Sonntag, 24.08.: Hallo mal wieder an alle Leser meines kleinen Urlaubsblogs. Wie die Überschrift schon vermuten lässt, führt mich bzw. uns (Sindy und mich) die nächste Reise auf die größte Insel der Welt, nach Grönland. In den nächsten zweieinhalb Wochen erhoffen wir uns tolle Wanderungen, unglaublich schöne Natur und hoffentlich auch ein paar nächtliche Polarlichter. Da der Großteil der Insel permanent mit Eis und Schnee bedeckt ist, werden wir uns ganz am Südzipfel Grönlands aufhalten, und uns hier ein wenig umsehen. Unsere Fortbewegungsmittel werden dabei hauptsächlich unsere Beine oder auch mal ein Zodiac (Schlauchboot) sein. Gespannt sind wir auch schon auf die Übernachtungen im Zelt mitten in der Natur sowie in den kleinen Dörfern im Landesinneren.
Ich hoffe, ich finde noch irgendwie eine Lösung um den Blog regelmäßig hochladen zu können, denn so wirklich viel WLAN erwarte ich in Grönland nicht. So oder so werde ich natürlich regelmäßig über die Vorkommnisse des Tages etwas schreiben, auch wenn ich diese erst ein paar Tage später hochladen kann. Mit dabei wird übrigens auch unsere Freundin Stephy aus München sein (vielleicht kennt Ihr sie noch von unseren Südafrika- oder Madagaskarreisen). Los geht`s am Donnerstag Richtung Reykjavik, und dann zwei Tage später weiter nach Grönland. Wir sind voller Vorfreude, und hoffen auf eine tolle Zeit.

Und nun noch (wie immer) die Reiseroute und das Tag-für-Tag-Programm.

1. Tag: Flug Reykjavik Keflavik – Narsarsuaq / Qaleraliq Gletscher-Camp
Individuelle Anreise nach Reykjavik Keflavik.
Unsere Aktivreise startet am späten Nachmittag mit dem Flug von Keflavik nach Narsarsuaq in Südgrönland.
Voraussichtliche Abflugzeit: 17:30 Uhr (Änderungen vorbehalten)
Wir empfehlen eine Vorübernachtung in Reykjavik. Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung.
Nach Ihrer Ankunft am kleinen Flughafen von Narsarsuaq werden Sie von unserem lokalen Guide empfangen. Es erfolgt ein Vorbereitungsgespräch und Sie packen zusammen mit Ihrem Guide Ihr Gepäck in wasserdichte Packsäcke um (90 Liter). Nicht benötigtes Gepäck wird in Narsarsuaq aufbewahrt.
Unser Abenteuer beginnt mit der Bootfahrt in Richtung Qaleraliq Camp. Dabei durchqueren wir den Tunulliarfik Fjord mit seinen zahlreichen Eisbergen, durch diese hindurch wir geschickt navigieren. Wir erreichen unser in spektakulärer Lage befindliches Zeltlager. Die gemütlichen und charmanten Kuppelzelte sind direkt an einem feinen Sandstrand errichtet, von wo aus sich eine fantastische Aussicht auf drei Gletscherfronten des Qaleraliq Gletschers bietet. Übernachtung mit donnernder Schlafmusik des kalbenden Gletschers. Ein wirklich einzigartiges Erlebnis!
Das Camp am Qaleraliq-Gletscher ist der Ort, an dem Sie die unberührte grönländische Wildnis atmen und fühlen können. Dieser Ort liegt in völliger Abgeschiedenheit, daher ist der Standard einfach, aber gelegen an einem der spektakulärsten und schönsten Orte Südgrönlands. Es gibt Gemeinschaftszelte für die Einnahme der Mahlzeiten, die mit Tischen, Stühlen, Gasherd und Küchenutensilien ausgestattet sind. Die Unterbringung erfolgt in festinstallierten Dome-Zelten (Schlafsäcke notwendig). Gemeinsame Eimer-Toiletten befinden sich außerhalb der Zelte. Da das Lager in der wilden Natur liegt, gibt es keine Elektrizität. Bitte bringen Sie daher vollständig geladene Akkus sowie Ersatzakkus oder Batterien für Ihre Kamera oder sonstige elektrischen Geräte mit.
