Indien, die Zusammenfassung

Donnerstag, 11.01.: Meine Zeit hier in Indien neigt sich nun so langsam dem Ende entgegen, und natürlich gibt es auch dieses mal wieder eine kurze Zusammenfassung inkl. einem “best of” der schönsten Bilder der vergangenen vier Wochen.

Vor der Reise war ich ja sehr gespannt was mich erwartet, und kann nun im Nachhinein sagen, dass dieses Land ein absolutes “must go” ist. Allerdings empfehle ich allen, die Indien (so wie ich) zum ersten mal bereisen, sich gut vorzubereiten (in jeglicher Hinsicht). Dies gilt für die Planung der Reiseroute (Indien ist einfach riesig), für die gesundheitlichen bzw. hygienischen Aspekte, aber auch für die Kultur und die Regeln die in diesem Land herrschen. Man macht definitiv Erfahrungen im Grenzbereich. Das beginnt schon bei der Ankunft im stickigen, dreckigen, stauigen, chaotischen, lauten, hektischen Delhi, und endet bei den Verbrennungsstätten am Ufer des Ganges in Varanasi. Man wird mit einer erschreckenden Armut konfrontiert, andererseits auch mit unglaublich freundlichen und herzlichen Menschen, atemberaubenden Bauwerken, überragend leckerem Essen und einer Kultur, die man nicht beschreiben kann, sondern erleben muss.

Die Tour im Norden war sicherlich die mit den größeren Highlights. Das Taj Mahal, Varanasi, Jaipur usw. sind für jeden Indien-Touristen absolute Pflichtveranstaltungen. Anderseits erlebt man hier auch die größte Armut, die dreckigsten Plätze und den chaotischsten Verkehr, den ich jemals gesehen habe. Dazu hatten wir eine Reiseleiterin, die ihren Job nicht viel besser hätte machen können. Ruby wusste wirklich alles über das Land und die Leute, war immer gut gelaunt und ständig bei der Gruppe. Man konnte sie jederzeit alles fragen. Tourguide im Norden Indiens zu sein ist sicherlich kein einfacher Job, wenn man bedenkt, dass allein das Überqueren einer Straße mit 13 Personen im Schlepptau eine echte Herausforderung ist.

Das komplette Gegenteil erlebten wir leider im Süden. Wenn man es positiv formulieren will war Tinu “gechillt”. Auch der Begriff “Schlafmütze” würde ihm noch schmeicheln. Nunja, trotzdem hat mir auch der Süden sehr gut gefallen. Sicherlich fehlen hier die ganz großen Sightseeing-Highlights, dafür erlebten wir hier umso mehr die Freundlichkeit der Leute und das Leben der Menschen außerhalb der Großstädte, was wirklich eine ganze andere Welt ist. Viel weniger Dreck, Müll, Lärm und Hektik, dafür umso mehr Natur und Entspannung zeichnen den Süden aus… Um Indien wirklich erlebt zu haben sollte man aus meiner Sicht sowohl den Norden als auch den Süden einmal besucht haben.

Sooooooo, hier nun also noch das “best of” der Bilder aus den vergangenen 4 Wochen. Viel Spass beim Durchschauen!

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Ich darf mich mal wieder für die Aufmerksamkeit und das Mitreisen bedanken und verabschiede mich bis zum nächsten Blog.

Bis dann und Namaste! Smiley

Der Bloginhaber Volker

Tag 28: Zurück nach Kochi

Donnerstag, 10.01.: Heute Morgen war es in meinem Zimmer in den Backwaters Keralas ganz schön warm. Da hat noch nicht mal der Deckenventilator auf höchster Stufe was geholfen. Die Klimaanlage war leider defekt… trotzdem habe ich einigermaßen gut geschlafen.

Auch am letzten Tag meines Aufenthaltes in Indien begrüßte mich am Morgen strahlender Sonnenschein. In den Wasserstraßen war auch schon einiges los.

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Nach einem schnellen Frühstück verabschiedeten wir uns noch von unseren Gastgebern. Sie haben (vor allem im kulinarischen Bereich) wirklich sehr gut für uns gesorgt Smiley

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Zurück zum Festland ging es dann mit dem Schiff…

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Die Fahrt dauerte etwa 90 Minuten und war wirklich sehr interessant. Logischerweise ist das Boot hier das Transportmittel Nummer eins. Egal ob Menschen, Einkäufe, Baumaterialien usw. Alles wird mit den zumeist sehr langen Motorbooten hin- und hergefahren. Zahlreiche Hausboote findet man ebenso noch in den Gewässern. Diese sind aber zumeist nur für Touristen abgestellt, und werden von den Einheimischen so gut wie gar nicht mehr genutzt.

