Tag 12: Die “Partynacht”

Dienstag, 31.10.: Mit diesem tollen Ausblick begann mein Tag heute Morgen als ich die Tür des Zimmers Nr.4 des “Dream Gardens” öffnete. Der wolkenlose Himmel am Morgen ist ja inzwischen eine Selbstverständlichkeit geworden Smiley

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Nach dem Frühstück gab es noch ein schnelles Gruppenbild mit dem Besitzer der Lodge, der ja auch den Mt.Everest bestiegen hatte (auf dem Bild rechts unten).

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Unsere heutige Etappe war recht kurz und sehr angenehm. Insgesamt wanderten wir keine fünf Stunden, auch wenn hier und da mal ein Anstieg dabei war. Gleichzeitig war das heutige Teilstück zugleich auch eine Art Abschied von den hohen Bergen des Himalaja, da man ab Namche Bazaar (das wir heute auch noch passierten) zumeist durch Wälder wandert… Deshalb hier nochmal einige morgendliche Impressionen und letzte Bilder vom Lhotsen und Ama Dhablam.

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Relativ früh erreichten wir dann Namche Bazaar (hier hatten wir auch zweimal auf dem Hinweg übernachtet). Wir hatten ein bisschen Freizeit vor Ort, die die meisten nutzten um Geld abzuheben, Souvenirs zu besorgen, das kostenfreie WLAN zu nutzen oder einfach nur etwas zum Mittag zu Essen. Ich konnte endlich meine gefühlt 30 Blogeinträge der letzten Tage hochladen Smiley

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Wie bereits angekündigt ging es nachmittags dann sehr viel bergab durch Waldgebiete mit wenig Aussichten auf die Berge (aber davon hatten wir ja in den letzten Tagen genug).

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Auch die 200m hohe Hängebrücke passierten wir auf dem Rückweg wieder. Selbst die Yaks haben anscheinend keine so große Lust über die Brücke zu gehen Zwinkerndes Smiley

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Die restlichen zwei Stunden ging es entspannt am Fluss entlang…

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Unsere heutige Unterkunft, das “Chumoa Guest House” liegt auf etwa 2750m Höhe, also sogar tiefer als Lukla. Als keines Highlight steht den Gästen ein Volleyballfeld zur Verfügung, dass von unseren Trägern, den Guides und auch von uns Reisenden rege genutzt wurde.

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Als kleinen Extrasnack vor dem Abendessen gab es heute gegen 17 Uhr nepalesische Spezialitäten: Gemüse, Krabbenchips, kalter Nudelsalat und später noch pikantes Hähnchen. Sehr lecker!

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Auch unsere Träger (unten links) durften an diesem traditionellen Essen teilnehmen. Auch super, was die jeden Tag leisten. Jeder von ihnen trägt zwei unserer Taschen (etwa 10 kg pro Tasche) plus seine eigene Tasche. Und das bis nach Gorakshep hoch (auf 5180m).

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Schon vor dem Abendessen ging es dann zum sehr, sehr feuchtfröhlichen Teil des Abends über. Es gab traditionellen nepalesischen Reiswein zu trinken, der erst noch vorbildlich in die Gläser abgefüllt, später dann von Nima direkt von der Kanne in der Münder der anwesenden Personen “gegossen” wurde… Da waren bereits vor 20 Uhr die ersten “Getränkeunfälle” zu verzeichnen.  Bin mal gespannt wie es den “Haupttrinkern” morgen früh gehen wird. Immerhin sind wir hier noch auf über 2700m Höhe, und haben morgen noch fünf Stunden zu gehen… Ich werde berichten.

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Morgen steht dann also das letzte Teilstück bis Lukla auf dem Programm. Dann haben wir offiziell unsere Wanderung hinter uns… Ich freue mich aber auch schon auf den Tag in Katmandu. Bisher habe ich von der Stadt ja leider noch nicht so viel gesehen…

Dann mal bis morgen Smiley

Tag 11: Es geht weiter “bergab” ;-)

Montag, 30.10.: Heute Nacht habe ich endlich mal wieder ein bisschen besser schlafen können. Ich denke wirklich, es lag an der Höhe, dass ich jetzt zwei Nächte lang nicht so wirklich zur Ruhe kam.

Pünktlich um 7:30 Uhr fanden sich alle zum Frühstück ein…

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…und kurze Zeit später starteten wir mal wieder bei absolutem Traumwetter zu unserer etwa siebenstündigen Wanderung Richtung Kenjuma (3570m). Dabei ging es (leider) nicht nur 700 Höhenmeter bergab, sondern (vor allem am Nachmittag) auch ordentlich bergauf. Wie auf den Bildern zu sehen ist, kamen uns auch heute wieder einige Yak-Bummelzüge entgegen Smiley

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Zum Glück war es den ganzen Tag auch nicht sehr windig, so dass wir in leichter Kleidung wandern, und die überragende Aussicht genießen konnten.

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Wie im letzten Blogeintrag beschrieben nehmen wir ja ab jetzt den selben Weg zurück, den wir auch Richtung Base Camp nahmen. Insofern würde ich vielleicht nicht mehr auf jeden Berg im einzelnen eingehen, und es bei ein paar Eindrücken unserer Wanderung belassen.

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Heute “begleiteten” uns hauptsächlich Lhotse und Ama Dhablam… immer wieder ein spektakulärer Anblick!

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Vor allem der allein stehende Ama Dhablam hat uns fast auf unserem kompletten Weg begleitet. Nima erzählte mir vor kurzem, dass es überhaupt erst ganz wenigen Bergsteigern gelungen ist diesen Gipfel zu besteigen. Vielen meiden seine steilen und gefährlichen Wände.

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Unser Mittagessen nahmen wir in Tengboche ein… da hatten wir  ja an Tag 5 bereits übernachtet. Ihr erinnert Euch, da wo auch die Mönche waren.

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Der Apple Crumble als Nachtisch in der Bäckerei war unschlagbar!!!

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Nachmittags zog es leider wieder ein wenig zu, und teilweise begann es zu tröpfeln, was aber nicht schlimm war. Da wir noch einmal den Fluss überqueren mussten, stiegen wir erst fast 700 Höhenmeter ab…

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..um davon wieder 400m aufzusteigen, was wirklich anstrengend war…

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Zwischendurch kamen uns immer wieder Träger entgegen. Entweder tragen sie das grosse Gepäck der Wanderer, oder praktische Sachen wie Baumaterial oder Lebensmittel. Unglaublich was die leisten…

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In den kleinen Dörfern (wenn man es überhaupt so nennen kann) kommen immer wieder Kinder auf einen zu, lächeln und rufen “Namaste” (Hallo)… einige überreichen einem sogar noch Blümchen, andere betteln um Geld oder Süßigkeiten…

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Gegen 16 Uhr hatten unsere Lodge für heute erreicht, den “Dream Garden”. Schöne Anlage, sehr idyllisch irgendwo im Nichts gelegen. Der stolze Besitzer war übrigens früher Bergführer, und kann auch schon eine Besteigung des Mt.Everest aufweisen.

