Tag 5: Der Morgen danach :-)

Mittwoch, 07.05.: Alsooooo, die gute Nachricht vorweg: Niemand von uns wurde in der Nacht von irgendwelchen Tieren gebissen oder gefressen Smiley Auch wenn ich nicht wirklich viel geschlafen habe war die Nacht im Freien eine Erfahrung wert. Die eingebauten Matratzen waren nicht wirklich dick, so dass man ziemlich hart lag. Dafür sind die Dinger aber wirklich superwarm. Glaube, niemand hat gefroren.

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Unser “Gastitaliener” Andrea und Jason waren schon früh auf, um uns ein superleckeres Frühstück zu zaubern.

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Gegen 8 Uhr ging es dann schon wieder weiter. Eine vierstündige Busfahrt zum Anlegeplatz unserer Yacht lag vor uns. Einen kurzen Stopp machten wir auf einer Farm um diese zu besichtigen…

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Um 14 Uhr kamen wir dann im Hafen von Mackay an…

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…wo schon unser Segelboot sowie wie die dazugehörige Crew (von links: Nici, der Kapitän Nelson und Izzie) für die nächsten drei Tage auf uns wartete Smiley

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Nach kurzer Akklimatisierung “durften” wir gleich mit anpacken.

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Kurze Zeit später hatten wir dann die Segel gehisst und fuhren los Richtung Whitsunday Islands, wo wir in den nächsten drei Tagen schnorcheln, schwimmen und wandern sollten… bis zu unserer ersten Ankerstelle lagen etwa sieben Stunden Fahrt vor uns. Glücklicherweise war das Wetter heute wieder super, so dass wir die Zeit an Deck richtig geniessen konnten.

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Gegen 19 Uhr wurden unter Deck Spaghetti Bolognese, Knobibrot und Salat serviert, bevor dann (mal wieder) bei einigen alkoholischen Getränken und unter klarem Sternenhimmel der Abend gemütlich zu Ende ging.

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Soooo, ich werde mich dann mal in mein Bett verabschieden. Mal sehen wie das heute klappt mit dem Schlafen, aber ich bin mal zuversichtlich… Smiley

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Good night Smiley

Tag 4: Roadtrip durch Queensland

Dienstag, 06.05.: Der Tag begann um 7:30 Uhr mit strahlendem Sonnenschein und meinem Zeltnachbarn Luke, der heute Morgen erneut runter zum Strand ging um ein letztes mal nach seinem Geldbeutel und seinem Handy zu suchen. Unglaublich, aber wahr: Nach etwa einstündiger Suche kehrte er mit einem breiten Grinsen und seinem IPhone zum Zelt zurück. Später am Tag sollte er auch noch seinen Waschbeutel im Zug vergessen. Glücklicherweise nahm aber Louise diesen mit, so dass auch dieser nicht verloren ging. Seitdem ist Luke für uns nur noch “Lucky Luke”! Smiley

Zum Frühstück gab es heute sehr leckere Schinken-Käse-Sandwiches. dabei hatten wir hin und wieder Dingo-Besuch, die wohl auch gerne eines unserer getoasteten Sandwiches abgegriffen hätten.

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Heute stand uns eine recht lange Reise bevor. Von Fraser Island aus ging es Richtung Norden zur Mt. Wheeler Farm, wo wir den Abend und die Nacht verbringen sollten. Also fuhren wir erst mit unseren Land Cruisern eine Stunde am Strand zurück Richtung Festland, dann mit der Fähre nach Rainbow Beach…

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Kurze Zeit später trafen wir an der Bahnstation Gympie North ein, wo wir uns dann von Brandon verabschieden mussten… ein superlustiger Typ. Hatte wirklich einiges zu erzählen.

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Unsere etwa fünfstündige Zugfahrt führte uns an der Ostküste entlang bis nach Rockhampton… Da ich in Rainbow Beach wild fluchend leider innerhalb 30 Minuten nur einen Tag Fraser Island uploaden konnte (habe noch nie so ein langsames WLAN gesehen) holte ich mein Mittagessen im Zug nach. Es gab mal wieder Meatpies Smiley

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Gegen 18:30 Uhr kamen wir dann im stockdunkeln in Rockhampton an. Unser Gastgeber “Pauly” holte uns gut gelaunt am Bahnhof ab.

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Nach weiteren 45 Minuten im Bus kamen wir dann irgendwann auf der Farm an, die wirklich irgendwo mitten im Nirgendwo lag. Ausser uns waren noch Pauly Frau und drei weitere Backpacker da: Felicia und Frieda aus Schweden, sowie Andrea aus Italien.

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Zum Abendessen gab es ziemlich leckere Gulaschsuppe mit selbstgemachtem Brot, bevor bei ein paar Kaltgetränken der Abend am Lagerfeuer ausklang.

