Zusammenfassung Island

Samstag, 01.10.: Sooooooo, leider sind die sieben Tage in Island schon wieder rum. Und wie immer gibt`s natürlich auch von der Tour eine kurze Zusammenfassung inklusive einem “best of” der (meiner Meinung nach) schönsten Bilder.

Grundsätzlich war Island (und somit auch die Tour) genauso wie es mir vorgestellt hatte. Reykjavik ist eine angenehme und ruhige Stadt, in der man ganz entspannt drei bis vier Tage verbringen kann. Auch die Umgebung bietet viel. Tagestouren in alle möglichen Richtungen lassen keine Langeweile aufkommen. Der Rest des Landes ist Natur pur: Gletscher, Wasserfälle, Geysire, Fjorde usw. Dazu unzählige Schaf- und Kuhweideflächen. Das unbestrittene Highlight für mich waren natürlich die Polarlichter… o.k., die kann man natürlich woanders bestaunen.

Da wir nur so wenig Zeit hatten waren die Tage immer ordentlich vollgepackt. Problemlos hätte ich hier und da noch ein paar Tage länger bleiben können, vor allem weil sich fast alle Orte gut zum Wandern, Laufen oder Radfahren anbieten. Aber wirklich ein tolles und sehenswertes Land mit vielen verschiedenen Highlights. Dazu kommt, dass man nicht wirklich weit fliegen muss. Nach dreieinhalb Stunden ist man in Reykjavik. Überall gibt es WLAN und fast überall hat man Handyempfang (selbst auf dem Gletscher). Man muss sich auch keine grossen Sorgen machen, dass irgendwas geklaut werden könnte. Einziges wirkliches Manko Islands: ALLES ist mindestens doppelt so teuer wie in Deutschland. Bei einer Woche Rundreise ist das schon ordentlich, aber wenn man hier zwei oder gar drei Wochen unterwegs ist kann man hier definitiv arm werden. Also immer die Kreditkarte dabeihaben Zwinkerndes Smiley

Magi hat ihre Sache gut gemacht. Sie war jederzeit superentspannt (auch wenn jemand mal ein paar Minuten zu spät kam) und hatte immer ihr schelmisches Grinsen und einen lustigen Spruch drauf.

Mit der Gruppe gab es auch nie Probleme. Waren alle angenehm und unaufgeregt. Hat man schon gemerkt, dass dies eine “Classic”-Tour war, und deshalb das Durchschnittsalter ein wenig höher lag.

Und nun noch (wie bereits angekündigt) ein kleines “best of” der Fotos dieser Tour Smiley

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Sooooo, ich hoffe ihr hattet ein bisschen Spass beim Lesen. Ich steig jetzt gleich in den Flieger und verabschiede mich bis zur nächsten Tour Smiley

der Bloginhaber Volker Zwinkerndes Smiley

Tag7: Nochmal volles Programm zum Abschluss

Freitag, 30.09.: Der letzte Tag in Island begann (wie immer) mit einem inkludierten Frühstück in unserem etwas altmodischen, aber sonst sehr angenehmen Hotel in Vik. Pünktlich um 7:20 Uhr kletterte Magi dann (auch wie immer Zwinkerndes Smiley) in den Anhänger um zum letzten mal unsere Koffer und Rucksäcke zu verladen.

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Zum Abschluss unserer Tour stand nochmal ein ganzer Tag “Sightseeing” entlang der südwestlichen Küste Islands auf dem Programm. Dabei sollte es auch in den “Golden Circle” gehen, den wohl bekanntesten und touristenreichsten “Point of view” Islands:

Unser erster Anlaufpunkt war ein pechschwarzer Lavastrand namens “Reynisfjara Beach”, der vor allem durch seine spektakuläre Felsenformationen im und am Wasser bekannt ist.

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Einer von heute mal wieder zahlreichen (und durchaus sehenswerten) Wasserfällen war der “Skogafoss”-Wasserfall, den man auch seitlich “erklettern” konnte. Im weiteren Verlauf des Flusses fanden sich weitere kleinere Wasserfälle. Ein schöner Wanderweg (den ich aus Zeitgründen eher erlaufen habe) führte quasi parallel den ganzen Fluss entlang.

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Beim Ausbruch des Vulkans Eyafjallajoküll 2010 (dessen Gipfel man aufgrund einer dichten Wolkendecke heute leider nicht sehen konnte) wurde der Flugverkehr in fast ganz Europa für mehrere Tage lahmgelegt. Die am Fuss des Vulkans beherbergte grösste Farm Islands (siehe Bild) wurde unter einer dicken Ascheschicht begraben.

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Den “Seljalandsfoss”-Wasserfall konnte man voll allen Seiten betrachten, da man durch eine Felseneinkerbung auch hinter das herabfallende Wasser gelangte.

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Nur etwa 300m weiter konnte man nach der Durchquerung einer kleinen Höhle den Gljufrabul-Wasserfall besichtigen.

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Ein Wasserfall geht noch, oder? Zwinkerndes Smiley  Mit dem Wasserfall “Gullfoss” besichtigten wir am Nachmittag die erste Sehenswürdigkeit des “golden Circles”. Der Name des Wasserfalls (Gullfoss=goldener Wasserfall) prägte den Begriff “goldener Zirkel” entscheidend. Neben dem Gullfoss befinden sich viele weitere Sehenswürdigkeiten auf dieser südwestlichen Reiseroute die von Reykjavik ausgeht. Etwa 300 km ist der “golden Circle” lang und wird zumeist als Tagestrip (8-10 Stunden) angeboten.

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Das Geothermalgebiet “Haukadalur” bildet den zweiten wichtigen Teil des goldenen Rings. Besondere Highlights sind der grosse Geysir (Namensgeber aller Geysire) sowie der Geysir Strokkur, der aller sieben Minuten zuverlässig ausbricht (siehe unten).