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Auch das alltägliche Leben der Bewohner an den Ufern mitzuerleben war wirklich toll.

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Mit dem Bus waren es dann noch etwa 2 Stunden bis wir wieder an unserem Ausgangspunkt (der Südreise) Kochi angekommen waren. Carlotta, Susan und Mel bleiben noch zwei weitere Nächte in Kochi und haben sich dafür ein schickes Hotel gebucht. Ich parkte mein Gepäck mal dort und fuhr mit Mel noch zum schönsten Badestrand Kochi`s, dem Cherai Beach. Ne gute Stunde brauchten wir mit den Tuk Tuk`s… der Aufwand hatte sich aber gelohnt. Smiley

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Gegen Abend füllte sich dann der Strand so richtig.

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Auf der Rückfahrt nahm unser Tuk tuk-Fahrer dann noch die Nachtfähre… viel schneller waren wir dadurch aber trotzdem nicht zurück am Hotel Erzürnt

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Dann hieß es Abschied nehmen von allen verbliebenen Mitreisenden, denn mein Hotel für die kommende kurze Nacht lag ein wenig außerhalb… sogar so weit außerhalb, dass der gute Tuk Tuk-Fahrer massive Probleme hatte das Hotel zu finden. Selbst viele Kollegen, die er fragte, konnten ihm nicht weiterhelfen. Irgendwann wusste dann doch irgendjemand den Weg und wir hatten es gegen 21 Uhr in mein Hotel geschafft.

Viel Schlaf werde ich wohl heute nicht bekommen, den um 1:30 Uhr werde ich schon abgeholt um meinen Flug um 4:30 Uhr zu bekommen.

War ein schöner, entspannter letzter Tag in Indien Smiley

Tag 27: Kerala Backwaters

Mittwoch, 09.01.: Heute Morgen setzten wir uns gegen 8:30 Uhr in die Spur Richtung unserer letzten Station Alleppey in den Backwaters von Kochi.

Auf unserem Weg stoppten wir kurz am “Pattumalla Matha Pilgrim Shrine”, einer schicken Kirche irgendwo im Nichts.

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Gegen Mittag hatten wir dann die Backwaters und unsere schöne Unterkunft erreicht. Heute sind wir bei zwei Privatfamilien im etwa 10000 Einwohner zählenden Alleppey untergebracht.

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Selten so eine schöne Location für einen “Homestay” gehabt. Alles sehr großzügig und sauber in einer schönen Anlage.

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Dazu hat unsere Gastgeberin noch überragend lecker indisch gekocht…

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Die Backwaters sind eine Art künstlich erschaffenes Wasserstraßennetz südlich von Kochi im Bundesstaat Kerala. Fernab von aller Hektik der Millionenstadt findet man hier Natur pur. Das komplette Gebiet erstreckt sich über 1900km² und umfasst 29 größere Seen, 44 Flüsse und rund 1500 Kilometer lange Kanäle und natürliche Wasserstraßen.

Nach dem Mittagessen starteten wir zu einem “Orientierungsspaziergang” rund um das Örtchen Alleppey.

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Bei deutlich über 30 Grad und guter Luftfeuchtigkeit kamen wir auch bei der Besichtigung der riesigen Reisfelder gut ins Schwitzen.

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Kurz sei auch hier mal wieder die unglaubliche Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Einheimischen erwähnt. Jeder lächelte, winkte und begegnete uns mit einer tollen Herzlichkeit.

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In der Dämmerung ging es dann mit dem Kanu zurück zu unserer Unterkunft…

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Beim Abendessen durften wir dann noch einmal die Kochkünste unserer Gastgeberin geniessen.

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Am Abend entspannten wir dann beim Kartenspielen in einer tollen Umgebung.

Morgen ist dann schon der letzte Tag meiner Reise. Es geht zurück nach Kochi, und in der folgenden Nacht über Abu Dhabi zurück nach Frankfurt…

Mal schauen was der Tag morgen noch so bringt.

Schöne Grüsse aus Alleppey in den Backwaters Smiley

Tag 26: Thekaddy

Dienstag, 08.01.: Nachdem gestern noch ein kleines bisschen in Mel`s Geburtstag reingefeiert wurde, war ich heute Morgen (mal wieder) ziemlich müde. Zum Glück konnte ich direkt nach der Abfahrt aus Madurai meine Lieblingsposition im Bus einnehmen (im Gepäckraum auf den Koffern und Rucksäcken) und noch ein bisschen Schlaf nachholen.

Unsere heutige vierstündige Fahrt hatte als Ziel die Heimatstadt unseres Tourguides Tinu, nämlich das beschauliche Örtchen Thekaddy.

