Tag 2: Wildlife in Arusha

Samstag, 21.12.: Die erste Nacht in der Präsidentensuite des East Africa Hotels brachte ich gut hinter mich. Habe gut ausgeschlafen, erneut das wirklich sehr leckere Frühstück genossen und machte mich anschliessend fertig für die heutige Tour. Eine Safari durch den Arusha National Park. Kurz nach acht stand, wie angekündigt, mein Fahrer und Reisleiter für den heutigen Tag (Nbogo) vor dem Hotel um mich abzuholen… Meine Lunchbox hatte er netterweise bereits für mich abgeholt und so konnten wir gleich zu der etwa 45-minütigen Fahrt zum Park starten… Ein wenig Sorgen machte mir im Laufe der Zeit der Blick auf die Tankanzeige…

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Ich fragte Nbogo ob diese Anzeige denn ganz normal funktionieren würde und wir gleich stehenbleiben würden, oder ob sie defekt sei? “Oh, yes it`s working”, antwortete er mit einem Lächeln “But don`t worry my friend, I will bring you home safely!” Ahja, das beruhigte mich schonmal. Es sei mal hier vorweggenommen: Wir fuhren heute etwa 120km, und als er mich abends wieder am Hotel absetzte hatten wir nicht getankt und die Anzeige hatte inzwischen das “E” passiert…

Kurz vor neun erreichten wir dann den Eingang des Nationalparks, wo wir noch ein ziemlich aufwendiges Prozedere über uns ergehen lassen mussten (was übrigens jeder Besucher muss) bist wir “eintreten” durften.

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Hier vielleicht noch ein paar kurze Sätze über den Park: Der Arusha National Park, der bei den Einheimischen auch Serengeti Ndogo (kleine Serengeti) genannt wird, und ist mit seinen etwa 300m² auch deutlich kleiner als der “grosse Bruder”. Er wird auf der westlichen Seite vom mächtigen Mount Meru (4566m hoch) begrenzt und ist dafür bekannt vor allem viele Büffel und Giraffen zu beheimaten. Als ich gestern Madafah fragte, ob sich diese Tour lohnen würde meinte er nur: “It`s nice, my man, but compared to the Serengeti it`s nothing!” Ich ging die Sache also trotzdem mal an, vor allem weil ich ja einen eigenen Fahrer für mich hatte und somit auch die ganze Sache bezüglich Fotopausen ganz gut steuern konnte Zwinkerndes Smiley

Auf dem Weg zum zweiten Checkpoint des Parks trafen wir gleich mal auf ein paar grasende Büffel, Zebras und eine Gruppe Affen.

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Ein kleines Special wartete auch gleich am Anfang auf mich. Ich durfte an einer dreistündigen “Walking Safari” teilnehmen, d.h. wir erkundeten den Park zu Fuss. “Isn`t it dangerous because of all the animals around?” fragte ich Madafah gestern Abend. “No, it`s no problem. You have a park ranger to accompany you, an he has a gun!” Sehr beruhigend…

Und so wars dann auch. Ein, mit einer stattlichen Waffe (die er aber glücklicherweise nicht benutzen musste) ausgestatteter Park Ranger, der auf den Namen “Milton” hörte, begleitete mich auf die etwa 14km lange Wanderstrecke.

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Wir durchquerten eine ziemlich grosse Grünfläche, auf der sich gerade eine Herde Büffel tummelte… auch ein paar kleine Pumbas waren unterwegs…

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Auf einer kleinen Erhöhung hatte man einen schönen Blick auf den Park. Die “Walking Safari” endete an einem kleinen Wasserfall nahe des Ausgangspunktes der Tour.

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Zur Mittagspause gegen 13 Uhr traf ich dann Nbogo und meine Lunchbox wieder Smiley

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Nachmittags sollte dann der spektakulärste Teil des Tages kommen: Nbogo klappte das Dach seines Landcruisers hoch und wir starteten zu einer wirklich sehenswerten fünftstündigen Allrad-Tour durch den Park… Ich habe in den fünf Stunden etwa 250 Bilder gemacht. Hier vielleicht eine kleine Auswahl:

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In und an den Momela-Seen tummelten sich tausende von Flamingos.

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Überhaupt gab es auch alles mögliche an Vögeln zu sehen:

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Und auch einige Giraffen kreuzten glücklicherweise unseren Weg… es waren insgesamt etwa 15, darunter auch einige Jungtiere… wie niedlich Zwinkerndes Smiley

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Den Abschluss der Tour bildete die Besichtigung des Nguroto-Kraters. Der etwa 400m tiefe Krater ist wirklich beeindruckend, wie auch die darin weidenden Büffelherden…

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Nach über zehn Stunden Safari zu Fuss und mit dem Auto war ich etwa gegen sieben Uhr supermüde, aber voller Eindrücke wieder im Hotel zurück und freue mich jetzt auf mein Bett. Ein wirklich toller Park. Und wenn dagegen die Serengeti nix ist, dann bin ich noch gespannter auf die morgen beginnende Tour…

Nbogo (auf dem Foto rechts) war wirklich super. Er ist jederzeit sicher gefahren (was bei dem Gelände wirklich nicht einfach war), hat immer, wenn ich es wollte, für Fotos angehalten, konnte über jedes Tier etwas erzählen und das Wichtigste: Er hatte immer das richtige Geräusch drauf um die Tiere dazu zu bringen zu uns zu schauen und mir damit Top-Fotos zu ermöglichen!!!