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Die Thingstätte “Pingvellir” mit dem gleichnamigen Nationalpark stellt den dritten Teil des “Golden Circles” dar. Zwei aufeinandertreffende Kontinentalplatten haben hier einen kilometerlangen Krater hinterlassen, den man heute “bewandern” kann.

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Nach diesem vollgepackten “Sightseeing-Tag” waren wir alle froh gegen 18:30 Uhr unser Hotel in Reykjavik erreicht zu haben… Viel Zeit zum Ausruhen hatten wir leider nicht, da bereits eine Stunde später das letzte Abendessen mit der Gruppe auf dem Programm stand. In der vollgestopften “Icelandic Bar” nahmen Amelia (auch ihr Flug ging bereits heute Abend) und ich noch schnell unser Abendessen ein, bevor wir uns von allen verabschieden mussten.

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Soooo, und gleich gehts für mich zurück nach Germany…

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Bis die Tage und letzte Grüssle aus Reykjavik Smiley

Tag 6: Der Vatnajökull Gletscher

Donnerstag, 29.09.:

Als wir heute Morgen den Rollo in unserem Zimmer “hochfuhren” bot sich uns folgender schicker Anblick: Der Gletscher reichte quasi fast bis in den Garten des Hotels hinein. Dazu bestes Wetter und (für Island) recht angenehme Temperaturen. Glücklicherweise blieb es den ganzen Tag so Smiley

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Der heutige Tag stand ganz im Zeichen des grössten Gletschers Europas, des Vatnajökull. Neben der Besichtigung des Gletschers waren auch eine kleine “Schifffahrt” sowie eine Trekkingtour auf dem Eis geplant.

Etwa eine Stunde dauerte die Fahrt zu dem See. Man hatte trotzdem die ganze Zeit schon eine schöne Sicht auf Ausläufer des Vatnajökull.

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Der ”Jökulsarlon” (so der Name des Gletschersees) ist so eine Art Fussspur des Gletschers (so beschrieb es später eine Einheimische). Da der Gletscher in den letzten Jahren sehr schnell geschrumpft ist (und auch zukünftig weiter schrumpfen wird) hinterlässt er Einschnitte in der Landschaft, die zu Tälern oder eben Gletschersehen führen können. Der Jökulsarlon war aufgrund der zahlreichen Eisberge und herumtreibender Eisschollen kombiniert mit dem Gletscher im Hintergrund absolut sehenswert.

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Mit einer halben Stunde Verspätung startete dann unsere Tour durch den See mit dem Amphibienfahrzeug. Die gute Magi klinkte sich mal wieder aus und wartete an Land auf uns Smiley

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Leider sind wir nicht wirklich nah an den eigentlichen Gletscher herangefahren (was ich eigentlich gehofft hatte), so dass wir bei der Fahrt nicht wirklich viel mehr gesehen haben, als bereits vom Land aus.

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Ein schwarzer Lavasandstrand ganz in der Nähe war unser nächster kurzer Stopp. Viele an Land getriebene Eisschollen luden zu einigen “lustigen” Fotos ein Zwinkerndes Smiley

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Nach einer kurzen Lunchpause ging es dann weiter zur Trekkingtour auf dem Gletscher. Die etwa einstündige Fahrt führte immer direkt am Gletscher entlang.

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Gegen 13 Uhr erreichen wir das das sehr einfach auszusprechende Örtlein “Vatnajökulspjodgardur”, wo wir von den lokalen Guides begrüsst und mit Steigeisen und Eispickeln für die kommende Tour ausgestattet wurden.

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Der Vatnajökull-Gletscher ist mit einer Fläche von etwa 8100km² der grösste Gletscher Europas, und nimmt damit fast 10% der gesamten Fläche Islands ein. Das Eisvolumen beträgt über 3300km³. An der dicksten Stelle ist das Eis fast einen Kilometer dick. Mit 2110m Höhe ist beherbergt er auch den höchsten Punkt Islands.

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Unser Guides für die Tour hiessen Pete (aus Nordirland) und Sian (aus Neuseeland). Überhaupt ist festzustellen, dass man im Tourismusbereich nur sehr wenige Isländer antrifft. Die meisten Guides oder Servicekräfte sind Saisonarbeiter oder Ausländer, die fest in Island leben.

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Nach kurzer Einweisung in den Gletscher und das Material konnte es dann losgehen. Da unsere Wanderung vom Schwierigkeitsgrad her aber nicht besonders anspruchsvoll war konnte dieser Programmpunkt recht kurz gehalten werden.

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Auch heute Nachmittag hatten wir wirklich grosses Glück mit dem Wetter. Die Sonne schien durchgängig, und auch der Wind flaute ab, so dass wir uns sogar der ein oder anderen Schicht Klamotten entledigen konnten.

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Nach etwa 75 Minuten auf dem Gletscher waren wir dann wieder im Tal angekommen. Man hatte eine schöne Aussicht aus das Eis und hinunter ins Tal. Natürlich kann man die Tour nicht mit meinen anderen beiden Icetrekkings in Chile und Neuseeland vergleichen. Trotzdem wars eine schöne Tour, und alle, die heute zum ersten mal einen Gletscher betreten hatten, waren begeistert.

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Etwa eine Stunde vor unserem heutigen Tagesziel Vik nahmen wir unser Abendessen (für die meisten Pizza oder Burger) in einem angenehmen Restaurant ein (den Namen habe ich mit leider nicht notiert Zwinkerndes Smiley)

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Ein sehr grosser und (für isländische Verhältnisse) recht günstiger Souvenirladen in Vik lud dann nicht nur mich dazu ein, noch ein paar Kleinigkeiten bzw. Mitbringsel zu besorgen.

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Gegen 21 Uhr waren wir dann in unserem etwas ausserhalb gelegenen Hotel angekommen. Einige tranken noch ein paar Bier, die meisten aber waren vom Tag doch noch recht erschöpft und sind nicht zu spät ins Bett.

