Tag 5: Riad – Uschaiqir – Buraida

Montag, 22.12.: Heute Morgen holten wir (wie gestern bereits angekündigt) den Besuch des Nationalmuseums nach. Laut Atef ist es eines der größten Museen des Landes. Groß war es schon, sehenswert… naja. Ich würde sagen, es war o.k. Winking smile

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Danach ging es auf die erste größere Tour mit dem Bus Richtung Nordwesten. Die Straßen in Saudi-Arabien sind gut ausgebaut, so dass man (mit Tempolimit 120km/h) recht zügig vorankommt.

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Die meiste Zeit fuhren wir durch die riesige Wüste, die sich durch das Zentrum des Landes zieht. Zumeist handelte es sich dabei um karge Steinwüste, hier und da gab es aber auch ein paar Sanddünen zu sehen,

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“Uschaiqer” nannte sich das kleine Örtchen, an dem wir nach etwa 2 Stunden kurz stoppten. Das aus Stroh und Lehm um 600 n Chr. erschaffene Dorf gilt als eines der am besten erhaltenen traditionellem Njad-Dörfer, und ist ein wichtiges Beispiel für zentrale arabische Siedlungskultur. Besonders sehenswert (weil gut erhalten) sind die gut erhaltene Moschee, die Palmengärten sowie die typischen Heritage-Häuser.

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Weiter ging es dann zu einem traditionellen Markt in “Unaizah”. Für uns, der beste Markt bisher. Zwar gab es mehr oder weniger die selben Dinge zu kaufen, wie in Riad, doch man merkte deutlich, dass man aus der Großstadt raus war. Die “Verschleierungsquote” der Frauen (bis auf die Augen) lag hier im ländlichen Bereich bei genau 100%. Wir wurden sehr nett begrüßt, zum Kaffee bzw. Tee eingeladen und mit traditioneller Musik unterhalten.

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Unser Tagesziel heute war die etwas größere Stadt Buraida (knapp 600.000 Einwohner). Unser Zimmer im Towers-Hotel sind ein bisschen kleiner, dafür haben wir eine Küche (warum auch immer).

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Eigentlich hatten wir nach kurzer Suche ein schönes arabisches Restaurant gefunden. Doch leider wurden wir nicht bedient, weil gerade Gebetszeit war, und da wird grundsätzlich alles stehen und liegen gelassen. Also versuchten wir unser Glück bei einem Libanesen, was wir nicht bereut haben. Sehr lecker wars.

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Morgen wird`s dann wieder etwas spannender, denn wir besuchen einen Kamelmarkt hier in der Stadt. Wird bestimmt interessant.

Bis morgen dann und Grüße.