Mittwoch, 12.08.: Bereits gestern hatten wir ja schon so einiges von Buchara sehen dürfen. Heute stand dann die offizielle Citytour auf dem Programm. Wir starteten um 8:45 Uhr bei (noch) angenehmen 29 Grad.
Unsere erste Station war das “Samaniden-Mausoleum”, in dem sich das Grab des früheren Samanidenherrschers Ismail Samani befindet. Es wurde zwischen 892 und 907 nach Christus erbaut, und ist damit das älteste islamische Grabmal Zentralasiens. Es ist berühmt für die auffällige würfelartige Form sowie die einzigartige Backsteinarchitektur mit Mustern und geometrischen Formen.
Das Besondere der Bolo-Haouz-Moschee (1712 erbaut) sind die 20 Holzsäulen an der Frontseite der riesigen Moschee. Das dazugehörige Minarett wurde erst 1917 zusätzlich gebaut. Wie in jeder Moschee, so gilt auch hier: Wer eintreten möchte, muss Knie und Schultern bedecken. Die Damen tragen dazu noch ein Kopftuch.
Der “Ark von Buchara” ist eine riesige Zitadelle, die bis 1920 als Regierungssitz der jeweiligen Emire genutzt wurde. Wann sie genau gebaut wurde ist unbekannt. Zwischenzeitlich wurde Sie mehrere Male zerstört und wieder aufgebaut. Im Inneren befinden sich insgesamt sieben kleine Museen, wie z.B. ein Naturkunde-, Archäologie- oder Münzenmuseeum.
Ziemlich prächtig kommt auch die Sommerresidenz des letzten Emirs von Buchara daher. Auf einem schönen großen Grundstück mit kleinem Park kann man seine prunkvollen Wohnräume besichtigen, und mehr über das Leben als Emir erfahren.
Heute wurde definitiv der Temperaturrekord geknackt. ![]()
Zum Mittagessen fanden wir ein schönes Schattenplätzchen in der Altstadt von Buchara. Grundsätzlich ist die Verpflegung hier wirklich top. Die Restaurants sind sehr sauber und gepflegt, das Essen frisch und immer nett angerichtet. Selbst wenn man mal etwas “to go” bestellt, ist das in der Regel hygienisch einwandfrei.
Auf dem Markt von Buchara wollte der Finno eigentlich noch ein paar Fake-Klamotten kaufen. Leider wurde er nicht fündig ![]()
Unser Abendessen nahmen wir am nahegelegenen See (hier waren wir bereits gestern zum Lunch) mit sehr schöner Atmosphäre ein.
Der harte Kern machte dann noch ein wenig die Altstadt unsicher ![]()
Morgen geht es schon weiter nach Chiwa. Ungefähr 6-7 Stunden werden wir dafür im Bus sitzen müssen. Immerhin wird am Nachmittag noch ein bisschen Zeit für ein paar Aktivitäten bleiben.
Ich verabschiede mich mal und sende letzte Grüße auch Buchara. ![]()