Morgen steht nun leider schon der letzte Tag dieser kurzen Reise an. Der ist allerdings nochmal vollgepackt mit Highlights (so hoffe ich zumindest). Vom tiefsten Süden Islands (wo wir uns aktuell befinden). Geht es zurück in den Südwesten nach Reykjavik. Dazwischen warten noch einige Wasserfälle und Geysire auf uns…

In diesem Sinne… Smiley

Tag 5: Entlang der Fjorde

28.09.: Heute Morgen habe ich leider ein kleines bisschen verschlafen, da wir gestern (verständlicherweise) ein wenig länger die Polarlichter beobachtet haben. Also ging es mit einer leichten Verspätung zum morgendlichen Lauf bei bestem Wetter. Smiley

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Eine schnelle Dusche und ein kurzes Frühstück später stand auch schon Magi bereit um unser Gepäck im Anhänger zu verstauen, denn wir wollten pünktlich um 10 Uhr Richtung “Höfn” (unsere nächste Übernachtungsdestination) aufbrechen.

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Unser Weg führte uns heute also ganz in den Süden Islands. Dabei sollten wir zahlreiche Fjords passieren, und einige tolle Aussichten haben. Passend dazu nahm ich heute mal auf dem Vordersitz Platz, was sich auf jeden Fall gelohnt hat Smiley

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Auf der Karte unten sieht man ein bisschen was von der Ostküste und den vielen Fjords, die wir heute “durchfahren” haben…

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Unser Lunch verlief dann ziemlich unspektakulär, da wir einfach ein paar Kleinigkeiten aus dem Supermarkt mitnahmen. Typisch isländisch ist übrigens “Skyr”, eine Mischung aus Joghurt und Quark… sehr lecker!

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In einem kleinen, urigen Cafe in “Faskrudsfjordur” machten wir einen kurzen Stopp um eine heisse Schoki zu trinken und ein Stück Homemade-Kuchen zu verdrücken.

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Weiter ging es entlang der Fjorde, vorbei an tollen Küsten, pechschwarzen Lavastränden und kleinen Dörfchen…

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Ein entschlossenes Betätigen der Hupe durch Magi verscheuchte diese Schafe, die ganz entspannt die Strasse blockierten Smiley

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Kurz vor unserem Zielort “Höfn” passierten wir noch diesen malerischen und touristenleeren schwarzen Lava-Sandstrand…

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Fast pünktlich zu unserer Ankunft ging direkt über dem Meer die Sonne unter…

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Das Restaurant des “Hotel Höfn” ist vor allem für seinen guten Hummer bekannt. Fast alle aus der Gruppe versuchten diesen und zahlten dafür etwa 45€. Auch die 18€ für meine Miniportion Cannelloni waren gnadenlos überteuert… echt unverschämt, die Preise hier Trauriges Smiley

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Gegen 20:30 Uhr erreichten wir dann unser Hotel. Wie Magi uns vorher mitteilte gab es ganz in der Nähe (nur 5 Gehminuten entfernt) einige heisse Quellen, die Chi, Amelia, Shannon und ich später noch besuchten. Zwei Amis, ein Schotte und einige Flaschen Bier waren auch noch da Smiley Insgesamt waren es fünf Pools mit unterschiedlicher Temperierung… Durch den Dampf ist halt die Qualität der Fotos n bissl dünn Trauriges Smiley Sogar ein paar Polarlichter haben wir von den Pools aus gesehen, auch wenn diese nicht ansatzweise so intensiv waren wie gestern.

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Um 23 Uhr wurde dann das Wasser aus den Pools gelassen und wir mussten zurück zum Hotel…

Morgen gehts dann auf den Gletscher. Erst steht eine Bootsfahrt über den Gletschersee an, später noch eine kleine Wanderung über den Gletscher… sollte auch gut werden Smiley

Grüssle und gute Nacht Zwinkerndes Smiley

Tag 4: Wasserfälle, Geysire und heisse Quellen

Dienstag, 27.09.: Hallo zusammen… heute gibt es wirklich viel zu erzählen, bzw. viele Bilder anzuschauen, denn heute haben wir gefühlt alle Naturschauspiele Islands erleben dürfen. Einzig ein Vulkanausbruch ist uns erspart geblieben Smiley

Aber von vorne: Da wir ja gestern in absoluter Dunkelheit im Hotel ankamen hatten wir keine Ahnung von der tollen Lage des Hotels. Auf dem Weg zum Frühstück konnten wir dann einen Blick auf den Fjord und die angrenzenden Berge und Gletscher werfen…

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Unser Hotel war alles andere als ausgebucht, wie überhaupt festzuhalten ist, dass (ausser in Reykjavik) nicht mehr viele Touristen unterwegs sind, was das Reisen und das Besichtigen der Sehenswürdigkeiten wesentlich angenehmer gestaltet. Wenn man bedenkt, dass die Isländer im Sommer über 20 Stunden und im Winter teilweise nur drei Stunden Tageslicht bekommen sind die 13-14 Stunden aktuell absolut in Ordnung.

Nach dem Frühstück versammelten sich alle vollzählig und pünktlich am Bus. Nur eine fehlte: Unsere Reiseleiterin Magi. Sie musste von den Mädels geweckt werden, war aber kurze Zeit später abfahrbereit. Grundsätzlich ist sie wirklich sehr entspannt, hat aber immer einen lockeren und witzigen Spruch drauf. Man merkt auch, dass sie seit mehreren Jahren in Island wohnt…

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Unser erster Stopp des Tages nannte sich “Godafoss”, ein sehr beeindruckender Wasserfall… Ich hoffe, es  ist o.k., dass ich nicht von jedem Wasserfall, den wir heute besichtigt haben, die genaue Höhe bzw. Breite per Wikipedia ermittelt habe. Waren alle hoch, wasserreich und spektakulär. Zwinkerndes Smiley

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Weiter ging`s zum “Myvatn”-See. Überall im und um den See befinden sich Krater. Hatte ich so noch nie gesehen…

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Einen kurzen Spaziergang machten wir anschliessend durch einen “Park” aus purem Lavagestein names “Dimmubogir”.

