Tag 17: Jeju Insel-Tour

Dienstag, 31.03.: Erstmal die gute Nachricht vorweg: Heute regnete es zum Glück mal nicht, so dass wir unsere Schirme und Regenjacken nicht brauchten. Gegen 8 Uhr ging es schon los zur ersten Attraktion der Insel, dem “Hallim Park”. Das Gelände ist über 100.000 Quadratmeter groß und bietet viele verschiedene Themenbereiche auf relativ überschaubarem Raum. Nachdem uns Rob auf der Karte eine kurze Einweisung gab, nutzen wir die etwa 80 Minuten, die wir zur Besichtigung hatten, so gut wie möglich.

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Neben den schön angelegten Gärten gibt es auch zahlreiche Gewächshäuser mit subtropischen Pflanzen, eine Palmenallee, Wassergärten und kleinere Freizeit- und Erlebnisbereiche.

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Die (mehr oder weniger) kleinen Männchen aus Lavagestein, die Ihr vielleicht gestern bereits gesehen habt, nennen sich “Hareubang”, was übersetzt Stein-Großvater bedeutet. Man findet sie auf Jeju überall, meistens an Dorf- oder Häusereingängen. Sie sind eine Art Beschützer gegen böse Geister, gelten aber auch als Symbol für die Fruchtbarkeit.

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Als vor 300.000 Jahren der Vulkan “Geomunoreum” ausbrach, und damit die Insel Jeju schuf, bahnten sich gigantische Lavaströme Ihren Weg und hinterließen auf der ganzen Insel sogenannte Lavaröhren. Zwei dieser beeindruckenden Höhlen konnte man auch im Hallim National Park besichtigen.

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In Südkorea sehr gefragt und (teilweise) unglaublich teuer sind Bonsai-Bäume. Auch hiervon bot der Park eine riesige Auswahl.

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Auch viele Tiere werden im Park gehalten. Die Pfauen dürfen sich komplett frei bewegen. Alle anderen Tiere (zumeist Vögel) werden leider in Käfigen gehalten, was ich natürlich nicht gut finde, und daher auch nicht fotografiere.

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Ein kurzer Stopp am schwarzen Lavastrand “Hyeopjae Beach”…

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…dann ging es weiter mit einer kleinen Bootstour durch den “Soesokkak” Fluss, wobei das Boot nicht durch Wind, einen Motor oder Paddel angetrieben wurde… der Fahrer zog das Boot quasi an einem Seil durch den (ziemlich ruhigen) Fluss. Daher war die “Reisegeschwindigkeit” auch sehr überschaubar.

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Heute gabs mal wieder was Gescheites zum Mittagessen. Koreanische Nudelsuppe und Dumplings. Sehr lecker Smile das Ganze wurde von einem Roboter serviert, der leider nur koreanisch mit uns sprach.

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Ein kurzer Fußmarsch war es dann bis zum “Cheonjiyeon”-Wasserfall. Ganz nett, aber kein Highlight.

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Deutlich sehenswerter war dagegen die Besichtigung des Mt. Sanbang samt des dazugehörigen Tempels. Schön am Hang gelegen hatte man auch eine gute Sicht auf die Küste.

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Das ganze Gebiet war versehen bzw. geschmückt mit unzähligen Figuren, die an den Wegen oder neben dem Tempel aufgestellt waren.

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Wie schon in meinem ersten Südkorea-Post erwähnt, sind die Koreaner echte Grillmeister. Das geht sogar so weit, dass direkt im Restaurant gegrillt wird. Die entsprechenden Grills sind in den Tisch eingelassen, und werden einfach mit glühenden Kohlen bestückt. Dampft nicht, stinkt nicht und geht trotzdem fix. Zum Dinner wurde uns eine absolute südkoreanische Spezialität gegrillt: Schwarzes Wildschwein. War sehr zart und mit den zahlreichen Dips gut essbar.

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Auch eine Tradition beim Grillen: Dass gegrillte und gedippte Fleisch in ein Minz- oder/ und Salatblatt einwickeln, und dann im Ganzen essen. War interessant, aber die Blätter hätte ich jetzt nicht zwingend gebraucht.

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Morgen geht`s dann schon wieder zurück nach Seoul. Ich freue mich, dass wir wenigstens heute noch einen schönen Tag auf Jeju hatten.

Gute Nacht und bis morgen Smile