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Nach einer kleinen Kanufahrt und einer Citytour morgen früh lerne ich also morgen Abend meine Gruppe für die Serengeti-Safari kennen. Madafah teilte mit gestern mit, dass wir wohl “nur” zu acht sind, was ich natürlich nicht schlecht finde… ansonsten lasse ich mich einfach mal überraschen…

So, wir gehen hier bereits auf 23 Uhr zu…Noch schnell runter in die Lobby zum Upload und dann ins Bett…

Zum Grusse Smiley

Anreise und Tag 1: Jambo Tansania

Freitag, 20.12.: Sooooo, nach einem halben Tag Arbeit ging es also gestern Abend dann Richtung Flughafen Frankfurt von wo aus um 20:40 Uhr mein Flug Richtung Tansania startete. Wie letztes Jahr chauffierte mich mein Vater. Da wir ein bisschen früher als gedacht dran waren blieb noch genug Zeit für einen gemütlichen Starbucks…

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Der etwas enge, und vom Unterhaltungsprogramm her mickrige Condor-Flieger hebte pünktlich ab und ich hoffte auf ein paar Stunden Schlaf während des über achtsündigen Fluges. Isalaine und ihre Mutter Sylvie aus Strasbourg waren meine Sitznachbarn und sorgten vor allem damit für Aufsehen, dass sie sich einen Tomatensaft nach dem anderen einleerten. Meine kläglichen Versuche mein irgendwann mal vorhandenes Schulfranzösisch mal wieder zu aktivierten scheiterten schnell. Zum Glück konnte Isalaine englisch und erzählte mir, dass sie mit ihrer Mutter für drei Wochen in Mombasa fliegen um an einer Schule  zu unterrichten. Sehr interessant…

Immerhin kam ich wohl noch auf etwa vier Stunden Schlaf und wurde von der Stewardess (die Frühstück brachte) und einer sehr angenehmen Grafik auf dem Fernseher geweckt… Wir waren also gleich da Smiley

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Kurze Zeit später hatte ichs dann geschafft. Bei angenehmen 22 Grad und Sonnenschein morgens um sieben betrat ich tansanischen Boden Smiley

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Hier vielleicht noch ein paar Fakten zu Tansania: Das Land ist mit etwa 945000km² fast dreimal so gross wie Deutschland. Etwa 45 Millionen Menschen leben hier. Über 80% der Einwohner sind Kleinbauern und leben in recht ärmlichen Verhältnissen. Insgesamt werden auch heute noch über 130 tansanische Völker gezählt. Die Hauptattraktion des Landes ist zweifelsfrei der höchste Berg Afrikas, der Kilimanjaro (5896m).

Diesen sollte ich auch schneller als eigentlich gedacht zum ersten mal zu sehen bekommen. Mit einem breiten Lächeln auf dem Lippen und einem G-Adventure-Schild in der Hand wartete schon meine Fahrer “Saive” mit seinem Landrover auf mich, der mich zu meinem Hotel nach Arusha bringen sollte. Kaum losgefahren musste ich Saive schon wieder um eine kurze Fotopause bitten, denn am Horizont konnte man schon das Dach Afrikas erkennen (das ich ja im zweiten Teil meiner Reise hoffentlich noch besteigen werde Zwinkerndes Smiley).

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Rein fahrtechnisch hatte es Saive wirklich nicht eilig, was ich aber auch nicht schlimm fand, denn er konnte mir wirklich viele nützliche Tipps für meinen Aufenthalt und die Planung meiner ersten drei Tage geben. Zudem kontaktierte er meinen Guide für die Serengeti Tour, der auch schon in Arusha war und mir somit auch bei der Gestaltung der ersten Tage helfen konnte…

Im Hotel angekommen konnte ich glücklicherweise gleich mein Zimmer beziehen, und muss sagen: Nicht schlecht… Ich habe hier quasi ein kleines Apartment von etwa 60m² mit grosser Küche, Schlaf- sowie Wohnzimmer und ein sehr geräumiges Bad Smiley

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Ich nahm kurz das wirklich reichhaltige Frühstück des Hotels ein… (so kleine Bananen hatte ich noch nie gesehen)

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…und traf dann “Madafah”, meinen Guide für die Serengeti Tour (in der Bildmitte). Er brachte noch Nbogo (einen Fahrer, auf dem Bild links) und Isak (ebenfalls Guide, rechts auf dem Bild) mit.

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Nach ein paar Vorschlägen der drei und einigen Preisverhandlungen war dann die Planung für die kommenden Tage schnell gemacht: Heute ne kleine Besichtigungstour durch Arusha mit Isak, morgen Safari durch den Arusha Nationalpark und am Sonntag Kanutour mit Sightseeing. Top-Plan.

Nach kurzem Umziehen gings auch gleich zu Fuss los. Arusha ist mit etwa einer halben Million Einwohner die drittgrösste Stadt in Tansania. Nimmt man die ganzen Aussenbezirke dazu kommt man auf insgesamt über zwei Millionen Menschen. Sie ist auf etwa 1500m gelegen und sehr beliebt als Ausgangspunkt für Safaris oder auch Touren zum Kilimanjaro.

Nachdem Isak und ich kurz Getränke und eine afrikanische Lunchbox besorgt hatten legten wir los… Die Stadt an sich ist relativ unspektakulär… ausser ein paar Denkmalen und kleineren Kirchen gibt es nicht viel zu sehen… Die Strassen sind sehr belebt. Und obwohl auch sehr viele Autos und Motorräder zu sehen sind hat man den Eindruck, dass die Bewohner alles was geht und irgendwie möglich ist zu Fuss zurückzulegen… Und teilweise sind das (laut Isak) richtig weite Strecken.

