Tag 16+17: Aufstieg Mount Kinabalu

Montag, 04.05.: Heute und morgen stand also die Besteigung des höchsten Berges Südostasiens an, dem Mount Kinabalu (4095m). Da ich auf dem Berg (und wahrscheinlich den Tag später) kein WLAN haben werde, habe ich mich dazu entschieden, die beiden Aufstiegstage als einen Eintrag zusammenzufassen. Liest sich dann sicherlich auch leichter… Smiley

Nach einem langen und entspannenden Schlaf in unserer Suite Zwinkerndes Smiley nahmen James und ich ein sehr leckeres Buffetfrühstück im hoteleigenen Restaurant ein. Das hatten wir aufgrund der anstehenden beiden Tage sicherlich auch nötig…

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Um 8:30 Uhr sollte dann die Besteigung losgehen. Arkin konnte leider nicht mitkommen, da er sich vor Kurzem den Knöcheln verletzt hatte und deshalb ein wenig gehandicapt war. Trotzdem hatten wir drei sehr gute und verlässliche Bergführer namens Hali, Alif und Julpi an unserer Seite, die ihre Sache auch sehr gut machten.

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Ich versuche mich mal mit den Namen (von oben links nach rechts): Marina (Deutschland), Camilla (Dänemark), Amilia (Dänemark), James (Australien), Kerys (England), Emil (Dänemark), Cecilie (Dänemark), … (Dänemark), Mie (Dänemark), Anders (Dänemark). Unten von links nach rechts: Sarah (Deutschland), … (Dänemark), Maja (Dänemark, Freundin von Anders), … (Ludwigsburg Zwinkerndes Smiley). Auf dem Bild fehlt Simon (Dänemark, Freund von Camilla), der sich heute Morgen gar nicht gut fühlte und (vorerst) im Hotel blieb.

Das “Programm” für die zwei Tage war recht einfach. Aufstieg von 1940m auf den Gipfel (4095m). Die zurückzulegende Wegstrecke belief sich auf insgesamt “nur” 20,2km, die aber sehr anspruchsvoll werden sollten.

Heute Morgen lag also der Aufstieg bis zu unserem Übernachtungsplatz auf 3240m vor uns. Die 8,5km sollten (laut Arkin) in etwa 8 Stunden zurückgelegt werden. Das fanden wir alle schon relativ langsam, und waren uns sicher, dass wir das schneller hinbekommen würden. “There are many, many stairs, so don`t go to fast!” meinte Arkin warnend… Nunja, gegen 9 Uhr setzen wir uns dann in die Spur (siehe Karte unten: Wir starteten von rechts unten mit dem Ziel morgen früh ganz oben anzukommen. Für den Rückweg werden wir morgen die linke Route nehmen).

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Leider wurde uns allen sehr schnell bewusst, was Arkin meinte… es ging schon den ersten Kilometer ordentlich bergauf, und das zum Grossteil mit (zeitweise sehr steilen) Stufen, die oft auch sehr unregelmässige Abstände hatten, so dass man sich wirklich auf jeden Schritt konzentrieren musste… doch damit nicht genug. Nach dem wir auf diese Art und Weise recht schnell 300 Höhenmeter gewonnen hatten ging es diese auch gleich wieder per Stufen bergab. “You have to get used to the altitude!” meine unser “Chefbergführer” Hali. O.k., also mussten wir das Ganze nochmal hoch…

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Natürlich kam es aber noch “besser”, denn kurze Zeit später fing es dann richtig kräftig an zu regnen… und es sollte auch (bis auf ganz kurze Unterbrechungen), bis zu unserem Ziel nicht aufhören. Also Regenponcho drüber, und weiter gings…

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So ganz viel Spass hat das zeitweise dann nicht mehr gemacht, wenn einem beim Aufsteigen ein kleiner Wasserfall entgegenkommt und die Stufen total glitschig und rutschig sind Trauriges Smiley

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Durch den komplett wolkenverhangenen Himmel hatte man natürlich auch überhaupt keine Aussicht auf den (wie mir versprochen wurde) tollen Ausblick ins Tal… Da waren so n paar kleine Wasserfälle mehr oder weniger die einzigen Highlights… viel Umschauen konnte man sich ja eh nicht, da man sich ständig auf den Weg bzw. die Stufen konzentrieren musste.

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Bei unserer Mittagspause (wir waren alle schon ein wenig platt und ziemlich nass) hatte der Regen mal für ein paar Momente nachgelassen… Relativ aufdringliche braune Eichhörnchen haben ständig versucht uns unser Mittagessen streitig zu machen Smiley

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Und weiter ging es Richtung Gipfel. Regen und Stufen wollten einfach nicht aufhören…

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Kurz vor unserem Tagesziel (wir waren inzwischen schon teilweise über den Wolken) hatte man dann das erste mal so eine Art Aussicht ins Tal… war aber definitiv noch ausbaufähig.

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Nach etwa 8 Stunden anstrengendem Klettern (bzw. Treppensteigen) erreichten wir dann endlich unsere Unterkunft. Relativ klein und eng, aber das war uns dann auch egal. Alle wollten nur schnell was essen und dann ins Bett.

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Im Restaurant gab es allerdings sehr leckeres Abendessen in Buffetform. So richtig geniessen konnte das keiner, eben weil wir alle nicht mehr im allerbesten Zustand waren.

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Gegen Abend liess der Regen dann ein wenig nach und es klarte ein bisschen auf. Gar nicht so schlecht, die Umgebung hier Smiley

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Als einziger der Gruppe wagte ich mal den Sprung unter die eiskalte Dusche… war schon kalt, aber auch erfrischend… als ich schon um Bett lag kam Kerys nochmal ins Zimmer, da draussen ein schöner Sonnenuntergang zu sehen war…

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Hier gehen jetzt die Lichter aus und es wird geschlafen. Es ist 19:23 Uhr (!!!). Ich glaube, ich war noch nie so früh im Bett… Doch leider müssen wir morgen früh um 1:30 Uhr wieder aufstehen um rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel zu sein. Das wird allerdings nur dann was, wenn es bis dahin nicht wieder kräftiger anfängt zu regnen… na dann schauen wir morgen früh mal… war heute auf jeden Fall nicht wirklich spassig, aber vielleicht werde ich ja morgen früh entschädigt.

Gute Nacht!

 

Dienstag, 05.05.: Weckzeit 1:30 Uhr (!!!). War eigentlich gar nicht so schlimm, denn ich glaube niemand hat so wirklich lange und gut schlafen können. Trotzdem waren wir natürlich alle hundemüde! Die gute Nachricht: Das Wetter war gut. Wir konnten eine Gipfelbesteigung in Angriff nehmen Smiley 

Kurz nach zwei war im Frühstückraum schon die Hölle los und man musste wirklich ewig für sein Essen anstehen… bissl nervig. Lecker wars trotzdem. Es folgte eine kurze Ansprache von Hali zum bevorstehenden Aufstieg…

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Dann starteten wir so gegen drei Uhr im Stockdunkeln Richtung Gipfel des Mount Kinabalu. 800 Höhenmeter waren noch zu überwinden. Für die knapp drei Kilometer waren erneut drei Stunden kalkuliert (also wussten wir schon was da auf uns zukommen würde). Der Abstieg ins Tal sollte dann vom Tempo her deutlich schneller gehen. Mit einer längeren Essensunterbrechung war geplant bis zum Nachmittag wieder auf 1880m Meter abzusteigen.