Unterkunft: Qaleraliq Gletscher Camp
2. Tag: Wanderung zum Tasersuatsiaq See & Blick auf das grönländische Inlandeis
Eine Wanderung führt uns zum großen See Tasersuatsiaq, wo Sie ein herrlicher Panoramablick auf das Inlandeis erwartet. Zu Fuß durchqueren wir ein einzigartiges wüstenähnliches Sandtal, welches dann in eine völlig andere Landschaft mit dichtbewachsener grüner Tundra übergeht. Nachdem wir den See passiert haben, geht es bergauf: der 400 Meter hohe Aussichtsberg eröffnet Ihnen einen majestätischen Blick auf den See Tasersuatsiaq, einen der größten Südgrönlands. Weiterhin wartet ein ganz besonderer Ausblick auf Sie: das unendliche Inlandeis! Der Anblick dieses gewaltigen Inlandgletschers ist sagenhaft. Nunataks tauchen wie Felsinseln aus dem Eis auf und von hier aus ließe sich die Nordküste Grönlands und der Arktischen Ozean erreichen. Auf dem Rückweg können wir vielleicht Pilze und Blaubeeren sammeln und nach Karibus Ausschau halten, die in der Gegend sehr zahlreich sind.
Gehzeit: ca. 5 Std.
Wanderstrecke: ca. 15 km
Unterkunft: Qaleraliq Gletscher Camp
3. Tag: Gletscherfronten & Exkursion zum Packeis (Inlandeis)
Wir fahren mit einem speziellen Schlauchboot entlang der Gletscherfronten und bewundern die Schönheit der vertikalen Eiswände und die zahlreichen Eisberge. Die mehr als 10 Kilometer lange, direkt ins Meer stürzende Gletscherfront bietet einen gewaltigen Anblick. Einst eine einzige Gletscherfront, hat sich diese aufgrund des dramatischen Fortgangs des Klimawandels nunmehr in drei Gletscherfronten aufgeteilt. Von einer der Flanken des Gletschers aus starten wir unsere Eis-Exkursion. Eine beeindruckende Wanderung mit Steigeisen (werden zur Verfügung gestellt) auf einem der ältesten Eismassen des Planeten. Die Wanderung ist für jeden Teilnehmenden mit normaler Kondition geeignet. Wir werden die Gletscherspalten, Höhlen, Séracs und andere Eisformationen erforschen, die dem Gletscher seinen überwältigenden Anblick eines faszinierenden Labyrinths verleihen.
Ein fachkundiger Bergführer wird dafür sorgen, dass Sie mit der entsprechenden Ausrüstung ausgestattet sind und für die Sicherheit der Gruppe während der Wanderung in der Gletscherwelt sorgen. Der Gletscherspezialist teilt mit Ihnen sein Wissen über die Besonderheiten der Gletscher in Südgrönland. Eine einzigartige Erfahrung, aufregend und außergewöhnlich, die sowohl Neulinge als auch bereits Gletscher-Gewöhnte in Begeisterung versetzt. Diese beeindruckende Erfahrung gehört zu den besten Ausflügen in ganz Grönland.
Gehzeit: ca. 3-4 Std.
Wanderstrecke: ca. 3 km
Unterkunft: Qaleraliq Gletscher Camp
4. Tag: Narsaq
Boottransfer nach Narsaq, der drittgrößten Stadt Südgrönlands mit ca. 1500 Einwohnern. Da es in dieser Gegend Wale gibt, werden wir während wir mit dem Boot unterwegs sind, Ausschau nach diesen mächtigen Meeressäugern halten. Nutzen Sie die Freizeit am Abend, um die Stadt mit ihrem Museum, den kleinen Geschäften und der Kirche zu erkunden und zum Abendessen in einem der Restaurants einzunehmen.
Unterkunft: Hostel
5. Tag: Saarloq – Insel Uunartoq & Thermalbäder
Am Morgen starten wir per Boot durch die äußeren Schären in Richtung Saarloq. In diesem kleinen, sehr abgeschiedenen und absolut malerischen Dorf legen wir einen kurzen Zwischenstopp ein, um uns in der Gegend umzusehen.