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Später zeigte mir Isak auch ärmlichere Stadtteile, in denen die Bewohner wirklich in bescheidensten Unterkünften leben und es so ist wie man das von einem Hungerland vorstellt…

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Als ich dann irgendwann man meine Lunchbox öffnete und nur frittierte Dinge sah, hatte ich schon die schlimmsten geschmacklichen Befürchtungen… war aber alles sehr lecker und gar nicht soooo fettig Zwinkerndes Smiley Ein kleines Chamäleon leistete uns Gesellschaft…

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Der letzte Punkt des Tages sollte die Besichtigung eines Wasserfalls sein, den wir auch zielsicher ansteuerten… Doch leider machte ein richtig heftiger Platzregen dieses Vorhaben zunichte! Der Weg dahin war dann nicht mehr gefahrenfrei zu passieren… Während ich zumindest noch meine Regenjacke dabeihatte musste der gute Isaak dann mit klatschnasser Jeans und Jeanshemd weiterlaufen Trauriges Smiley

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Gegen 18 Uhr war ich dann (nach etwa sechs Stunden “Citytour”) wieder in meinem Zimmer. Ausser duschen und noch ein bisschen auspacken ging dann nicht mehr viel. Morgen gehts ja wieder früh raus zur Safari Smiley

ps.: Da hier die Mehrzahl der Einwohner Christen sind wird Weihnachten auch gut zelebriert. Erstaunlicherweise steht hier an jeder Ecke auch n Tannenbaum der dermassen überladen geschmückt ist, dass teilweise kaum noch was vom Baum sieht. Der ganze Baum blinkt und ist mit allem möglichen Christbaumschmuck vollgemüllt. Der im Hotel ist da sogar noch moderat geschmückt.

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pps.: Rein zeitmässig bin ich jetzt zwei Stunden voraus. Was die weitere Berichterstattung des Blogs angeht kann ich zumindest mal für die nächsten beiden Tage grünes Licht geben, da ich noch so lange diese Luxussuite hier bewohnen werde Smiley

ppps.: “Jambo” ist Suaheli und heisst übrigens: “Hallo”

Erstmals viele Grüsse aus Afrika Smiley

Tansania: Die Übersicht

Sonntag, 15.12.13: Hallo an alle Leser meines kleinen Urlaubsblogs. In vier Tagen ist es mal wieder soweit. Es steht der nächste „kleine“ Urlaub auf dem Programm. Dieses Mal geht es für mich nach Afrika. In den gut zweieinhalb Wochen werde ich mich ausschliesslich in Tansania aufhalten. Nach einer siebentägigen Safari durch den Serengeti-Nationalpark werde ich versuchen den höchsten Berg Afrikas (names Kilimanjaro) zu besteigen. Wie bei den letzten beiden Touren werde ich auch dieses mal von einigen (hoffentlich) interessanten und unternehmungslustigen Mitreisenden aus aller Welt begleitet… Ich bin jetzt schon gespannt! Auf dem Rückweg Richtung Europa werde ich dann noch einen kurzen eintägigen Zwischenstopp in Katar einlegen und mal schauen wie weit die schon mit der Planung für die Fussball-WM sind 😉

Los geht’s also am 19.12. um 20:40 Uhr von Frankfurt aus. Am 07.01.2014 werde ich dann um 7 Uhr morgens wieder am gleichen Ort landen. Die ersten beiden Tage werde ich in Arusha verbringen und mal schauen was ich von da aus alles anstellen kann, bevor am 22.12. dann die Tour durch die Serengeti startet.

Hier der Ablauf meiner beiden Hauptaktivitäten im Überblick:

Serengeti (22.-28.12.):

Die Tour durch einen der bekanntesten Nationalparks startet und endet in Aruscha. Zu den Highlights zählen der Besuch eines Massai Dorfes und die Besichtigung des Ngorongoro Kraters. Wir werden hautsächlich in Allradfahrzeugen unterwegs sein und in einfachen Hotels und Zelten übernachten.

Tag 1 Arusha

Ankunft im Laufe des Tages. Transfer bei Ankunft inklusive.

Tag 2 Lake Manyara (F, M, A)

Erkunde den Lake Manyara Nationalpark bei einer ganztägigen Safari mit einem Picknick in der Mittagszeit.

Tage 3-4 Serengeti Nationalpark (2B, 2L, 2D)

Besuche ein Masai Dorf und die Olduvai Schlucht. Halte auf Safaris im Serengeti Nationalpark Ausschau nach den „Big 5“. Optional kannst du eine Ballon-Safari unternehmen.

Tag 5 Ngorongoro Schutzgebiet (F, M, A)

Frühe Abfahrt aus dem Serengeti und erlebe eine Tagessafari im Ngorongoro Krater, einem UNESCO Weltkulturerbe.

Tag 6 Arusha (F, M)

Am Morgen Besuch des Mto wa Mbu Dorfs mit geführtem Spaziergang und traditionellem Mittagessen mit Fleisch und Mehlbananen bei einer einheimischen Familie. Am Nachmittag fährst du nach Arusha.

Tag 7 Arusha (F)

Abreise im Laufe des Tages.

 

Kilimanjaro (28.12.-05.01.):

Direkt im Anschluss an die Serengeti geht es dann also hoch auf das Dach Afrikas. Die insgesamt neuntägige Tour auf den 5896m hohen Kilimanjaro führt uns über die Machame-Route, den wohl landschaftlich attraktivsten Weg auf den Berg hinauf. Als Übernachtung lese ich hier „Alpin-Camping“. 🙂 Aber o.k., dass wir auf der Tour nicht in Luxushotels untergebracht werden war ja zu erwarten…

Tag 1 Moshi

Ankunft zu jeder Zeit möglich.