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Die Übernachtung auf der Farm sollte auch etwas ganz Besonderes werden. Wir “durften” heute unter dem freien Himmel in “Swags” (wetterfester Schlafsack mit integrierter Matratze) schlafen. Jason demonstrierte uns kurz die Benutzung, bevor wir uns dann alle selber versuchen durften…

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Soooooo, dann wünsche ich mal eine erfolgreiche Nachtruhe. Bin mal gespannt ob und wie ich schlafen kann. Werde morgen auf jeden Fall berichten Smiley

Tag 3: Entspannen auf Fraser Island

Montag, 05.05: Guten Abend nach Deutschland. Heute war ein wirklich sehr schöner und entspannter Tag auf Fraser Island. Wir hatten glücklicherweise eine sehr ruhige Nacht (ohne tierischen Besuch Smiley) und konnten mal richtig ausschlafen. Als ich heute Morgen das Zelt öffnete lachte auch schon die Sonne und es war auch deutlich wärmer als gestern.

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Zum Frühstück gab es leckere Rühereier mit Toast, dazu frisches Obst und Cornflakes… sehr delikat.

Heute standen einige nette Plätze auf Fraser Island auf unserem Plan, doch zuerst stoppten wir kurz am Strand, da unser amerikanischer Freund Luke gestern Abend beim nächtlichen Spaziergang mit leichter Schlagseite seinen Geldbeutel und sein IPhone verloren hatte. Alle halfen beim Suchen mit, doch leider hatten wir nicht allzu viel Erfolg Trauriges Smiley

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Unser erster Anlaufpunkt des heutigen Tages war ein altes Schiffswrack, dass seit fast 80 Jahren an der Küste von Fraser Island liegt. Laut Brandon war es mal ein richtig grosser Luxusliner, der aber inzwischen ein wenig in sich zusammengefallen ist. Viel war wirklich nicht mehr zu sehen…

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…und da war es auch schon, das erste Sprungbild des Australienblogs. Stammleser haben sicherlich schon drauf gewartet Smiley

Weiter ging es dann zum “Eli Creek”, einer kleinen, kristallklaren Quelle, die etwa 500m später in den Ozean mündet. Nach einem kurzen Fussmarsch bergauf konnte man sich in dem recht frischen Wasser wunderbar runter zum Strand treiben lassen.

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Anschliessend hatten wir noch ein bisschen Zeit am Strand zum Sonnen und Volleyballspielen, bevor wir zum Lunch zurück ins Camp fuhren… Es gab Wraps Smiley

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Nach dem Mittag machten wir uns auf dem Weg zum “Indian Face”, einem spektakulären Felsen von dem aus man einen tollen Ausblick auf die Strände, sowie eine Bucht haben sollte, in der oft Haie und Rochen anzutreffen sind… war auch sehr nett. Nach einem kurzen Aufstieg war die Sicht wirklich beeindruckend.

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Von oben konnte man auch zahlreiche Haie, Schildkröten und sogar einen Wal sehen… waren allerdings schwierig die aus der Höhe unter Wasser zu fotografieren.

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Wir fuhren weiter zu den “Champagne Pools”, die ihren Namen von der teilweise heftigen Brandung haben, die an den Felsen angeblich so aussehen als würde Champagner sprudeln…

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Gegen 17 Uhr waren wir zurück in unserem Camp, wo Brandon uns später sauleckere Steaks grillte (sieht zwar auf meinem Teller nicht so lecker aus, war aber echt top).

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Später am Abend beglückte er uns noch mit seinen Highlightgeschichten als Tourguide… Er ist auch gerade dabei darüber ein Buch zu schreiben… wenn das ansatzweise so lustig wird wie das, was er uns heute Abend erzählt hat… Smiley

Morgen gehts leider schon wieder weiter Richtung Norden… Fraser Island war wirklich sehenswert… nächstes mal könnte es allerdings ein paar Grad wärmer sein Smiley

Tag 2: Transfer nach Fraser Island

Sonntag, 04.05.: Endlich konnte ich also schlafen, was ich dann auch über acht Stunden in der ersten Etage unseres Luxushotels gemacht habe… Smiley  Die anderen Jungs waren gestern Abend noch ein bisschen länger an der Bar und sind wohl so gegen halb eins ins Zimmer gekommen. Habe sie aber nicht wirklich gehört.

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Nach dem Packen trafen wir uns bereits um acht zum zum Frühstück in der Kneipe neben unserem “Hotel”. Die Auswahl war ein wenig dünn. Für jeden gab es eine Scheibe Toast, Eier und Speck, sonst nix… auch keine Getränke. Naja Trauriges Smiley

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Also legen wir mal los: am linken Tisch von links: Jason (Guide), Katherine (aus Schottland), Alina (Norwegen). Rechter Tisch, von links: Emma (England), Luke (Hawaii), Pete (England, er gehörte zur letzten Gruppe von Jason, flog aber heute nach Hause), Simon (England), Charlie (Schweden), Stine (Dänemark), Nicklas (ihr Freund, ebenfalls Dänemark), Gary (Frankreich). Auf dem Bild fehlt noch Louise aus Kalifornien. Bis auf sie sind alle wirklich richtig gut drauf. Louise ist etwa 50 Jahre alt und macht so ein bisschen ihr eigenes Ding und hängt sehr wenig mit der Gruppe ab. Keine Ahnung, warum sie überhaupt eine Gruppenreise gebucht hat… Inzwischen habe ich auch so einige Dinge über die Leute erfahren. Mit meiner 32-Tage-Tour bin ich hier fast der Minimalist. Die beiden Dänen sind beispielsweise insgesamt dreieinhalb Monate unterwegs, und waren schon in Südafrika und Neuseeland. Nach der Tour gehts für die beiden noch drei Wochen nach Vietnam… gutes Programm. Auch die anderen sind zumeist zwei Monate und mehr unterwegs… Eigentlich sollte unsere Gruppe aus 13 Reisenden bestehen, aber die zwei anderen (es waren glaub ich Norweger) tauchten heute Morgen bei der Abfahrt nicht auf. Keine Ahnung warum…