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Ich freute mich sehr, dass auch die Lodge eine “heiße” Dusche anbot… Naja, man musste durch die Abstellkammer ins Freie, und fand das (siehe unten) vor. Die Dusche war warm, aber auch die Quantität des Wassers war ausbaufähig. Richtig aufgewärmt war ich danach nicht wirklich, aber zumindest erfrischt Smiley

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Abends dann das übliche Programm… wir saßen gemütlich um die einzige Wärmequelle im Umkreis von (gefühlt) 20km herum und erzählten noch ein wenig. Ist aber eigentlich auch immer ganz nett. Die Gruppe ist alles andere als langweilig.

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Morgen gehts dann weiter Richtung Lukla… es stehen “nur” 5 Stunden Wanderung auf dem Programm, so dass es ganz entspannt werden sollte. Zudem kommen wir wieder in Namche Bazaar vorbei, wo es kostenloses WLAN gibt, und ich hoffentlich die ganzen Einträge hochladen kann. Smiley

Wünsche noch einen schönen Abend und bis morgen.

Tag 10: Überragende Aussicht vom Kala Patthar

Sonntag, 29.10.: Nach einer wieder recht schlafarmen Nacht im –5 Grad kalten Zimmer 110 der Buddha Lodge klingelte bereits um 4 Uhr der Wecker. Nach kurzem Überlegen entschieden Kavi und ich uns dann doch dafür unsere Schlafsäcke zu verlassen, und an der Besteigung des nahegelegenen Kala Patthar (5545m) teilzunehmen. Um pünktlich zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel zu sein, mussten wir eben schon um 4:30 Uhr im stockdunkeln loslaufen. Stephen, Hannah, Kay, Theresa und unser frisch verlobtes Pärchen Leig und Boris verzichteten auf den Aufstieg bei –20 Grad, und blieben lieber im Bett. Es hatte in der Nacht reichlich geschneit, so dass wir durch eine schöne Winterlandschaft wanderten. Trotzdem war es wirklich ar…kalt.

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Nach etwa einer Stunde wurde es langsam hell…

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…und nach knapp zwei Stunden hatten wir den Gipfel in Sichtweite (Im Hintergrund zu sehen ist der 7138m hohe Pumori, der nicht ganz so einfach zu besteigen ist wie der Kala Patthar Zwinkerndes Smiley).

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Pünktlich zum Sonnenaufgang hatten wir es geschafft und waren ziemlich müde und durchgefroren auf dem Gipfel angekommen. So hatten wir doch noch unser “Gipfelerlebnis” Smiley

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Der 360-Grad-Ausblick war wirklich sensationell. Das frühe Aufstehen und der nicht ganz einfache Aufstieg hatten sich wirklich gelohnt. Alle wichtigen Gipfel der Region konnte man klar erkennen.

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Unter anderem auch den sonst durch Lhotse und Nuptse gut versteckten Mount Everest (links mit Nuptse im Vordergrund, rechts rangezoomt). Laut Nima ist dies einer der besten Orte den Everest zu sehen.

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Toll auch beim Abstieg den schon durch die Sonne hell beleuchteten Pumori im Hintergrund des noch dunklen Kala Patthar zu sehen.

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Der Weg zurück zur Buddha Lodge war dann wirklich reiner Genuss… inzwischen wurde es langsam wärmer und die Sicht war wirklich toll.

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In der Lodge zurück hieß es dann erst einmal gut aufwärmen. Meine beiden Getränkeflaschen in meinem Rucksack waren zwischenzeitlich eingefroren, meine Stirnlampe hatte bereits kurz nach Beginn des Aufstieges den Geist aufgegeben.

Nach dem Frühstück packten wir noch schnell unsere Sachen…

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…denn für heute stand ja noch der sechsstündige Abstieg in die Panorama View Lodge in Pheriche (4200m) an. Auch wenn die Tage hier um die 5000m herum sicherlich für alle eine tolle Erfahrung waren, so freuten wir uns doch wieder auf Temperaturen über dem Gefrierpunkt (vor allen in unseren Schlafzimmern Zwinkerndes Smiley).

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Bei heute wieder überragendem Wetter konnten wir zwischendurch noch einen letzten Blick auf den höchsten Berg der Welt werfen (der kleine Gipfel mit den Schneeverwehungen).

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Vor allem am Morgen war das Wandern wieder recht anstrengend, da wir zumeist über Felsen liefen bzw. balancierten…

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Die über die Nacht entstandene Winterlandschaft begleitete uns noch eine Weile…

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Kurz vor dem Mittagsessen passierten wie die ziemlich leere Sherpa Lodge in Lobuche, wo wir vorgestern übernachtet hatten…

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Zum “Late Lunch” in Thukla versuchte ich mal eine Käsepizza, die definitiv ein wenig knuspriger hätte sein können, aber geschmacklich annehmbar war Smiley

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Grundsätzlich werden wohl die nächsten Blogeinträge ein bisschen kürzer ausfallen, da wir fast genau den selben Weg zurück Richtung Lukla nehmen, den wir auch Richtung Base Camp begangen hatten. Insofern wird es bis Kathmandu wohl nicht mehr so viel Neues geben. Eine Änderung gab es heute aber trotzdem: Anstatt erneut über die tolle Hochebene Richtung Dingboche zu laufen (dort waren wir insgesamt zwei Nächte), gingen wir durch das Tal Richtung unseres heutigen Tagesziels Pheriche.

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Auf dem etwa 4km langen Flachstück hat es ordentlich geblasen. Meine schöne Windbreaker-Jacke hat mal wieder gute Dienste geleistet…

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Gegen 15 Uhr erreichten wir dann unser Tagesziel, die Panorama View Lodge. Wir freuten uns über tollen Luxus (für unsere Verhältnisse): Jedes Zimmer hat ein eigenes Klo (auch wenn die Spülung nicht funktioniert Zwinkerndes Smiley), es gibt EINE heiße Dusche für alle Bewohner (Kosten: 4$) und auch ein bisschen (wenn auch überteuertes) WLAN. Zum Blog hochladen wirds natürlich trotzdem nicht reichen Trauriges Smiley Immerhin der Ofen war schööööööön heiss…

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Übrigens: Ein heißer Tipp für alle die gern reisen: Tara und Theresa (Colorado) sind stolze Besitzerinnen eines “Steripens”. Einfach eine Minute in (egal welches) Wasser halten, und es wird zu Trinkwasser. Vor allem hier in der Bergen (durchschnittliche Kosten für eine Flasche Wasser: 3€) ist das eine Topinvestition. Und wir trinken hier etwa 4 Liter pro Tag. Werde ich mir auf jeden Fall besorgen.