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Das was ich von der Fahrt mitbekommen habe war wirklich schön. Wir fuhren wieder an zahlreichen Reisfeldern und Weideflächen, sowie an diesem schönen Wasserfall vorbei.

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Kurz von Thekaddy besichtigten wir noch ein Weingut. War mir gar nicht so bewusst, dass Indien auch eine erhebliche Menge an Weinen exportiert.

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Im “Planters House” brachte uns der gut gelaunte Herr rechts unten sehr anschaulich die vielen verschiedenen Gewürze, Gemüse und Fruchtsorten näher.

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Im Bus teilte uns Tinu dann mit, dass es sich bei dem guten Mann, der uns so nett die Gewürze erklärt hatte, um seinen Vater handelte, der seit über 9 Jahren im Planters House arbeitet.

Da wir uns ja in Tinus`s Heimatstadt befanden, musste er uns natürlich uuuuuunbedingt noch sein Motorrad präsentieren. Motorradfan Bruno drehte mal eine kleine Runde mit ihm.

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Nach dem Mittagessen wagte ich dann den dritten, und letzten Versuch doch noch einen Tiger zu sehen. Im “Periyar Tiger Reserve” versuchten wir es dieses mal auf dem Wasserweg, nämlich mit einer Bootsfahrt über den “Lake Palace”. Hier würden (angeblich) die Tiger oft zum trinken auftauchen, da es in dem ganzen Reservat nur sehr wenige Wasserquellen gibt.

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Leider endete der “Spass” mit dem gewohnten Ergebnis, also ohne Tiger Trauriges Smiley. Ein paar Vögel, Bisons und ein Elefant in gefühlten 5km Entfernung. Schade… ich hätte zu gerne mindestens einen Tiger gesehen…

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Zum Nachmittagstee luden uns Tinu`s Eltern zu sich nach Hause ein. Für indische Verhältnisse wirklich ein schickes Eigenheim.

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Zum Tee gab es leckeren Geburtstagskuchen, der ein wenig nach Schwarzwälder Kirschtorte schmeckte. Smiley

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Beste Abendunterhaltung konnten wir anschließend beim Kalarippayattu genießen, einer Demonstration traditioneller Kampfkunst der Gegend um Kerala. Fünf topfitte und dynamische Männer boten wirklich eine kurzweilige Vorführung ihres Könnens. Teilweise fand dies ohne “Waffen” statt, zumeist aber mit Schwertern, Messern, Lanzen o.ä.

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Das Highlight der Show waren dann die Kampf- und Akrobatikeinlagen mit Feuer. Die 2,60€ Eintritt haben sich wirklich gelohnt.

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In einem urigen Restaurant nahmen wir dann unser Abendessen ein. Mein “Beef fry” war zwar nicht mehr wirklich warm, aber trotzdem noch ganz lecker Smiley

Morgen früh fahren wir dann so langsam wieder Richtung Kochi zurück. Ein “Homestay” bei indischen Gastfamilien in den Backwaters von Kochi wird unsere letzte Nacht in Indien sein. Ich bin gespannt.

Gute Nacht Smiley

Tag 25: Madurai

Montag, 07.01.: Der heutige Morgen begann ein ganz kleines bisschen anstrengend. Ich dachte eigentlich, ich hätte den morgendlichen Krach von Mamallapuram hinter mir gelassen, aber Pustekuchen! Um etwa 5:20 Uhr ertönte laute Musik durch meine alles andere als gut isolierte Fenster, so dass ich quasi hellwach war… puuuuhhhhh. Später wurde dann die Lautstärke der “Musik” ein wenig reduziert, so dass ich doch noch ein paar Minuten Schlaf bekam.

Heute stand also die Besichtigung aller Highlights der Millionenstadt Madurai auf dem Programm. Zunächst stoppten wir kurz am großen Blumenmarkt der Stadt. Blumen sind für Inder im Alltag quasi universell einsetzbar und daher sehr beliebt. Ob bei Geburten, Beerdigungen, Familienfeiern, Festen, einfach nur zur Dekoration oder natürlich auch als Opfergabe im Tempel… Blumen spielen im Leben jedes Inders eine wichtige Rolle.