Um 8:30Uhr wurden wir dann von unserem Fahrer Paul abgeholt, der uns mit seinem Kleinbus bis nach Rainbow Beach brachte, von wo aus wir dann mit der Fähre nach Fraser Island übersetzen sollten. Er legte ein gutes Tempo vor, so dass wir knappe drei Stunden später in Rainbow Beach waren.

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Bevor wir mit der Fähre ablegten empfahl uns Jason zum Lunch eine australische Spezialität zu testen: “Meatpie”, also Kuchen mit Fleischfüllung. Gesagt, getan… war auch lecker, wenngleich durchaus gewöhnungsbedürftig.

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Kurze Zeit später legte dann die Fähre ab Richtung Fraser Island. Inzwischen waren wir von unserem Kleinbus auf zwei Toyota Land Cruiser umgestiegen und hatten unseren zweiten Guide Brandon eingesammelt. Der war mindestens genauso lustig wie Jason.

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Soooo, nochmal? O.k.: Von oben links: Charlie (Schweden), Nicklas (Dänemark), Simon (England), Gary (Frankreich), Luke (Hawaii, stehend). Mittlere Reihe von links: Volker (Ludwigsburg), Stine (Dänemark), Louise (USA), Katherine (Schottland), Emma (England). untere Reihe: Alina (Norwegen), Jason (Guide)

Fraser Island ist mit etwa 120km Länge und durchschnittlich 20km Breite relativ gross. Die Insel ist bekannt für einen tollen “Rundumsandstrand”, schöne Seen und allgemein für ihre Natur. Nach einer etwa einstündigen Fahrt am Strand stoppten wir für eine kurze Snackpause. Dabei erklärte uns Brandon das Programm für die nächsten beiden Tage.

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Etwa 30 Minuten später waren wir dann für eine kleine Badepause am malerischen Lake McKenzie. Der See lag mitten im Nichts und bestach durch kristallklares und erstaunlich warmes Wasser… draussen war es übrigens gar nicht mal so warm.

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Etwa um 17:30Uhr erreichten wir dann unseren Campingplatz mitten im Grünen.

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Zum Abendessen kochte Brandon leckeres Hähnchenfleisch mit Gemüse und Reis. Anschliessend wurden bei diversen Saufspielen noch einige Liter Alkohol vernichtet. Smiley

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Inzwischen war es auch wirklich frisch… Ich hatte am Ende insgesamt fünf Schichten an… Auch Jason meinte, dass es für diese Jahreszeit wirklich sehr frisch sei. Wir beschlossen den Abend mit einem kurzen Spaziergang zum Strand, von dem aus man den sehr imposanten Sternenhimmel, und vor allem die Milchstrasse einwandfrei sehen konnte. Sehr beeindruckend.

So, es wird Zeit den Rest meines Schlafdefizites aufzuholen…

Gute Nacht und bis morgen Smiley

Brisbane City Tour

Samstag, 03.05.: Nachdem ich also mein “Hotel” gefunden hatte teile mir der “Hotelangestellte” mit, dass ich noch nicht in mein Zimmer könnte, was ich aufgrund der frühen Uhrzeit (8 Uhr morgens) natürlich auch verstand. Also fragte ich kurz nach einem Statdplan, holte mir von dem guten Mann noch ein paar Infos ein, verstaute meinen Rucksack und machte mich zu Fuss auf den Weg um ein wenig die Stadt zu erkunden. Da das “Hotel” ziemlich zentral lag war das kein grosses Problem.

Brisbane ist mit etwa 2 Millionen Einwohnern übrigens die drittgrösste Stadt Australiens. Die Hauptstadt von Queensland liegt an beiden Ufern, des sich durch die ganze Stadt ziehenden Brisbane-Rivers.

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Zuerst suchte ich mal den südlichen Teil der Stadt auf, in dessen Zentrum sich ein schöner Park mit dazugehöriger Uferpromenade befand, auf der viele Läufer, Fahrradfahrer und Inliner unterwegs waren.

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Vorbei am Yachthafen machte ich mich danach auf den Weg in die Innenstadt…

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Nach einer kurzen chinesischen Stärkung machte ich mich dann erstmal auf den Weg ins Hotel, welches ich aber kurze Zeit später wieder verliess um zu einem sehr schönen Lauf am Brisbane River zu starten…rechtzeitig zum Sonnenuntergang… hier wird es übrigens auch schon ziemlich früh dunkel. Ab 18 Uhr sieht man nicht mehr viel… Als ich wiederkam machte ich dann schonmal Bekanntschaft mit zwei Mitreisenden. Nicklas aus Dänemark und Carl aus Schweden teilten mit mir das Zimmer. Später stiess noch Nicklas` Freundin Stine dazu. Sie sollten allerdings das einzige Paar dieser Tour bleiben.