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Morgen gehts weiter “bergab” bis auf 3500m. Allen sind wohlauf und erleichtert, dass sie es bis ins Base Camp geschafft haben…

So, gerade wird das Essen serviert, und dann versuche ich heute wirklich mal ein bisschen mehr Schlaf zu finden Smiley

Tag 9: Everest Base Camp

Samstag, 28.10.: Guten Abend zusammen! Heute Nacht habe ich wirklich wenig Schlaf abbekommen. Obwohl ich inzwischen überall (auch an den Füßen) mit zwei Lagen ins Bett gehe, war es in meinem Schlafsack plus Decke ganz schön frisch. Da Fenster gefror mal ganz entspannt von innen. Dafür war der Blick nach dem Öffnen des selbigen wirklich toll.

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Um 7 Uhr starteten wir dann zunächst zu einer etwa 3-stündigen Wanderung Richtung unserer heutigen Bleibe, der Buddha Lodge in Gorakshep auf etwa 5180m Höhe. Für den Nachmittag war dann der Aufstieg bis zum Everest Base Camp geplant, dem Highlight der Tour.

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Das Wetter war den ganzen Tag wieder einwandfrei. Da können wir uns bisher wirklich nicht beschweren.

Die erste Stunde wanderten wir auf recht flachem Terrain…

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…bevor es dann an zwei Anstiegen ordentlich bergauf ging. Die 5000m Höhe merkten wir vor allem da schon ganz gut.

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Fast den ganzen Tag liefen wir heute entlang des Nuptse-Massives. Die Gipfel (auf dem Bild unten links ganz rechts zu sehen) befindet sich auf 7863m Höhe. Auf den Bildern verdeckt er noch den Mt.Everest, der sich genau nebenan befindet.

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Ein paar Kilometer weiter hatten wir dann aber auch freie Sicht auf den höchsten Berg der Welt. Beeindruckender Anblick!

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Weiter ging es entlang des Nuptse-Massives Richtung Buddha-Lodge…

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…die wir gegen 11 Uhr erreichten. Als “Early Lunch” gab es heute Makkaroni mit Käse. Überhaupt muss man sagen, dass die Auswahl an Speisen und auch die Qualität wirklich gut ist. Es schmeckt eigentlich immer gut, und auch die Portionierung stimmt.

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Gegen 12 Uhr ging es dann weiter Richtung Base Camp.

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Bei immernoch bestem Wetter und toller Kulisse hatten wir noch etwa drei Stunden schwierige Wanderung vor uns. Zwar mussten bis zum Base Camp nur noch etwa 200 Höhenmeter überwunden werden. Diese sollten aber sehr felsig und wellig werden. Dazu kam auch noch, dass doch einige andere Wanderer unterwegs waren, und bei der Enge einiger Wege das “aneinander vorbeikommen” nicht so leicht war… vor allem wenn der andere Wanderer ein Yak ist Zwinkerndes Smiley

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Unser Guide Tsiring hatte seine Ukulele dabei, und spielte ab und zu mal zu Auflockerung ein paar Lieder. Die Einheimischen gehen hier allgemein (und logischerweise) ganz anders mit dem Wetter um. Einige kommen uns im T-Shirt und mit Sandalen entgegen, während wir in dicken Daumenjacken und drei paar Socken trotzdem frieren.

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Irgendwann tauchte dann endlich das Base Camp am Horizont auf. Man rechnet mit Zelten, eventuell auch einem Gebäude, aber die findet man dort nur in der Hauptsaison der Gipfelbesteigungen (April bis Juni) vor. Wir “bestaunten” quasi einen leeren Platz, auf dem sich für drei Monate im Jahr das Basis Camp des höchsten Berg der Welt befindet (5364m über dem Meeresspiegel).

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Trotzdem war es irgendwie ein toller Moment als wir das Camp erreichten, auch wenn es nicht wirklich eine Gipfelbesteigung war.

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Boris nutze mal die Gunst der Stunde, und machte seiner Leig einen Heiratsantrag, den diese natürlich annahm. Sehr süß! Smiley

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Auf dem Rückweg zur Buddha-Lodge wurde es dann ganz schön frisch, da es ein wenig zuzog. Stephen und Kay setzte das ganz schön zu. Sie fühlten sich den ganzen Abend dann nicht wirklich gut…

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Abends fing es dann auch ordentlich an zu schneien. Ich hoffe mal, unser für morgen früh geplanter Aufstieg zu einem Aussichtspunkt auf 5545m Höhe findet statt… bei zu viel Schnee ist das wohl eher unwahrscheinlich…

Sooooo, ich werde hier gerade (um 19:45 Uhr Ortszeit) aus dem Aufenthaltsraum gekehrt, und schaue jetzt mal, ob in unserem Zimmer die 0 Grad-Grenze schon unterschritten ist. Zwinkerndes Smiley

War ein wirklich toller Tag heute. Schön, dass es (wie von mir vermutet) alle bis zum Camp geschafft haben. Smiley

Tag 8: Himalaja at it`s best

Freitag, 27.10.: Heute Morgen begrüßte mich erneut strahlender Sonnenschein am Eingang der “Peaceful Lodge” zu Dingboche. Als ich gestern Nacht vor dem Schlafen noch einmal kurz raus bin, breitete sich übrigens direkt über mir sehr gut sichtbar die Milchstraße aus. Auch ein toller Anblick. Aufgrund der ordentlichen Minusgrade habe ich es allerdings nicht allzu lange draußen ausgehalten.

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Nach dem Frühstück starteten wir zu unserem nächsten Teilstück Richtung Everest Basecamp. Heute sollte es in das kleine Dörfchen Lobuche (4910m) gehen. Geplante “Reisezeit” waren insgesamt etwa sechs Stunden. Zunächst ging es etwa 40 Minuten ordentlich bergauf…

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Noch ein letzter Blick auf Dingboche und den Lhotsen…

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…dann erreichten wir ein auf etwa 4500m gelegenes Hochplateau, auf dem wir etwa 2 Stunden wanderten. Die beiden Berge links kennt ihr ja bestimmt noch von gestern Zwinkerndes Smiley Tobuche (6501m) und Cholatse (6445m).