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Unser nächste Station war dann der riesige “Tirumalai-Naiker-Palace”. Besonders beeindruckend waren die zahlreichen großen Bögen, sowie die Deckenmalereien. Schade war allerdings, dass die zahlreich anwesenden Tauben ebenfalls zahlreich ihre Spuren auf dem ganzen Gebäude hinterließen…

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Wie bereits gestern angekündigt sollte das Highlight des Tages und der ganzen Stadt der “Shri-Meenakshi-Tempel” sein. Seine vier Türme (zu jeder Himmelsrichtung einer) konnten wir ja bereits gestern Abend besichtigen. Der Anblick im Hellen war nicht weniger beeindruckend. Leider, leider, leider war das Fotografieren im Inneren des Tempels streng untersagt. Trotzdem hier einige kurze Informationen zu dem Tempelgelände:

Das rechteckige Gelände liegt relativ zentral im Inneren der Stadt und wird von sehr hohen Mauern umgeben. Neben den vier Eingangstürmen gibt es fünf weitere (nicht ganz so hohe) treppenförmige Türme die genauso farbenfroh und mit hunderten Figuren ausgestattet daherkommen. Dicht gedrängt sind die Götter, Tiere, Menschen und Dämonen aus Granit und Struck.

In seiner heutigen Gestalt stammt der Tempel aus dem 17. Jahrhundert. Die Ursprünge liegen allerdings mehr als 2000 Jahre zurück. Das Innere der Anlage erinnert an eine kleine Stadt mit vielen Schreinen und weiteren zahllosen farbenfrohen Figuren, Statuen und Zeichnungen. Einige Bereiche sind für Nicht-Hindus gesperrt.

Sehr beeindruckendes Gebäude!

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Auf dem Dach einen Teppichgeschäftes durften wir noch einige Fotos machen. Als “Ausgleich” dafür “mussten” wir dann einer Kurzpräsentation der hauseigenen Teppiche beiwohnen. Gekauft hat zumindest niemand irgendwas Smiley mit herausgestreckter Zunge

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Auch rund um das Tempelgelände war wieder einiges los. Dazu hier ein paar Impressionen.

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Am Nachmittag besuchten wir den nahegelegenen Mangammal-Palast und die dazugehörige informative und sehr detaillierte Ausstellung über Mahatma Gandhi und die Geschichte der indischen Unabhängigkeit.

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Kurz nach vier standen dann wieder einige Fahrradrikschas für uns bereit. Wir hatten zunächst mit keinen größeren Highlights gerechnet, doch die Tour durch die kleinen und teilweise abgelegenen Straßen und Wege Madurais war wirklich toll. Unglaublich wie freundlich und herzlich die Leute auf uns reagierten. Man wusste wirklich nicht wohin man zuerst winken, und welches Lächeln man als nächstes beantworten soll.

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Einen Kurzstopp legten wir bei einer Weberei ein, und konnten den ebenso freundlichen Menschen bei der Arbeit über die Schulter schauen.

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Weiter ging die insgesamt zweistündige Fahrt…

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…zum Obstmarkt…

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…und später zum Gemüsemarkt.

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Ein absoluter Insidertipp meines Marco Polo-Reiseführer`s war das Taj Restaurant, zu dem wir am Abend zu fünft mit den Tuk Tuk`s fuhren. Noch nie so ein gutes Tandoori-Chicken gegessen… inkl. zwei Naan-Broten und drei Getränken für 3,30€! Gutes Preis-Leistungsverhältnis Smiley

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Auch abends um 9 war auf den Straßen Madurais noch gut war los. Vor allem in den Gassen geht es da schonmal eng zu.

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Mit ein paar Getränken auf der Dachterrasse unsere Hotels endete der tolle Tag in Madurai. Morgen sitzen wir leider wieder sehr lange im Bus Trauriges Smiley

Guuuuuute Nacht!

Tag 24: 7 lange Stunden nach Madurai

Sonntag, 06.01.: Der heutige Tag ist mal wieder recht schnell erzählt, weil wir ihn zum Großteil im Bus verbrachten. Am Morgen in Pondicherry nahmen wir unser Frühstück zunächst in einer gemütlichen “French Bakery” ein.

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Anschließend machten wir uns auf die Reise nach Madurai (etwa 350km). Zumindest gab es heute mal eine Art Autobahn, auf der wir uns recht zügig fortbewegen konnten. Bisher waren wir von Indien fast nur holprige Schotterwege gewohnt.

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Nach einigen Pausen erreichten wir Madurai so gegen 17 Uhr. Immerhin hat es noch zu einem kurzen “Orientation Walk” durch die sehr belebte Innenstadt gereicht.

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Auch den mächtigen Shri-Meenakshi-Tempel mit seinen vier etwa 40 Meter hohen Türmen konnten wir schon von außen sehen.

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Unser Abendessen nahmen wir im schönen Rooftop-Restaurant des Hotels Supreme ein, mit guter Sicht auf die vier Türme des Tempels.

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Mehr zum Tempel und der Stadt dann morgen. Wir bleiben hier insgesamt zwei Nächte, so dass der morgige Tag komplett zum Sightseeing verwendet wird. Ich bin gespannt.

Das wars schon in aller Kürze von dem heute recht ereignislosen Tag.