Tag 2 Machame Gate zum Machame Camp (1F,1M,1A)

Wanderung entlang der Ausläufer des Kilimanjaro zum Machame Camp.

Tag 3 Machame Camp zum Shira 2 Camp (1F,1M,1A)

Wanderung durch niederalpines Moorland zum Shira 2 Camp. Aussicht auf den Kibo.

Tag 4 Shira 2 Camp zum Barranco Camp (1F,1M,1A)

Wanderung zum Barranco Camp über Lava Tower. Fantastische Aussichten auf Western Breach und Breach Wall.

Tag 5 Barranco Camp zum Karanga Camp (1F,1M,1A)

Wanderung über die Great Barranco Wall und die weitläufige Bergwüste des Karanga Valley.

Tag 6 Karanga Camp zum Barafu Camp (1F,1M,1A)

Kurze Wanderung, während du Höhenmeter machst in Vorbereitung auf den Gipfelsturm.

Tag 7 Barafu Camp zum Gipfel zum Mweka Camp (1F,1M,1A)

Nächtliche Wanderung zum Gipfel über Stella Point. Genieße den wunderschönen Sonnenaufgang, bevor du zum Mweka Camp absteigst.

Tag 8 Abstieg – Mweka Camp nach Mweka Gate nach Moshi (1F,1M,1A)

Du setzt den Abstieg durch die bewaldeteten unteren Ausläufer bis Moshi fort.

Tag 9 Moshi (1F)

Abreise zu jeder Zeit möglich.

 

Am 05.01. geht’s also dann nach Katar und abends am 06.01. zurück nach Germany. Ich bin wirklich sehr gespannt was mich in diesen insgesamt 20 Tagen erwartet, sowohl was die Reise, aber auch meine Gruppe(n) angeht. Wie immer werde ich natürlich versuchen so zeitnah wie möglich meine täglichen Blogberichte hier zu veröffentlichen (mein Netbook habe ich immer am Mann), allerdings wird es natürlich vor allem auf dem Weg zum Gipfel des Kilimanjaros sehr schwierig werden auf 4000m-Höhe ein W-LAN-Netz zu finden. Insofern kann es also auch mal sein, dass ihr ein paar Tage auf Neuigkeiten von mir verzichten müsst…

Trotzdem wünsche ich Euch allen schonmal viel Spass beim Lesen und eine gute Zeit.

Grüsse vom Bloginhaber Volker 🙂

Time to say goodbye

Sooooo, auch wenn ich ja gar keine Lust habe muss ich leider gleich in die Maschine Richtung Deutschland einsteigen Trauriges Smiley Waren tolle fünf Wochen in Mittel- und Südamerika.

Was die Reiseziele angeht waren die Galapagosinseln natürlich das attraktivste, aber natürlich auch das teuerste. Costa Rica und Ecuador bieten vor allem viel Natur, Costa Rica besticht durch eine reichhaltige und abwechslungsreiche Tierwelt. Mich persönlich hat aber Panama am meisten überrascht. Hätte nicht gedacht, dass sich die Stadt zu so einer Metropole entwickelt hat. Ausserhalb der Stadt ist Panama komplett anders, aber auch wirklich sehenswert. Für mich auch kein Problem, dass ich dort alleine war (aber ich hatte ja auch den guten Gustavo Smiley) Waren alles tolle Reiseziele… hier und da wäre ich sicher gerne noch länger geblieben. Vielleicht ergibt sich ja irgendwann nochmal die Gelegenheit den ein oder anderen Platz nochmal zu besuchen…

Wie im letzten Blog auch am Ende vielleicht ein kleines Brainstorming der schönsten Momente der letzten fünf Wochen…

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Sooooooooo, das war dann der Blog für dieses Jahr. Auch wenn ich abends manchmal schon ein wenig kaputt war hats mir immer Spass gemacht zu bloggen… wird eine schöne Erinnerung für mich sein…

Grüsse und danke an alle, die den Blog verfolgt haben. Ich hoffe, ihr hattet ein wenig Spass beim Lesen und habt mich auf diesem Weg gern bei meiner Tour begleitet… Ich kippe mir noch den Rest meiner Cola rein und bin dann mal weg…

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Buenos noches, es war mir (wie immer) ein Fest!

der Bloginhaber

Volker (nur noch heute on Tour) Zwinkerndes Smiley

Sooooo, kleines Update Update von mir, da Bogota die Internetverbindung miserabel war. Bin wieder zurück. Flug hat alles gut geklappt. Ich bin charmant von Davids Schwester abgeholt worden… n kleiner Flughafen-Starbucks geht ja eh immer Smiley

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So, jetzt bin ich aber weg… also… bis die Tage Zwinkerndes Smiley

Tag 35: Adios Ecuador :-(

Sonntag, 26.05.: Tapfer hatte ich mir heute Nacht meinen Wecker auf 7 Uhr gestellt um den Tag nicht ganz zu verschlafen, genug Zeit zum Packen zu haben und eventuell morgens noch einmal was zu unternehmen. Hat auch einigermassen geklappt. Zumindest bin ich wach geworden, sofern man nach vier Stunden Schlaf von wach reden kann. Sogar den Start des Monaco-Grand Prix habe ich noch mitbekommen… Im siebten Stock nahm ich zum letzten mal mein leckeres Omelette ein…

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Viele Optionen für heute gab es leider nicht, da die meisten schon recht früh zum Flughafen mussten. Beccy und Chelsea wollten noch auf den Markt ein bisschen nach Souvenirs schauen. Also hab ich mich da mal drangehangen. Eine Freundin von Chelsea, die seit vier Jahren in Quito lebt, hat uns begleitet.