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Die “Grjotagja” ist eine heisse Quelle in einer Grotte (wie der Name schon sagt Zwinkerndes Smiley). Bis vor ein paar Jahren durfte man darin noch schwimmen. Inzwischen ist dies leider verboten.

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Im Vogafjos-Cafe gab es zum Mittagsessen homemade Gulaschsuppe (18€) und ein Stück Rüblikuchen (9,50€). Einfach nicht drüber nachdenken, sonst ernährt man sich hier wirklich nur noch von Wasser und Brot. Naja, ich bin ja nur ne Woche hier Augen rollendes Smiley

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Wir setzen unsere Reise Richtung Westen fort und erreichten kurze Zeit später die ein Geysirfeld mitten im Nirgendwo.

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Danach war “endlich” mal wieder Zeit für einen Wasserfall Zwinkerndes Smiley. Es war ein kurzer Fussmarsch bis zum “Dettifoss”, einem der grössten Wasserfälle Islands.

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Ganz so nah konnte man leider nicht rangehen, da man durch das aufgewirbelte Wasser innerhalb von Sekunden klatschnass war (siehe Foto unten Smiley).

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Der letzte “Sightseeingpunkt” des Tages war dann der Sellfoss, ein nicht minder sehenswerter Wasserfall, den man zu Fuss vom Dettifoss erreichen konnte…

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Auf der etwa dreistündigen Fahrt zu unserer heutigen Unterkunft dann noch folgende “Schrecksekunde”: Ein brennendes Auto blockierte die Strasse. Glücklicherweise war die Feuerwehr recht fix vor Ort und löschte den Brand binnen Sekunden. Soweit ich das überblicken konnte gab es aber keine Verletzten.

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Da es heute auch mal abends nicht komplett bewölkt war hatten wir sogar mal eine Art schönen Sonnenuntergang Smiley

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Unser heutiger “Übernachtungsort” hört auf den typisch isländischen Namen “Borgarfjördur” und beherbergt etwa 80 Einwohner. Irgendwo im tiefsten Osten das Landes gelegen ist man hier wirklich am Ende der Welt angekommen… zumindest drängt sich einem unweigerlich dieser Eindruck auf.

Trotzdem hat sich die Fahrt hierher schon jetzt absolut gelohnt: Bei wolkenlosem Himmel konnten wir ab 22 Uhr am Strand das Polarlicht in allen Farben (vor allem grün und lila) und Grössen bewundern. War wirklich unfassbar zu sehen!

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Nach diesem wirklich tollen Tag verabschiede ich mich todmüde in mein Bett.

Bin gespannt was in den nächsten Tagen noch alles passieren wird Smiley

Tag 3: Zu Gast bei den Buckelwalen

Montag, 27.09.: Um 6:30 Uhr klingelte heute Morgen mein Wecker. Zu diesem Zeitpunkt war der gute Chi schon längst unter der Dusche, und genoss diese ausgiebig (er duscht locker 20 Minuten). Pünktlich um sieben Uhr liefen wir in der Lobby auf um unser Frühstück einzunehmen. Wie der Rest des Skuggi-Hotels enttäuschte auch dieses nicht.

Kurze Zeit später fuhr Magi (siehe unten) den Bus inkl. Anhänger vor, dann konnte es losgehen.

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Auf dem Programm standen heute insgesamt 350km Fahrt in den äussersten Norden Islands wo wir nachmittags ein paar Wale zu sehen bekommen sollten.

Leider hatte ich heute einen recht ungünstigen Sitzplatz, so dass leider sowohl die Qualität, als auch die Motive meiner Fotos nicht dem entsprechen wie ich mir das wünsche. Da wir auch nur zu den vorgesehenen Pausen stoppten musste ich quasi alles durch die Fensterscheibe fotografieren. Trauriges Smiley

Kaum ist man aus Reykjavik draussen sieht man ausser Landschaft und vielen, vielen Schafen (es gibt etwa dreimal so viel Schafe in Island wie Menschen) nicht viel. Hier und da die ein oder andere Farm… das wars. Dafür kamen wir an zahllosen schneebedeckten Bergen, vielen Flüssen und Tälern vorbei. Nur eines gibt es so gut wie gar nicht in Island: Wälder. Weniger als ein Prozent des Landes ist mit Wäldern bedeckt.

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Nach zwei kurzen Verpflegungs- bzw. Toilettenpausen erreichen wir gegen 13 Uhr das ganz im Norden gelegene Dalvik, von woaus unsere Walbesichtigungstour starten sollte. Mehr als 2000 Einwohner sollte dieses “Nest” wohl nicht gehabt haben.

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In einem kleinen, urigen Kaffee nahmen wir vorher noch unser Lunch ein. Voller Begeisterung schwärmte Magi bereits gestern von der hausgemachten Fischsuppe, die man unbedingt probieren müsse. Klang attraktiv, aber leider nicht für mich. Der hausgemachte warme Apfelkuchen war allerdings auch nicht schlecht Smiley

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Bei frostigen Temperaturen stattete ich mich für das Whalewatching mal sicherheitshalber mit insgesamt fünf Schichten aus. Ein warmer Overall, der uns vom Veranstalter zur Verfügung gestellt wurde, tat später auch sehr gute Dienste.

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Unser fast 40 Jahre altes Schiff (Draumur heisst übrigens Träumer) war bis vor fünf Jahren im übrigen ein Fischkutter, der nun zum “Walbeobachtungsboot” umfunktioniert wurde. Leider habe ich die Namen unseres Kapitäns und seiner Assistentin bereits schon wieder vergessen, aber sie waren beide sehr nett. Laut ihrer Information kann man im Norden Islands über 10 verschiedene Arten von Walen beobachten (oft auch Blauwale).

