Tag 12: Driving Day

Mittwoch, 20.05.: Heute Morgen hieß es Abschied nehmen von unserer schönen Hacienda im Una Nationalpark. Schön war`s Smile

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Für uns ging es heute weiter in den Süden, insgesamt knapp 300km Richtung Mostar. Das klingt erst einmal gar nicht so viel. Wenn man aber bedenkt, dass wir davon keinen einzigen Meter auf der Autobahn zurücklegten, hat es sich zeitlich ganz schön gezogen. Dazu stoppten wir noch einige Male um einige Foto`s von der tollen Landschaft Bosnien`s zu schießen.

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Etwa 50 Minuten von Mostar entfernt hielten wir noch kurz am “Kravice Wasserfall”. Und das erste mal nahmen wir eine Art Massentourismus wahr. Auf dem Parkplatz standen doch eine ganze Reihe von Reisebussen. Vermutlich sind diese vom wenige Kilometer entfernten Kroatien hinübergekommen.

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Der Wasserfall ist etwa 25 Meter hoch, und bildet quasi einen halbkreisförmigen Naturkessel in dem man auch baden kann (was viele Besucher auch taten). Rundherum ist einiges an Gastronomie aufgebaut. Der Wasserfall an sich war schön, aber uns waren es definitiv zu viele Touristen… daher haben wir ein paar Bilder gemacht, und sind dann relativ zügig weitergefahren.

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Ähnlich “gut besucht” war einige Kilometer weiter das kleine Dorf “Blagaj”, das wir anschließend besuchten.

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Eigentlich ist der Ort ausschließlich für die spektakuläre Quelle des Flusses “Buna” bekannt. Das Wasser kommt direkt aus einer riesigen Felswand heraus und ist extrem klar und kalt. Direkt am Felsen nebenan befindet sich ein altes Derwischkloster aus dem 16. Jahrhundert. Auch hier ist rundherum einiges an Gastronomie errichtet worden, was dem Ort ein bisschen den Charme nimmt.

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Am frühen Abend erreichten wir dann Mostar und unser sehr zentral gelegenes Hotel.

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Da die Stadtbesichtigung erst für morgen geplant ist, beschränkten wir uns heute auf einen kleinen “Orientierungsspaziergang” inkl. Abendessen. Mostar liegt direkt am türkisenen Fluss “Neretva”, der sich mitten durch die Stadt zieht. Mehr dazu erzähle ich aber bestimmt morgen noch.

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Ansonsten macht die Stadt (auf den ersten Blick) einen entspannten und guten Eindruck. Vor lauter Café`s in der Innenstadt fanden wir fast kein Restaurant.

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Nahe unseres Hotel`s wurden wir dann glücklicherweise noch fündig Smile

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Für morgen ist dann ein entspannter Tag hier in Mostar geplant, eine der schönsten Städte des Landes.

Guuuute Nacht und Grüße aus Mostar Smile

Tag 11: Martin Brod

Dienstag, 19.05.: Wie auch gestern führte mein erster Weg heute zur einzigen Bäckerei hier im Ort. Bei 475 Einwohnern im ganzen Dorf Kulen Vakuf ist eine Bäckerei mehr als ausreichend Smile Allgemein ist Bosnien-Herzegowina mit knapp über 3 Millionen Einwohnern auch nicht wirklich dicht besiedelt. Was ich nicht wusste: Gut die Hälfte der Einwohner sind Muslime. Das erklärt auch, warum es ist jedem noch so kleinen Dörfchen eine Moschee gibt.

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Nach dem Frühstück fuhren wir in das etwa 10km entfernte Örtchen “Martin Brod”. Angeblich entstand der Name nach einer wahren Geschichte: Eine junge Frau Namens Martina wollte den Fluss an einer seichten Stelle (auf altslawisch: “Brod”) überqueren um Ihren Geliebten zu sehen. Bei der Überquerung ertrank Sie leider… Der Name Martin Brod soll also an dieses traurige Unglück erinnern.