Gegen 19 Uhr lernte ich dann den Rest der Gruppe, sowie unseren Guide kennen. Jason ist sein Name, und er ist genauso wie man sich einen Australier vorstellt. Lange blonde Haare, total entspannt und immer n lockeren Spruch mit dem dazugehörigen Grinsen drauf. Macht soweit n guten Eindruck. Die Gruppe ist auch sehr interessant, weil komplett aus aller Welt, und (wie beschrieben) nur ein Paar dabei. Noch sind wir nicht ganz komplett, da morgen früh noch drei Nachzügler dazukommen… ich denke, ich werde noch genug Möglichkeiten haben den ein, oder anderen mal vorzustellen.

Nach dem kurzen Briefing über die Tour und die nächsten Tage ging es dann zusammen zum Japaner Abendessen:

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Viel sieht man nicht auf dem Bild… ganz hinten rechts ist unser Guide Jason, ansonsten haben wir Leute aus England, Schottland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Frankreich und Hawaii dabei. Ich bin der einzige Deutsche… aber wie geschrieben: da komme ich später sicherlich noch genauer zu…

Morgen gehts früh raus Richtung Fraser Island, womit wir auch schon beim nächsten Problem sind, dass mir beim Briefing bewusst wurde: Weder auf Fraser Island, noch in den drei Tagen in denen wir auf dem Boot sind gibt es W-Lan… An den anderen Plätzen ist das auch noch nicht so ganz sicher…üble Sache. Ich werde natürlich kräftig weiterschreiben und hochladen, wann immer es geht, aber das kann dieses mal sicherlich schonmal hier und da ein, zwei Tage dauern… kann ich leider nicht ändern Trauriges Smiley

Also: die nächsten beiden Tage wird von mir leider nicht viel gepostet werden, hoffe danach klappts wieder besser…

Ansonsten gehts mir gut. Bin zwar hundemüde, und werde auch direkt schlafen gehen, aber soweit habe ich die Reisestrapazen ganz gut hinter mir gelassen und freue mich nun auf die Tour… Im Übrigens sind wir hier unten acht Stunden vorweg… nur zur Info…

Ich schicke dann mal wieder Grüsse nach Hause und werde mich leider erstmal für unbestimmte Zeit (hoffentlich werden es nur zwei Tage) abmelden…

Habe die Ehre Smiley

Way to Brisbane

Samstag, 03.05.: Einen wunderschönen guten Morgen aus Australien. Ich habe es also erfolgreich nach down under geschafft und mein Gepäck ebenfalls (was ja seit Peru 2012 nicht mehr selbstverständlich ist). Aufgrund der Zeitverschiebung und der langen Anreise zog sich das Ganze über fast drei Kalendertage. Los gings mal wieder von Frankfurt aus, wohin mich mein Vater netterweise chauffierte. Natürlich gab es auch dieses Jahr den obligatorischen Starbucks, bevor ich mich zum Abfluggate begab.

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Vor mir lagen insgesamt fast 20 Flugstunden mit einem zwischenzeitlichen 5-Stunden-Stopp in Singapur. Pünktlich um 22 Uhr hebte mein Singapore-Airlines-Flieger ab und landete 12 Stunden später wieder ohne Probleme einige Kilometer weiter östlich.

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Glücklicherweise war der Flug nicht komplett ausgebucht, so dass der Platz neben mir frei blieb und somit ein bisschen mehr Raum und Komfort gegeben war. Allgemein muss man aber sagen, dass Singapur-Airlines nicht wirklich viel komfortabler ist als andere Airlines. Die Stewardessen tragen zwar nette Kostüme und das Essen ist auch sehr gut und üppig, aber viel geräumiger oder bequemer als andere Flugzeuge war diese Maschine nicht. Zwei Plätze weiter von mir saß Melissa aus Alzey, die ihren Freund (der gerade ein Auslandssemester in Australien macht) besuchte und auch auf dem Weg nach Brisbane war. Zwar nahm sie später einen anderen Flug nach Brisbane als ich, trotzdem ging die Zeit mit ihr im Flugzeug und auch die Wartezeit in Singapur ein wenig schneller rum. Danke nochmal (falls Du das irgendwann mal lesen solltest)!