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Die Aussicht zu allen Seiten (egal ob ins Tal hinunter, oder auf die Berge, die sich auf jeder Seite auftürmten) war wirklich spektakulär… Leider kommt dieser 360 Grad-Panoramablick auf den Fotos nicht wirklich gut raus.

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Nach diesen tollen Eindrücken sahen wir heute schon recht früh (um 11 Uhr) unsere Örtlichkeit für das Mittagessen auf uns zukommen. Auf inzwischen 4620m Höhe konnte man im Thukla-Restaurant bei Sonnenschein noch problemlos draußen lunchen.

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Gut gestärkt ging es anschließend noch eine recht steilen Anstieg hinauf

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…bis wir das auf 4800m Höhe gelegene “Everest-Memorial” erreichten. Hier finden sich hunderte von Mahnmalen für alle Bergsteiger, die den Aufstieg zum höchsten Berg der Welt nicht überlebten. Auch heute sterben noch zahlreiche Bergsteiger beim Versuch den Mt.Everest zu erklimmen. Trotzdem ist die die Quote der Todesfälle aufgrund besserer Ausrüstung deutlich zurückgegangen. Jährlich besteigen übrigens etwa 500-600 Bergsteiger den Mt.Everest. Dieses Jahr sind bisher “erst” zwei Menschen beim Versuch des Aufstieges ums Leben gekommen (normalerweise sind es etwa 2-4%).

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Etwa eine halbe Stunde später hatten wir dann freie Sicht auf (von links) den Pumori (7138m), den Lingtren (6749m) sowie den Khumbutse (6665m). Dieses sehenswerte Bergmassiv sollte uns bis zu unserem Ziel in Lobuche begleiten.

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Bis auf zwei recht knackige, aber nicht zu lange Anstiege war die Strecke heute wirklich angenehm zu “Bewandern”. Man hatte genug Zeit und Luft um sich die tolle Szenerie anzusehen, auch wenn aufgrund der Höhe die Leitungsfähigkeit langsam aber sicher nachlässt, wie wir alle feststellen müssen.

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Wir prognostiziert schlugen wir nach fast genau sechs Stunden Wanderung um 14:30 Uhr in der Sherpa Lodge in Lobuche auf. Ein bisschen hatte der eine oder andere heute mit den fast 600 Höhenmetern zu tun, die wir heute aufgestiegen sind, aber grundsätzlich haben alle das Teilstück gut hinter sich gebracht.

Lobuche ist übrigens (wie gestern Dingboche auch) ein reines Touristendörfchen. Außerhalb der Saison ist der Ort menschenleer…

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Bis auf Hannah und Kay nahmen alle anderen das Angebot von Tsiring gerne an, am späten Nachmittag noch zu einem einstündigen Akklimatisierungsspaziergang aufzubrechen. Direkt gegenüber der Sherpa Lodge befand sich ein kleiner Hügel auf fast 5000m Höhe, den wir bei inzwischen ziemlich frischen Wetterverhältnissen noch bestiegen.

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Von den Abenden kann ich leider nicht viel Neues berichten, da wir einfach immer das selbe machen: Essen, Karten spielen, erzählen und früh ins Bett gehen. Da ich aber nicht wegen tollen Partyabenden nach Nepal gekommen bin, passt das schon.

Außerdem wird es mit der Gruppe selten langweilig. Die beiden Waliser Jungs sind super drauf (Chad und Peter), mit den beiden Mädels aus Colorado (Tara und Theresa) kann man auch gut quatschen, und Kavi (mein Zimmerkollege) ist sowieso die Ruhe in Person. Eigentlich sind alle gut drauf, und dadurch, dass wir wirklich den ganzen Tag zusammen wandern kommt man sowieso schnell ins Gespräch. Passt also auch!

So, morgen ist nun also der große Tag. Nach einem kurzen Aufstieg in unsere nächste Lodge steigen wir am Nachmittag ins Basecamp auf. Ich freu mich schon drauf. Richtig aufgeregt ist hier irgendwie keiner, da (anders als beim Kilimanjaro als wir die ganze Nacht bei –25 Grad 1300 Höhenmeter aufgestiegen sind) der Aufstieg morgen wohl nicht schwieriger werden wird als an den anderen Tagen. Keiner zweifelt hier daran es nicht zu schaffen…

Ich werde morgen berichten Smiley

Tag 7: Akklimatisierung in Dingboche

Donnerstag, 26.10.: Nach einer langen Nacht (wir gehen hier im Schnitt um 21 Uhr ins Bett) waren heute alle ausgeschlafen und topfit. Einzig Kay (der mit dem Snowboardoutfit) fühlte sich noch nicht gut (ihm ging es bereits gestern nicht besonders). Auf Rat der beiden Waliser in unserer Gruppe machte ich noch vor dem Frühstück ein paar Schritte vor die Tür. Strahlender Sonnenschein empfing mich. Es war keine einzige Wolke am Himmel zu sehen.

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Zum Frühstück gab es heute mal ein leckeres Käseomelette mit Toast sowie eine heiße Schoki (wie immer).

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Die heutige Wanderung sollte relativ entspannt werden (insgesamt 3,5 Std.), denn wir bestiegen zur weiteren Akklimatisierung den eigentlich 5100m hohen Nagarzung nur zur Hälfte (bis auf etwa 4700m).

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Fast in jedem Ort hier im Himalaja findet man eine Art Mahnmal mit den Augen des Buddha. Er soll die Einwohner beschützen und dabei (mindestens) ein wachsames Auge auf die Stadt haben. Der rote Punkt zwischen den beiden “offensichtlichen” Augen hat ebenfalls eine Bedeutung: Er ist das dritte Auge des Buddha.

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Alle regelmäßigen Leser des Blogs haben bestimmt schon auf das erste “Jumping Picture” gewartet. Voila Zwinkerndes Smiley

Unser Guide Tsiring (genau weiß ich die Schreibweise seines Namens leider immernoch nicht) hat mich heute mal genau zu den umgebenden Bergen aufgeklärt: Die beiden Berge auf dem Bild unten links (jeweils mit Schneekuppe) heißen Tobuche (6501m hoch, links) und Cholatse (6445m hoch, rechts). Beide gelten als äußerst schwer zu besteigen (deutlich schwerer als der Everest) weil die Besteigung technisch sehr anspruchsvoll ist.

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Je höher wir kamen umso spektakulärer wurde die Aussicht auf Dingboche. Auf dem Bild rechts ist auch der vierthöchste Berg der Welt (Lhotse) mit seinen über 8500 Metern gut zu erkennen.