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Nach etwa 40 Minuten Fahrt zu unserem “Walaussichtspunkt” mussten wir nicht lange warten. Wir hatten Glück insgesamt fast 10 Buckelwale (teilweise ganz nah am Boot) anzutreffen.

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Buckelwale werden bis zu 17 Metern lang und 25 Tonnen schwer… Hier in der Region sind es die mit Abstand am häufigsten zu besichtigenden Wale.

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Nach etwa 90 Minuten spannender Walbeobachtung durften wir uns noch ein paar Minuten darin versuchen selber einen grossen Fisch an Land zu ziehen. Einzig Amelie (aus Deutschland) hatte Erfolg.

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Trotz des Overalls war es nach vier Stunden auf dem Schiff schon sehr frisch, so dass wir dann auch gegen 18 Uhr froh waren als wir wieder in Dalvik anlegten.

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Wir fuhren etwa 45 km weiter in die zweitgrösste Stadt Islands, nach Akureyri. Mit 18000 Einwohnern (Nein, ich habe keine “Null” vergessen) ist Akureyri trotzdem die mit Abstand grösste Stadt des Nordens. Dazu liegt sie malerisch schön am Fjörd mit schneebedeckten Gipfeln im Hintergrund.

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Im schönen “Brüggjan”-Restaurant gab es alles Mögliche an internationalen Speisen und Getränken, zu nationalen (überteuerten) Preisen. Trotzdem sehr, sehr lecker!

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Die Sache mit dem Lernen der Namen klappt leider noch nicht so wirklich. Bei der Kürze der Reise glaube ich auch nicht, dass ich bis zum Ende der Tour alle Namen kennen werde. Ich versuchs aber mal von rechts vorne nach links vorne (einmal um den Tisch rum):

Christie (USA), dann drei indisch-amerikanische Freunde aus New Jersey mit komplizierten Namen, die ich garantiert bis Ende der Tour noch nicht weiss, Alexis (USA), Chi (Calgary, Kanada), Amy (England),… (USA), Shannon (USA), Anni (USA), …(USA), Amelie (Mannheim), Leslie (Australien), Philipp (Neuseeland),… (USA), Magdalena (Polen/Island) Smiley

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Unsere Bleibe für heute (das Hotel Sveinbjarnargerdi) erreichten wir gegen halb 10 Uhr abends… Kein Luxushotel, aber alles da und alles sauber. Passt also!

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Soooo, der gute Chi neben mir hat sich schonmal ins Land der Träume verabschiedet… Ich schau jetzt auch mal nach wie das denn dort so ist.

Bis Morgen Smiley

Tag 2: Reykjavik City Tour Teil 2

Sonntag, 25.09.: Wie bereits gestern angekündigt begann der Tag heute für mich mal wieder mit einem kleinen Läufchen. Bei frischen 7 Grad, leichtem Nieselregen und kräftigem Wind machte ich mich auf den Weg um die nordwestliche Spitze Reykjaviks. Von der Distanz her hatte ich mich ein wenig verschätzt, denn nach über 80 Minuten und 15 Kilometern kam ich schon ein wenig erschöpft wieder im Hotel an. Immerhin hatte sich der “Aufwand” gelohnt. Zwischenzeitlich hätte ich der Meinung sein können irgendwo im sehr dünn besiedelten Landesinneren zu sein… Natur pur und keine Menschenseele, und das keine zwei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt…

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Nach dem Frühstück zog ich dann im mein “neues” Hotel (der Ausgangspunkt der Tour heute) um. Um 11 Uhr morgens war sogar schon mein Zimmer einzugsbereit. Schickes, neues Hotel, mit kleinen, aber gut ausgestatteten Räumen. Da bin ich als alter “Yolo”- und “Basic”-Reisender echt viel Schlimmeres gewöhnt. Ich sollte öfter “Classic” oder “Standard” reisen Smiley 

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Nachdem ich mich kurz eingerichtet hatte startete ich den zweiten Teil meiner Reykjavik-Besichtigungstour. Zuerst besuchte ich den “Laugadalur Park”. Zwischen vielen Grünanlagen befinden sich hier zahlreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten, wie das Fussballstadion der Stadt, ein riesiges Fitnessstudio (mit Aussenbereich), ein Funschwimmbad, eine Sport Mulitfunktionshalle, ein Thermalbad und, und, und…

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Im Zentrum des Parkes finden sich ein Kinder-Haustierzoo, sowie ein (mittelmässiger) botanischer Garten, der aber auch als ganz normaler Park durchgehen könnte…

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Fast auf dem Weg zur nächsten Attraktion lag das Einkaufszentrum Kringlan (da war ich gestern schonmal), wo ich noch schnell ein paar Kleinigkeiten besorgte.

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Ganz im Süden der Stadt ist folgendes Gebäude gelegen. “Perlan” ist ein riesiger Komplex aus insgesamt sechs Wassertanks (die einen Grossteil der Stadt mit heissem Wasser versorgen) und einer beeindruckenden, rotierenden Glasskuppel, die ein Restaurant in sich trägt. Auf der 360 Grad-Aussenterrasse hat man einen tollen Überblick über Reykjavik.

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Wie ihr sicherlich den Fotos entnommen habt war das Wetter heute richtig gut. Es wehte zwar hin und wieder ein kräftiger Wind, dafür gab es aber ganz viel Sonne und keinen Regen. Also entschied ich mich nachmittags noch zu einem kleinen Spaziergang am Ufer entlang…

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…und endete im “Cafe Paris”, der Top-Restaurant-Empfehlung meines Reiseführers. Beim Blick auf die Karte ist mir fast der Appetit gegangen. Wie fast alles hier waren die Speisen und Getränke unfassbar teuer. Ein Steak mit Beilage: 40€, eine Krabbensuppe: 18€, ein Stück Apfelkuchen: 8€. Letzteres (in Kombination mit einem Milchkaffee) bestellte ich. Aufgrund des Preises war ich im Endeffekt gar nicht so unglücklich, dass ich nur den Kaffee bekam und man den Kuchen vergass.