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Nach erfolgreichem Souvenir- und Snackkauf kehrten wir zum Hotel zurück, wo wir noch einmal Nikoya, Lindsay und Emma trafen, die sich gerade auf den Weg zum Flughafen machten…

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Kurz darauf mussten sich auch Beccy, Chelsea und ich in Richtung Flughafen begeben. Ich war zwar ein bisschen zu früh dran, aber so habe ich 20$ fürs Taxi gespart und musste auch nicht alleine dahineiern… Die beiden flogen über Panama Richtung Toronto…

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Mit ein wenig Verspätung ging es dann auch für mich los, und nun sitze ich noch für drei Stunden in Bogota rum bis, ich dann morgen Nachmittag in Frankfurt lande… Könnte locker noch n paar Wochen hier rumtouren… aber nunja… alles hat ein Ende Trauriges Smiley

Kurze Ecuador-Zusammenfassung:

Das Land an sich und die Tour sind schön, wenngleich die absoluten Highlights, die man nirgends sonst auf der Welt sieht, fehlen (mal den Cotopaxi ausgenommen). Für mich wars trotzdem eine tolle Zeit, weil es die beste, und homogenste Gruppe war. Alles junge, offene und unternehmungslustige Leute. Mir wurde nie langweilig, auch wenn wir an dem ein, oder anderen nicht so spannenden Ort waren. Vor allem die vier kanadischen Mädels und meine Zimmergenossen Sam und Jan werde ich vermissen. Dazu natürlich Izak, den Outdoormaniac… wie gesagt, Ecuador ist ein schönes und sehenswertes Land, die Leute sind supernett, teilweise ist es noch total unerschlossen… wer mal in der Nähe ist und auf Natur pur steht ist hier richtig. Dazu gibt es tolle Sportmöglichkeiten. Durch die vielen Berge und Hügel lädt Ecuador natürlich zum Bergwandern, Klettern oder Mountainbiking ein… schön wars.

Wie gestern schon geschrieben war Carlos a.k.a. Carlito ein guter Reiseleiter. Er ist eben fast 20 Jahre älter gewesen als der Durchschnitt der Gruppe und somit vielleicht nicht ganz auf der selben Wellenlänge der Jüngeren. Dazu ist er auch nicht so der Partytyp… aber wie gesagt, er hat sich um alles gut gekümmert und war immer zuverlässig Smiley

Alles in allem eine sehr angenehme Tour, bei der ich viele interessante Leute kennenlernen durfte…

Tag 34: Cotopaxi Nationalpark

Samstag, 25.05.: Der Wecker in unserem Kaminschlafzimmer klingelte pünktlich um 7 Uhr. Jan öffnete unsere Aussentür und erschrak ein wenig. Vor der Tür standen diese beiden Gestalten, die uns scheinbar einen guten Morgen wünschen wollten Zwinkerndes Smiley

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Nach dem Frühstück ging es dann los Richtung Cotopaxi Nationalpark, wo wir dann etwa eine Stunde später ankamen.

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Zwischendurch machten wir noch eine kurze Pause als wir auf das Fahrzeug mit den Mountainbikes warteten und um erste Fotos von dem (zu diesem Zeitpunkt noch in Wolken hängenden) Vulkan zu machen.

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Der Cotopaxi ist übrigens mit einer Höhe von über 5800m der zweithöchste aktive Vulkan auf der Welt. Der Ausgangspunkt unserer Tour lag auf über 4500m und es war richtig kalt (wie man vielleicht auch auf den Fotos sieht).

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Jeder von uns wurde mit Helm, Handschuhen und natürlich einem Profibike ausgestattet…

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…und los gings Smiley

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Der Weg war grösstenteils Schotter, relativ breit und nicht sonderlich anspruchsvoll… Hier und da mal ein Auto, was aber nicht so schlimm war… Ausser dem Cotopaxi selber hat der Nationalpark nicht so viel zu bieten… ein paar weitere Hügel, viele Wiesen, das wars…aber die Sicht auf den Vulkan war schon toll.

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Carlito war auch mit dabei. Scheint öfter zu biken, so wie das ausgesehen hat. War richtig fix unterwegs…

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Nach etwa drei Viertel der Strecke machten wir dann eine kleine “Burrito”-Pause.

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Leider ereilte uns da auch die Nachricht, das Sheima gestürzt war und ihr Knie genäht werden musste, was das Ende unserer “Fahrradtour” nach zwei Stunden bedeutete. Sie musste leider ins Krankenhaus nach Quito. Also verdrückte jeder fix ein paar Burritos und dann ging es ein wenig früher als geplant zurück in die Hauptstadt.

Wir setzten Sheima im Krankenhaus ab und checkten erneut im schönen Hotel Quito ein…

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Ortszeit 14:30Uhr dann die schwere Entscheidung: Zweite Halbzeit des Championsleague Finals schauen oder nochwas in Quito unternehmen. Eigentlich sah ich mich schon im Bett meines Zimmers liegen mit der Fernbedienung in der Hand, aber die kanadischen Mädels hatten wirklich eine gute Idee. Und da ich ja nicht mehr so schnell nach Ecuador kommen werde bin ich mich mit ins Taxi gehüpft. Ziel unserer 30 minütigen Fahrt war der Äquator…

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Also setzen wir mal jeweils einen Fuss in jede Halbkugel…