Tag 23: Pondicherry

Samstag, 05.01.: Nach einem entspannten Frühstück heute Morgen machten wir uns gegen 10:30 Uhr auf den Weg Richtung Pondicherry. Die zwei Stunden Fahrt gingen dann auch recht fix rum. Unser Fahrer Anhil (Bild unten rechts) ist wirklich ein cooler Typ. Ganz souverän steuert er den wirklich nicht kleinen Bus jeden Tag durch die engsten Gassen und belebtesten Straßen Indiens, und hat dabei immer ein Lächeln auf den Lippen. Schlafen muss er übrigens jede Nacht im Bus. Hat er wirklich nicht verdient Trauriges Smiley

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Zwischendurch hielten wir kurz an einem kleinen Dorf und den dazugehörigen Götterstatuen. Jedes Dorf hat übrigens seine eigenen Hindugötter, die das Dorf vor Katastrophen und Unheil beschützen sollen.

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Gegen 13 Uhr checkten wir dann in unserem wirklich schönen Hotel in Pondicherry ein.

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Bis zu unserer Citytour um 16 Uhr hatten wir noch ein wenig Freizeit, die die meisten nutzen, um ein bisschen durch die Stadt zu bummeln. Mel und ich entschieden uns dazu in das 12km entfernte Örtchen Auroville zu fahren. Auroville ist eine 1968 gegründete Stadt, die als Friedens- und Harmonieprojekt und zur experimentellen Zusammenarbeit der aus vielen verschiedenen Ländern stammenden Siedler geschaffen wurde. Das ganze Areal ist insgesamt etwa 6km² gross, und war somit in der kurzen Zeit, die wir hatten, leider nicht ansatzweise begehbar. Etwa 3000 Menschen leben inzwischen in den einzelnen Siedlungen Aurovilles.

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Immerhin schafften wir es bis zur “Matrimandir-Kugel”, einer 30m hohen goldenen Kuppel in Meditationsarchitektur. Diese stellt so eine Art Mittelpunkt bzw. Highlight der Stadt dar.

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Die meisten Besucher der 1,2 Millionen Einwohner zählenden Stadt Pondicherry kommen allerdings wegen des “Aurobindo Ashrams”, einer spirituellen Begegnungsstätte (oder auch klosterähnliches Meditationszentrum). 1926 wurde der Ashram von Sri Aurobindo ins Leben gerufen. Er versuchte indische Kultur mit westlicher Rationalität zu verbinden. Im Hof des Ashrams befindet sich (prunkvoll geschmückt) seine Grabstätte. Leider durfte man im Inneren mal wieder keine Fotos machen Trauriges Smiley

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Auch einen netten Strand hat Pondicherry zu bieten.

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Ein sehr aufwendig gearbeiteter und sehr farbenfroher Ganesh-Tempel  war unsere nächste Station.

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Per Fahrradrikscha erkundeten wir dann die restliche Stadt.

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Pondicherry gehörte bis 1965 zum französischen Kolonialreich, weshalb auch noch sehr viele Häuser im entsprechenden Kolonialstil erhalten sind. Die “Ville blanche” (weiße Stadt) hat zudem eine Reihe an schicken Kirchen und Museen zu bieten, dazu fast nur französische Straßenschilder.

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Auch am Abend ist die Stadt sehr belebt. Vivien, Bruno, Sally, Mel und ich fanden ein schönes Rooftoprestaurant mit hervorragender Küche.

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Auf dem Heimweg fiel uns noch dieses Straßenschild auf. Wir rätselten noch eine Weile nach der entsprechenden Bedeutung… mmmmmhhhhh Zwinkerndes Smiley

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Relativ früh waren wir dann heute wieder im Hotel zurück. Auch Pondicherry ist ein wirklich sehenswertes Örtchen. Vor allem uns vieren, die wir bereits den Norden bereist haben, fällt immer wieder der deutliche Unterschied zum hektischen, dreckigen und lauten Norden (allerdings mit sehr vielen Highlights) auf. Man denkt wirklich, man ist in zwei verschiedenen Ländern. Der Süden kommt da wirklich sehr entspannt, deutlich sauberer und reicher daher.

Morgen fahren wir schon weiter nach Madurai. Gespannt bin ich vor allem auf den Shri-Meenakshi-Tempel, der neben dem Taj Mahal, das absolute Highlight des Landes sein soll.

