Taiwan / Südkorea die Zusammenfassung

Donnerstag, 02.04.: Leider neigt sich meine kleine Asientour nun auch schon wieder dem Ende entgegen. Und wie immer gibt es eine kurze Zusammenfassung der Reise sowie ein “best of” meiner Urlaubsbilder. Beide Touren boten wirklich gute Unterkünfte. Die Hotels waren immer super gelegen, sauber und mit geräumigen Zimmern ausgestattet. An das asiatische Frühstück (was man auch als Mittag- oder Abendessen durchgehen lassen könnte) muss man sich sicher ein bisschen gewöhnen, wenn man sonst morgens seine Brötchen mit Eiern, Wurst, Käse oder Marmelade vor sich stehen hat. Ebenso kann ich nicht viel Negatives über unser Reiseleitenden sagen. Beide haben ihre Sache gut gemacht und sich wirklich viel Mühe gegeben, damit wir eine gute Zeit hatten. Nicht zuletzt waren auch beide Gruppen sehr angenehm und unkompliziert. Und mit dem Johan werde ich vielleicht mal wieder eine Tour machen, wenn es für beide passen sollte. Gepasst hat auf jeden Fall auch die Reisezeit (Mitte März bis Anfang April), mit Temperaturen zwischen 10 und 25 Grad. In beiden Ländern kann es ab Mai schon unangenehm warm werden, im südlichen Taiwan ist zudem die Luftfeuchtigkeit dann auch noch sehr hoch. Von den Reisezielen her liegt Taiwan (zumindest bei mir) knapp vorne. Es ist touristisch noch nicht so erschlossen und in vielen Dingen sehr vielfältig, abwechslungsreich, bunt und spannend. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass die Taiwanesen komplett anders sind, als die Chinesen. Mir sind wirklich ausschließlich freundliche, offene, herzliche und interessierte Einwohner begegnet, die sich als eigenständiges Volk sehen, und auch keine Angst vor dem “großen Bruder” China haben. Die verschiedenen Landschaften fand ich superinteressant, genauso wie ich die besten Dumplings und Bao Buns serviert bekommen habe, und das zu absolut lächerlichen Preisen. Südkorea war für mich allerdings auch absolut sehenswert, und gewiss waren die 10 Tage wirklich fast genauso toll. Seoul ist eine absolute Metropole, die Tour war abwechslungsreich und der Ausflug in die DMZ war unglaublich interessant und spannend. Trotzdem ist hier alles schon deutlich mehr auf den Tourismus ausgelegt, was man auch an den Preisen für Essen und Getränke merkt. Hier fand ich Taiwan insgesamt einfach noch ein bisschen ursprünglicher und vor allem einzigartiger.

Und nun noch die Bilder-Highlights der vergangenen drei Wochen:

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Vielen Dank mal wieder an alle Leser fürs Mitreisen! Der nächste Blog folgt schon bald Winking smile

Letzte Grüße vom Bloginhaber Volker Smile

Tag 19: Bukhansan Nationalpark

Donnerstag, 02.04.: Zum Abschluss meiner Reise besuchte ich heute noch den Bukhansan Nationakpark, der nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum Seoul entfernt liegt. Der 1983 gegründete Park ist etwa 80 Quadratkilometer Fläche groß, und bietet eine Menge Ausflugs- und Wandermöglichkeiten. Über 1.300 Tier- und Pflanzenarten sind hier beheimatet. Bekannt ist Bukhansan vor allem für seine dichte Waldlandschaft sowie für die dramatischen Granitfelsen und die steilen Klippen. Am Wochenende ist hier immer wohl immer die Hölle los. Na dann bin ich ja froh, dass heute Donnerstag war, und zudem auch das Wetter mal mitgespielt hat Smile

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Die bekannteste Wanderroute führt direkt auf den höchsten Gipfel des Parks, den “Baegundae”. Zwar ist dieser “nur” 836m hoch, allerdings beginnt der Aufstieg fast auf Meereshöhe, so dass man die 836m auf steinigem und felsigem Untergrund wirklich fast komplett aufsteigen muss. Zum Gipfel gibt es zwei Wege. Ich entschied dafür, für den Aufstieg die etwas längere (5,5km) Route zu nutzen, was nicht viele Wanderer taten. Zunächst ging es recht entspannt, aber stetig ansteigend einen schönen Wanderweg an einem kleinen Bach entlang.