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Wie im letzten Eintrag schon beschrieben findet man wirklich fast überall die bunten Fähnchenketten (deren Bedeutung ich ja schon beschrieben hatte) und die kleinen, für den Himalaja typischen Steintürme.

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Als wir fast an unserem Wendepunkt angekommen waren, tauchte am Horizont noch der Makalu auf (auf dem Bild unten links ganz am rechten Bildrand zu sehen, unten rechts ordentlich rangezoomt). Mit seinen 8475m ist er der fünfthöchste Berg der Welt. Ganz in der Mitte des Bildes unten links ist der schneeweiße und pyramidenförmige Chopola (6800m) zu sehen. Er gilt ebenfalls als sehr schwer zu besteigen. Würde das Bild links noch weitergehen käme als nächstes der Lhotse. Sensationell war das Panorama vom Nagarzung aus auf jeden Fall!

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Den Berg hinter mir auf dem Bild unten links solltet ihr noch von gestern kennen Zwinkerndes Smiley Ama Dablam (6814m). Von unserem Aussichtspunkt aus hatten wir einen perfekten Blick auf insgesamt 22 Berge mit einer Höhe von mindestens 6000 m Höhe!

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Soooo, und jetzt nochmal alle Namen ganz in Ruhe (von links nach rechts): Peter (Wales), Hannah (England), Chad (Wales), Tashi (Guide, Nepal), Volker (Ludwigsburg), Theresa (Colorado), Tara (Colorado), Boris (London, ursprünglich Brno/Tschechei), Stephen (Irland), Leigh (London), Kavi (Kanada), Christa (Schweiz), Tsiring (Guide, Nepal)

Während wir für den Aufstieg insgesamt fast 2,5 Stunden brauchten, ging der Abstieg recht fix (45 min).

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Aufgrund des anhaltend guten Wetters nahmen fast alle unserer Gruppe noch ein Sonnenbad, bis es halb eins dann Mittagsessen gab.

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Den Nachmittag hatten wir frei. Ich nutzte die Zeit für einen leckeren Schoko-Karamell-Kuchen im Himalaja Cafe. Hier konnte man kostenfrei seine Akkus aufladen. Guter Deal Smiley

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Ein Cafe weiter (im Star Cafe, wo ich ja gestern bereits aufschlug) nahm ich noch ein bisschen kostenfreies WLAN mit, bevor ich mich dann bei einsetzender Dämmerung auf den Weg zurück in die Lodge machte. Das Yak-Begrüssungskommitee hieß mich willkommen Zwinkerndes Smiley

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Hier oben wird der Strom per Solarenergie gewonnen. Geheizt wird in genau einem Raum per Ofen. Die besten Plätze rund um diesen waren nach dem Abendessen schnell vergriffen.

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Morgen geht`s dann also schon fast auf die Zielgerade. Wir werden auf fast 5000 Meter aufsteigen. Übermorgen wird dann das Base Camp angesteuert. Alle sind gespannt und topmotiviert. Auch Kay hat der Ruhetag heute gut getan. Er ist wieder fit und einsatzfähig Smiley

Tag 6: Auf dem Weg in die alpine Wüste

Mittwoch, 25.10.: Trotz eines “dauerbellenden” Hundes habe ich heute Nacht ganz gut geschlafen. Den von Nima sehr angepriesenen Sonnenaufgang habe ich zwar verpasst, aufgrund ordentlicher Bewölkung ist dieser wohl auch deutlich unspektakulärer ausgefallen als erhofft. Auch als ich gegen 7 Uhr aufwachte war es noch ein wenig wolkig. Trotzdem sollten wir auch heute großes Glück mit dem Wetter haben.

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Die Bratkartoffeln sind inzwischen zum Strandardfrühstück bei mir avanciert. Meistens gibts dann mittags und abends Pasta oder Reis. Lieber ein paar Kohlenhydrate mehr als zu wenig.

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Um 8 Uhr starteten wir dann Richtung Dingboche. Dabei sollte heute die 4000m-Marke geknackt werden. Kay (Bild unten rechts) entschied sich im Übrigen dagegen sich für die Tour mit entsprechender Funktionskleidung einzudecken (was alle anderen taten), und wandert jeden Tag in seinen Snowboard-Klamotten. Hier und da wird ihm ein bisschen warm (erzählte er mir), ansonsten passt das wohl so für ihn.

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Pünktlich zum Start unserer heutigen sechsstündigen Wanderung klarte es komplett auf, so dass alle Berggipfel der Umgebung super zu sehen waren. Auch Lhotse und Mt.Everest (Bild oben links) konnten komplett wolkenfrei bestaunt werden.

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Der Abstieg zur Flussüberquerung war heute nicht ganz so weit wie gestern. Überhaupt war die heutige Wanderung vom Profil her nicht schwer, so dass man sich gut auf die zu allen Seiten tolle Aussicht konzentrieren konnte.

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Mit seinen zwei freistehenden Gipfeln ist der “Ama dablam” (Bilder unten) wirklich sehr spektakulär anzusehen. Er ist zwar nur 6814m hoch, wirkte aber durch sein Aussehen und die Nähe zu unserem heutigen Wanderweg deutlich höher.

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Nach einer kurzen Kaffeepause in der Everest View Lodge…

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…ging es auf dem leicht hügeligen Höhenweg weiter Richtung Dingboche. Auch heute war die Gruppe sehr homogen unterwegs. Und wenn mal jemand ein paar Probleme hatte wurde bei der nächsten Pause auf ihn gewartet.

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Kurz vor der Mittagspause in der “Everest Kitchen” (4040m hoch) passierten wir dann also die Schwelle zur alpinen Wüste.

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Scheinbar schlagartig fanden wir eine karge Landschaft ohne Bäume oder hohe Sträucher vor.

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Bis zu unserem heutigen Tagesziel waren es nach dem Mittag noch etwa 2,5 Stunden, die auch nicht allzu anspruchsvoll waren. Von der reinen Schwierigkeit her war das heute wirklich ein Tag um ein paar Ressourcen zu schonen.

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Kurz vor drei tauchte dann das auf 4350m gelegene “Dingboche” auf. Anders als Namche Bazaar handelt es sich hier um ein reines Touristenörtchen, dass in der Nebensaison und im Winter so gut wie menschenleer ist. Außer Hotels, Lodges, Cafes und einigen Läden gibt es hier nämlich nicht viel.

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Die “Peaceful Lodge”, in der wir für zwei Nächte untergebracht sind, hat auch schonmal bessere Tage gesehen, aber das passt schon. Zwinkerndes Smiley

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Am späten Nachmittag machte ich mich dann auf die Suche nach ein bisschen WLAN und auch nach einer kostenfreien bzw. günstigen Steckdose. In dieser Höhe kosten eben auch Dinge Geld, die für uns eigentlich selbstverständlich sind, wie zum Beispiel Strom oder eine heisse Dusche. Das Aufladen meines Laptops würde hier in der Lodge beispielsweise 8 Euro kosten!!!