Der Flughafen in Singapur ist auch ein optisches Highlight. Neben den üblichen Dingen, gab es dort auch eine Menge Spielereien und anderen Schnickschnack zu sehen, die man ansonsten nicht wirklich auf einem Flughafen erwartet und die ehrlich gesagt auch kein Mensch braucht, wie z.B. ein Kaktusgarten, oder ein Schmetterlingshaus…

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Naja, ich hatte genug Zeit um mir das eine oder andere mal anzusehen. Um 21:15 Uhr Ortszeit Singapur ging es dann los Richtung Brisbane. Wieder ein Nachtflug also. Leider konnte ich dieses mal nicht so wirklich gut schlafen, was durchaus auch an zwei kleinen, schreienden Kindern gelegen haben könnte, die sich in unmittelbarer Nähe befanden Trauriges Smiley

Heute Morgen um 6:30 Uhr hatte ich es dann geschafft und verliess nach ewig langer Warterei an der Passkontrolle mit einem Taxi den Flughafen. Ein bisschen stutzig war ich, dass mein Taxifahrer “Neill” noch nie etwas von meinem Hotel gehört hatte, und das obwohl er doch aus Brisbane kam. Zumindest die Adresse kam ihm bekannt vor. Aber es gab auch noch einige andere Dinge, die er nicht so wirklich wusste… Nachdem er wohl gestern eine Dame aus Prag vom Flughafen abholte wollte er von mir wissen, ob die Tschechoslowakei ein Teil von Deutschland wäre und wie sich der Bürgerkrieg aktuell dort entwickeln würde… drei Fehler in einer Frage… Nunja, er ist ja weit weg vom Geschehen… und gefahren ist er zumindest auch ganz o.k.. Nach etwa 20-minütiger Fahrt setze er mich dann an meinem “Hotel” ab, dass eher wie ein Schnellimbiss von aussen aussah… war mir aber erstmal egal. Ich war froh nach nach fast Stunden Anreise mein Ziel erreicht zu haben…

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Soweit, die ersten Eindrücke von mir… Bin ein bissl müde, aber sonst alles Paletti.

Grüssle aus dem sonnigen Brisbane Smiley

Weitere empfehlenswerte Reiseziele

In diesem Teil meines Blogs würde ich gerne kurz auf ein paar Reiseziele eingehen, die ich ansteuerte bevor ich mit den Rund- und Gruppenreisen startete. Zumeist handelte es sich dabei um Pauschal-Last minute-Reisen. Waren aber durchaus einige attraktive und sehenswerte Reiseziele dabei… also wenn jemand für seine Urlaubsplanung noch Anregungen braucht… viel Spass beim Durchsehen Smiley

 

Dubai 2011: Eine wirklich hochinteressante Stadt. Super geeignet zum Shoppen und Beachen, aber es gibt auch eine Menge zu sehen… überall wird gebaut, die Stadt produziert ein Superlativ nach dem anderen. Der Blick vom Burch Kalifa, dem höchsten Gebäude der Welt, ist einmalig.

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Jamaika 2011: Neben den erwarteten tollen Stränden hat das Land auch wahnsinnig viel an Flora und Fauna zu bieten. Dazu gibt es gar nicht so viele Touristen wie man vermutet. Überall läuft Bob Marley und an jeder Ecke riecht es nach Gras.

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Malediven 2010: Erholung Pur! Ein Paradies sowohl über, als auch unter Wasser. Empfehlung: Unbedingt mit dem Wasserflugzeug (und nicht mit dem Boot) zur Insel bringen lassen. Der Aufpreis lohnt sich!

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Thailand 2010: Ein Land, das wirklich alles bietet. Kultur, Natur, Strände und absolut fantastisches Essen. Und alles bekommt man zu günstigen Preisen.

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Bali 2009: Ähnlich wie Thailand voller Attraktionen und leckerem Essen. Vor allem kulturell ganz weit vorne. Tipp: Touren ins Landesinnere unternehmen. Dort gibt es auf Märkten schöne Mitbringsel zu absoluten Dumpingpreisen.

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Ägypten 2008: Wir besuchten damals Sharm El-Sheik für eine gute Woche und es war bullenheiss. Ansonsten ein schönes Örtchen. Touren in die Umgebung sind auch absolut lohnenswert. Wir buchten eine Allradtour durch die Wüste mit anschliessendem Kamelritt. War witzig Smiley

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Mexiko 2008: Von der Rivera Maya aus (etwa eine Stunde südlich von Cancun) ist man sehr schnell in den sehenswerten Mayastädten Koba und Tulum. Auch eine Jeepsafari lohnt sich wirklich. Und dazu natürlich das überragende mexikanische Essen Smiley

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Punta Cana 2007: Pure Erholung an den schönsten Stränden der Welt. Viel mehr kann man dort allerdings nicht machen.

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Side 2006: Schöner, und vor allem sehr günstiger Kurzurlaub in einem sehr ansprechendem Hotel in der Türkei. Auch in der Umgebung gibt es viel zu sehen.

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Fuerteventura 2004: Netter Strandurlaub mit ausbaufähigem Hotel. Aufgrund des Windes vor allem für Surfer super geeignet. Als Ausflug eignet sich eine Segeltour an der Küste. Sehr sehenswert.