Mit Stirn- und Taschenlampe “bewaffnet” starteten wir unseren Aufstieg zum Gipfel. “The first kilometer is gonna be the hardest!” Da hatte der gute Hali (der heute übrigens seinen Geburtstag feierte) mal wieder den Nagel auf dem Kopf getroffen. Stufen, steil, teilweise noch matschig vom Vortag…

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Wir gingen allerdings recht langsam, deshalb sind eigentlich alle gut mitgekommen (auch Simon, der gestern doch noch nachgekommen war).

Ab Kilometer zwei wurde es dann teilweise so steil, dass man sich noch mit einem zusätzlichen Seil hochziehen musste…

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Der letzte Teil wurde dann wieder ein klein wenig flacher. Da wir recht spät losgelaufen, und auch auf dem ersten Kilometer nicht so schnell waren, wusste selbst Hali nicht ob wir es bis zum Sonnenaufgang nach ganz oben schaffen würden…

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Hat aber glücklicherweise genau gepasst, und so waren Amalie, Mie, Emil, James (der wirklich fit ist) und ich genau rechtzeitig zum wirklich tollen Sonnenaufgang bei super Sicht oben am Gipfel Smiley

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Und so sehr ich mich gestern Abend auch über den Tag aufgeregt habe, so sehr freue ich mich heute… Das war es auf jeden Fall Wert!

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Bis auf Cecilie (der es schon am Start nicht gut ging) und Anders (Knieprobleme) haben es danach auch alle anderen nach ganz oben geschafft.

Auf dem Gipfel war auch ordentlich was los. Laut Hali besteigen täglich etwa 100 Leute pro Tag den Berg, meistens sind das aber Leute aus der Umgebung, oder Einheimische. Es sind aber auch erstaunlich viele (meiner Meinung nach sogar mehr als auf dem Kilimanjaro) gescheitert und mussten umdrehen. Liegt sicherlich daran, dass man die Höhe des Berges und die Schwierigkeit des Aufstieges (Stufen, sehr steil) unterschätzt. 12,5km bis zum Gipfel klingt nicht viel, ist aber (in diesem Fall) wirklich happig!

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Nach ein paar Fotos und dem “Geniessen” des Aufstieges machten wir uns dann auf den Rückweg. Es war immernoch ganz klar, so dass nun endlich sehen konnte was einem gestern durch die Wolken, und heute Nacht durch die Dunkelheit verwehrt wurde.

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Gegen acht Uhr waren wir dann wieder im Restaurant unserer Unterkunft angelangt, warteten dort auf die anderen und nahmen derweil ein leckeres zweites Frühstück ein Smiley

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Als später alle erfolgreich und glücklich zurückgekehrt waren und ihr zweites Frühstück ebenfalls eingenommen hatten, stand uns noch ein langer und zäher 6km-Abstieg bevor. Natürlich mussten wir wieder zahllose Stufen hinabsteigen. Und obwohl das Wetter bis zum Ziel hielt musste man ständig aufpassen, dass man nicht auf einer Stufe oder einem Stein ausrutscht… Auch wenns wieder nervig war fiel das heute (durch die Gipfelbesteigung) natürlich ein kleines bisschen leichter Smiley

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Arkin holte uns vom Ziel ab und transferierte uns zu einem nahegelegenen Restaurant wo wir auf die anderen warten, und uns in der Zeit stärken konnten.

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Eine kurze Busfahrt von einer knappen Stunde hatten wir heute noch vor uns. Unsere heutige Bleibe, das “Hot Spring”-Hotel bestach nicht nur durch tollen Komfort (wir hatten zu fünft ein riesiges Haus für uns alleine)…

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…sondern auch durch sehr angenehme heisse Quellen, die wir nach diesen zwei Tagen natürlich gerne in Anspruch nahmen Smiley

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Im Tong Ling-Restaurant direkt gegenüber des Hotels gab es gegen 20 Uhr sehr leckeres asiatisches Essen zu wirklich fairen Preisen… dazu noch WLAN!!! Smiley So konnte ich zumindest den Blog von vorgestern endlich hochladen Smiley

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So, ich muss jetzt mal dringend Schlaf nachholen… War sehr anstrengend, die letzten beiden Tage… Morgen gehts wieder in den Dschungel Tiere anschauen Smiley

Gute Nacht! Smiley

Tag 15: Auf dem Weg zum Vulkan

Sonntag, 03.05.: Sooooooo… mein erster Tag auf Borneo begann mit dem altbekannten Frühstück, dass ich ja schon von der Sumatra-Tour gewohnt war. Toast (all you can eat) und Omelette… Einige aus der Gruppe waren auch schon anwesend. Wenig später lernte ich dann unseren Guide für die Tour kennen. Arkin ist sein Name. Scheint n netter Typ zu sein Smiley

Halb 9 starteten wir dann mit dem Bus zu unserer etwa dreistündigen Fahrt Richtung Kinabalu Nationalpark.

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Im Bus erzählte Arkin uns noch ein paar wichtige Dinge zu den kommenden Tagen im Nationalpark. War für mich alles komplett neu, da ich ja gestern das “Welcome-Meeting” verpasst hatte Trauriges Smiley

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Von der Stadt Kota Kinabalu habe ich nicht viel mitbekommen (vielleicht klappt das vor der Abreise noch, denn da habe ich noch einen halben Tag Aufenthalt hier), außer, dass sie recht nett am Wasser liegt und die bevölkerungsreichste Stadt Sabah`s (eines von zwei “Bundesländern” Malaysia`s auf Borneo) ist.

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“Maybe there ist a little traffic jam in the city because of the marathon!” meinte Arkin bei der Abfahrt vom Hotel. War dann auch so… Der Kinabalu-Marathon startet übrigens immer nachts um 2:30 Uhr… Als wir die unten fotografierten Läufer passierten war es bereits nach neun Uhr. Heißt also, die waren alle schon über 6,5 Stunden unterwegs und hatten noch ein paar Kilometer vor sich… bittere Pille Zwinkerndes Smiley

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An einem Aussichtspunkt ein wenig ausserhalb der Stadt sollte man einen schönen Ausblick auf die umgebenden Berge haben… Leider war es sehr bedeckt, so dass die Gipfel alle in den Wolken verschwunden waren Trauriges Smiley

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Etwa um 12 kamen wir im Nationalpark an. Bei einem etwa 90-minütigen “Akklimatisierungsspaziergang” durch den Dschungel zeigte uns Akin auch einige wichtige Pflanzen und Bäume der Region. War jetzt nicht allzu spannend…

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In einem kleinen Restaurant in der Nähe (dass sehr gut besucht war) gab es mal wieder Reis mit Hähnchen Zwinkerndes Smiley

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Als wir gerade fertig waren mit dem Essen und gehen wollten ergoss sich mal wieder ein sehr ergiebiger Regenfall über dem Nationalpark, so dass wir noch einen Moment warten mussten bis wir unser Gepäck vom grossen Bus in die kleinen Minivans (mit denen man wesentlich besser die Berge hier hinaufkommt) umladen konnten.