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Über 100 Tempel gibt es in dem Park, wovon die meisten auch noch regelmäßig genutzt werden. So hatte man beim Aufstieg immer wieder auch etwas zu sehen.

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Je höher man kam, desto besser wurde natürlich auch die Aussicht. Auf dem Bild links kann man schon (zumindest ein bisschen) mein heutiges Tageszielt (Gipfel des Baegundae) erkennen.

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Die letzten 200 Höhenmeter ging es dann sehr steil die (teilweise) glatten Granitfelsen hinauf. Gut, dass hier Seile und Geländer montiert waren.

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Leider war es auch heute ein bisschen diesig, und damit die Sicht von oben nicht einwandfrei, aber das ist wohl auch der schlechten Luftqualität Seouls zu “verdanken”. Trotzdem hatte man natürlich einen tollen Rundumblick auf die riesige Stadt und die umgebenden Berge.

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Auf dem Weg nach unten wählte ich dann die kürzere, aber steilere Route. Vor allem im oberen Teil war der Weg ziemlich felsig und geröllig (falls es dieses Wort gibt). Kann ich gar nicht verstehen, dass fast alle Wanderer diesen Weg nach oben wählten. Der etwas längere ist landschaftlich und von der Wegbeschaffenheit her deutlich besser zu gehen.

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Direkt am Visitor Center angekommen, gab es zum verspäteten Lunch koreanischen Pancake mit Schweinefleisch, Bohnen, Gemüse und ein bisschen Kimchi.

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Da fast alle aus der Gruppe heute (an unserem freien Tag) auf Ausflügen unterwegs waren und Rob schon abgereist ist, traf ich mich zu letzten Abendessen noch mit Jenny und Abigail. Und was gabs? Natürlich Dumplings… zum letzten mal. Sad smile

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Morgen geht`s dann ziemlich früh zurück nach Deutschland. Immerhin habe ich dieses mal einen Direktflug nach Frankfurt… auch wenn dieser 14 Stunden dauern wird. Sad smile

Gleich gibt`s noch die Zusammenfassung mit den Bilder-Highlights Smile

Tag 18: Zurück nach Seoul

Mittwoch, 01.04.: Nach einem schnellen Frühstück heute Morgen ging es für uns direkt zum Flughafen Jeju. Für so eine recht kleine Insel ist der Flughafen allerdings erstaunlich groß. Etwa 230 Flüge verlassen Jeju jeden Tag, das bedeutet, dass aller 3 Minuten ein Flugzeug abhebt. Fast die Hälfte der Flüge steuert den Inlandsflughafen von Seoul (namens “Gimpo”) an. Mit diesen 90-110 Flügen täglich von Jeju nach Seoul ist diese Flugverbindung die am häufigsten genutzte Flugroute der Welt!!! Man stelle sich mal vor, es würden von Frankfurt jeden Tag 100 Flieger nach Palma de Mallorca abheben. Dazu sind die Flugzeuge auch ganz normale Boing`s mit 6er Reihen und keine so kleinen Klappermaschinen. Das finde ich schon bemerkenswert, wie viele Leute jeden Tag auf die Insel und zurück fliegen.

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Zurück in Seoul war unsere erste Anlaufstelle der Stadtteil “Gangnam” (übersetzt: “südlich des Flusses”), der als absolutes Luxusviertel Seoul`s gilt. Laut Rob kostet hier bereits eine kleine Wohnung ab 3 Millionen US-Dollar aufwärts.

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Größere Bekanntheit erhielt Gangnam natürlich durch den (in einem der letzten Blogeinträge erwähnten) K-Pop-Song “Gangnam Style” des Rappers Psy. Die zwei übereinander geschlagenen Hände sollen den typischen Tanz zu diesem Song darstellen. Im Hintergrund läuft das Lied in Dauerschleife.

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Die größte und bekannteste Shopping Mall der Stadt nennt sich “Starfield Coex Mall”. Das Geschoß mit den vielen Läden und Restaurants liegt unterirdisch, und ist einfach nur riesig.

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In der Mall mit verbaut sind ein großes Theater, mehrere Kinosäle sowie ein riesiges “Sealife”-Aquarium.

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Das bekannteste Geschäft ist allerdings die “Starfield Library”, eine Bücherei. Ihre 13 Meter hohen Bücherregale reichen bis unter die Glasdecke des Artriums. In die Regale hinein sind übrigens Café`s verbaut.