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Die Tour im Überblick

15.03.: Hallo mal wieder an alle reisebegeisterten Leser meines Urlaubsblogs. Bald ist es wieder soweit und ein weiterer Reisetraum wird (hoffentlich) für mich in Erfüllung gehen. Am ersten Mai gehts für einen Monat Richtung Australien. Eigentlich plante ich Australien und Neuseeland zu verbinden, aber einige “Down under”-erfahrene Reisende rieten mir davon ab, da man sonst keines der beiden Ziele innerhalb der mir zur Verfügung stehenden Zeit ausreichend bereisen könnte. Kein Problem für mich: Dann wird Neuseeland eben zu einem späteren Zeitpunkt in ebenso ausgiebiger Art und Weise bereist werden wie dieses Jahr Australien. Smiley Bis auf Sydney sollte ich in diesen 32 Tagen eigentlich alles sehenswerte untergebracht haben. Vor allem freue ich mich auf die Nationalparks im Norden des Landes (um Darwin herum), die wohl wirklich sehenswert sein sollen. Aber auch die Klassiker wie Melbourne, den Ayers Rock oder das Great Barrier Reef reizen mich schon sehr. Da ich diese Reise wieder über G-Adventures gebucht habe freue ich mich natürlich auch darauf viele neue Leute aus aller Welt kennenzulernen, die mit mir zu dieser Tour antreten werden. Ich bin also gespannt. Auf halbem Weg zurück Richtung Europa werde ich noch für zwei Tage in Singapur stoppen und mich dort ein wenig umschauen… soll ja ebenfalls eine sehenswerte Stadt sein.

So wie ihr das gewohnt seid, gibts hier schonmal die Tour (die eigentlich zwei Touren sind) im Überblick.

03.05.-12.05.: Brisbane to Cairns

 

Ostküste

Tag 1 Brisbane

Ankunft zu jeder Zeit möglich.

Tage 2-3 Fraser Island (2F,2M,2A)

Mit privaten Bus, Allradfahrzeug und Fähre geht es nach Fraser Island, der weltweit größten Sandinsel. Mach es dir im exklusiven permanenten Zeltlager im Busch am Strand gemütlich. Mit dem privaten Allradfahrzeug erkundest du einen Tag lang alle Highlights der Insel.

Tag 4 Viehzuchtstation (1F,1A)

Besuch einer Viehzuchtstation.

Tage 5-6 Segeltörn in den Whitsundays (2F,1M,2A)

Lass dir ein Outback-Frühstück vor der Reise nach Mackay schmecken. Begib dich auf ein dreitägiges Segel-Abenteuer in den Whitsundays von Mackay nach Airlie Beach, auf einer speziellen Route, die nur von G Adventures befahren wird. Genieße Strandbesuche, Spaziergänge durch das Insel-Buschland und Schnorcheln an den Riffen. Nachts liegt das Schiff vor tropischen Inseln vor Anker.

Tag 7 Whitsundays/Whitehaven Beach/Airlie Beach (1F)

Morgendlicher Spaziergang zu einem Aussichtspunkt über dem berühmten Whitehaven Beach

Tage 8-9 Cairns (1F)

Mit dem Zug geht es durch eine tolle Landschaft nach Cairns. Genieße einen freien Tag, um das Great Barrier Reef zu besuchen oder hol dir beim Fallschirmspringen, Wildwasser-Rafting oder Gleitschirmfliegen einen Adrenalin-Kick.

Tag 10 Cairns (1F)

Abreise zu jeder Zeit möglich.

 

12.05.-30.05.: Melbourne to Darwin

zentral

Tag 1 Melbourne

Ankunft zu jeder Zeit möglich.

Tag 2 Great Ocean Road/Port Campbell (1F)

Die Fahrt führt vorbei an weltberühmten Surfstränden entlang der Great Ocean Road. Du genießt den Blick auf die Zwölf Apostel und wanderst durch den Regenwald im Great-Otway-Nationalpark.

Tag 3 Grampians Nationalpark (1F,1A)

Die Reise führt landeinwärts zum Grampians Nationalpark, bekannt für sein Sandsteingebirge und beeindruckende Felsmalereien. Auf einer Wanderung durch den Wald bestaunst du die üppige Vegetation und artenreiche Tierwelt.

Tag 4 Mt Gambier (1F,1A)

Erkunde den Grampians-Nationalpark und genieße Wasserfälle und Seen.

Tag 5 Adelaide (1F)

Wanderung durch den Coorong-Nationalpark, bekannt für seine Dünen, Lagunen und artenreiche Vogelwelt. Weiter geht es nach Adelaide.

Tag 6 Flinders Ranges (1F,1A)

Im Weinanbaugebiet Clare Valley erwartet dich eine Weinprobe. Anschließend Stopp im historischen Ort Quorn. Die Unterkunft für heute ist ein völlig einzigartiges Nachtlager unter den Sternen.

Tag 7 Outback (1F,1M,1A)

Du machst eine geführte Wanderung zum Wilpena Pound, einem natürlichen Amphitheater, welches dem Aborigine-Stamm Adnyamathana heilig ist. Erfahre mehr über die Kunst der Aborigines und die Geschichte der frühen Besiedlung. Du übernachtest auf einer Outback-Station.

Tag 8 William Creek (1F,1M,1A)

Du reist auf der Route der Old Ghan Railway

Tag 9 Coober Pedy (1F)

Durchquere den Outback auf ruppigen Wegen bis Coober Pedy, die Welthauptstadt des Opalabbaus. Nach einer Tour durch eine Mine entkommst du der Hitze des Tages, wie die Einheimischen es machen – es geht in den Untergrund.