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Etwa um 17 Uhr erreichten wir dann unsere Unterkunft… eine schöne und gepflegte Lodge. James (unten rechts) und ich fühlten uns gleich wie zu Hause Smiley

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Das sehr delikate Abendessen wurde in Buffetform serviert. War auch alles sehr reichhaltig und lecker… Im Anschluss briefte uns Arkin noch für die kommenden zwei Tage, die sicherlich anstrengend werden.

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Morgen früh geht es um 8:30 Uhr Richtung Gipfel des höchsten Berges Südostasiens. Um den Mount Kinabalu (4095m) zu besteigen werden wir zwei Tage benötigen. Nach einem Akklimatisierungstag morgen (wir steigen langsam in etwa 7 Stunden auf 3200m auf), starten wir übermorgen Nacht sehr früh um beim Sonnenaufgang (etwa um 6 Uhr) die restlichen 900 Höhenmeter überwunden zu haben… Der Ausblick von oben soll gigantisch sein… Arkin garantierte uns auch, dass wir einen tollen und wolkenfreien Sonnenaufgang haben werden. Na da bin ich mal gespannt Zwinkerndes Smiley

Ich habe meine Sachen auf jeden Fall mal gepackt und bin gut vorbereitet…

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Auch über die restliche Tour habe ich heute noch ein bisschen mehr erfahren. Nach dem Berg verbringen wir zwei Tage im Dschungel um bei mehreren Spaziergängen und einer langen Schifffahrt Tiere zu sehen… Danach gehts für zwei Tage nach “Turtle Island” um (wie der Name schon sagt) Schildkröten zu sichten und zu schnorcheln… Ich freu mich schon drauf.

Mit einigen aus der Gruppe habe ich inzwischen auch schon ein bisschen länger gesprochen. Ich bin mal wieder der Älteste. Sie 10 Dänen sind alle witzig drauf und sehr weltoffen… Dazu sind ja noch zwei deutsche Mädels dabei, Cerys aus London (auch sehr nett und gesprächig) und eben James (sehr unkompliziert und entspannt). Scheint also auch wieder ganz gut zu passen Smiley

Ich hau mich mal aufs Ohr… die nächsten beiden Tage werden anstrengend…

Tag 14: Einmal quer durch Asien ;-)

Samstag, 02.05.: Mein letzter Tag in Indonesien begann also sehr, sehr früh… Nach einer schnellen Dusche und einem noch schnelleren Packen meiner Rucksäcke schlug ich sehr pünktlich um sechs Uhr im Restaurant auf, wo noch nicht wirklich viel los war, und auch gerade erst fürs Frühstück eingedeckt wurde… Wie von Gede versprochen war das Essen aber richtig lecker (auch wenn ich mich ein bisschen beeilen musste).

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Mein vorher geordertes Taxi war um 6:20 Uhr da, so dass ich mit genug Zeitpuffer am Flughafen von Padang war… wie ich ja gestern schon angerissen hatte war der Weg nach zum Kinabalu ein wenig kompliziert, aber leider nicht anders machbar… so war ich insgesamt fast 13 Stunden unterwegs, für eine Strecke, die einen Direktflug von etwa 3 Stunden umfassen würde… Da ich aber von einem kleinen Flughafen abflog und einen noch kleineren Flughafen als Ziel hatte, mussten diese “Umwege” eben sein…

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Für diejenigen, die es interessiert und sich noch nicht so sehr mit der Geografie Indonesiens und Malaysias beschäftigt haben: Sumatra ist die ganz linke, längliche Insel, Borneo die grosse Insel in der Mitte der Karte. Padang (mein Startort heute Morgen) liegt auf Sumatra etwa mittig an der Westküste (siehe Karte). Mein erster Flug ging nach Jakarta auf der Insel Java (südöstlich von Sumatra gelegen). Von Jakarta aus dann weiter nach Kuala Lumpur (nordöstlich von Sumatra), und zum Schluss nach Kota Kinabalu (an der Nordostspitze von Borneo). Ein bisschen umständlich und erstmal in die komplett falsche Richtung… aber naja… ich fliege ja gern Zwinkerndes Smiley

Aber mal von Vorne…

Startort: Padang (Sumatra, Indonesien)

Zeit: 8:50 Uhr

Wetter: regnerisch

Gesundheitszustand: schläfrig

Stimmung: ausbaufähig

Aktivitäten: keine

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Stopp 1: Jakarta (Java, Indonesien)

Zeit: 11:00 Uhr

Wetter: bewölkt

Gesundheitszustand: fit & vital Zwinkerndes Smiley

Stimmung: entspannt

Aktivitäten: Flugi ansehen (nix besonderes), bloggen, Starbucks trinken (In Gedenken an unseren Guide “Gede” Smiley)

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Stopp 2: Kuala Lumpur (Malaysia)

Zeit: 17:00 Uhr

Wetter: stark bewölkt mit kräftigem Regen

Gesundheitszustand: stabil

Stimmung: gechillt

Aktivitäten: Malaysia-Reiseführer gelesen, Flugi angesehen (sehr cool), Geld gewechselt

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Ankunftsort: Kota Kinabalu (Borneo, Malaysia)

Zeit: 21:36 Uhr

Wetter: wolkig und schwül

Gesundheitszustand: geeeeeeeeeeeehhhhhttt Zwinkerndes Smiley

Stimmung: gut

Aktivitäten: Transfer gefunden, und ab ins Hotel Smiley

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Bis zum Hotel waren es auch nur 10 Minuten, so dass ich etwa um 22 Uhr im Hotel war. Natürlich hatte ich das Welcome-Meeting wieder verpasst, aber ein ausführlicher Brief des neuen Guides Arkin informierte mich über alles Wissenswerte. Für die nächsten Tage werde ich leider auch kein Einzelzimmer mehr haben. James (23) aus Australien begrüsste mich an der Zimmertür sehr nett… scheint n guter Typ sein… ansonsten sind wieder zwei Deutsche dabei und 10 (!!!) Dänen… da bin ich mal gespannt wie die drauf sind Smiley

Im Grossen und Ganze hat das mit den Flügen doch alles ganz gut geklappt. War zwar (wie bereits oben geschrieben) ewig lange unterwegs, hatte zwischendurch aber auch immer genug Zeit um n bisschen rumzulaufen, die Flughäfen anzusehen usw. War also nicht zu stressig. Trotzdem bin ich jetzt schon gut müde und freu mich auf mein Bett… andererseits freue ich mich auch total auf die Tour. Das ausführliche Studieren meines Reiseführers hat das noch bekräftigt.