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Ausserdem zeigte uns unser Guide einige sehr interessante Experimente, z.B., dass man genau auf dem Äquator ein Ei auf einem Nagel balancieren kann, oder dass Wasser in einem Abfluss auf der Nordhalbkugel im Uhrzeigersinn, auf der Südhalbkugel gegen den Uhrzeigersinn, und direkt auf dem Äquator direkt nach unten abläuft. Wirklich erstaunlich…

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Nach einer schnellen Dusche im Hotel stand also der letzte Abend mit der Gruppe an… Um 19 Uhr trafen wir uns zum Abendessen. Wie am ersten Abend in Quito gönnte ich mir mal eine Portion Chicken Wings Zwinkerndes Smiley

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Es folgte die obligatorische Trinkgeldübergabe und später im Hotel der Abschied von Carlito. War witzig mit ihm, auch wenn er hier und da etwas schusselig agierte und (vielleicht auch aufgrund des Alters) nicht ganz so nah an der Gruppe dran war wie Nanda in Costa Rica…

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Auch einige aus der Gruppe verabschiedeten sich bereits nach dem Abendessen. Einige hatten einen frühen Abflug am nächsten Tag, Sheima und Sam waren gesundheitlich nicht so fit… Die meisten sind jedoch noch mit in die Stadt gegangen. Unsere erste Anlaufstelle. Eine nette Cocktailbar mit Live-Musik Smiley

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Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch Jan als männliche Verstärkung. Sein Transfer zum Flughafen ging aber bereits in der Nacht um drei Uhr, weshalb er nach der Cocktailbar mit Emma zum Hotel zurückging. Alleine mit acht Mädels musste ich dann also in einer richtig guten Discothek den letzten Abend der Tour begehen Zwinkerndes Smiley

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Gegen 2:30 Uhr waren wir dann wieder am Hotel zurück. Smiley War ein toller letzter Abend mit der Gruppe…

Tag 33: Bye bye Banos

Freitag, 24.05.: Der Tag (oder besser gesagt die Nacht) startete mit einer interessanten Erfahrung. In der Nacht so zwischen eins und halb zwei wurden wir von einem Erdbeben heimgesucht. Es war nicht sehr stark, aber für jeden deutlich spürbar. Dauerte auch nicht wirklich lange (vielleicht zehn Sekunden) aber es war schon deutlich spürbar. Da war natürlich auch DAS Thema beim Frühstück. “Did you feel the earthquake tonight?” wurde man von jedem gefragt, der sich an den Frühstückstisch gesellte… Carlito erzählte uns später, dass Erbeben hier vollkommen normal wären und in der Stärke der letzten Nacht locker ein- bis zweimal pro Monat auftreten würden…

Fast die ganze Gruppe buchte heute Morgen den Zipliningausflug. Da ich ja bereits in Costa Rica ausgiebig geziplined habe war das nicht ganz so interessant für mich. Becci, die auch nicht mit ziplinen wollte schlug vor einen Wasserfall zu besuchen, der hier in der Nähe wäre. Angeblich ein ziemlich beeindruckender und bekannter… Sam und Jan begleiteten uns, was das Taxi noch ein wenig günstiger für jeden von uns machte…Nach etwa 30 Minuten Fahrt erreichten wir unser Ziel. Den Wasserfall konnte man schönerweise von beiden Seiten besichtigen. Ein kurzer Abstieg, zwei Hängebrücken…

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…dann hatten wir einen tollen Blick auf den “Diablo” Smiley

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Von der anderen Seite konnte man frontal auf den Wasserfall sehen… war noch spektakulärer Smiley

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Ein paar Spassbilder auf der Hängebrücke müssen natürlich sein Zwinkerndes Smiley

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Kurz nach elf Uhr waren wir dann wieder am Hotel zurück. Schnell duschen und packen, da wir um 11:30Uhr auschecken mussten. Weil unser Bus aber erst um 14:30Uhr Richtung Lasso startete hatten wir noch ein bisschen Zeit um in die Stadt zu gehen und Mittag zu essen… Da heute ein Feiertag (Tag der Unabhängigkeit) in Ecuador war, war die Stadt sehr belebt…

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Nach einem schnellen Mittagessen und ging es dann los Richtung Lasso. Fahrzeit mit dem Bus waren etwa drei Stunden. Lasso ist ein kleines und ziemlich ruhiges Örtchen nicht weit entfernt vom Cotopaxi (wo wir morgen Mountainbiken). Unser kleines, aber schönes Hotel liegt mitten im Nichts. Wir sind hier aber auch nur kurz auf der Durchreise, insofern ist das nicht ganz so schlimm…

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Das Abendessen beinhaltete allerdings drei Gänge und war durchaus lecker Smiley

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Da man abends hier nicht wirklich viel machen konnte und alle ziemlich müde waren saßen abends noch ein bisschen zusammen oder spielten Karten, bevor wir früh ins Bett gingen…

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Übrigens: Wir haben ein Zimmer ohne Heizung, aber mit Kaminfeuer… den haben wir natürlich gleich mal angeworfen Zwinkerndes Smiley

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Soooo, morgen gehts also mit dem Fahrrad den Berg runter… Soll wohl sehr spektakulär sein. Ich bin mal wieder gespannt Zwinkerndes Smiley

Gute Nacht Smiley

Tag 32: Busy in Banos

Donnerstag, 23.05.: Meine Nacht im Zelt mitten im ecuadorianischen Hinterland war eigentlich ganz entspannt. Konnte relativ gut schlafen und war heute Morgen topfit Smiley Anderen aus der Gruppe ging es da nicht ganz so gut. Einige haben sehr schlecht geschlafen oder (und) gefroren. Nach dem Frühstück und dem Abbau der Zelte ging es direkt los mit unserem kompletten Abstieg ins Tal…