Heute hat das Dorf genau 125 Einwohner und ist (laut der Beschilderung) das schönste Dorf Bosniens… Also für uns hat sich das ehrlich gesagt nicht ganz erschlossen. Ein Dorf wie jedes andere in Bosnien…

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Wir vermuten, dass dieser Titel aufgrund der schönen Lage (mitten im Una Nationalpark) und der gleichnamigen Wasserfälle zustande kam. Wir suchten uns mal wieder eine schöne Wanderroute raus, und kamen gleich zu Beginn am ersten Teil der “Martin Brod”-Wasserfälle vorbei… in diesem Fall, am kleinen, eher flachen Wasserfall.

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Für alle, die inzwischen genug Wasserfälle gesehen haben, kann ich sagen, dass Ihr es bald geschafft habt. Morgen steht noch einer auf dem Programm, dann sollten wir die wichtigsten und größten gesehen haben. Winking smile

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Wir wanderten noch eine Weile weiter an der türkisen Una entlang…

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…bevor wir dann auf einen Höhenweg aufstiegen, mit (mal wieder) tollen Aussichten auf den grünen Nationalpark. Auch heute sind uns auf der ganzen Tour so gut wie keine anderen Wanderer entgegen gekommen. Es ist wirklich erstaunlich wie wenig touristisch erschlossen Bosnien ist.

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Auch heute gab es keine Wölfe und Bären zu sehen, aber immerhin viele bunte Schmetterlinge…

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Der große “Martin Brod”-Wasserfall war dann das Highlight unserer heutigen Tour. Vor allem beeindruckend: Die vielen Terrassen und die großen Wassermengen…

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Am Nachmittag entspannten wir dann ein wenig auf unseren Liegestühlen vor der Hacienda… bzw. ich entspannte, und Sindy kümmerte sich um ihre neuen Haustiere Smile

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Zwischendurch kam dann eine größere Rafting-Gruppe mit etwa 50 Indern vorbei. Die hatten auf jeden Fall Spaß Smile

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Auch wenn die Restaurantauswahl in Kulen Vakuf nicht ganz so groß war, so schmeckte die Pizza heute Abend trotzdem richtig lecker.

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Morgen verlassen wir den Una Park schon wieder Richtung Süden mit dem dem Ziel Mostar. Es waren drei sehr schöne und entspannende Tage hier in der Hacienda…

Bis morgen dann Smile

Tag 10: Der Strbacki-Wasserfall

Montag, 18.05.: Offensichtlich haben wir den Regen und das schlechte Wetter wirklich hinter uns gelassen. Sehr schön! Als wir heute Morgen die Vorhänge unserer Hacienda öffneten begrüßte uns bestes Wanderwetter.

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Unser Ziel war heute die Hauptattraktion des Una Nationalparks, nämlich der Strbacki-Wasserfall. Die dazugehörige Wanderroute war schnell gefunden, dann konnte es losgehen.

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Der Una-Nationalpark wurde erst 2008 gegründet, um die außergewöhnliche Flusslandschaft der Una zu schützen. Uns ist auf den ersten Blick das viele Grün der dichten Wälder aufgefallen. Dazu ist der Park touristisch noch recht unerschlossen, was natürlich sehr angenehm ist. Heute sind uns den ganzen Tag keine 10 weitere Wanderer begegnet.

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Nach etwa 90 Minuten hatten wir dann den Wasserfall erreicht, und waren wirklich beeindruckt. Zwar ist der “Strbacki buk” nur 25m hoch, dafür fließen aber (vor allem im Frühling während der Schneeschmelze) Unmengen von Wasser innerhalb von kürzester Zeit den Wasserfall hinunter.

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Über mehrere Holzstege kann man die verschiedenen Terrassen des Wasserfalls besichtigen. Sehr beliebt ist der Strbacki Buk (und allgemein die ganze Una) auch für Kajak- oder Raftingtouren, da auch im weiteren Verlauf des Flusses viele kleinere Wasserfälle und Stromschnellen zu bewältigen sind.

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Viele Tiere sieht man im Park nicht. Es soll hier eine recht ordentliche Anzahl an Wölfen, Bären und Wildschweinen geben. Wir haben eigentlich nur viele Eidechsen und Enten gesehen. Letztere tummeln sich gerne auch auf der Wiese vor unserer Hacienda.