Erstmals Grüsse aus Borneo (Malaysia) und gute Nacht Smiley

Ps.: Nach ersten Infos von James könnte es eventuell in den nächsten Tagen mit dem WLAN kritisch werden. Da wir erst auf den Vulkan steigen (2 Tage), dann ein paar Tage im Dschungel sind ist es gut möglich, dass ich mal für 5 Tage hier nix posten kann Trauriges Smiley Ich werde morgen mal Arkin fragen…

Pss.: Ich bin jetzt wieder 6 Stunden vor der MEZ. Zwinkerndes Smiley

Tag 13: Padang

Freitag, 01.05.: Natürlich begann der Tag heute wieder mit dem hervorragenden Frühstück in Buffetform auf der Terrasse unseres schönen Cityhotels in Bukittinggi. Da ich irgendwie keinen Reis und keinen Toast mehr sehen konnte, entschied ich mich heute mal für die Kartoffeln… Keine schlechte Wahl Smiley

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Um 9 Uhr ging es dann los zur letzten Destination hier auf Sumatra. Etwa drei Stunden sollte die Fahrt nach Padang dauern…

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Nach etwa einer Stunde stoppten wir kurz, denn mal wieder gab es einen Wasserfall zu sehen. Es waren sogar einige Touristen anwesend, die aber zu 99% Indonesier bzw. andere Asiaten waren…

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Die Fahrt bis Padang ging dann recht schnell rum… Wir fuhren zumeist (wie die letzten Tage auch) durch kleinere Ortschaften und an Reisfeldern vorbei…

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Unser Lunch nahmen wir in einer Shoppingmall im Zentrum Padangs ein. Hier konnte sich dann jeder aussuchen was er mochte. In einem chinesischen Fast Food-Restaurant bestellte ich Nudeln mit Hühnchen… Anfangs regte ich mich noch über die recht dürftige Portionierung auf… als ich dann kostete, fand ichs nicht mehr so schlimm. Der Vorteil ist eben, dass hier alles billig ist. So konnte ich die zwei Euro für die Nudeln und die grosse Cola verschmerzen. Dafür war der Schokokuchen als Dessert danach umso leckerer Smiley

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Zum Abschluss unserer Reise hausen wir heute in einem 4-Sterne Hotel. Tolle, und geräumige Zimmer, alles ganz sauber, schöner Pool…

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…und eigentlich auch schöner Strand… wenn er mal sauber gewesen wäre… keine Ahnung warum in einem 4-Sterne Beachhotel niemand mal auf die Idee kommt den Strand zu entmüllen. Wirklich sehr schade, da das Hotel ansonsten wirklich top ist! Trauriges Smiley

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Also legte ich mich an den Pool und relaxte ein wenig. Das war so lange möglich bis die drei lustigen Gestalten (siehe unten) auf die Idee kamen ein Soundsystem (das für eine Abendveranstaltung gebraucht wurde) direkt vor meiner Nase zu installieren und ohrenbetäubende Musik laufen zu lassen. Ich glaube, sie dachten, sie tuen damit mir und den anderen aus der Gruppe einen Gefallen…

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Am frühen Abend startete ich dann mal wieder zu einem kleinen Orientierungslauf an der Küste von Padang durch. Dabei stellte ich fest, dass alle Strände der Einheimischen deutlich sauberer waren als unserer. Sowohl an der Strasse, als auch an den Stränden waren es sehr belebt. Viele “Streetfood”-Stände oder kleine Strandlokale sind mir begegnet, und je später es wurde umso mehr füllte es sich…

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Das letzte gemeinsame Dinner mit der Gruppe nahmen wir dann im Hotel ein… Ich war zwar der Älteste in der Gruppe, trotzdem hat das mit den Leuten gut gepasst. Auch wenn ich mich auf die Borneogruppe und die dazugehörige Reise sehr freue wäre ich gerne mit der Gruppe noch weiter nach Java getourt…

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Bei ein paar Getränken in der Bar und einem kurzen Talk mit Gede beschloss ich den Abend… Da ich morgen um 5 Uhr raus muss bin ich dann nicht mehr mit in die Stadt gefahren, sondern verabschiedete mich vorher von allen… Gede sehe ich vielleicht morgen früh nochmal beim Frühstück…

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Ich werde jetzt schnell noch packen und dann ein paar Stunden schlafen… obwohl Borneo eigentlich nicht so weit von Sumatra weg ist habe ich leider einen langen Reisetag vor mir Trauriges Smiley

Grüsse nach Deutschland Smiley

Tag 12: Bukittinggi und Umgebung

Donnerstag, 30.04.: Nach einer angenehmen Nacht in unserem schönen Cityhotel in Bukittinggi frühstückten wir ganz entspannt ab acht Uhr auf der Terrasse des Hotels. Es waren längst nicht alle anwesend, denn einige kamen wohl nicht so ganz schnell aus den Betten, da sie noch relativ lange Mark`s Geburtstag gefeiert (bis etwa 2:30 Uhr), und dazu natürlich diverse alkoholische Getränke zu sich genommen hatten…

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Bis auf Kiah, Amilia (die beiden wollten von vornherein heute nicht mit auf die Tour), Mie (ihr war noch schlecht vom Vorabend) und Mark versammelten sich alle pünktlich um 9 Uhr in der Hotellobby zu unserer Wanderung durch die Umgebung von Bukittinggi. Unser “local guide” war auch schon anwesend, so dass wir direkt starten konnten.

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Nicht weit vom Hotel entfernt befand sich der “Siong Canyon”. Von der Aussichtsplattform hatte wirklich einen schönen Ausblick auf die Schlucht…

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Die “Japanese caves”, die wir anschliessend besichtigten, wurden 1942 während des zweiten Weltkrieges von den Japanern “erbaut”. Die Gänge der Höhlen sind insgesamt etwa 1,4km lang und gaben bis zu 500 Soldaten gleichzeitig während des Krieges Unterschlupf…

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Wir wanderten weiter aus der Stadt hinaus in den Canyon hinein…

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…bis zur “Great wall of Koto Gadang”. Dieses der chinesischen Mauer nachempfundene “Bauwerk” ist natürlich längst nicht so imposant wie das Original… Trotzdem waren es doch einige Stufen, die man bis zur anderen Seite des Canyons aufsteigen musste.

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Die häufigste Affenart hier in der Gegend sind die Makaken-Affen. Sehr flinke und wendige Kletterer. Wie im letzten Post gestern beschrieben werden sie auch oft als Haustiere gehalten um Kokosnüsse von den Baumgipfeln zu ernten… Diese hier unten waren natürlich wilde Tiere, die am oberen Ende der Koto Gandang-Wand in den Bäumen kletterten…

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Unsere nächste Anlaufstelle war eine Bananenplantage… Inzwischen war es schon ziemlich heiss, da die Sonne schon ordentlich brannte… zu dem Zeitpunkt bekamen wir auch nur wenig Schatten ab… die Bananen werden hier übrigens immer grün geerntet, da sie ansonsten von den Affen vorher gemopst werden würden…

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Ein wirklich tolle Sache war der Besuch einer Schule im Anschluss. Wir durften auch kurz in den Unterricht einer Klasse und mit den Schülern sprechen. Kaum waren wir in einem Klassenzimmer kamen von draussen noch ewig viele weitere Schüler, die den seltenen ausländischen Besuch kennenlernen wollten. Für jeden Satz, den die Kinder auf englisch mit uns sprachen bekamen sie eine kleine Belohnung (Stifte). Am Ende stimmte Raquel noch ein englisches Kinderlied an, dass alle zusammen sangen (mit vollem Körpereinsatz)…

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Wie schon oft in diesem Blog beschrieben ist es wirklich erstaunlich wie freundlich und begeistert die Leute den wenigen Touristen gegenüber sind. Vor allem die Leute in den ländlichen Gegenden und die Kinder kommen aus Ihren Wohnungen herausgesprungen, lachen, winken und grüssen… Habe ich in dieser Form noch nie so erlebt!