Bis dahin verabschiede ich mich erstmal für heute Smiley

Tag 22: Mamallapuram

Freitag, 04.01.: Der Tag heute begann ziemlich ungemütlich. Im kleinen, gemütlichen und (so dachte ich zumindest) ruhigen Örtchen Mamallapuram ertönte bereits vor 6 Uhr sehr laute indische Musik durch überall montierte Lautsprecher. Dazu war auf dem Hof gegenüber meines Balkons schon ordentlich Betrieb, so dass an Ausschlafen absolut nicht zu denken war. Trauriges Smiley

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Immerhin gab es die örtliche Zeitung “The Hindu” kostenfrei aufs Zimmer geliefert Zwinkerndes Smiley

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Mamallapuram ist ein kleines Örtchen (etwa 20.000 Einwohner) an der Ostküste Indiens, das vor allem durch seine Tempel und Reliefs aus dem 7. Jahrhundert bekannt wurde, die längst zum Weltkulturerbe gehören. Aufgrund der geringen Größe der Stadt konnten wir heute alle Ziele problemlos zu Fuss erreichen.

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Unser erstes Ziel war eine großzügig angelegte Anlage mit riesigen Felsen…

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Der bekannteste ist dabei “Krishna`s Butterball”. Keine Ahnung, wie dieser riesige Felsbrocken an diesen Platz gekommen ist, und wie er dort seine Position hält.

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Für die Kinder lustig: Vom Butterball aus kann man sehr lässig auf den Felsen herunterutschen Smiley

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Insgesamt 10 kleine Höhlentempel befinden sich zudem auf dem Gelände. Alle sind inzwischen nicht mehr aktiv und zeigen aufwendige Reliefs der vielen hinduistischen Götter.

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Und immer wieder begegnen einem freundliche, farbenfroh gekleidete Inderinnen und neugierige, aufgeweckte Kinder…

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Direkt neben den Höhlentempeln besichtigten wir anschließend das “Ajunas-Relief”. Dieses riesige Kunstwerk (30m mal 12m) ist in zwei mächtige Felsen gemeißelt. Der Spalt zwischen ihnen wurden mit ins Bild einbezogen. Er stellt den Ganges dar, der vom Himmel auf das dürstende  Indien herabgeschickt wurde. Sämtliche Götter- und Menschengestalten des Reliefs beziehen sich auf dieses Ereignis. An die 400 Figuren (Affen, Elefanten, Götter, Menschen) sind zu sehen.

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Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir die “Pancha Pandava Rathas”, fünf sehr gut erhaltene Tempel aus dem 7. Jahrhundert. Jeder der Tempel wurde in der Form eines Prozessionswagens aus einem einzigen Felsen herausgemeißelt. Sehr beeindruckend!

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Der letzte “Sightseeing”-Punkt für heute war dann der nahe am Strand gelegene “Shore-Temple” (ebenfalls aus dem 7. Jahrhundert). Eigentlich existierten insgesamt sieben dieser Tempel. Die anderen sechs sind allerdings im Laufe der Zeit im Meer versunken (also nur noch unter Wasser zu besichtigen), so dass nur noch der Shore-Tempel trockenen Fusses erreichbar ist.

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Gegen Mittag war dann in der Innenstadt richtig was los. Rot war heute vor allem bei den Frauen die angesagte Farbe (anscheinend) Smiley

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Sehr spät nahmen wir heute unser Mittagessen in einem sehr schönen Strandrestaurant ein.

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Den freien Nachmittag nutzen Mel und ich um ein bisschen am durchaus schönen Strand zu relaxen…

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Gegen Abend gesellte sich dann Sally zu uns, um einen Blick auf das von Mitte Dezember bis Mittag Januar stattfindende ”Indian Dance Festival” zu werfen. Ganz nett anzusehen, aber irgendwie nach einer Weile auch ein bisschen langweilig…

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Im Rooftop-Restaurant “Moonrock” nahmen wir dann noch einen schnellen Snack ein, bevor wir zurück ins Hotel liefen.

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Sehr nettes Örtchen, dieses Mamallapuram… Leider fahren wir morgen schon weiter.

Ich wünsche eine angenehme Nachtruhe Smiley

Tag 21: Mal wieder ewig im Zug :-/

Donnerstag, 03.01.: Den heutigen freien Morgen nutzen Sally, Mel und ich um uns das nahe gelegene Örtchen mit dem leicht zu merkenden Namen “Srirangapatnam” anzusehen. Laut meines Reiseführers ein echter Insidertipp!

Wie gestern bereits angekündigt nahmen wir unser Frühstück nicht im Hotel, sondern in einem kleinen Restaurant auf dem Weg nach Srirangapatnam ein. “Dosas” sind pizzatellergroße, pfannkuchenähnliche Gebäcke, die man mit verschiedenen süssen oder salzigen Füllungen erhält, und anschließend gerne in verschiedene Soßen dippt. Sehr lecker!