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Auf dem Rückweg stoppten wir noch bei einem kleinen Restaurant mit Blick auf die türkisene Una.

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Leider auch auf dem Rückweg: nix mit Wildlife… trotz Warnschild Sad smile

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Am Abend genossen wir dann noch ein wenig die Sonne von unserem Balkon aus. Leider suchte Sindy heute vergeblich die Enten auf der Wiese. Dabei hatte sie sich extra mit unserem restlichen Brot “bewaffnet” um die armen Tiere anzulocken Winking smile

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Wir fühlen uns hier wirklich superwohl. Der ganze Ort ist ruhig, entspannt und einfach nur entschleunigend. Daher freuen wir uns, dass wir noch zwei Nächte hier bleiben werden… Smile

Bis morgen dann Winking smile

Tag 9: Erster Tag in Bosnien

Sonntag, 17.05.: Endlich Sonne Smile das wurde aber auch Zeit! Bei bestem Wetter verließen wir heute das Plitvice River House und unsere “Gasteltern” Ante und Lucie. Bis auf das Wetter hat in den zwei Tagen alles super gepasst!

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Wir stoppten noch einmal kurz bei einem Aussichtspunkt über die unteren großen Wasserfälle, dann ging es weiter in den Süden.

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Kurz vor der Grenze nach Bosnien-Herzegowina interessierten wir uns noch für die Flugzeugkaverne “Zeljava”, die größte militärische Flugzeugkaverne Europas. Über 6 Milliarden Dollar investierte damals der Jugoslawische Staat in die Fertigstellung des Komplexes, der hauptsächlich von 1957 bis 1990 genutzt wurde. Bis zu 80 MIG-21-Kampfflugzeuge sowie 1.500 Soldaten fanden in der Kaverne Platz. Mit dem Rückzug der jugoslawischen Volksarmee aus Bosnien 1991 wurden die Anlagen und die Pisten durch 56 Tonnen Sprengstoff gebrauchsunfähig gemacht. Neben einem alten ausgeschlachteten Flugzeug…

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…kann man noch die Startbahnen, sowie die Kavernenanlage selbst besichtigen. Auch wenn man nicht mehr so viel sieht… irgendwie beeindruckend.

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Gegen Mittag erreichten wir dann unsere erste Unterkunft in Bosnien-Herzegowina. Genauer gesagt befinden wir uns im kleinen Örtchen “Kulen Vakuf” im Una Nationalpark. Die “Hacienda Burzic” ist ein tollen kleines Häuschen  mit Riesengrundstück direkt am Fluss Una gelegen. Richtig schön!

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Es ist wirklich alles da, was man braucht…

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…sogar für zwei weitere Reisende wäre noch Platz. Wenn also jemand spontan vorbeikommen möchte Winking smile

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Am Nachmittag starteten wir noch zu einem kleinen Orientierungsspaziergang durch den Ort…

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…und zur Burgruine “Ostrovica”, von der man eine schöne Sicht auf den Ort und das Tal hatte.

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Der Rückweg war (“trotz” bestätigter Komoot-Route) ein wenig abenteuerlich, aber wir haben es gut nach Hause geschafft.

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So langsam aber sicher leert sich unsere Futterkiste. Heute Abend wurden eine Packung Nudeln sowie ein Glas Bolognese-Sauce vertilgt. Wie findet ihr unseren kleinen Balkon mit Flussblick? Smile

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Für morgen ist eine schöne Wanderung hier im Nationalpark geplant…

Bis morgen und erste Grüße aus Bosnien Winking smile

Tag 8: Plitvice NP Teil 2

Samstag, 16.05.: Natürlich startete auch der heutige Tag erwartet verregnet. Inzwischen sind wir schon froh, wenn es nur leicht regnet, und nicht aus Kübeln schüttet… aber wie gestern schon geschrieben: Laut Wettervorhersage soll es ab morgen deutlich besser werden.

Da das Frühstück in unserer Unterkunft recht teuer war (und Sindy morgens eh nicht so großen Hunger hat), bedienten wir uns am Fundus unserer Futterbox. Eine kleine Kaffeemaschine habe wir ja sowieso dabei.