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Neben Hühnern, Kühen und (hier und da) Ziegen sind vor allem Katzen die häufigsten Haustiere. Hunde trifft man eher wild an… die sind dann aber eher scheu und laufen weg wenn ihnen Menschen zu nahe kommen…

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Bei der Besichtigung eines grossen Reisfeldes lag das Hauptaugenmerk darauf, nicht den engen und schlammigen Weg zu verlassen, denn sonst wäre man mindestens knietief im Schlamm stecken geblieben Smiley Aber auch hier war mal interessant zu sehen wie aufwendig und mühsam die Bewirtschaftung eines Reisfeldes ist…

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Bambus ist in Indonesien ein ganz wichtiger Rohstoff, der vielseitig verwendbar ist. Im Bambuswald, den wir anschliessend durchquerten, konnten wir uns diverse riesige Bambusbäume ansehen… sehr beeindruckend!

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Über eine grosse Graslandschaft mit teilweise sumpfigen Passagen ging es dann zu unserem “Abholpunkt”…

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…wo unser “Taxi” bereits vorgefahren war. Auf der Ladefläche dieses LKW`s ging es dann also zurück zum Hotel… war eine superschöne und abwechslungsreiche Tour mit vielen Highlights… überflüssig zu erwähnen, dass wir mal wieder keinem einzigen Touristen begegnet sind… Smiley

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Nach einer schnellen Dusche im Hotel entschieden sich fast alle von uns das verspätete Lunch im Pizza Hut einzunehmen, da wir mal eine Pause von den “fried noodles” oder den “Sate Spiessen” brauchten… Smiley

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Die meisten sind danach zurück ins Hotel um sich ein wenig auszuruhen… Ich war noch kurz in der Mall und habe ein paar Kleinigkeiten erledigt. Im Adidas-Shop gab es noch für kleines indonesisches Geld eine Laufhose, da ich meine zu Hause vergessen habe…

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Um 19 Uhr trafen wir uns dann schon wieder zum Abendessen. Da einige noch von der grossen Pizza satt waren schlugen wir auch nur in reduzierter Anzahl im Bedudal Cafe auf… mehr als ein Saft und ein Nachtisch war auch bei mir nicht drin…

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Morgen fahren wir dann etwa drei Stunden nach Padang, wo für Sinnead, Laura und mich die Tour endet. So wie ich das mitbekommen habe liegt unser Hotel direkt am schönen Strand von Padang… könnte als ein schöner Abschlusstag für mich werden Smiley

Bis morgen und gute Nacht! Zwinkerndes Smiley

Tag 11: Angekommen auf der Südhalbkugel

Mittwoch, 29.04.: Die gute Nachricht vorweg: Alle haben die Nacht in unserem “very, very, very basic hotel” gut überstanden. Wie ich am Frühstückstisch erfahren habe, klagte nicht nur ich über diverse Mängel in meinem Zimmer… Gede meinte, dass dieses Hotel wohl früher richtig gut gewesen sei, aber nach dem Tod des Besitzers und der Übernahme durch dessen Sohn es so katastrophal geworden wäre. Leider gibt es in der Umgebung kaum andere Hotels, so dass man fast auf dieses angewiesen ist…

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Auch heute stand wieder eine lange Busfahrt von insgesamt mehr als sechs Stunden auf dem Programm. Über einige Berge und durch zahlreiche Täler ging es auf teilweise sehr engen und schwer befahrbaren Strassen nach Bukittinggi… Aber unser Fahrer (unten links) machte heute wieder einen tollen Job und meisterte viele schwierige Manöver bravourös. Gede gab uns vorher (wie jeden Morgen) charmant das Programm für den Tag durch. So wie unten sieht man ihn übrigens meistens. Gut gelaunt, lächelnd und jede Frage geduldig beantwortend. Ihn scheint so schnell nichts aus der Ruhe zu bringen… Guter Typ! Smiley

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Auch heute fuhren wir wieder durch landschaftlich wirklich schöne Gegenden. Wie oben geschrieben ging es wieder ständig auf und ab. War schwierig n bissl Schlaf im Bus zu finden bei den vielen Kurven und Hügeln…

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Insgesamt ging es aber zügig voran. Nur an zwei Baustellen mussten wir ein bisschen länger warten…

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Im optisch sehr ansprechenden “Sari Rasa”-Restaurant wurde sehr leckeres Hähnchen-Sate mit Erdnusssoße und Reis serviert Smiley

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Das Highlight des Tages war sicherlich die Überquerung des Äquators heute Mittag… Kurz vor 14 Uhr betraten wir also die Südhalbkugel der Erde…

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… und bekamen dafür noch ein “tolles” Zertifikat! Zwinkerndes Smiley

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Darren nutzte die Gunst der Stunde um uns wieder seine Tanzkünste zu demonstrieren Smiley (auf dem Platz wurde ziemlich laut Karaoke gesungen).

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Am frühen Abend erreichten wir dann Bukittinggi und unser wirklich schönes und komfortables Hotel relativ zentrumsnah. Bis zum Abendessen hatten wir noch ein bisschen Zeit, weswegen ich noch zu einem kleinen Erkundungslauf durch die Innenstadt startete… Abends um 18 Uhr war die Stadt rappelvoll. Vor allem auf dem Marktplatz und in der Shoppingmall war alles voller Leute. Überhaupt ist die Stadt sehr lebendig. Der Strassenmarkt zieht sich fast durch die ganze Innenstadt und sorgt dadurch für eine gewisse Unruhe und eine Dauergeräuschkulisse. Es gibt aber auch sehr viele schöne Gebäude, Kirchen und Plätze…

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Pünktlich um sieben starteten wir dann zu einem kleinen Fussmarsch Richtung Dinner-Restaurant. Das Essen dort (ich hatte Chicken Wings) war eigentlich superlecker, wenn nicht die Hälfte der Speisen auf der Karte einfach aus gewesen wären… erst gab es keine Säfte, dann keine Pizza und und und… Trauriges Smiley

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Mark aus Kopenhagen hatte heute Geburtstag, und bekam netterweise von Gede auch eine schöne Geburtstagstorte geschenkt. In einer Reggaebar wurde anschließen noch feucht-fröhlich weitergefeiert Smiley

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Morgen früh steht eine etwa vierstündige Wanderung zu verschiedenen Aussichtsplätzen an. Da die aber erst um neun Uhr startet können wir mal ein bisschen länger schlafen… auch mal schön…