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Unsere erste Anlaufstelle war der Tempel von Srirangatapnam. Von außen schön anzusehen, von innen (leider waren mal wieder Fotos  verboten) sehr verwinkelt und mit verschiedenen Schreinen versehen. Einige Schulklassen waren wieder vor Ort. “Lustig” anzusehen wie alle Schüler in ihren Uniformen artig in der Schlange warten um dann kurz zu beten bzw. ihre Opfer zu bringen.

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Einige Meter weiter besuchten wir den Sommerpalast des Sultans der Stadt. Auch hier galt: Außen pfui, innen hui.

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Das Ende des 18. Jahrhunderts errichtete Gebäude besticht vor allem durch seine pompöse und gut erhaltene Innenausstattung, die tolle Architektur und die überall vorhandenen, und ebenfalls in Top-Zustand befindlichen Malereien.

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Den “Colonel Bailey`s Dungeon” hatten wir uns allerdings etwas spannender vorgestellt…

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Immerhin hatte man von den Mauern des Gebäudes aus einen netten Ausblick.

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Zum Abschluss unseres morgendlichen Ausfluges brachte uns unser schlecht englisch sprechender Tuk Tuk-Fahrer noch zu einer “Fabrik” für Räucherstäbchen und Naturöle. Jeder von uns durfte sich mal an einem Räucherstäbchen versuchen. Etwa 4000-5000 Stäbchen rollt die gute Frau auf dem unteren Bild pro Tag. Man könnte also meinen, sie versteht ihr Handwerk Smiley

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Im zweiten Teil der Veranstaltung führte uns der sehr ausdrucksstarke (vor allem in der Mimik) und leicht homoerotisch angehauchte Herr im weißen Hemd in die Geheimnisse der verschiedenen indischen Naturöle ein. Neben den zu erwartenden Duftproben (ich glaube, wir haben alle Öle ausprobiert, die er auf Lager hatte) erhielten wir auch eine kurze Kopf- bzw. Handmassage sowie eine Ölgesichtsmaske. Sehr interessant das mal mitzuerleben. Zwinkerndes Smiley

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Nach einem kurzen Mittagessen standen schon die nächsten Tuk Tuk`s bereit um uns zum Bahnhof zu bringen. Für den Nachmittag bzw. den Abend (und vielleicht auch die Nacht Smiley mit herausgestreckter Zunge) standen insgesamt etwa 8 Stunden Zugfahrt Richtung Chennai an.

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Zumindest fuhr der Zug dieses mal einigermaßen pünktlich ab, so dass wir guter Hoffnung waren nicht erst mitten in der Nacht anzukommen. Toller Service (sofern man erste Klasse fährt) übrigens im Zug: Erst gab es ein Flächschen Wasser, dann einige Snacks, ein vollwertiges Abendessen und am Ende sogar noch ein Eis. Alles im Preis inbegriffen. So gingen die knapp acht Stunden sogar relativ zügig rum, und wir kamen ohne Verspätung in Chennai (früher Madras) an.

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Leider hatten wir damit noch nicht unser Tagesziel erreicht. Mit dem Bus ging es dann noch etwa 90 Minuten weiter nach Mamallapuram, einem kleinen Städtchen südlich von Chennai. Selten so ein geräumiges Zimmer gehabt. Sehr schön.

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Hier ists jetzt gleich 12, und ich werde mal schlafen gehen. Morgen dann mehr zu dem Ort und den in der Umgebung befindlichen Sehenswürdigkeiten Smiley

Bis dann Zwinkerndes Smiley

Tag 20: Mysore City Tour

02.01.: Der Tag startete heute mit einem bestenfalls mittelmäßigen Frühstück in unserem (ansonsten eigentlich ganz guten) Hotel. Außer Toast mit Butter war da nicht wirklich viel Genießbares dabei. Schätze mal, da werden wir morgen früh woanders aufschlagen.

Um 9 Uhr brachen wir dann zu unserer Citytour durch Mysore auf. Mit etwa 900.000 Einwohnern zählt Mysore für indische Verhältnisse nicht gerade zu den Metropolen. Trotzdem hat die frühere Hauptstadt Karnatakas (so der Name des Bundesstaates in dem wir uns inzwischen befinden) sehr viel sehenswertes zu bieten.

Unser bestens gelaunter Guide Tinu brachte uns bei bestem Urlaubswetter zunächst zum Chamundi Hill, einer sehr belebten Anhöhe etwa 7km südwestlich des Stadtzentrums von Mysore.

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Da auch viele Schulklassen anwesend waren, wurden wir schnell wieder zu begehrten “Selfie-Opfern”. Vor allem der 2,03m große Frank musste oft sein Lächeln in indische Kameras zum besten geben.

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Das Highlight des Chamundi Hills ist zweifellos der große Tempel “Shri Chamundesvari” dessen 40m hohe Turm nach südindischer Art mit einer Fülle von farbigen Skulpturen geschmückt ist.