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Vor uns lagen noch etwa dreieinhalb Stunden Fussmarsch auf engen und teilweise matschigen Wegen. Zum Grossteil ging es bergab. Schönerweise war auch heute das Wetter optimal (was für die aktuelle Zeit in Ecuador absolut unnormal ist)…

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Hier und da war es zwar ein wenig wolkig, aber ab und zu hatten man einen wirklich schönen Blick auf den Vulkan…

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Als wir einen kleinen Ort passierten und unsere Getränkeflaschen auffüllten sahen wir diesen Ara, der wohl als eine Art Haustier gehalten wird…

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Gegen Mittag erreichten wir dann das Ziel unserer Wanderung und waren fast im Tal angekommen. Da es gestern Nachmittag und heute Morgen sehr viel bergab ging (teilwiese auch steil) waren die meisten schon froh es geschafft zu haben. War eine nette Wanderung, auch wenn für meinen Geschmack die “Wow”-Effekte ein wenig gefehlt haben. Die Camping Nacht war toll, und dadurch dass sich die Gruppe so gut verstand wurde es auch nicht langweilig…

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Unser Rücktransport war dann ein wenig unkonventionell…auf der Ladefläche eines LKWs… Smiley

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Nach einer kurzen Lunchpause ging es um 15 Uhr direkt weiter. Keine 10 Minuten von Banos entfernt gab es eine sehr schöne Felsenwand, an der man hervorragend klettern konnte (so zumindest Carlito). Der kanadische Outdoorfreak Izak und ich sahen uns die Sache mal an. “Rockclimbing” war also heute Nachmittag angesagt.

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Unser Guide Paolo kletterte mal schnell in etwa 90 Sekunden und ohne jegliche Sicherung die etwa 30 Meter hinauf um unser Sicherungsseil zu befestigen…

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Dann ging es für Izak und mich los. Insgesamt konnten wir vier Routen klettern… nach der Hälfte der dritten (Schwierigkeit steigend) ging allerdings nicht mehr viel. War wirklich sehr anstrengend und durchaus sehr anspruchsvoll…

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Beim zweiten Aufstieg habe ich mal meine alte Kamera mitgenommen. Gute Aussicht von da oben Smiley

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Izak ist echt topfit, ein absoluter Sportfreak… macht alle Arten von Extremsportarten und probiert alles aus.

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War wirklich richtig toll, das Klettern heute Mittag. Schönes Wetter, eine tolle Felsenwand, und da wir auch nur zu zweit waren, ging das Ganze relativ zügig und wir saßen nicht so viel rum… Wir hatten uns definitiv unsere Pizza kurz darauf verdient Smiley Emma, Sam und Jan begleiteten uns…

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Um 19 Uhr trafen wir uns dann mit einigen aus der Gruppe um uns nach diesem langen und anstrengendem Tag in den heissen Quellen von Banos ein wenig zu entspannen. Leider war es ziemlich voll, aber trotzdem sehr entspannend. Das eigentliche Highlight war aber, dass man eine Badekappe (bzw. Duschhaube) tragen muss (die man dort auch käuflich erwerben konnte). Naja, steht nicht jedem… Smiley mit geöffnetem Mund

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Einige sind danach im Hotel geblieben um früh Schlafen zu gehen. Ich bin mit den vier Kanadierinnen noch auf ein paar Getränke und ein paar Partien Billard und Kicker in die Stadt gegangen…

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Sooo, morgen früh gehen fast alle Ziplining machen, was ich mal auslassen werde, da ich das ja erst in Costa Rica hinter mich gebracht habe. Morgen Nachmittag fahren wir dann zum Cotopaxi weiter…

Ich schlafe dann mal… bis morgen Smiley

Tag 31: Hiking in Banos

Mittwoch, 22.05.: Heute stand also unsere Wanderung mit Camping-Übernachtung auf dem Programm. Nach dem Frühstück und einem etwa 30-minütigen Transfer zum Berg lag ein etwa 10 Kilometer langer Aufstieg auf eine Höhe von knapp 3500m vor uns.

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Der Strecke war nicht sonderlich schwer (da relativ breit) und ging stetig recht ordentlich bergauf.

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Viele Tiere gab es leider nicht zu sehen… aber immerhin Zwinkerndes Smiley

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Oben angekommen (gegen 12 Uhr) hatte man dann auch eine schöne Aussicht… Auch Carlito war heute mit dabei und kämpfte sich tapfer den Berg hinauf Smiley

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Unsere Mittagspause machten wir etwa eine Stunde später in einem kleinen Örtchen. Es gab Sandwiches und Knabbereien.

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Nach der Pause ging es dann fast nur noch runter ins Tal. Durch den Regen der letzten Tage waren die inzwischen sehr schmalen Wege auch sehr matschig und glatt… Landschaftlich war der Abstieg aber fast schöner als der Aufstieg.

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Kurz nach 17 Uhr erreichten wir dann unser Lager für heute Nacht. Ein sehr netter Platz…

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Da wir genau neben einer Fischfarm campierten konnte sich auch jeder gleich sein Abendessen selber angeln…

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Nach dem (für die meisten) selbstgefangenen Dinner sassen wir dann abends noch lange am wärmenden Lagerfeuer und liessen den Abend gemütlich ausklingen.