Habe die Ehre und gute Nacht Smiley

Tag 10: Panyabungan :-)

Dienstag, 28.04.: Als ich heute Morgen um 7:10 ins Restaurants unseres schönen Strandhotels in Sidolga kam saß Gede ganz alleine am Tisch und genoss seine morgendlichen “fried noodles”. Ich setzte mich zu ihm und bediente mich mal am Buffet… alle anderen aus der Gruppe nutzten den heutigen freien Vormittag um auszuschlafen…

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Bis 12 Uhr hatten wir also heute Morgen frei. Dann sollte es mit dem Bus weitergehen Richtung Panyabungan. Nach einem kurzen Wettercheck vor dem Hotel…

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…entschied ich mich mal wieder dafür das kleine Städtchen laufend zu erkunden. Viele Besonderheiten gab es nicht zu sehen. Die Stadt ist sehr belebt, auf den Strassen und den (sofern vorhanden) Fusswegen ist immer was los. Und natürlich grüsst jeder freundlich und fragt wie es einem geht… ist auf die Dauer schon anstrengend… man will ja auch nicht unfreundlich sein und nicht zurückgrüssen Smiley

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Während die meisten Wohnhäuser der Menschen ziemlich alt und klapperig sind, finden sich über die ganze Stadt verteilt sehr viele neue Kirchen und Moscheen. In Indonesien gibt es übrigens insgesamt fünf Religionen, die aber alle friedlich und respektvoll miteinander umgehen. Die meisten Indonesier sind Christen, Hinduisten oder gehören dem Islam an…

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Gegen 10 Uhr war ich dann zurück am Hotel… War inzwischen ganz schön warm und schwül. Also testete ich mal den indischen Ozean um mal zu sehen ob der was taugt… Die Hälfte unserer Gruppe war schon vor Ort und entspannte beim Bräunen Zwinkerndes Smiley

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Um 12 Uhr checkten wir dann aus und machten uns auf die etwa fünfstündige Reise zu unserem heutigen Tagesziel…

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Inzwischen weiss ich natürlich längst alle Namen Smiley: Von vorne links (hintenrum) nach vorne rechts: Sinnead (Irland), Amelie (München), Laura (London), Sofie (Kopenhagen), Mark (ihr Freund, Kopenhagen), Peter (Kopenhagen), Amila (England), Mie (Dänemark), Darren (England), Kiah (England), William (Kopenhagen), Rebecca (seine Freundin, Kopenhagen), Lorainne (Zürich), Lisa (München), Gede (Bali), Raquel (Alaska).

Kurzer Stopp in Vino`s Bar zum Lunch. Da drin wars bullenheiss… da hat leider auch der Ventilator nix genützt. Nachdem wir alle unseren Hauptgang drin hatten bediente sich jeder noch an der Eistruhe. Man munkelt, dass das zwei dänische Pärchen und zwei Münchner Abiturientinnen sogar noch ein zweites Eis nachlegten Zwinkerndes Smiley

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Die Fahrt ging dann grösstenteils durch kleinere Ortschaften oder durch weitere Reisfelder, die man recht zahlreich am Strassenrand ausmachen konnte.

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Bei leicht einsetzendem Nieselregen stoppten wir noch kurz bei einer kleinen Farm, auf der vor allem Gewürze, wie Kardamon, Chilli, Anis aber auch Vanille und Kakao angebaut werden. Wir durften natürlich alles auch mal testen, und später kaufen…

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Um sich das Pflücken der Kokosnüsse etwas zu erleichtern, hält sich der Farmer einen Affen als Haustier, der ihm die reifen Kokosnüsse vom Baum pflückt… sehr clever Smiley

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Leider waren wir erst relativ spät im Hotel, weswegen wir direkt zu unserem Dinner fuhren. Der Transportservice in Form von Mopeds mit Seitenwagen stand schon bereit. Neu war für mich allerdings, dass in den Seitenwagen zwei Menschen reinpassen. Peter und ich sind jetzt weder Riesen, noch sonderlich dick… naja, komfortabel ist auf jeden Fall anders!

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Unser Dinner nahmen wir heute bei einer Familie zu Hause ein, die uns bestes traditionelles indonesisches Essen servierten. So wie es hier üblich ist, saßen wir dazu am Boden auf einem Teppich…

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Da natürlich auch hier nicht jeden Tag Touristen vorbeikommen, standen nach kurzer Zeit schon wieder reichlich “Fans” vor dem Haus, die Darren dann mit ein bisschen Spass beglückte Smiley

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Kurz vor der Rückfahrt fing es dann richtig kräftig an zu regnen, was den Spass in dem kleinen Seitenwagen noch ein bisschen weiter reduzierte…

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Nach neun Uhr checkten wir dann im Hotel “Paya Loting” ein. “It`s a very, very, very basic hotel. Don`t expect too much!” meinte Gede schon vor Tagen zu uns… auf den ersten Blick sah das Zimmer eigentlich gar nicht so schlimm aus, bis ich dann meine recht zahlreichen Mitbewohner kennenlernen durfte…

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Weitere Mängel dieses Hotelzimmers waren: Klospülung defekt, Waschbeckenabfluss verstopft, Matratze durchgelegen, einzige Steckdose defekt, Klimaanlage (sofern man diese so bezeichnen konnte) extrem laut und und und… very, very very basic! Das triffts wohl ganz gut… Naja, wir sind ja nur eine Nacht hier… Zwinkerndes Smiley

Ich geh schlafen und grüsse mal schnell nach Hause Smiley

Ps.: Natürlich gibts hier auch kein WLAN. Also werdet ihr das wohl erst morgen Abend lesen können!

Tag 9: Sibolga Beach

Montag, 27.04.: Guten Abend zusammen. Heute mussten wir also unser schönes Hotel auf der Insel Samosir leider verlassen. Ich denke, wir wären gerne alle noch ein paar Tage länger geblieben, denn sowohl Umgebung, als auch unser Hotel waren einfach top!

Auch heute Morgen hatten wir beim Frühstück wieder einen sehr hungrigen Gast, der dies auch recht lautstark bekundete. Darren war dann so nett und hat dem Kätzchen etwas von seinem Spiegelei abgegeben.

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Gegen halb acht legte dann die Fähre wieder Richtung “Festland” ab…

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Die meisten aus der Gruppe stürmten noch einen Minimarkt um sich mit genug Proviant für die insgesamt achtstündige Fahrt mit dem Bus einzudecken.

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Anfangs konnte ich noch ganz gut schlafen, doch irgendwann ging es nur noch hoch und runter, links und rechts usw. Dazu fährt unser Fahrer auch nicht gerade langsam. Ehrlich gesagt ist es hier und da sehr bemerkenswert wie er Abstände zu anderen Fahrzeugen und Fahrbahnrändern einschätzt, und das bei den engen und holprigen Strassen hier.