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Grundsätzlich ist aber zu sagen, dass hier fast alles (vor allem Essen und Getränke) etwa doppelt so teuer ist wie in Deutschland. Umso verwunderlicher ist es, dass die Lokale zumeist gut gefüllt sind und die Isländer (wie gestern im Blog beschrieben) so gerne zum Essen ausgehen.

Kurz vor sechs war ich dann in meinem Hotelzimmer zurück wo mich bereits mein Zimmernachbar erwartete. Chi Huang ist sein Name. Er kommt aus Calgary in Kanada, aber hat natürlich (wie der Name schon sagt) asiatische Wurzeln (und sieht auch so aus). Er entwickelt Software und ist 37 Jahre alt… bisher macht er einen sehr unkomplizierten und entspannten Eindruck.

Kurze Zeit später lernte ich dann den Rest meiner Gruppe kennen. Insgesamt sind wir 16 Reisende (12 Mädels und 4 Jungs). Die meisten kommen aus Amerika. Neben mir ist noch eine Deutsche dabei, dazu eine Australierin und eine Engländerin (glaub ich zumindest). Man merkt doch, dass es eine Classic-Tour ist, denn das Durchschnittsalter sollte so um die 30 herum liegen, also ganz angenehm… Smiley

Unsere Reiseleiterin hört auf den Namen “Magdalena”, ist ursprünglich aus Polen, aber lebt inzwischen seit über vier Jahren in Island… Sie stellte uns kurz die Tour vor und wies uns auf die wichtigsten Dinge hin.

Gleich um die Ecke im Restaurant gab es bestes, lokales Essen, dass die Gruppe fast komplett zusammen einnahm. Da ja Fisch nicht so meins ist gab es für mich eine vegetarische Bratwurst (daran muss man sich erst gewöhnen Smiley) mit Süßkartoffelpüree und Salat. Der Skyrkuchen (eine Art Quark-Käse-Kuchen) als Nachtisch war dafür umso leckerer.

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Kurz bevor wir gehen wollten wies uns eine Bedienung des Restaurants darauf hin, dass man draussen gerade das Nord- bzw. Polarlicht sehen konnte… also schnell gezahlt und dann raus auf die Strasse. Für alle, die mit dem Polarlicht nicht viel anfangen können hier die Definition laut Wikipedia: “Das Polarlicht ist eine Leuchterscheinung durch angeregte Stickstoff- und Sauerstoffatome der Hochatmosphäre, die in Polargebieten beim Auftreffen beschleunigter geladener Teilchen aus der Erdmagnetosphäre auf die Atmosphäre hervorgerufen wird!” Aaaaaaaaaaahhhhhh ja… wieder was gelernt Smiley

Wie dem auch sei: Ich hatte die “Northern Lights” noch nie gesehen… sehr imposanter Anblick. Ich hoffe mal, wir werden sie in den nächsten Tagen noch häufiger und kräftiger sehen…

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So hatte ich heute Abend noch ein echtes Highlight zu Gesicht bekommen Smiley

Morgen gehts früh raus und gleich mal ein paar Stunden Richtung Norden, wo dann eine Wahlbeobachtung auf dem Programm steht… Auch das restliche Programm (das Magdalena sehr detailliert erklärte) klingt wirklich vielversprechend. Ich freue mich jedenfalls total auf die Tour.

Gute Nacht und bis morgen! Smiley

Tag 1: Reykjavik City Tour

Samstag, 24.09.: Nach einer kurzen Nacht in meinem Deluxe-Einzelzimmer und einem bestenfalls mittelmässigen Frühstück (immerhin wurde ich satt Zwinkerndes Smiley) ging ich mal die Tagesplanung an. An der Hotelrezeption wurde ich noch auf einen Flyer aufmerksam, der sehr interessante Touren in die Umgebung anbot… dazu aber später mehr. Ich streckte den Kopf aus meinem Fenster und stellte fest, dass es draussen ganz schön unangenehm war: 8 Grad und Regen, der auch bis zum Nachmittag anhalten sollte. Also warf ich mir noch eine Extraschicht und meine “Schlecht-Wetter-Jacke” über, dann ging es los in Richtung City,

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Die Hauptstadt Islands beherbergt im Stadtkern etwa 120000 Einwohner. Wenn man die angrenzenden Vororte mit hinzuzählt, kommt der Grossraum Reykjavik somit aus fast 250000, was etwa zwei Drittel der Gesamtbevölkerung des Landes ausmacht.

Die Haupteinkaufsstrasse lag nur wenige Meter von meinem Hotel entfernt und war heute Morgen noch erstaunlich leer. Grosse Kaufhäuser oder moderne Gebäude sucht man in der Innenstadt vergeblich. Es gibt sehr viele regionale Produkte zu kaufen, aber auch einzelne Markenshops, die aber in traditionellen kleinen Gebäuden eher nicht auffallen.

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Man sieht sehr viele schöne alte Häuser und Kirchen, sowie Souvenirshops ohne Ende. Dazu viele kleine Cafes, Bistros und Restaurants, die auch zur frühen Stunde schon gut gefüllt waren. Laut meines Reiseführers lieben es die Isländer sich morgens zum Frühstück oder zumindest zum Kaffee und abends zum Bierchen oder zu etwas Hochprozentigem zu treffen und über Alltagsdinge auszutauschen. Diese Geselligkeit kann ich (von meinem ersten Eindruck her) nur bestätigen.