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Natürlich befindet sich in der Mall auch ein riesiger Foodcourt. Da waren selbstverständlich mal wieder ein paar Dumplings fällig Winking smile

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Durch die Hauptstadt Südkoreas verläuft der “Han-River” (der weiter im Norden auch durch die DMZ fließt). Der dazugehörige Han-River Park ist meines Erachtens eher unspektakulär, auch wenn es dort ein paar Restaurants und Café`s gibt. Rob meinte aber, hier wäre bei gutem Wetter die Hölle los…

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Gegen 16 Uhr checkten wir bereits wieder im Hotel ein, und hatten den Rest des Tages frei. Ich entschied mich dazu noch ein paar Sightseeing Highlights auf eigene Faust und zu Fuß zu erkunden. Erster Stopp: Der “Namdaemun Market”. Im Gegensatz zum sehr touristischen Night- und Food Market verirren sich nur wenige Touristen hierher. Geshoppt werden hauptsächlich günstige Klamotten.

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Viele der Bauten des alten Seouls sind auch heute noch gut erhalten. Die meisten finden sich allerdings mitten im Stadtzentrum zwischen Hochhäusern, Einkaufzentren und Straßenkreuzungen. Immerhin stehen heute noch alle 8 Stadttore (und gut erhalten sind sie auch noch). Eines der größten ist das “Sungnyemun-Tor”.

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Weiter ging es zum “Deoksugung Palast”, eine eher kleine Anlage aus dem 15. Jahrhundert. Auch hier sieht man noch die alte “Hanok-Bauweise”, wie in dem kleinen Dorf, dass wir vor ein paar Tagen besucht hatten.

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Dann musste ich mich ein bisschen beeilen, denn um 17 Uhr war letzter Einlass für den größten der fünf Paläste Seoul`s, den “Gyeongbokgung-Palast. Ende des 14. Jahrhunderts erbaut, umfasste die komplette Anlage mal 330 Gebäude und diente als Hauptsitz des Königs. Leider wurden einige im Laufe der Jahrhunderte immer wieder von den Japanern beschädigt oder gar komplett zerstört (letztmalig 1915). Trotzdem sind die übrig gebliebenen Paläste riesig und absolut sehenswert. Ich musste schon Gas geben (denn um 18 Uhr wurde das Gelände dicht gemacht) um alles einigermaßen noch sehen zu können.

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Ich hätte gesagt, dass locker 70% der zahlreichen Besucher eine “Hanbok-Tracht” trugen. Diese konnte man sich in zahlreichen Geschäften leihen und eignete sich natürlich für schöne Fotomotive mit den Palästen, und gewährte einem zudem freien Eintritt auf die komplette Anlage. Ich habe (ohne Tracht) umgerechnet etwa 2,60€ gezahlt. Da hätte der Eintritt schon deutlich höher liegen müssen, dass ich mich in so ein Outfit schmeiße Winking smile

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Der “Jogyesa-Tempel” ist das wichtigste buddhistische Gebäude der Stadt und damit eine Art spirituelles Zentrum des Buddhismus in Südkorea. Durch die sehr auffälligen tausenden Lampions, die über dem Vorplatz hängen, erkennt man ihn schon von Weitem.

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Innen waren leider keine Fotos erlaubt, daher mal wieder ein Bild aus dem Netz (Bild rechts unten).

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Eigentlich wollte ich heute Abend mal wieder Nudelsuppe essen, aber auf meinem Rückweg zum Hotel duftete es aus dieser kleinen Pizzeria wirklich hervorragend. Dann bestätigten mit auch noch einige Gäste, wie gut die Pizza hier wäre… Also gab es heute eine Pizza Peperoni Smile

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In der Nähe des Hotels schaute ich mich noch kurz eine der größten Kirchen der Stadt an, die Kathedrale von Myeong-Dong.

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Einmal noch kurz über den Food Market, dann ging es zurück ins Hotel.

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Morgen ist dann schon der letzte Tag der kompletten Reise. Aufgrund meiner frühen Abflugzeit am Freitag habe ich mich dagegen entschieden morgen noch eine größere Ganztagestour zu buchen, sondern werde (ganz entspannt) noch ein paar andere Ziele hier in Seoul ansteuern.

Ich sag mal wieder “bis morgen” und “Gute Nacht”! Smile