Tage 10-11 Uluru (2F,1M,1A)

Überquere die Grenze des Northern Territory, wo dich eines der Highlights Australiens erwartet: der Uluru. Erlebe dort einen farbenprächtigen Sonnenuntergang.

Tag 12 Kings Creek (1F,1M,1A)

Erfahre auf einer Wanderung durch das wunderschöne Tal des Windes in Kata Tjuta mehr über das Rote Zentrum. Du kannst einen malerischen Rundflug über der Umgebung genießen.

Tag 13 Alice Springs (1F)

Morgendliche Wanderung durch die Schluchten und Täler des Kings Canyon des Watarrka-Nationalparks. Fahrt nach Alice Springs über das Anwesen Erldunda.

Tag 14 Der Ghan-Zug

Du reist bequem mit dem berühmten Ghan-Zug, die dich durch den Outback bis zum subtropischen Ende Australiens bringt.

Tag 15 Darwin

Stopp an der Katherine Gorge. Trip mit einem Flachboden-Boot. Weiter geht es nach Darwin.

Tag 16 Darwin/Kakadu-Nationalpark (1M,1A)

Halte Ausschau nach Krokodilen während einer Bootstour. Besuch eines Aborigine-Kunsthandwerkszentrums, bevor es weiter durch den Kakadu-Nationalpark geht.

Tag 17 Kakadu-Nationalpark/Litchfield-Nationalpark (1F,1M,1A)

Erkunde Wasserfälle, Natur-Pools und Wege im Kakadu-Nationalpark – einem UNESCO Weltkulturerbe.

Tag 18 Litchfield-Nationalpark/Darwin (1F,1M)

Geführte Exkursion durch den Litchfield-Nationalpark mit seinen Bächen, Felsformationen und beeindruckenden magnetischen Termitenhügeln. Die Tour endet abends nach der Rückkehr in Darwin. Eine Weiterreise kann ab 20 Uhr gebucht werden.

USA: Eastcoast to Westcoast in 28 Tagen

Samstag, 15.03.2014: Hallo an alle Leser meines kleinen Urlaubsblogs. Vielleicht wundern sich einige regelmässige Besucher dieser Seite, dass ich über dreieinhalb Jahre nach der USA-Tour diese noch in meinen (damals noch nicht existierenden) Blog aufnehme, doch aus Gründen der Vollständigkeit würde ich das gerne trotzdem tun. Es war einfach eine superschöne Reise mit guten Freunden, die mehr oder weniger die Lust auf solche Touren in mir geweckt hat. Gleich zum Anfang sei gesagt, dass es auch einen “originalen” Blog von dieser Reise gibt, der mit noch viel mehr Bildern und detaillierten Reiseberichten ausgestattet ist. Wer sich also gerne noch ausführlicher über diese Tour informieren will kann dies gerne auf Davids Blog tun, unter:

http://www.david-bloggt.blogspot.de/2010_07_01_archive.html

Da es mir aber ein kleines bisschen zu wenig war hier einfach nur einen Link reinzusetzen würde ich gerne die Reise noch einmal in Kurzform skizzieren und auch ein, zwei Bilder dazu hochladen.

Im Vergleich zu meinen späteren Touren trat ich diese Reise mit drei Freunden an. Mit von der Partie waren David (der Initiator der Reise), Carina (a.k.a. der Schwabbl) und der (gute) Uwe (ein Laufkollege aus Kaiserslautern).

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Nach einem sehr ausgiebigen Vorlauf und diversen Änderungen in der Zeit- und Routenplanung starteten wir am 30.07.2014 von Frankfurt aus Richtung New York. Vor uns lagen insgesamt 28 Reisetage, die uns quer durch die USA führen sollten. Die Strecke bis Denver legten wir mit einem gemieteten PKW zurück, bevor wir uns dann den Nationalparks mithilfe eines Wohnmobiles näherten. Zum Zeitpunkt des Abfluges waren wir nur zu dritt, da Carina leider keine ganzen vier Wochen Urlaub bekam, und so erst in Chicago zu uns stiess.

Karte USA

Wie oben beschrieben startete unsere Tour in New York, wo wir die ersten vier Tage unserer Reise verbrachten. David hatte leider das Problem, dass sein Koffer erst zwei Tage später als wir in New York ankam. Ansonsten waren es tolle Tage in einer wirklich bemerkenswerten Stadt. Neben den teilweise spektakulären Sehenswürdigkeiten und Shoppingmöglichkeiten blieben mir vor allem meine morgendlichen Läufe im Central Park nachhaltig in Erinnerung.

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Unser nächste Ziel hiess Buffalo, wo wir uns die nicht weniger spektakulären Niagarafälle sowohl von der amerikanischen, als auch von der kanadischen Seite ansahen. Auf dem Rückweg stärkten wir uns noch in der “Anker Bar” mit 50 original Buffalo Wings. Sehr lecker… Smiley

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Weiter ging es nach Chicago, wo wir feststellen mussten, dass ein Tag deutlich zu wenig war um diese (für uns) überraschend schöne und attraktive Stadt zu besichtigen. Hier komplettierte dann unsere einzige Dame unsere Reisegruppe. Ab nun ging es also zu viert weiter Richtung Westen.