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Als ich in so einem Cafe auflief um einen Smoothie zu bestellen bat ich den Barkeeper um seine persönliche Empfehlung. Ich benutzte fälschlicherweise den Satz “Surprise me!” Mit einem Lächeln übergab er mit den Becher mit einer grüngelblichen Flüssigkeit darin. Er nannte das Getränk “Brok n Roll”: Brokkoli, Fenchel, Ingwer, Ananas und Apfel. Klingt erstmal eklig, war aber durchaus lecker, allerdings mit sehr, sehr, sehr intensivem Ingwernachgeschmack Smiley

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Im Laufe des Vormittages fing es dann leider immer stärker an zu regnen, kurz gesagt: Für eine gute Stunde schüttete es wie aus Kübeln. Den Isländern scheint das nicht wirklich etwas auszumachen. Während ich mit drei Schichten (inkl. Windbreakerjacke) bei starkem Regen und Wind schon leicht fror sind einige noch ganz entspannt mit kurzer Hose und T-Shirt rumgelaufen. Das höchste der Gefühle war da schon das Überwerfen einer dünnen Jacke als es richtig kippte…

Nach einem kurzen Abstecher zum relativ unspektakulären Hafen…

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…besichtigte ich ein Highlight und inzwischen auch Wahrzeichen Reykjaviks, das Harpa Kongresszentrum. Es wurde erst 2011 eröffnet, und ist mit seinen wabenförmigen Fenstern und der auffälligen Form sowohl von innen, als auch von aussen absolut sehenswert. Neben einem Cafe, einem Restaurant, einem Souvenirshop, mehreren grossen Sälen und Meetingräumen befinden sich auch einige Kinos (unter anderem auch ein 360-Grad-Kino) in dem Gebäude, dass einem zuerst ins Auge fällt wenn man mit dem Schiff nach Reykjavik kommt.

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Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist die sehr zentral liegende Hallgrimskirche mit ihrem 76 Meter hohen Turm, den man quasi von überall sehen kann, und von dem man einen schönen Überblick über ganz Reykjavik hat. Über 40 Jahre hat der Bau der Kirche gedauert bis sie erst 1986 fertiggestellt werden konnte. Bekannt ist sie auch durch ihre riesige Orgel im Inneren und die tolle Akkustik.

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Eine Art grüne Oase im Zentrum ist der in eine schöne Parkanlage eingebettete Stadtsee “Tjörnin”, der für jung und alt ein beliebter Treffpunkt ist…

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Nach einer kleinen Kaffeepause…

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…machte ich mich dann auf den Rückweg zum Hotel… Mit Hilfe eines Stadtplans (oder zur Not auch Google Maps) kann ich mich im Normalfall immer ganz gut und fix orientieren. Bei den Strassen- und Gebäudenamen hier muss ich teilweise schon mehrmals nachlesen bzw. hinhören… und die hier unten gezeigten Namen sind wahrlich keine Einzelfälle. Da gibt es durchaus noch längere und scheinbar unaussprechlichere Namen für Strassen o.ä.

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Reykjavik, und vor allem das Stadtzentrum liegen auf einer Art Halbinsel. Eine tolle Aussicht auf teilweise schneebedeckte Gipfel hat man bei einigermassen guter Sicht wenn vom Zentrum “übers Wasser” schaut Smiley

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Die einzige wirklich grosse Shoppingmall der Stadt heisst Kringlan, und ist etwa 30 min zu Fuss ausserhalb der Stadt gelegen. Mit über 170 Geschäften auf vier Etagen kann man hier schon den ein oder anderen Regentag verbringen.

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Nach kurzer Pause im Hotel wurde ich um 15:30 Uhr mit dem Bus abgeholt. Es ging etwa 45 Minuten durch isländisches Nichts zur blauen Lagune, der “Badewanne” der Isländer. Diese heissen Quellen mit dem milchigen, hellblauen Wasser ziehen sehr, sehr viele Touristen an. 50€ (!!!) kostet der Eintritt, und man muss mindestens eine Woche vorher reservieren um ins Wasser zu dürfen. Da ich natürlich nix gebucht hatte, durfte ich auch nicht rein… war aber trotzdem seine Reise absolut wert. Ist schon eine tolle Atmosphäre so mitten in der Pampa Smiley

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Zurück in der Stadt stillte ich meinen ordentlichen Hunger mit einer kleinen Salamipizza…

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…bevor ich kurze Zeit später noch zu einem kleinen Lauf durch die Oststadt von Reykjavik startete, vorbei an einigen Gewerbegebieten und dem riesigen Frachthafen. Ein superschöner Promenadenweg führt die komplette Strecke am Ufer entlang. Morgen früh werde ich den Weg mal in  den Westteil der Stadt ausprobieren Smiley

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Aufgrund der schlechten Sicht (die ich gar nicht so schlecht empfand) wurde leider mein Abendausflug (Busfahrt aufs Land und Ansehen des Nordlichts) abgesagt. Das fand ich wirklich schade. Ich hoffe, ich habe in der kommenden Woche nochmal die Möglichkeit dieses zu sehen…

Sooooooo, nach diesem langen und schönen Tag wird es nun Zeit für mein Bett. Erstes Fazit: Schöne Stadt, die sich den Charme eines kleinen, nordischen Dorfes behalten hat… Die Leute sind superentspannt, freundlich und absolut wetterresistent! Smiley Ich freue mich wirklich auf die nächsten Tage hier. Morgen Abend lerne ich dann ja meine Gruppe kennen. Auch da bin ich mal gespannt.

Gute Nacht Zwinkerndes Smiley

Die Anreise

Samstag, 24.09.: Sooooo… Heute ging es dann also los Richtung Island. Nach zwei Tagen in Berlin startete ich vom Flughafen Tegel aus um 22:35 Uhr nach Reykjavik. Da der Starbucks am Flughafen leider schon geschlossen hatte mussten sich Sindy (meine Flughafenchauffeurin Smiley) und ich mit einem Getränk vom “Coffee Fellows” behelfen.