Nachdem wir gestern die oberen Seen (Kreis links auf dem Bild) des Plitvice Nationalparks abgegangen sind, nahmen wir uns heute Morgen die unteren Seen vor (Kreis rechts).

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Der Regen war am Morgen einigermaßen erträglich, so dass wir unsere Regenoutfits anlegten und gegen 9:15 Uhr starteten.

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Die unteren Seen sind nicht ganz so groß wie die des oberen Teils, dafür sind die Höhenunterschiede zwischen den Seen aber umso größer. Daher freuten wir uns auf höhere und spektakulärere Wasserfälle.

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Der unterste Wasserfall ist mit einer Höhe von 87m der höchste Kroatiens (Bild rechts).

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Für den Weg zurück nahmen wir dann einen Höhenweg, von dem aus man die Wasserfälle, sowie das unglaublich türkisene Wasser wunderbar von oben sehen konnte.

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Auch wenn der obere Teil des Parks wirklich sehenswert ist, haben uns die unteren Seen und Wasserfälle noch deutlich besser gefallen. Wie toll müssen die Farben erst bei Sonnenschein wirken…

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Am Nachmittag nahm der Regen dann noch einmal richtig zu. Also musste wieder eine Höhle als “Unterschlupf” herhalten. Etwa 25 Minuten von unserer Unterkunft entfernt befinden sich die “Barac Caves”. Von den insgesamt 4 Höhensystemen ist heute noch eines für Besucher begehbar.

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Die etwa 400m lange Höhle bietet neben den erwarteten Tropfsteinformationen auch zwei Arten von Fledermäusen sowie Spuren prähistorischer Tiere.

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So ist zum Beispiel auch ein Tausende Jahre altes Skelett eines Höhlenbären zu sehen. Auch zahlreiche Hinweise auf vorgeschichtliche Besiedlung durch Menschen wie z.B. Knochenreste oder Steinwerkzeuge können in der Höhle besichtigt werden.

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Einen kurzen Besuch statteten wir dann noch dem kleinen Örtchen “Rastoke” ab. Warum Rastoke auch “little Plitvice” genannt wird, wurde uns schnell klar. Die ganze Altstadt ist quasi von Seen und Wasserfällen umgeben. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, die Stadt ist “dauerüberschwemmt”. Wir sahen uns ein wenig um, genehmigten uns ein Käffchen und kehrten dann wieder zu unserer Unterkunft zurück… Überflüssig zu erwähnen, dass es auch zu diesem Zeitpunkt noch in Strömen regnete Sad smile

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Am Abend kochten wieder Ante und Lucie sehr lecker für uns. Die beiden waren wirklich die perfekten Gastgeber. Immer hilfsbereit, ständig ansprechbar und jederzeit gut gelaunt. Wer also hier in der Nähe mal eine Übernachtung sucht: Das Plitvice River House können wir wärmstens empfehlen.

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Morgen verlassen wir dann Kroatien schon wieder Richtung Bosnien-Herzegowina… und damit hoffentlich auch die Schlecht-Wetter-Front Winking smile

Bis morgen Smile

Tag 7: Plitvice National Park

Freitag, 15.05.: Zumindest beim Einräumen des Autos heute Morgen in Ljubljana hatte es mal nicht geregnet… juhu! Kurze Zeit später fing es dann allerdings wieder ordentlich an zu Schütten. Laut Vorhersage müssen wir noch morgen durchhalten, dann soll es bis zum Ende unseres Urlaubes eigentlich keinen Regen mehr geben. Hoffen wir mal das Beste!

Zu unserer einzigen Destination in Kroatien brauchten wir heute gute drei Stunden. Nahe des Plitvice National Parks bezogen wir zunächst unser sehr schönes Zimmer im “Plitvice Riverhouse”. Unsere Gastgeber Lucie und Ihr Mann Ante sind wirklich süß und versorgten uns direkt mit allen Informationen. Da für heute Nachmittag doch noch ein kurzes “regenärmeres” Fenster in Aussicht war, änderten wir unsere Pläne spontan, und besuchten noch den Hauptteil des Nationalparks.