Landschaftlich sehenswert war die Fahrt auf jeden Fall. So passierten wir z.B. viele Reisfelder und Terrassen…

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Auch der Besuch eines traditionellen Marktes stand heute Morgen wieder auf dem Programm. Indonesier gehen in der Regel jeden Tag auf den Markt einkaufen und bewahren so gut wie nichts im Kühlschrank auf (viele haben auch gar keinen), da sie immer lieber alles frisch zubereiten…

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Unser Mittagessen nahmen wir in einem recht einfachen Strassenrestaurant ein. Schaut mal die Karte unten: So geht es uns hier bei jedem Essen. Die wenigsten haben eine Karte auf Englisch… hier ist einfach niemand auf Touristen eingestellt. Das Essen ist trotzdem immer lecker! Smiley

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Einen kurzen Stopp machten wir nachmittags noch an einem schönen Aussichtspunkt…

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…bevor wir kurze Zeit später in unserem Strandhotel in Sibolga eincheckten. Sibolga liegt etwa 200 km südlich unseres Ausgangspunktes Medan und beherbergt etwa 100000 Einwohner. Da wir bis zum Abendessen nur noch etwa eine Stunde Zeit hatten machte ich mich auf zu einem kurzen Strandspaziergang über den wirklich schönen Sandstrand…

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Auf meinem Rückweg zum Hotel ging passenderweise gerade die Sonne unter. Trotz vieler Wolken ein sehr farbenfroher Sonnenuntergang…

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Am Hotelstrand waren noch Darren, Raquel,Laura und Loraine und machten ein paar Bilder. Da durften ein paar “Jumping Pictures” mit Volker natürlich nicht fehlen. Raquel hat wirklich ne super Kamera Smiley

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Beim Abendessen im benachbarten Restaurant gab es neben guten Essen auch noch mittelmässige Musik. Karaoke war angesagt, und das in wirklich ohrenbetäubender Lautstärke. Als Darren aufgefordert wurde auf der Bühne den “Backgroundtänzer” zu mimen, ließ dieser sich natürlich nicht zweimal bitten. Meine Versuche Gede zum Singen zu animieren scheiterten jedoch kläglich Zwinkerndes Smiley

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Einige nahmen dann noch ein paar Getränke an der Hotelbar und liessen den Abend entspannt ausklingen…

Für Morgen früh war eigentlich eine Inseltour mit Schnorchelstopp geplant. Aus organisatorischen Gründen muss diese aber leider ausfallen. Also haben wir bis Mittag frei, bis dann die nächste Bustour und der Besuch einer Kaffeeplantage ansteht…

Zeit fürs Bett und mal wieder Grüsse ins ferne Deutschland Smiley

Tag 8: Ein entspannter Tag auf Samosir :-)

Sonntag, 26.04.: Heute hatten wir den ganzen Tag zur freien Verfügung, was die meisten von uns auch sehr begrüssten. Zwar konnte man heute Morgen für kleines Geld eine Fahrt mit dem Schiff buchen, um alte Häuser und einen Friedhof zu besichtigen, aber das taten nur sechs Leute aus der Gruppe… hat mich jetzt auch nicht so umgehauen, weswegen ich mich ebenfalls dagegen entschied. Ganz viel Sonne gab es heute Morgen auf Samosir… sehr angenehm Smiley

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Im riesigen Restaurant waren wir mal wieder die einzigen Gäste. Mein reichhaltiges Frühstück musste ich jedoch hartnäckig gegen einen kleinen Mitstreiter verteidigen (siehe unten) Zwinkerndes Smiley

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Danach ging es erstmal an die Tagesplanung. Da ich keine Ahnung hatte wie gross diese Insel wirklich fragte ich Gede beim Frühstück, ob es möglich wäre die Insel joggend zu umrunden. Er lachte mich kurz aus und meinte dann: “You can try!” Die Karte unten betrachtend wurde mir dann natürlich auch klar, dass das nicht wirklich machbar ist. Nochmal zur Erinnerung: Der See hat eine Länge von etwa 90km!

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Während die meisten “zu Hause gebliebenen” ein bisschen länger schliefen machte ich mich auf den Weg, die Insel zu Fuss zu erkunden, was sich wirklich gelohnt hat. Landschaftlich einfach toll. Ich hatte bei meinem Lauf am Ufer sehr oft eine tolle Sicht auf den See. Jeder Einheimische, den ich am Strassenrand sah, oder der mich mit dem Mofa überholte, grüsste freundlich mit einem “Good morning Mister!” Eine sehr angenehme und entspannte Atmosphäre liegt über der Insel. Der William (von meiner letzten Reise) hätte gesagt: “Volker, do you feel the vibe?” Smiley

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Auf dem Rückweg traf ich die sechs Leute unserer Tour, die heute Morgen zu der Fahrt mit der Fähre aufgebrochen waren. Sie haben sich gerade ein paar Häuser angesehen und wurden von einem “local guide” herumgeführt.

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Zurück im Hotel waren auch die fünf Dänen erwacht. Ihr Vorhaben für den Tag: Mit dem Moped die Insel erkunden. Für lumpige 7 Euro konnte man sich so ein Ding für einen Tag ausleihen…

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Nach meinem Lauf testete ich mal den hoteleigenen Strand und sprang in das recht erfrischende Wasser…

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Amelie und Lisa (die beiden deutschen Mädels) hatten sich für heute einen kompletten Ruhetag gegönnt und lagen den ganzen Morgen am Strand… bis zum Mittag gesellte ich mich mal dazu.

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Ausnahmsweise gab es heute mal kein Hähnchen zum Mittag. Direkt neben dem Hotel lag eine kleine Pizzeria, die wir heute mal testeten… es war auch erstaunlich lecker in Franky`s Restaurant Smiley

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Der Wetterbericht für heute Nachmittag und Abend hörte sich leider nicht so gut an… Dauerregen mit Gewittern waren angesagt. Und leider kam es dann auch so Trauriges Smiley Und über die Intensität eines Regens in Indonesien hatte ich ja bereits berichtet!

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Für den Nachmittag wollte ich mir eigentlich ein Mountain Bike ausleihen um noch die andere Seite der Insel zu erkunden, aber bei der unsicheren Wetterlage habe ich das mal lieber gelassen…

Glücklicherweise hat sich noch eine andere sehr lustige Beschäftigung gefunden. Im Stile eines echten Touris schwang ich mich gemeinsam mit Kiah, Amila, Mie und Darren aufs Bananaboat… hatte ich vorher noch nie gemacht, war aber ganz schön spassig Zwinkerndes Smiley

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Da es auf der anderen Seite der Insel schon wieder kräftig regnete gab es auch einen schönen Regenbogen zu bewundern.

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In Franky`s Pizzeria (da waren wir heute Mittag ja auch schon) mussten wir heute  Abend relativ lange auf unser Essen warten… Wahrscheinlich lag es daran, dass ich ausnahmsweise mal kein Hähnchen bestellt hatte, sondern Schweinefleisch mit Barbecue Soße Zwinkerndes Smiley

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Ein besonderer Gruss geht heute nach München an die Eltern von Lisa und Amelie (siehe Foto unten), die seit Kurzem auch meinen Blog verfolgen. Ich kann Ihnen sagen, dass Ihre Töchter das bisher gut hinkriegen und alles im Griff haben. Die Sache mit der Berufswahl stellt sich allerdings als schwieriger dar als vermutet. Ich bin allerdings zuversichtlich, dass wir diesbezüglich bis zum Ende der Reise eine Lösung gefunden haben Zwinkerndes Smiley

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Morgen liegt wieder mal ein Reisetag vor uns. Insgesamt etwa acht Stunden werden wir wohl im Bus verbringen Trauriges Smiley Ich hoffe, die vergehen schnell…

Letzte Grüsse von Samosir-Island. Schöne Insel… hätte hier gerne noch zwei, drei Tage drangehängt.