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Glücklicherweise hatte ich im Air Berlin-Airbus eine ganze Sitzreihe für mich alleine, so dass ich mich nach dem Start erstmal für zwei Stündchen in die Horizontale begeben konnte. Verpasst habe ich dabei nicht viel, denn Air Berlin bietet seit etwa einer Woche nur noch Getränke, Snacks und (bei längeren Flügen) Essen gegen Bezahlung an. Ganz schön dünn… Trauriges Smiley

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Nach entspannten dreieinhalb Stunden über den Wolken betrat ich dann zum ersten mal isländischen Boden. Ein nicht ganz günstiger Bustransfer brachte mich dann bis vor die Tür meines Hotels für die nächsten beiden Nächte. Im “Fosshotel Raudara” habe ich soweit alles was ich brauche… Kein Luxus, aber absolut in Ordnung. Dazu nur etwa einen Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.

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Soooo, jetzt erstmal ein kleines Schläfchen dann habe ich zwei Tage Zeit um die Stadt und die Umgebung unsicher zu machen… Mein Stadtführer hat auf dem Flug schon gute Dienste gebracht. Smiley Übrigens bin ich hier zwei Stunden hinterher, also hinter der MEZ.

 

Erste Grüsse aus Island und Gute Nacht Zwinkerndes Smiley

Die Tour im Überblick

22.09.: Hallo zusammen zu meinem nächsten Reiseblog. Eine kurze, aber (hoffentlich) spannende Tour durch Island steht auf dem Programm. Nachdem ich (relativ) spontan die Möglichkeit erhalten habe noch für eine gute Woche wegzufliegen bot sich dieses recht nahe gelegene Land (etwa vier Stunden Flug) geradezu an. So wie ich das der Reisebeschreibung entnommen habe ist die Woche ziemlich vollgepackt mit Sehenswürdigkeiten, was ich natürlich super finde. Da ich bereits zwei Tage eher anreisen werde sollte ich auch noch genug Zeit haben um die Hauptstadt Reykjavik zu besichtigen.

Nach langer Zeit habe ich auch mal wieder eine Tour der Kategorie “Classic” gebucht, also sollten die Unterkünfte doch ganz in Ordnung, und jeden Abend ein WLAN-Netz zur Verfügung sein.

Morgen (Freitag, 22.09.) Abend gehts los. Ich wünsche Euch schon jetzt viel Spass beim “Mitreisen” Smiley

Uns nun noch (wie immer) die Tour im Überblick, wie vom Veranstalter veröffentlicht:

Island Karte

 

1. TAG: REYKJAVíK

Ankunft zu jeder Zeit möglich.
Event: Arrival Day and Welcome Meeting (Beginn: 18:00 Uhr – 1.0h)
Unterkunft: Fosshotel Baron

2. TAG: REYKJAVíK/AKUREYRI

Fahrt nach Akureyri mit Halt für Mittagessen in einer Cantina vor Ort. Erkunde die Stadt am Nachmittag, danach eine inbegriffene Walbeobachtungstour am Abend. (F)
Transport: Reykjavík – Akureyri
Freizeit: Akureyri (1.0h)
Event: Whale Watching (3.0h)
Unterkunft: Country Hotel Sveinbjarnargerdi

3. TAG: AKUREYRI/BORGARFJÖR­UR

Weiter geht es zum See M²vatn, auf dem Weg Zwischenstopp beim Go­afoss-Wasserfall. Erkunde die Lava-Formationen von Dymmuborgir und ein geothermischer Abschnitt des Namaskar­. Besuche den Dettifoss. Danach erreichst du Sey­isfjör­ur, wo du eine Nacht auf einer nachhaltigen Farm verbringst. (F)
Transport: Akureyri – Borgarfjör­ur
Event: Godafoss Waterfall Visit (0.5h)
Event: Myvatn Geothermal Lake Visit
Event: Dimmuborgir Lava Fields Visit
Event: Nàmaskar­ Visit
Event: Dettifoss Waterfall Visit
Unterkunft: Alfheimar Guesthouse

4. TAG: BORGARFJÖR­UR/HÖFN

Genieße einen Orientierungs-Spaziergang im historischen Fischerdorf Sey­isfjör­ur. Auf dem Weg nach Höfn Zwischenstopp beim Vatnajökull, dem größten Gletscher Islands. (F)
Transport: Borgarfjör­ur – Höfn
Event: Vatnajökull Glacier Visit (3.0h)
Unterkunft: Hoffell GlacierWorld Guesthouse

5. TAG: HÖFN/VíK í M²RDAL

Bewundere den Gletschersee Jökulsàrlón. Mit etwas Glück kannst du Seehunde beim Sonnenbaden auf dem strahlend blauen Eis beobachten. Optional kannst du die Lagune mit dem Boot erkunden. Erkunde den Skaftafell-Nationalpark auf einer inbegriffenen Gletscherwanderung. Weiterfahrt nach Vík. (F)
Transport: Höfn – Vík í M²rdal
Event: Jökulsàrlón Glacier Lagoon Visit (1.0h)
Event: Skaftafell National Park Glacier Hike (3.0h)
Unterkunft: Steig Guesthouse

6. TAG: VíK í M²RDAL/REYKJAVíK

Besuche den Reynisfjara-Strand. Weiter geht es entlang des Golden Circle nach Drumbo. Halt am Seljalandsfoss und Skógafoss-Wasserfall. Erkunde den prachtvollen Gullfoss-Wasserfall, heiße Geysire und den Ìingvellir-Nationalpark. Ankunft in Reykjavík am frühen Abend. (F)
Transport: Vík í M²rdal – Reykjavík
Event: Reynisfjara Beach
Event: Seljalandsfoss Waterfall Visit (1.0h)
Event: Skógafoss Waterfall Visit (1.0h)
Event: Gullfoss Waterfall Visit
Event: Geysir Visit
Event: Thingvellir National Park Visit
Unterkunft: KEA Storm

7. TAG: REYKJAVíK

Abreise zu jeder Zeit möglich. (F)