Am anderen Ende der Stadt bin ich im Star-Cafe fündig geworden. Hier gabs zumindest (langsames) WLAN wenn man dafür ein Gebäckstück konsumiert hat. Fürs Hochladen des Blogs war das natürlich viel zu lahm! Trauriges Smiley

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Auf meinem Rückweg zur Lodge (10 Gehminuten) ereilte mich fast der Kälteschock. Wenn die Sonne hier mal weg ist wirds wirklich frostig…

Der Abend in der Lodge verlief dann sehr unspektakulär. Abendessen, bisschen erzählen und Karten spielen… das wars.

Morgen steht nur eine kurze Akklimatisierungswanderung auf 4700m an. Den Nachmittag haben wir dann frei. Freitag bis Sonntag wird es dann richtig ernst. Freitag steigen wir bis auf fast 5000m auf, Samstag dann zum Base Camp und Sonntag weitere 200 m höher (5545m) zu einem Aussichtspunkt. Also morgen nochmal guuuuuuuut ausruhen Smiley

Tag 5: Freie Sicht auf den Everest!

Dienstag, 24.10.: Auch heute Morgen versammelten sich alle pünktlich um 7:30 Uhr zum letzten gemeinsamen Essen in unserer schönen Unterkunft “Camp de Base” in Namche Bazaar. Es waren zwei schöne Tage hier. Wirklich interessant zu sehen wie über 2000 Leute scheinbar abgeschlossen von der kompletten Außenwelt ein ganz normales Leben auf 3500m Höhe führen.

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Unsere heutige Tour sollte uns nach einer etwa siebenstündigen Wanderung bis auf das auf 3860m gelegene Tengboche bringen. Die 400 Höhenmeter Unterschied zu Namche Bazaar hörten sich für uns nicht weiter schwierig an, aber schon gestern beim Meeting wurde uns klar, dass heute weit mehr als nur die 400 Höhenmeter zu überwinden waren. Aber dazu später mehr.

Bei zunächst ein bisschen diesigem Wetter und wolkenverhangenem Himmel machten wir uns also weiter auf den Weg Richtung Everest Base Camp. Die komplette Route von Lukla bis zum Base Camp misst übrigens etwa 65km.

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Nima erzählte uns gestern Abend sehr viel über den älteren Mann unten auf dem Foto. Er ist Mitte 70, und baut seit über 30 Jahren mit ein paar Freunden an einem wichtigen Zubringerweg für die gesamte Everest-Region. Da der Staat ihn nur minimal unterstützt, sammelt er zusätzlich noch Spenden der Wanderer, die an diesem Weg vorbeikommen. Wann der Weg überhaupt mal fertigwerden soll, weiß allerdings keiner. Übrigens: Auch er bekam eine kleine Rolle in dem bereits erwähnten Film “Everest”.

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Im Laufe des Tages klarte es glücklicherweise immer mehr auf, so dass langsam aber sicher auch das Everestmassiv zu sehen war…endlich!!!!

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Unser Bergführerteam (von links) Nima, Tashi und Tsiksing…

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Fast überall n Nepal finden sich diese langen “Schlangen” von bunten Fähnchen. Nima erklärte mir heute die Bedeutung: Auf jeder Fahne befindet sich ein Gebet bzw. ein Wunsch. Die Farbe des Fähnchens symbolisiert eines der fünf Elemente. Zu den uns bekannten Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer kommt in Nepal noch der Himmel hinzu. Je nach Geburtsdatum wird man einem Element zugeteilt. Diese Bedeutung geht sogar noch weiter. Ist man beispielsweise dem Element Erde zugeordnet bedeutet dies, dass man z.B. für alle landwirtschaftlichen Arbeiten gut geeignet ist. Die Elemente spielen auch bei der Partnerwahl eine wichtige Rolle. So sollten beispielswiese nie ein Mann, der dem Element Feuer zugeordnet ist eine Frau heiraten, die dem Element Wasser zugeordnet ist. Laut Nima halten sich die meisten Nepalesen auch daran, was er als Grund für die geringe Scheidungsrate sieht. Der Glaube an die Elemente ist im Übrigen unabhängig von der Religion… sowohl Hindus als auch Buddhisten folgen dieser Tradition.

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Kurz nach 10 Uhr war es dann endlich soweit. Die Wolken verzogen sich fast komplett. Somit stand unserem ersten Blick auf dem Mount Everest nichts mehr im Weg. Auf dem Bild unten links ist noch das komplette Massiv mit dem Lhotesen (Gipfel rechts) und dem Mount Everest (Gipfel links, direkt neben der Wolke) zu sehen. Unten rechts habe ich dann den Everest komplett rangezoomt Smiley

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Um das Massiv herum türmen sich noch weitere zahlreichen Sechs- und Siebentausender auf, die optisch nicht weniger beeindruckend sind.

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Immer wieder kamen Hubschrauber vorbeigeflogen, die die hoch gelegenen Bergdörfer versorgten.

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Erstaunlicherweise tummeln sich in dieser Höhe auch noch sehr viele Tiere. Neben vielen Vögeln (auch Geiern) leben hier auch noch zahlreiche Insekten und kleinere Nagetiere.

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Auf 3600m Höhe machten wir ein kurzes Päuschen im “High Mountain Bakery Cafe”. Überhaupt stellten wir fest, dass die Backwaren hier in Nepal wirklich erstklassig sind!

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Leider ging es dann erstmal nicht weiter bergauf, sondern fast eine Stunde lang ziemlich steil bergab, bis wir fast wieder am Fluss angekommen waren. Auch heute kamen uns wieder unzählige und schwer bepackte Esel und Yaks entgegen.

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Im Tal angekommen ging es nach kurzer Stärkung dann an den 2,5-stündigen Schlussaufstieg Richtung Tengboche. 600 anspruchsvolle Höhenmeter galt es noch einmal zu überwinden.

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Glücklicherweise blieb der von Nima vorhergesagte Regen aus, auch wenn es später ein wenig zuzog und dunkler wurde.

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Gegen 15:30 Uhr erreichten wir dann das wirklich kleine und ruhige Örtchen Tengboche. Aufgrund der fehlenden Sonne war es auch schon richtig frisch hier oben.