Weiter geht die Bootsfahrt durch ein komplexes Fjordsystem, welches an Schottland erinnert, allerdings mit dem großen Unterschied, dass dieses voller Eisberge ist. Vorbei am Dörfchen Alluitsup Paa, der Hauptstadt der Wale, fahren wir zur Insel Uunartoq. Bei der Bootstour durch die Fjorde gibt es wieder gute Chancen Wale zu sichten. Der freie Nachmittag in Uunartoq bietet die Möglichkeit zu einem entspannenden Bad in den warmen Quellen (die einzig zugänglichen in Grönland), währenddessen man im 500 Meter nahen Fjord die Eisberge beobachten kann. Diese kristallklaren, 38 Grad warmen Quellen von Uunartoq, die vor 1000 Jahren von den Nordmännern entdeckt wurden, sind der einzige Ort in Grönland, an dem das Quellwasser warm genug ist, um darin ein Bad zu nehmen.
Wir übernachten in Zelten auf der Insel Uunartoq.
Unterkunft: Camping
6. Tag: Tasiusaq & Kuusuaq
Bootstransfer zum Tasermiut Fjord, einem abgelegenen, atemberaubenden Ort an der Südspitze Grönlands, wo außer ein paar Bergsteigern nicht viele Reisende vorbeikommen. Wir erreichen das malerische Dorf Tasiusaq, das von einer beeindruckenden Berglandschaft umrahmt ist. Der Ort ist zugleich tragisches Zeugnis dafür, wie hart das Leben hier vor Jahrzehnten war. Vor über 140 Jahren verhungerten alle Bewohner dieses Dorfes. Erst in den 1930er Jahren wurde das Dorf neu besiedelt. Spektakuläre Landschaften, umgeben von Bergen erwarten Sie hier. Nach der der Besichtigung des Dorfes geht es im Boot weiter zum Kuusuaq River Camp. Mit Blick auf die wunderschöne Landschaft um uns herum, werden wir hier in einer wahrhaft alpinen Umgebung wandern. Übernachtung in Zelten im Kuusuak River Camp.
Gehzeit: ca. 4-5 Std.
Wanderstrecke: ca. 13 km
Unterkunft: Camping
7. Tag: Tasermiut Fjord
Fahrt mit dem Zodiak-Boot zum Tasermiut-Gletscher, entlang des wunderschönen und abgelegenen gleichnamigen Fjordes, der für seine Berge und herausfordernden Felswände berühmt ist, von denen einige zu den besten „Big Walls“ in der Welt des Kletterns gehören. Der Fjord gilt als eines der zehn Wunder der Arktis. Unterwegs bestaunen wir die drei beeindruckenden Gipfel Ketil, Ulamertorssuaq und Tinitertuup, bevor wir den Rand des Gletschers erreichen. Dabei handelt es sich um einen Gletscher, der vom Plateau bis zum Fjord auf einer Länge von knapp drei Kilometern über 1.400 Höhenmeter abfällt und den Gletscher in einen spektakulären, mächtigen Eiswasserfall verwandelt.
Übernachtung im Camp am Fuße des massiven Ulamertorsuaq, eine der steilsten und größten Granitwände der Welt, höher als der „Capitán“ im Yosemite Nationalpark. Hier campieren Kletterer aus aller Welt, um die großen Wände dieser Gegend zu erklimmen.
Unterkunft: Camping
8. Tag: Nalumasortoq
Mittelschwere Wanderung zu dem beeindruckenden Granitmassiv Nalumasortoq, dessen glatte Zwillingswände ihn zu einem der bevorzugten Kletterwände Südgrönlands machen. Von hier aus können Sie die Südwand des Ketil und die Nordwand des Ulamertorssuaq, sowie zahlreiche namenlose Gipfeln betrachten. Nachmittags bietet sich die Möglichkeit in dieser alpinen Gletscherlandschaft mit ihren fantastischen Ausblicken Miesmuscheln, Pilze und Blaubeeren zu sammeln. Wenn am Abend die letzten Sonnenstrahlen die Westwand des Ulamertorssuaq bescheinen, erleben Sie einen wunderschönen Sonnenuntergang.
Gehzeit: ca. 6 Std.