Gute Nacht Smiley

Tag 7: Reif für die Insel :-)

Samstag, 25.04.: Guten Abend zusammen… der heutige Blogeintrag beginnt mit einem kleinen Nachschlag des gestrigen Tages… Wie bereits angekündigt bin ich nach dem Hochladen des Blogs nochmal “kurz” ins Zimmer 802 reingeschneit, wo das regional ansässige Bier “Bintang” bereits in guten Mengen geflossen war. Auch Gede war mit von der Partie und machte einen leicht beschwipsten Eindruck… Am späteren Abend ging man dann noch zu Whiskey über… Lustig wars allemal Zwinkerndes Smiley

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Heute Morgen ging es dann nach dem Frühstück planmässig um acht Uhr mit dem Bus los. Ganz interessante Zertifizierung der Busfahrer, wie ich finde: Wenn man als Bus- oder Taxifahrer in Indonesien den Äquator überqueren will braucht man dafür eine spezielle Qualifikation. Warum und wieso? Keine Ahnung…

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Bei einem kurzen Stopp am Minimarkt in Berastagi konnten wir uns noch mit mehr oder weniger Proviant für die Fahrt eindecken. Bis nach Indonesien musste ich also kommen um die leckeren Karamell-Milch Bonbons “Alpenliebe” kennenzulernen Smiley

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Im Bus informierte uns unser ständig lächelnde und gut gelaunte Guide über den Ablauf des aktuellen Tages… dazu hatte er auch genug Zeit, denn ein ordentlicher Stau bremste unser Vorhaben um 16 Uhr in Samosir zu sein erheblich…

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Das Wetter spielte heute auch gut mit. Überhaupt muss man sagen, dass es in den letzten Tagen sehr angenehm ist. Dadurch, dass es meist ein paar Wolken am Himmel sind und die Sonne nicht durchgängig brennt, hält man es draussen gut aus, ohne gleich durchgeschwitzt zu sein. Morgens oder später am Abend ist es ab und zu sogar notwendig eine Jacke überzuziehen…

Nach etwa 90 Minuten Fahrt kamen wir dann an unserem ersten “Point of View” an. Wir hatten einen ersten Ausblick auf den “Lake Toba”, den grössten Vulkankratersee der Welt. Mit etwa 90km Länge und (an der breitesten Stelle) 30km Breite ist er schon ordentlich. Auf der anderen Seite konnte man den “Sipisopiso” bewundern, seines Zeichens höchster Wasserfall Indonesiens (über 130m hoch). Loraine, Laura und ich gingen die unzähligen Treppen bis zum Pool hinunter… Natürlich waren auch wieder ein paar Einheimische anwesend Zwinkerndes Smiley

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In diesem stattlichen Haus (siehe unten) hat bis vor 70 Jahren der König von Patak gelebt. Da es in Indonesien vollkommen legal und gar nicht unüblich ist mehrere Ehefrauen gleichzeitig zu haben nahm sich der König die Freiheit genau 24 Ehefrauen zu haben, die alle gemeinsam mit ihm in dem Haus wohnten…

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Schon im Bus bereitete uns Gede auf das Restaurant vor in dem wir unser Mittagessen einnehmen sollten. “Guys, this restaurant has a very, very slow service!” Dies sagte er mehrfach. Im Lokal selber riet er uns dann auch noch dazu etwas einfaches zu bestellen, da es sonst ewig dauern würde… also gab es 5 mal “fried rice” und 12 mal “fried noodles”. Hat zwar schon n bissl gedauert, ging aber noch Smiley

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Geschmacklich wars übrigens auch sehr lecker… überhaupt hatten wir bisher eigentlich noch keine Mahlzeit, die so gar nicht ging. Das Essen ist immer frisch, lecker und nicht zu schwer. Obst und Gemüse sind sehr geschmacksintensiv und ebenfalls immer frisch… in der Kombination mit den Preisen ist das wirklich top!

Nach etwa weiteren 90 Minuten Fahrt mit dem Bus kamen wir am Ufer des “Lake Toba” an, von wo aus wir mit der Fähre zur Insel Samosir, unserem heutigen Tagesziel, gebracht werden sollten… Ich sagte unserem Busfahrer Bescheid, dass ich nochmal schnell auf die Toilette müsse und düste ab. Als ich wiederkam, waren weder Bus, noch Fähre, noch sonst irgendjemand da…die Fähre samt Insassen und Gepäck ist einfach mal ohne mich losgefahren… zum Glück für mich wurde das recht fix bemerkt, so dass das Boot umdrehte und mich noch aufsammelte Smiley

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Die Fahrt zur Insel dauerte etwa 45 Minuten. Danach konnten wir auch zügig im Hotel einchecken. Es ist bis jetzt das schönste Hotel der Tour… wie findet ihr den Ausblick von meinem Balkon? Smiley

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Da wir bis zum Abendessen noch drei Stunden Zeit hatten wollte ich noch zu einer kleinen Inselerkundungstour starten. Auf dem Gang traf ich aber Laura, die voller Begeisterung sagte: “Some of the group wanna go jetskiing. Half an hour ist only 150000 rupies. You wanna join us?” Gesagt, getan. 20 Minuten später saß ich zum ersten Mal in meinem Leben auf so nem Ding…

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Ich muss sagen: Selten so n Spass gehabt, und das für umgerechnet 13 Euro. Muss ich auf jeden Fall mal wieder machen! Dazu ist der See auch wirklich super geeignet…

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Unser Dinner nahmen wir heute Im “Elios Restaurant” direkt neben dem Hotel ein. Neben einem leckeren Buffet mit allem, was die indonesische Küche zu bieten hat und sehr leckeren Minibananen zum Dessert gab es im Anschluss noch ein kleines (und für meinen Geschmack zu langes) Live-Konzert des Wirtes und seiner Frau… War ganz nett, aber drei anstatt zehn Liedern hätten auch gereicht Zwinkerndes Smiley

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Morgen haben wir den ganzen Tag zur freien Verfügung. Nachdem ich wohl n Stündchen länger schlafen werde, schau ich mich dann mal um was die Insel so zu bieten hat… ich bin gespannt.

Zum Abschluss gibt es heute mal ein paar Brocken indonesisch (für die, die es interessiert):

Guten Tag = Selamat Siang

Dankeschön = Terima Kasih

Hühnchen = Ayam

Entschuldigung = Maaf Smiley

Auf Wiedersehen = Selamat Tinggal

Alsooooo, dann wünsche ich mal einen “selamat malam” (schönen Abend) und bis morgen dann (sofern das wackelige WLAN-Netz nicht abschmiert).

Selamat Tinggal Smiley