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Der Plitvice National Park ist einer der ältesten und bekanntesten Nationalparks in Kroatien. Er liegt zwischen Zagreb und der Adriaküste und gehört seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Hauptattraktionen sind insgesamt 16 terrassenförmige Seen, die durch über 90 Wasserfälle miteinander verbunden sind.

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Mit einer Art Zug wurden wir zum oberen See gebracht, von wo aus wir uns dann die Terrassen nach unten “arbeiteten”. Anfangs regnete es noch ein wenig, später hörte es mal komplett auf, und sogar ein paar vereinzelte Sonnenstrahlen waren zu sehen.

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Das extrem klare Wasser der Seen ist auf die Mineralien im Wasser und auf den Kalkstein am Grund zurückzuführen.

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Vor allem bei direkter Sonneneinstrahlung strahlt das Wasser richtig schön türkis.

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Die Terrassen kann man ein beiden Seiten herunterlaufen oder bzw. und man nutzt die zahlreichen Holzstege, die quer über die Seen führen, und den Besuchern schönere Aussichten auf die einzelnen Wasserfälle erlauben.

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Etwa eine gute Stunde dauerte es bis wir die oberen Seen heruntergelaufen waren. Sehr sehenswert, allerdings sind wir uns sicher, dass der ganze Park bei strahlendem Sonnenschein nochmal ganz anders wirkt.

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Am Abend dinierten wir in unserer Unterkunft. Ante bekochte uns wirklich sehr lecker Smile

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Wie oben beschrieben ist morgen den gaaaaaaaanzen Tag Dauerregen angesagt. Aktuell sind wir noch in der Planung was wir damit anfangen, denn in der Gegend gibt es nicht ganz so viele “Schlecht-Wetter-Alternativen”. Wir schauen mal…

Grüße aus Kroatien Smile

Tag 6: Ljubljana

Donnerstag, 14.05.: Heute ging es für uns in die Hauptstadt Sloweniens, nach Ljubljana. Nur etwa 90 Minuten brauchten wir mit dem Auto von Bohinj aus. Wie befürchtet regnete es auch hier ganz ordentlich, und es sollte auch den ganzen Tag so bleiben…

Da wir bereits am Mittag in Ljubljana ankamen (aber erst am Nachmittag im Hotel einchecken durften) starteten wir direkt zu einem kleinen Stadtrundgang. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind recht gut zu Fuß zu erlaufen.

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Einen kurzen Anstieg benötigte es um auf den Hügel zur Burg Ljubljana aufzusteigen. Das Wahrzeichen der Stadt wurde bereits im 15 Jahrhundert erbaut, später aber immer wieder erweitert und renoviert. Im Laufe der Jahrhunderte hatte sie viele Funktionen: Festung, Adelssitz, Militärstützpunkt, Gefängnis, aber auch Wohnraum für ärmere Familien.

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Vom 1848 errichteten Turm hatte man einen schönen Ausblick auf die Stadt.

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Der (normalerweise) sehr belebte Markt war bei diesem Sauwetter natürlich ziemlich menschenleer.

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Obwohl in Ljubljana immerhin über 300.000 Menschen leben, wirkt die Stadt gar nicht wie eine große Metropole. Das liegt vor allem an der komplett autofreien Altstadt und an den vielen Grünflächen. Ljubljana ist sehr fahrradfreundlich, sauber, und gilt seit Jahren als eine der nachhaltigsten Städte Europas. Neben der Burg sind der Tivoli-Park, die ikonische Dreierbrücke sowie der Preseren-Platz (Bild rechts) touristisch beliebte Orte.

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Mitten durch die Altstadt zieht sich der Fluss “Ljubljanica”. Zahlreiche Restaurants, Café`s und Bars finden sich hier. Bei guten Wetter sicher richtig schön Smile with tongue out

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Ansonsten sieht man viele schön dekorierte kleine Geschäfte…

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…und Cafè`s. Um kurz dem Regen zu entfliehen, kehrten wir für ein Käffchen und ein Stück Kuchen ein.

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Nach zwei Stunden hatten wir dann genug Regen abbekommen, und checkten im Hotel ein .

