Sonntag, 29.03.: Für den heutigen Tag war eine Tour zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Hafenstadt Yeosu geplant. Der Name Yeosu bedeutet übersetzt übrigens “schönes Wasser”, was aufgrund der Lage der Stadt durchaus Sinn macht. Zum Stadtgebiet auf dem Festland gehören zudem insgesamt noch etwa 300 Inseln, die aber zum großen Teil unbewohnt sind. Internationale Bekanntheit erlangte Yeosu durch die Expo 2012. Für viele Südkoreaner ist die 300.000 Einwohner zählende Stadt ein schönes Ziel für einen Wochenendtrip.
“Artland” ist eine Mischung aus Kunstausstellung und Vergnügungspark für die ganze Familie. Durch die tolle Lage auf einer kleinen Anhöhe hat man eine schöne Rundumsicht auf die Stadt und die vorgelagerten Inseln.
Ein Wahrzeichen Yeosu`s das gleichnamige Cable Car, mit dem man entspannt die Stadt von oben betrachten kann.
Die Seilbahn ist nichts für Menschen mit Höhenangst, denn der Boden der einzelnen Gondeln ist aus Glas.
Die belebte Innenstadt bot hier und da noch einige kleinere Sehenswürdigkeiten…
…wie z.B. die Jinnamgwan-Halle, ein historisches Gebäude aus dem 18. Jahrhundert.
Am Nachmittag war es höchste Zeit mal eine absolute Dessertspezialität des asiatischen Raums zu testen. “Mochi” ist ein weicher, klebriger Reiskuchen, der in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich und oft auch gefüllt ist. Unser Guide Rob empfahl uns ein sehr bekanntes Café, in dem die Mochis immer frisch gemacht werden. Wir stellten uns hinten an diese riesige Schlange an, und freuten uns dann auf einen Kirschblüten-Mochi mit einer Erdbeere drin (gängige Füllung).
Die Konsistenz allein war schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig (sehr weich und elastisch). Wenn man beim Reinbeißen ein gutes Stück Erdbeere mit erwischt hat, wars ganz lecker… nur der Reiskuchen alleine war jetzt kein Highlight. Auf jeden Fall wollte ich so ein Ding auch schon in Taiwan probieren. Nun kann ich zumindest mal mitreden ![]()
Ein kleiner Fußmarsch war es dann noch zur Insel “Odongdo”, die vor allem für Ihre schöne Blumen und Pflanzenpracht bekannt ist.
Zeitlich waren wir noch ein bisschen früh dran, aber immerhin die Kirschblütensaison hat (zumindest hier im Süden) schon begonnen.
Nach sehr vielen Schritten heute hatte ich dann keine Lust mich für das Abendessen noch einmal aus dem Hotel wegzubewegen. Deshalb genehmigte ich mir noch einmal ein paar Hähnchenstücke im Restaurant von gestern.
Auf die nächsten beiden Tage bin ich wirklich sehr gespannt, denn wir fliegen auf DIE Urlaubsinsel der Südkoreaner (und vieler anderer Asiaten), nämlich nach Jeju. Hoffentlich wird es der tolle Abschluss der Reise, den ich mir so vorgestellt habe.
Bis morgen und mal wieder Grüsse nach Deutschland ![]()