Tag 19: Bukhansan Nationalpark

Donnerstag, 02.04.: Zum Abschluss meiner Reise besuchte ich heute noch den Bukhansan Nationakpark, der nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum Seoul entfernt liegt. Der 1983 gegründete Park ist etwa 80 Quadratkilometer Fläche groß, und bietet eine Menge Ausflugs- und Wandermöglichkeiten. Über 1.300 Tier- und Pflanzenarten sind hier beheimatet. Bekannt ist Bukhansan vor allem für seine dichte Waldlandschaft sowie für die dramatischen Granitfelsen und die steilen Klippen. Am Wochenende ist hier immer wohl immer die Hölle los. Na dann bin ich ja froh, dass heute Donnerstag war, und zudem auch das Wetter mal mitgespielt hat Smile

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Die bekannteste Wanderroute führt direkt auf den höchsten Gipfel des Parks, den “Baegundae”. Zwar ist dieser “nur” 836m hoch, allerdings beginnt der Aufstieg fast auf Meereshöhe, so dass man die 836m auf steinigem und felsigem Untergrund wirklich fast komplett aufsteigen muss. Zum Gipfel gibt es zwei Wege. Ich entschied dafür, für den Aufstieg die etwas längere (5,5km) Route zu nutzen, was nicht viele Wanderer taten. Zunächst ging es recht entspannt, aber stetig ansteigend einen schönen Wanderweg an einem kleinen Bach entlang.

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Über 100 Tempel gibt es in dem Park, wovon die meisten auch noch regelmäßig genutzt werden. So hatte man beim Aufstieg immer wieder auch etwas zu sehen.

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Je höher man kam, desto besser wurde natürlich auch die Aussicht. Auf dem Bild links kann man schon (zumindest ein bisschen) mein heutiges Tageszielt (Gipfel des Baegundae) erkennen.

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Die letzten 200 Höhenmeter ging es dann sehr steil die (teilweise) glatten Granitfelsen hinauf. Gut, dass hier Seile und Geländer montiert waren.

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Leider war es auch heute ein bisschen diesig, und damit die Sicht von oben nicht einwandfrei, aber das ist wohl auch der schlechten Luftqualität Seouls zu “verdanken”. Trotzdem hatte man natürlich einen tollen Rundumblick auf die riesige Stadt und die umgebenden Berge.

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Auf dem Weg nach unten wählte ich dann die kürzere, aber steilere Route. Vor allem im oberen Teil war der Weg ziemlich felsig und geröllig (falls es dieses Wort gibt). Kann ich gar nicht verstehen, dass fast alle Wanderer diesen Weg nach oben wählten. Der etwas längere ist landschaftlich und von der Wegbeschaffenheit her deutlich besser zu gehen.

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Direkt am Visitor Center angekommen, gab es zum verspäteten Lunch koreanischen Pancake mit Schweinefleisch, Bohnen, Gemüse und ein bisschen Kimchi.

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Da fast alle aus der Gruppe heute (an unserem freien Tag) auf Ausflügen unterwegs waren und Rob schon abgereist ist, traf ich mich zu letzten Abendessen noch mit Jenny und Abigail. Und was gabs? Natürlich Dumplings… zum letzten mal. Sad smile

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Morgen geht`s dann ziemlich früh zurück nach Deutschland. Immerhin habe ich dieses mal einen Direktflug nach Frankfurt… auch wenn dieser 14 Stunden dauern wird. Sad smile

Gleich gibt`s noch die Zusammenfassung mit den Bilder-Highlights Smile