Wanderstrecke: ca. 10 km
Unterkunft: Camping
9. Tag: Ulamertosuaq
Unsere heutige Wandertour führt uns bis an den Fuß des Ulamertorssuaq, eine der bekanntesten „Bigwalls“ der Arktis und eine der zehn besten Kletterwände der Welt. Ein Berg von einzigartiger Schönheit! Lassen Sie sich begeistern von dem atemberaubenden Anblick der Felswand und der benachbarten Gletscher. Der 1.843 Meter hohe Gipfel ist beliebt unter Bergsteigern wegen seiner anspruchsvollen Westseite, einer mächtigen senkrechten Klippe.
Gehzeit: ca. 4-5 Std.
Wanderstrecke: ca. 7 km
Unterkunft: Camping
10. Tag: Nanortalik
Bootsfahrt nach Nanortalik, der südlichsten Stadt des Landes und mit nur etwa 2300 Einwohnern die zweitgrößte Stadt im Süden Grönlands. Besuchen Sie das interessante Freilichtmuseum für Inuit Kultur & Traditonen, dem wohl besten Museum Südgrönlands. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie können die malerische Stadt erkunden, durch die kleinen Geschäfte schlendern, einen gemütlichen Spaziergang in der Gegend unternehmen oder in ein Restaurant einkehren. Nanortalik – „der Ort der Bären“. Zumindest ist das die Bedeutung des Ortsnamen, jedoch sind die Chancen einem Eisbär zu begegnen eher gering. Sie haben die Möglichkeit an einer Führung durch die Stadt und Umgebung teilzunehmen.
Unterkunft: Hostel
11. Tag: Alluitsup Paa und Qaqortoq
Transfer mit dem Boot nach Alluitsup Paa, einem direkt am offenen Meer gelegenen bildhübschen Fischerdörfchen, das wir bei einem Spaziergang erkunden. Später geht es nach Qaqortoq, Südgrönlands Hauptstadt. 1775 gegründet hat sie mittlerweile rund 3000 Einwohner. Qaqortoq wird als charmanteste und attraktivste Stadt Grönlands beschrieben. Hier unternehmen wir einen kleinen Ausflug durch die Stadt, wo Sie die Schönheit der farbenfrohen Gebäude entdecken werden, die inspirierende Landschaft und einige der 30 verschiedenen Steinskulpturen, die sich über die Stadt verteilen. Am Abend können Sie auf eigene Faust das Museum, die Geschäfte, den traditionellen Kajak-Club, die Kirche und den einzigen Springbrunnen des Landes entdecken, sowie einen Drink mit den Einheimischen genießen.
Unterkunft: Hostel
12. Tag: Igaliku und der Gletscher Qooroq / Qaqortoq – Qassiarsuk
Eine Bootsfahrt führt uns durch den Tunulliarfik Fjord nach Itilleq. Von der Bootsanlegestelle aus machen wir uns auf zu einer leichten Wanderung auf dem „Kongevejen“, dem Königspfad, ins idyllische Igaliku. Diese kleine Inuit-Siedlung ist bekannt als die schönste Siedlung in ganz Grönland. Hier besuchen wir die Ruinen des Erzbischoftums Gardar, der religiösen Hauptstadt der Wikinger, den nordischen Bischofsbauernhof – der größte in ganz Grönland – und die Kulisse des Bauernhofes von Anders Olsen mit seiner einzigartigen Architektur der Igaliku-Steinhäuser. Das Gebiet wurde vor kurzem zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt.
Auf dem Weg nach Qassiarsuk besuchen wir den Qooroq-Fjord, wo einer der aktivsten Gletscher Südgrönlands zu finden ist. Wir navigieren zwischen den Eisbergen hindurch, um in den Fjord zu gelangen. Der atemberaubende Blick auf Tausende von Eisbergen, steile Klippenwände und die mächtige Gletscherabbruchkante gehört zweifellos zu den eindrücklichsten Bildern Grönlands. Wir fahren so weit in den Fjord hinein, wie es die Eisverhältnisse zulassen. Genießen Sie das wunderbare Naturschauspiel und die zauberhafte Stille im Qooroq-Gletscher!