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Auch im späteren Laufe des Tages beruhigte sich das Wetter leider nicht, so dass wir entschieden im Hotel zu bleiben. Zum Abendessen holte ich noch schnell ein bisschen asiatisches Essen. Mehr gibt es von heute leider nicht zu erzählen.

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Morgen verlassen wir dann Slowenien und fahren weiter Richtig Bosnien-Herzegowina… vorher stoppen wir aber nur kurz an einem Spot in Kroatien.

Letzte Grüße aus Slowenien  und bis morgen.

Tag 5: Letzter Tag im Triglav-Gebirge

Mittwoch, 13.05.: Heute Morgen lachte zum Glück wieder die Sonne. Daher war für uns völlig klar, dass wir heute noch einmal eine schöne Wanderung angehen wollen. Es war ja auch unser letzter Tag hier im Triglav-Gebirge.

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Etwa 30 Minuten fuhren wir mit dem Auto zum Fuße der “Mostnice”-Schlucht (nahe des Lake Bohinj), die wir dann planten hinaufzugehen. Die Schlucht ist nicht ganz so spektakulär wie das Soca-Tal, trotzdem absolut sehenswert und sehr ruhig gelegen.

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Insgesamt ist die Schlucht etwa 2km lang, an manchen Stellen aber nur einen Meter breit, dafür aber bis zu 30m tief.

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Der bekannteste Felsen ist der Elefantenkopf (Bild links). Um hier Ähnlichkeiten zu erkennen braucht man wirklich nicht sehr viel Fantasie Winking smile

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Beim Begehen des Wanderwegs empfiehlt es sich auf jeden Fall gute und rutschfeste Wanderschuhe zu tragen, da die Wege steinig, “verwurzelt” und teilweise rutschig waren. Erst kurz vot dem Ende der Schlucht wurden die Wege ein wenig ebener.

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Am Ende der Mostnice-Schlucht befindet sich der gleichnamige Wasserfall… da haben wir in den letzten Tagen ja schon einige gesehen.

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Nach einer kurzen Pause bogen wir auf einen Rundweg ab (wir wollten nicht die selbe Strecke zurück zum Auto gehen), der erst einmal über 400 Höhenmeter ziemlich steil hinauf ging.

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Auf etwa 1.100m Höhe lag sogar noch örtlich Schnee.

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Etwa auf dem höchsten Punkt der Tour (knapp 1.200m) genossen wir im Sonnenschein ein Stück Apfelstrudel und natürlich ein Käffchen Smile

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Ich hab`s zwar in den letzten Tagen schon einige Male geschrieben, trotzdem hat uns das Panorama mit den schneebedeckten Gipfeln im Hintergrund jeden Tag aufs Neue begeistert.

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Am Nachmittag verbrachten wir dann einige Stunden im hoteleigenen Wellnessbereich.

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Da wir keine Lust hatten heute nochmal ins Auto zu steigen, nahmen wir unser Abendessen im Hotel ein.

Morgen früh geht`s dann weiter in die Hauptstadt Sloweniens, nach Ljubljana.

Letzte Grüße aus dem Triglav und bis morgen Smile

Tag 4: Das Beste aus dem Schlechten gemacht :-)

Dienstag, 12.05.: Wie befürchtet regnete es heute Morgen als wir die Vorhänge unseres Zimmers öffneten. Wobei Regen eigentlich noch stark untertrieben ist. Es schüttete wie aus Kübeln, teilweise gewitterte es heftig. Erst am späteren Nachmittag war dann besseres Wetter angesagt. Was nun? An eine lange Wanderung im Nationalpark war auf keinen Fall zu denken. Nach kurzer Beratung entschieden wir uns etwa 90 min (bei gleichbleibend bescheidenem Wetter) südlich in das kleine Städtchen Postojna zu fahren, und dort Europa`s größte und meistbesuchte Tropfsteinhöhle zu besuchen. Wenigstens in der Höhle sollte es nicht (zu stark) regnen Winking smile

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Bereits seit 1818 kann man die Höhlen besichtigen. Seit 1872 bringt ein kleiner Elektrozug die Besucher in etwa 10 Minuten tiefer ins Innere des Höhlensystems. Allein diese Fahrt war schon ihr Geld wert.