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Unsere Unterkunft ist mal wieder sehr einfach gehalten, aber vollkommen in Ordnung! Übrigens: Die Übernachtungen an sich sind in der Region spottbillig. Mehr als 2-5 Dollar zahlt man nie. Allerdings sollte man dann nach Möglichkeit auch in der Örtlichkeit dinieren und frühstücken… Meistens ist also eine Mahlzeit hier teurer als die Übernachtung an sich.

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Bevor wir im grössen Gebäude des Örtchens (einem buddhistischen Tempel) einem Gebet der Mönche zusehen durften, wärmten diese sich vorher noch auf dem nahe gelegenen Fussballplatz auf. Smiley

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Das Gebet an sich (man durfte im Tempel natürlich keine Fotos machen) war (für meinen Geschmack) sehr laut. Jeder der etwa 30 anwesenden Mönche hat irgendein Blasinstrument oder eine Trommel bedient, ohne das irgendeine Melodie erkennbar war… das eigentliche Gebet trat da völlig in den Hintergrund. Irgendwie hatte ich das in den anderen Tempeln (Japan, Malaysia usw.) anders erlebt.

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Auch im “Speisesaal” unserer Unterkunft war es eher frisch, weshalb in dicker Jacke und Mütze diniert und später noch ein bisschen Karten gespielt wurde.

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Morgen geht es dann weiter nach Dingboche (4350m), wo wir zwei Tage bleiben werden. So langsam nähern wir uns also dem Base Camp auf 5300m an.

Übrigens: Es besteht (aus meiner Sicht) überhaupt kein Zweifel, dass es alle bis dorthin schaffen werden. Wenn ich diese Tour (zumindest von meinen Eindrücken bisher) mit meiner Kilimanjaro-Reise vergleiche, dass ist das hier wirklich purer Luxus. Wir haben jede Nacht ein Bett, ein festes Dach über dem Kopf und bekommen dreimal täglich eine warme Mahlzeit in einem (mehr oder weniger warmen) Lokal serviert. Die Tagestouren sind anstrengend, und man ist sicherlich abends auch erschöpft. Trotzdem glaube ich nicht, dass irgendein Teilnehmer der Gruppe schonmal so richtig an seine Grenzen gehen musste… das war in Tansania schon anders. Vielleicht ändert sich das ja noch, aber ich glaube nicht…

So, ich bin dann mal weg. Leider kein WLAN hier. Ich hoffe morgen klappts dann mit dem Upload Smiley

Tag 4: Akklimatisierung rund um Namche Bazaar

Montag, 23.10.: Der heutige Tag begann bei leicht diesigem Wetter mit einem schnellen Frühstück um 8 Uhr. Kurz darauf starteten wir bereits zu unserem “Acclimatization Walk” um Namche  Bazaar herum. Geplant waren neben der etwa vierstündigen Wanderung nach Syangboche (auf 3860m gelegen) auch der Besuch des Mount Everest-Museums sowie ein toller Ausblick auf den höchsten Berg der Welt von einem nahegelegenen Aussichtspunkt aus.

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Etwa eine halbe Stunde dauerte der Aufstieg bis zum Mount Everest-Museum. Nicht nur für vorbeiziehende Esel und Stiere mussten wir heute Platz machen. Auch die beiden ortsansässigen Schulen hatten scheinbar Wandertag Zwinkerndes Smiley

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Eine riesige Statue des Sherpas Tenzing Norgay ist wohl das Highlight des etwa 30 Jahre alten Museums. 1953 bestieg er als erster Mensch gemeinsam mit Edmund Hillary den Mount Everest. Auch heute noch wird oft darüber diskutiert welcher der beiden Wanderer nun als erster Mensch auf dem Gipfel war. Beide Bergsteiger beanspruchten diesen “Titel” für sich. Vor der Erstbesteigung waren zahlreiche Versuche gescheitert. Etliche Bergsteiger verloren ihr Leben.

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Im Inneren des Museums konnten man viel über das Leben der Sherpas erfahren. Nima wusste hier auch wirklich gut Bescheid und hatte viel zu erzählen.

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Der nahe gelegene Aussichtspunkt war dann leider eine Enttäuschung. Auch heute mussten wir auf den versprochenen Blick auf den höchsten Berg der Welt verzichten. Immerhin zeigte sich nach kurzer Zeit hinter den Wolken der Gipfel des vierthöchsten Berges der Welt. Selbst mit den Wolken im Vordergrund war der Anblick des Lhotsen (8560m) beeindruckend (Bild rechts)

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Vor dem Aufstieg nach Syangboche drehte nochmal jeder an dem Rädchen (unten rechts)…

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…dann ging es gleich mal ordentlich bergauf.

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Zumindest hatte man von oben einen schönen Blick auf das 400m tiefer liegende Namche Bazaar.

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Inzwischen hat mir Nima noch einige Infos über diesen Ort fernab jeglicher Zivilisation gegeben. Neben einer Schule und zwei Krankenhäusern gibt es hier auch sonst alles was die über 2000 Leute zum Leben brauchen. Ansonsten wird alles per Esel, Stier oder auch zu Fuss in ganzen Tagesmärschen in den Ort gebracht. Alles was nicht auf diese Weise transportierbar ist (z.B. Baumaterialien für Häuser) muss per Hubschrauber angeliefert werden.

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Pünktlich zum Mittagessen waren wir dann wieder in unsere Lodge zurück. Den freien Nachmittag nutzen die meisten von uns zu einem Stückchen Kuchen im Everest Kaffee.

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Da unsere nächsten Unterkünfte alle in deutlich kleineren Orten liegen, deckten sich die meisten auch nochmal mit allem Wichtigen für die nächsten Tage ein (Essen, Klopapier usw.). Hier im Ort gab es dazu auch mehr als genug Möglichkeiten.

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Bis zum Abendessen wurde noch ein wenig gezockt. Wie jeden Abend gab Nima im Anschluss in einem kurzen Briefing alles Wichtige zum nächsten Tag zum besten. Leider soll es morgen ein bisschen regnen und ziemlich windig werden Trauriges Smiley

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Mit einer ziemlich sahnigen Torte und einem Geburtstagsständchen von Nima und der Gruppe wurde unser “Co-Bergführer “Tsikising” (ich glaube, er heißt so) nach dem Abendessen überrascht. Er feierte heute seinen 36. Geburtstag.

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Ansonsten geht es mir, und allen anderen in der Gruppe gut. Gestern hatte der eine oder andere schon ein wenig mit der Höhe zu tun, da passte der Akklimatisierungstag heute ganz gut. Morgen steigen wir dann weiter auf. Unser Ziel Tengboche liegt auf 3860m Höhe. Vor allem das letzte Stück soll sehr steil bergauf gehen. Hoffen wir mal, dass es zumindest nicht zu stark regnet. Das wäre schon blöd.