Nach unserer Ankunft in Qassiarsuk können Sie einen Spaziergang durch das 50-Einwohner-Dorf unternehmen. Von der Statue des berühmten nordischen Entdeckers Leif Erikson überblicken Sie die Wikingersiedlung Brattahlid, die heute als Qassiarsuk bekannt ist, sowie den Tunulliarfik Fjord. Leif Eriksson war der erste bekannte Europäer, der noch vor Christoph Kolumbus das kontinentale Nordamerika (ohne Grönland) entdeckte. Leif war der Sohn von Erik dem Roten, dem Gründer von Brattahlid, der ersten nordischen Siedlung in Grönland.
Gehzeit: ca. 3 Std.
Wanderstrecke: ca. 9 km
Unterkunft: Hostel
13. Tag: Tasiusaq – „Bucht der Eisberge“ und Sermilik Fjord
Eine Wanderung zum Bauernhof Tasiusaq steht auf dem heutigen Programm. Auf diesem abgeschiedenen Gehöft am Sermilik-Fjord leben sieben Menschen. Dieser Fjord ist beinahe durchgehend von Eisbergen des nahen Gletschers Eqaloruutsit blockiert. Erkunden Sie die Gegend und genießen Sie beeindruckende Ausblicke auf die Tasiusaq-Bucht mit den zahlreichen Eisbergen.
Es besteht die Möglichkeit eine optionale zweistündige Kajaktour in der „Bucht der Eisberge“ zu unternehmen (gegen Aufpreis). Dies ist einer der sichersten und besten Orte in ganz Grönland, um entlang von Eisbergen zu paddeln.
Nach unserer Rückkehr in Qassiarsuk können Sie die historische Siedlung Brattahlid besuchen, wo sich Erik der Rote niederließ, als er im Jahr 985 die Kolonialisierung Grönlands einleitete. Besichtigen Sie die gut erhaltenen Ruinen, sowie den originalgetreuen Nachbau der Kapelle und des Langhauses. Laut einer Sage war es Erik der Rote, der die Insel als Erster „Grönland“ (grünes Land) nannte. Das Gebiet von Qassiarsuk ist das umfassendste und reichste Beispiel für die Geschichte der nordischen und grönländischen Landwirtschaft und enthält Ruinen großer nordischer Rinderfarmen und ihrer zahlreichen Außenposten, darunter nicht zuletzt Brattahlid. Hier errichtete Otto Frederiksen im Jahr 1924 die erste Schaffarm und gründete damit die heutige Siedlung Qassiarsuk. Die Wikingerruinen Gardar und Brattahlid verkörpern die wichtigsten archäologischen Schätze in Südgrönland, und zählen seit 2017 zum UNESCO-Welterbe.
Unterkunft: Hostel
14. Tag: Tal der Tausend Blumen
Wir setzen mit unserem Zodiacboot nach Narsarsuaq über. Dann wandern wir durch das Blumental (Blomsterdalen) und genießen die fantastische Aussicht auf dieses gletschergeformte Tal mit einer reichen Flora. Wir setzen unsere Wanderung fort, bis wir den Kiattut-Gletscher und die Landschaft um diesen herum erblicken können, wobei wir einen herrlichen Panoramablick auf das Inlandeis und seine Nunataks haben. Am Abend erwartet Sie ein Abschiedsessen mit typischen lokalen Inuit-Produkten.
Gehzeit: ca. 6-7 Std.
Wanderstrecke: ca. 14 km
Unterkunft: Hostel
15. Tag: Flug Narsarsuaq – Reykjavik Keflavik
Am Nachmittag geht es mit dem Zodiak über den Fjord zurück nach Narsarsuaq. Es bleibt noch Zeit zur freien Verfügung zur Erkundung der Gegend um Narsarsuaq oder zum Besuch des Blue West Museums. Am Abend erfolgt der Rückflug von Narsarsuaq nach Keflavik (voraussichtliche Abflugzeit: 20:15 Uhr, Änderungen vorbehalten). Unser Programm endet mit der Ankunft auf Island.
Individuelle Rückreise oder Anschlussaufenthalt.
Hinweis: Die Flugankunft ist voraussichtlich gegen Mitternacht. Gerne buchen wir Ihnen eine Unterkunft in der Umgebung des Flughafens Keflavik, sollte Ihr Weiterflug erst am nächsten Morgen starten.
Ich wünsche viel Spass beim Mitreisen und melde mich dann aus Reykjavik wieder 