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Morgen gehts mit dem zweiten Teil unserer Wandertour weiter…

Viele Grüsse aus dem Zelt Nr.3 irgendwo im Wald in der Nähe von Banos Smiley

Tag 30: Tena to Banos

Dienstag, 21.05.: Nach einem kurzen Frühstück in dem noch von gestern bekannten Cafe “Tortuga” ging es direkt mit dem Taxi zum Busbahnhof, wo wir heute einen öffentlichen Bus Richtung Banos nahmen…

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Nachdem wir ja vorgestern noch um die 6-Stundenfahrt mit dem öffentlichen Bus herumgekommen waren, hiess es also heute Morgen: Das Handgepäck immer auf dem Schoß lassen und drei Stunden lang ohne Toilettenpause auskommen. War beides für niemanden von uns ein grösseres Problem Smiley.

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Viele nutzen die Fahrt um sich nach dem gestrigen “Partyabend” noch ein wenig auszuschlafen Smiley

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Trotzdem verlaufen die Busfahrten in Ecuador ein kleines bisschen anders als bei uns. Die Hälfte der Fahrzeit war die Eingangstür geöffnet, richtige Haltestellen gabs zwar, aber der Bus hat einfach dort angehalten wo jemand stand der mitfahren wollte. Genauso verhält es sich mit Leuten die aussteigen wollen. Ständig steigen irgendwelche Leute zu, die einem irgendwas zu Essen verkaufen wollen… dafür war der Bus aber wirklich relativ komfortabel, und die Beinfreiheit war auch o.k. Nunja, ich denke, wir werden auf der Reise noch zwei, dreimal diese Reisemöglichkeit verwenden…

Gegen 12 Uhr erreichten wir dann unser heutiges Ziel Banos, und hatten dann noch einen etwa 10-minütigen Fussmarsch vor uns bis wir unser schönes Hotel erreicht hatten…

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Nach einem kurzen Rundgang durch die Stadt (die sehr belebt und wirklich schön ist) und einem leckeren BBQ-Hähnchen…

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… hatten wir am Nachmittag die freie Auswahl an Aktivitäten, die zur Verfügung standen. Da es schon wieder ziemlich nach Regen aussah und Carlito uns allen ausdrücklich das sehr gute und günstige Canyoning hier in der Nähe empfohlen hatte, nahm ich (wie noch acht andere aus der Gruppe) das mal so mit, obwohl ich das ja erst vor drei Wochen in Costa Rica gemacht hatte. Nach Neoprenanzug- und Helmanprobe konnte es recht zügig losgehen Smiley

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Einer kurzen Fahrt zum Canyon folgte ein etwas längerer und ziemlich matschiger Anstieg zum Ausgangspunkt unserer Tour… Vor uns lagen insgesamt fünf Wasserfälle von 8m bis 35m Tiefe und noch ein paar Rutsch- bzw. Kletterpassagen. Schönerweise hatte unser Guide Paolo auch eine wasserdichte Kamera dabei und fotografierte auch recht fleissig Smiley Nach Paolos kurzen Sicherheitseinweisungen durften wir dann ran…

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Die Abseilpassagen waren zwar nicht ganz so hoch wie teilweise in Costa Rica, aber durch den vielen Regen in den letzten Tagen hatte der Fluss sehr viel Wasser. Die Steine waren hier und da wirklich sehr rutschig und die Abseilpassagen ziemlich eng… landschaftlich aber superschön…

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Inzwischen hatte es wirklich stark angefangen zu regnen und es wurde auch ziemlich frisch. Naja, nass waren wir ja eh schon Smiley

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Um 17:30 Uhr hatten wir dann alle Wasserfälle erfolgreich überwunden und jeder freute sich auf die heisse Dusche im Hotel. War trotz Regen (oder gerade deswegen?!?!?) und relativ niedrigen Temperaturen wirklich toll und auch ganz anders als noch in Costa Rica Smiley

Nach dem Briefing für den morgigen Tag sollte heute das beste Abendessen meines bisherigen Aufenthaltes auf mich warten. In einer französischen Lokalität namens “Le Petit Restaurant” teilte ich mir mit Jan ein Fleischfondue und als Nachtisch gab es Mousse au chocolat. Am anderen Tisch wurde als Dessert ein sehr delikat aussehendes Schokofondue serviert. Smiley

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So, inzwischen kann ich auch wirklich alle Namen Smiley

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Ich fange mal mit dem linken Bild an und von links nach rechts: Jan (28, Washington D.C., Ingeneur), Chloe (23, Kanada, angehende Ärztin), Deidra (Irland), Bernhard (Irland, Polizeikommisar), Sophie (27, Kanada, Cousine von Chloe), Chelsea (27, Toronto), Becci (27, Toronto),

Rechtes Bild von links nach rechts: Nicoya (31, USA, ihr Name hatte bis heute Morgen noch gefehlt Smiley), Linsay (30, USA), Emma (22, Liverpool, Polizistin), Sonya (Kanada), Carlito (45, Quito, seit fünf Jahren Guide, verheiratet, einen Sohn Matteo), Carmen (Deutschland, Maschinenbaustudentin), Sheema (Kanada, Ärztin), Izak (31, Kanada, Bruder von Sonya), Sam (28, New York, Arzt).

Sooooo, jetzt kennt ihr also alle aus meiner Gruppe… Nach dem Essen zogen wir noch weiter in eine wirklich schöne und (glücklicherweise) belebte Open Air Bar mit Lagerfeuer und guter Musik.

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Nach ein, zwei Getränken ging es dann aber zurück ins Hotel. Morgen und übermorgen steht nämlich unsere Vulkantrekkingtour auf dem Programm. Da wir morgen irgendwo in der Pampa campen und in unserem Zelt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein WLAN haben wird, gibt es leider erst übermorgen wieder Neuigkeiten in diesem Blog zu lesen…

Ich geh schlafen und grüsse Euch mal wieder alle aus der Ferne Smiley