen. Klatschnass kamen wir am Hotel an…
Gegen Abend hatte sich das Wetter wieder beruhigt so dass wir ohne nass zu werden ins Restaurant “Chiquito” einlaufen konnten. Es gab leckeres Curry-Hähnchen
Alle Namen kann ich noch nicht, aber ich versuchs mal von links nach rechts: Sonya (aus Kanada), … (auch aus Kanada), Sophie (aus Kanada), Jan (aus Washington D.C.), (bissl verdeckt) Sam (aus New York), Chloe (aus Kanada), Isaac (aus Kanada, Bruder von Sonya), Emma (aus Liverpool, England), … (aus Irland), Diedra (aus Irland, Frau von … aus Irland
), Lindsay (aus den USA), … (aus den USA), Carmen (aus Deutschland), Chelsea (aus Toronto, Kanada) und Becci (ebenfalls aus Toronto)
Die anderen Namen lerne ich dann in den nächsten Tagen. Carlos dürfen wir übrigens seit heute Abend auch “Carlito” nennen… Es bleibt aber dabei… die Leute sind wirklich alle supernett und es wird einem echt nicht langweilig… Was ich bisher über die Leute erfahren habe ist auch sehr interessant. ich bin nach dem irischen Ehemann der Zweitälteste. Alle anderen sind irgendwo zwischen 20 und 30. Wir haben zwei Ärzte, drei Manager und zwei Ingenieure dabei.
Nach dem Essen wollten wir noch ein wenig die Stadt unsicher machen, aber das war leider nicht möglich… nix los hier am Sonntag Abend. Liegt vielleicht auch ein wenig daran, dass in Ecuador am Sonntag kein Alkohol ausgeschenkt werden darf… Bis auf einen beleuchteten Kinderzug war hier absolute tote Hose angesagt…
Morgen gehts also den ganzen Tag zum Rafting. Ich bin mal gespannt Zeit zum Schlafen. Ich bin hier mit Jan (28, Ingenieur) und Sam (28, Arzt) auf einem Zimmer. Beide supernett.
Buenos noches