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Eigentlich hatten wir nicht genug Zeit um den Tempel von innen zu sehen, doch der freundliche ältere Herr unten rechts im Bild brachte Mel und mich durch einen Seiteneingang vorbei an der Menge ins Innere… gegen ein kleines Trinkgeld, versteht sich. Ein paar Opfergaben “durften” wir auch noch machen. Smiley P1110356 P1110359

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Einige Meter weiter hatten wir an einem Aussichtspunkt einen schönen Blick auf die riesigen Palast und die ganze Stadt.

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Einen kurzen Stopp legten wir noch bei einer großen, aus dem 17. Jahrhundert stammenden Bullenskulptur (Nandi) ein…

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…bevor wir zum Höhepunkt der Stadt fuhren, dem “Mysore Palace”. Dieses beeindruckende Bauwerk wurde 1912 vom Briten Henry Irwin vollendet, und ersetzte damit den zuvor abgebrannten alten Palast. Laut unseres (sehr, sehr schlechten) local Guides hat der Mysore Palace seit dem Jahr 2017 sogar mehr Besucher als das Taj Mahal. Ob das wirklich stimmt??? Naja, zumindest war im Palast ordentlich was los.

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Wie in fast allen wichtigen Bauwerken Indiens heißt es am Eingang: Schuhe bitte ausziehen. Dazu vielleicht eine kleine Randnotiz: Wir haben festgestellt, dass Carlotta (Italien, auf dem Sprungbild ganz rechts) und ich fast die selben Schuhe haben (siehe Bild unten rechts). Allerdings sind Carlotta`s Schlappen mal lässig 2 Nummer größer als meine (sie hat Größe 44!). Dagegen wirken Frank`s Schuhe der Größe 47 bei einer Körpergröße von 2,03m ja fast schon winzig Zwinkerndes Smiley

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Zurück zum Mysore Palace: Trotz diverser Foto und Selfie-Anfragen der (wie oben beschrieben) zahlreich anwesenden Inder konnten wir uns noch in ausreichendem Maße dem wirklich sehenswerten Inneren des Palastes widmen. Hier wurde wirklich an nichts gespart, und alles ist noch in hervorragendem Zustand (im Vergleich zu einigen Außenfassaden).

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Eine schöne, und sehr gepflegte Gartenanlage sowie vier große Eingangstore umgeben den Mysore Palace.

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Jeden Sonntagabend und zu diversen Festzeiten wird der komplette Palast durch abertausende Glühbirnen illuminiert. Leider ist heute Mittwoch (also kein “Illuminationstag”), daher muss dieses Bild aus dem Netz herhalten Trauriges Smiley

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Nach einer schnellen Stärkung in einem Biergarten (ja, auch so etwas gibt es hier) hatten wir den ganzen Nachmittag zur freien Verfügung. Die Mädels, Vivien, Bruno und ich nutzten die Zeit um zum kleinen Ort Somnathpur zu fahren.

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Die einstündige Fahrt mit den Tuk tuk`s durch kleine Dörfer und vorbei an weiten Feldern war absolut sehenswert.

In Somnathpur befindet sich der sehr bekannte Sri-Channakeshara-Tempel. Der aus dem 13. Jahrhundert stammende Tempel ist zum Großteil im Originalzustand, und wurde nur hier und da restauriert. Der Grundriss ist sternförmig und beinhaltet drei Schreine. Die kompletten Außenwände wurden durch unzählige, toll erhaltene Reliefs gestaltet.

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Durch die Abgelegenheit des Tempels war dieser (zunächst) fast menschenleer… bis diese etwa 50 Schülerinnen in schönen, farbenfrohen und typisch indischen Kleidern auftauchten. Natürlich war dann erstmal wieder da ein oder andere Foto oder Selfie fällig.

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Gegen 17:30 Uhr saßen wir wieder in unseren Tuk Tuks auf dem Weg zurück ins Hotel.

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In der Shoppingmall nahe unseres Hotels nahmen Mel und ich ein schnelles Abendessen ein, besorgten uns noch ein paar Snacks für die morgen anstehende lange Zugfahrt.

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Wenn alles nach Plan läuft (wovon bei der indischen Eisenbahn nicht auszugehen ist) dauert unser Bahntransfer nach Chennai etwa 8 Stunden. Da wir erst am Mittag losfahren, ist morgen früh sicherlich noch ein bisschen Zeit um sich noch ein wenig in der Gegend um Mysore umzusehen.

Toller Tag heute. Mysore hatte ich ehrlich gesagt gar nicht so als Highlight auf der Liste. Umso schöner, dass es hier so viel zu sehen gab bzw. gibt.

Gute Nacht Smiley