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Insgesamt 25km sind die Höhlen zusammen lang. 5km davon sind für Touristen erschlossen und können besichtigt werden.

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Die Stalaktiten (von oben kommend) und Stalagmiten (von unten kommend) wachsen pro Jahr nur etwa einen Millimeter. Insofern konnte man sich recht einfach ausrechnen, das viele dieser spektakulären Gebilde mehrere Tausend Jahre alt sein mussten.

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Falls Ihr mal die Höhle besuchen wollt, empfehlen wir auf jeden Fall gute Schuhe und (noch wichtiger) eine dicke Jacke mitzubringen, denn in den Höhlen herrschen ganzjährig nur 8-10 Grad.

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Laut unserem Reiseführer ist die Höhle (neben dem Lake Bled) DAS Highlight Sloweniens. Wir können das nur bestätigen… Ein absolutes “must go”, dass wir uns ohne das Sauwetter heute wohl gar nicht angesehen hätten.

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Die heimliche Stars der Höhle sind aber diese nicht besonders hübschen, fleischfarbenen Tiere, die ein bisschen an einen Lurch erinnern. Der “Grottenolm” lebt nur in Höhlen des Balkanraums, wird bis zu 30cm lang und ist fast blind. Dafür ist er aber mit einem sehr guten Geruchssinn ausgestattet. Er kann bis zu 100 Jahre alt werden und benötigt nur alle 10 Jahre Nahrung! In einem großen Aquarium waren einige Exemplare zu bewundern (Bild links). Rechts ein Bild aus dem Netz, damit Ihr einen besseren Eindruck bekommt.

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Natürlich ging es auch mit dem Elektrozug wieder zurück, und nach etwa 1:40 Std. hatte uns der Regen wieder (auch wenn dieser glücklicherweise in bisschen nachgelassen hatte):

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Etwa 10km von der Höhle entfernt besuchten wir anschließend die Burg “Predjama”, die direkt in eine 123m hohe Felswand hineingebaut wurde. Dabei wurde sie bei der Errichtung quasi in ein natürliches Höhlensystem integriert, was sie so besonders macht und früher viele strategische Vorteile hatte: So bot die Burg zusätzliche, geheime Fluchtwege, Zugang zu Wasser und Vorräten oder heimliche Versorgungmöglichkeiten bei Belagerungen.

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Viele Räume im Inneren der Burg sind sehr schon restauriert. Ein sehr guter Audioguide erklärt alles kurz und verständlich.

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Auch einen guten Teil des (zur Burg gehörenden) Höhlensystems kann man besichtigen. Auch durchaus beeindruckend!

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Zurück in Bohinj kam dann am späten Nachmittag doch nochmal die Sonne raus, so dass wir noch zu einem Spaziergang um den Lake Bohinj aufbrachen. Sicherlich nicht ganz so spektakulär und touristisch frequentiert wie der Lake Bled, dafür aber viel ruhiger gelegen und trotzdem einfach schön Smile

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So haben wir heute noch das beste aus dem (zum großen Teil) Kackwetter gemacht… zum Glück soll es Morgen wohl nicht regnen, was sehr erfreulich wäre.

Bis morgen dann Smile

Tag 3: Bled

Montag, 11.05.: Beim Frühstück auf unserer kleinen Terrasse war es heute Morgen schon deutlich frischer als gestern. Es hatte in der Nacht auch ordentlich geregnet, und auch den Tag heute sollte es wechselhaft bleiben.

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Kurz nach 10 Uhr verließen wir dann unser schönes Hotel in Bovec. Etwa 120km sollte es heute ostwärts gehen, zunächst nach Bled, dann zu unserem Tagesziel nach Bohinj. Immer wieder stoppten wir unterwegs bei malerischen Aussichten auf die wirklich tolle Landschaften.