Wie die WLAN-Verbindung in den nächsten tagen sein wird kann ich aktuell leider nicht beurteilen. Auf jeden Fall werden die Unterkünfte mit ansteigender Höhe immer einfacher werden, und somit auch WLAN immer unwahrscheinlicher… Schauen wir einfach mal Smiley

Bis die Tage und Grüsse nach Germany Zwinkerndes Smiley

Tag 3: Bergauf Richtung Namche Bazaar

Sonntag, 22.10.: Soooo, Auch hier in unserer zweiten Lodge gibt es glücklicherweise ein funktionierendes W-LAN-Netz (auch wenn dieses nicht besonders schnell ist). Ich hoffe trotzdem mal, dass es keine Ewigkeiten dauern wird bis der heutige Eintrag hochgeladen ist. Zwinkerndes Smiley

Bereits kurz nach 20 Uhr sind Kavi und ich gestern ins Bett gegangen. Die insgesamt 11 (!!!) Stunden Schlaf in unserer “Luxusunterkunft” hatten wir auch bitter nötig. Um 7:30 Uhr begaben wir uns dann gut ausgeschlafen Richtung Frühstücksraum. Kurze Zeit später ging es dann auch schon los Richtung Namche Bazaar, unserem etwa 800m höher gelegenem Tagesziel.

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Es waren insgesamt zwar nur 12km zu gehen, da vor allem aber die letzten 4 davon sehr steil und anspruchsvoll waren, und auch einige Pausen zum Akklimatisieren eingeplant wurden, sollten wir insgesamt über 7 Stunden für den Aufstieg brauchen.

Am Morgen liefen wir fast komplett am Fluss “Doodh Kosi” entlang. Einige Überquerungen über ziemlich wackelige Hängebrücken waren auch wieder dabei.

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Ansonsten ging es zunächst sehr viel hoch und runter. Ganze Herden von vollgepackten Stieren und Eseln kamen uns natürlich auch wieder entgegen.

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Kurz vor der Mittagspause hatten wir dann den ersten Ausblick auf einen sehenswerten, schneebedeckten Gipfel. Mit seinen 6608m ist der Mount Thamserku allerdings eher ein Zwerg unter den zahlreichen Sieben- und Achttausendern im Himalaja. Neben den 14 Bergen, die die 8000m-Marke überbieten gibt es außerdem 47 Sieben- und 156 Sechstausender!

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Bisher ist die Gruppe sehr homogen und alle sind relativ fit. Auch heute mussten wir auf niemanden lange warten. Nima und seine beiden Co-Bergführer hatten also bisher keine größeren Schwierigkeiten zu meistern.

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Diese “Drehdinger” (Bild unten rechts) findet man hier mehrfach in fast jeder kleinen Ortschaft, die man passiert. Jeder Wanderer, der vorbeikommt sollte “das Gerät” für mindestens eine Umdrehung in Bewegung setzen, was angeblich Glück bringet. Wir drehen also immer fleißig dran Smiley

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Der Eingang des Sagarmatha National Parks markierte in etwa die Halbzeit unserer heutigen Tour. Auch hier (wie auch ansonsten sehr häufig) wurde man auf die Gefahren der Höhenkrankheit hingewiesen.

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Heute habe ich auch mal ein bisschen länger mit Kavi (meinem Zimmergenossen, Bild unten rechts) gesprochen. Cooler Typ. Wandert auch in seiner Freizeit sehr gerne und macht ansonsten viel Kampfsport. Grundsätzlich ist er eher der ruhige Typ. Und (was man auf dem Bild gar nicht so sieht) er hat lange Haare, die fast bis zum Po reichen.

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Aufgrund der notwendigen Kohlenhydratzufuhr gibts bei mir eigentlich immer Nudeln oder Reis zu Essen, so auch heute Mittag. Da uns Nima eher davon abgeraten hat hier oben Fleisch zu essen (in den Bergdörfern gibt es keine Kühl- oder Gefrierschränke) halten sich die anderen auch meistens an meinen Speiseplan.

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Wie von Nima angekündigt ging es nach dem Mittag dann schon ein bisschen straffer bergauf…

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Ein absolutes Highlight des heutigen Tages war dann noch diese 200m hohe Hängebrücke, die wir zu überqueren hatten. “Don`t look down, guys, especially if you are afraid of hights!” meinte Nima vorher noch.

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Vielleicht noch für alle Cineasten interessant: Diese Brücke spielte eine grosse Rolle im Film “Everest”, der vor kurzem in den Kinos lief.

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Die letzten zwei Stunden ging es dann wirklich nur noch ordentlich bergauf…

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…bevor wir dann gegen 15:30 Uhr unser Tagesziel erreichen. Wir waren alle verblüfft wie groß doch Namche Bazaar ist. Über 2000 Menschen leben hier dauerhaft. Ausser zu Fuss ist der Ort nur mit dem Hubschrauber zu erreichen. Keine Strasse führt hier hoch. Das “Zentrum” des Ortes liegt auf knapp 3500m Höhe.

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Unsere Lodge “Camp de base” ist ebenfalls eher schlicht gehalten, aber sauber und vollkommen ausreichend. Insgesamt werden wir hier zwei Nächte verbringen, bevor wir dann übermorgen auf über 4000m aufsteigen werden.

Die zwei Stunden zum Ausruhen nahmen alle gerne an. Um 18:30 Uhr gab es dann die übliche kohlenhydratreiche Kost.

In unserer Unterkunft, wie auch in dem ganzen Örtchen, ist durch die zahlreichen Touristen doch einiges los. Sogar einige Pub`s und Kneipen finden sich in der Innenstadt. So konnten die Engländer und Waliser sogar noch ein bisschen Fussball live im “Daphne Club” schauen und das eine oder andere Bier trinken, wovon Nima ihnen eigentlich abgeraten hatte. Zwinkerndes Smiley

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Der morgige “Akklimatisierungstag” sollte ein bisschen entspannter werden. Morgens steht eine kurze Wanderung auf etwa 3850m zu einem Aussichtspunkt an. Laut Nima hätte man von dort aus eine Top-Sicht auf den Mount Everest und einige andere hohe Himalaja-Gipfel. Da Namche Bazaar der letzte größere Ort bis zum Everest Base Camp ist, werden wir den Nachmittag nutzen um uns in den Läden mit allem Notwendigen für die nächsten Tage einzudecken.

So, Zeit fürs Bett… Da wir ja zweimal hier nächtigen wird es wohl auch morgen einen Eintrag hier geben… Smiley

Also zum Grusse und bis morgen!