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Dafür, dass Slowenien flächenmäßig wirklich nicht besonders groß ist (kleiner als Hessen), bietet es doch viele verschiedene Landschaften: Alpen (bis über 2.800m), Karstregionen, Wälder (über 60% des Landes sind bewaldet), Weinanbaugebiete und sogar eine kleine (46km lange) Adriaküste gibt es. Die etwa 2,1 Millionen Slowenen sprechen neben Ihrer eigenen slowenischen Landessprache auch oft ungarisch, kroatisch oder italienisch. Mit Englisch kommt man allerdings auch wunderbar klar (vor allem bei den jüngeren Slowenen). Das Land ist Teil der EU, der NATO und gehört zur Eurozone (anders als z.B. Bosnien-Herzegowina). Heißt für uns: Wir können mit Euro zahlen und unser gewohntes Telefonnetz ohne Aufpreis nutzen… sehr schön. Was ich nicht wusste: Slowenien gehört zu den sichersten Ländern Europas, mit einer verschwindend geringen Kriminalitätsrate.

Nach etwa 90 Minuten Fahrzeit hatten wir dann das kleine Städtchen “Bled” (etwa 5.500 Einwohner) erreicht. Da das Wetter zu diesem Zeitpunkt noch ganz gut mitspielte, besuchten wir zunächst die sehr bekannte “Vintgar”-Klamm. Etwa 1,6km lang schlängelt sich der Fluss Radovna beeindruckend durch die teilweise 100m hohen Felsen.

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Wie wir es inzwischen schon gewohnt sind, war das Wasser des Flusses kristallklar und türkis schimmernd.

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Da heute Montag war, und auch in Slowenien noch keine Schulferien sind, hielt sich der Besucherandrang auch heute in Grenzen.

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Zurück zum Startpunkt führte dann ein schöner Höhenweg mit Blick auf das Örtchen und die Burg Bled.

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Für den kleinen Hunger zwischendurch steht unsere Futterbox immer griffbereit auf dem Rücksitz. Noch ist sie gut gefüllt Winking smile

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Eigentlich war ja für den ganzen Tag Regen angesagt. Insofern konnten wir eigentlich froh sein, dass das Wetter zumindest bis zum Nachmittag hielt. Dann trat aber leider das Unvermeidliche ein, und es fing kräftig an zu regnen… und leider genau dann, als wir eines der absoluten Highlights des Landes besichtigten, nämlich den Lake Bled. Also packten wir unsere Regenausrüstung aus und stapften zunächst hinauf zur Burg Bled, der ältesten Burg des Landes.

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Von oben hatte man wirklich eine tolle Sicht auf den See, selbst bei diesem Sauwetter. Der Lake Bled ist nicht besonders groß (1,5 *2km) und nicht besonders tief (max. 30m), doch die türkise Farbe des Wassers, die wunderschöne Umrahmung durch die grünen Berge, sowie die kleine Bleder Insel mit der Mariä-Himmelfahrt-Kapelle machen den See auf jeden Fall einzigartig. Wie toll muss das erst bei strahlendem Sonnenschein oder beim Sonnenuntergang aussehen…

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Eigentlich wollten wir einmal um See herumlaufen (etwa 6km), aber dem dem starken Regen machte das (leider) absolut keinen Sinn Sad smile

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Daher fuhren wir weiter (etwa 30min) zu unserem Hotel in Bohinj, wo wir die nächsten drei Nächte bleiben werden. Deutlich größer als unser Hotel in Bovec, aber auch sehr schön.

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Zum Abendessen planten wir eigentlich zu einem kleinen Burger-Lokal in der Nähe zu fahren, doch auf dem Weg dorthin fiel uns dieses slowenische Restaurant auf, so dass wir unsere Pläne spontan änderten. Meine Ochsenbäckchen waren dermaßen zart, dass sie im Mund ohne viel kauen zerfielen. Wirklich sehr lecker. Ein bisschen gewöhnungsbedürftig waren dagegen die slowenischen Nachtische: Estragonkuchen und eine Art Keks (aus einer einheimischen Getreidesorte) mit einem Schokomüsli und Joghurtsauce.

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Morgen soll es leider wieder regnen (zumindest mal bis zum Nachmittag). Wir werden uns mal umschauen, ob wir ein Alternativprogramm zur eigentlich geplanten Wanderung finden…

Guuuute Nacht und bis morgen dann Smile