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Wir stoppten für zwei Tage in Milwaukee und besuchten dort die Familie Thomas. David hatte zwei Jahre vor unserer Reise ein halbes Jahr dort gearbeitet und sich mit Glenn und dessen Sohn Justin angefreundet. Nach einem kurzen Outlet-Shopping-Stopp machten wir uns dann auf die lange 16-stündige Fahrt Richtung Boulder (Colorado), wo wir ordentlich übermüdet von meinem alten Schulfreund Robert und seiner Frau (die zu diesem Zeitpunkt dort lebten) empfangen, und zu einem sehr leckeren Barbecue eingeladen wurden. Hier tauschten wir dann auch unseren PKW gegen das Wohnmobil ein, dass uns nun durch die Nationalparks bis nach San Francisco bringen sollte.

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Nicht weit von Boulder gelegen war der Rocky Mountain National Park, den wir zuerst ansteuerten.Tolle Landschaften, teilweise wirklich noch komplett unberührt.

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Eine sehr positive Überraschung war der Arches National Park, der bekannt ist für seine grossen Felsbögen. Sehr viele Highlights, spektakuläre Felsformationen und interessante Felsbögen, wo bei denen sich wirklich fragt, wie diese entstanden sind.

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Im Mesa Verde-Nationalpark konnten wir alte Wohngebäude besichtigen, die vor vielen Jahrzehnten von den Einwohnern in die Felsen hineingebaut wurden. Teilweise sind diese wirklich noch sehr gut erhalten…

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Der schönste und spektakulärste Nationalpark war für mich der Bryce Canyon. Seht selber diese spektakulären Felsformationen. Anschliessend war noch Zeit für eine kurze Abkühlung im Lake Powell (Bild rechts unten).

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Der bekannteste Nationalpark der Staaten ist wohl der Grand Canyon, der vor allem durch seine Grösse und Tiefe (1600m) sehr beeindruckt.

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Auch Las Vegas konnte natürlich nicht an uns vorbeigehen, wobei wir uns alle einige waren, das die zwei Nächte in unserem sehr komfortablen Stratosphere-Hotel absolut ausreichend waren, denn ausser dem (zugegeben) sehr eindrucksvollen Strip gibt Vegas nicht viel her… aber man muss es einfach mal gesehen und erlebt haben!

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Auf dem Weg nach Los Angeles statten wir noch dem Joshua Tree National Park einen Besuch ab. Ebenfalls landschaftlich sehr sehenswert.

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Das schönste an Los Angeles sind wirklich die Strände… Malibu, Santa Barbara oder Venice Beach eignen sich super zum beachen, joggen, oder Inliner fahren. Die Stadt hingegen ist bis auf wenige Ausnahmen (Walk of fame, Beverly Hills oder Hollywood) eher unspektakulär. Somit waren auch hier zwei Tage Aufenthalt vollkommen ausreichend.

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Von LA aus ging es für uns dann über die Route 1 Richtung San Francisco. Eine schön zu befahrende Strasse, und landschaftlich wirklich toll. Immer wieder stoppten wir für Fotos oder schauten uns um…

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Von San Francisco aus steuerten wir unseren letzten Nationalpark der Tour an, den Yosemite. Der Park ist vor allem für seine Grösse, die unberührte Landschaft und die riesigen und uralten Mammutbäume bekannt.

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Mit vier Tagen San Francisco endeten also unsere vier Wochen in den USA. Am Ende war das nochmal ein echtes Highlight, den die Stadt gibt wirklich (auch für mehr als vier Tage) eine Menge her.

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Über Detroit ging es für uns zurück nach Deutschland wo wir mit leichtem Übergepäck (durch massig Einkäufe) sicher landeten.

Als Reiseland ist die USA wirklich zu empfehlen. Wir waren vier Wochen da, hatten ein straffes Programm und sind uns sicher nur einen Bruchteil von dem gesehen zu haben, was das Land alles zu bieten hat. Auch in unserer kleinen Reisegruppe hat so gut wie alles gepasst. Obwohl wir teilweise auf engstem Raum “zusammenlebten” gingen wir uns eigentlich nie wirklich auf die Nerven… war eine superschöne Reise!!!

Fazit Tansania

Montag, 06.01.: Wie bei jedem Urlaub gibts auch von diesem eine kurze Zusammenfassung und ein kleines “best of” an Fotos. Ich habe wirklich zwei ganz unterschiedliche Touren gemacht und bin dazu der Meinung auch relativ viel von Land, Leuten und der Kultur Tansanias mitbekommen zu haben, was mich teilweise auch überrascht hat. Da ich noch nie in Afrika war, war es natürlich umso interessanter die ganzen Tiere in der Serengeti und der Umgebung zu sehen. Die Artenvielfalt ist wirklich beeindruckend und auch wie nahe man den Tieren kommen kann. Das Camping mitten im Park, sowie der tolle Besuch des Massaidorfes und das traditionelle Mittagessen rundeten diese gelungene Tour ab. Ganz anders war es dann in der zweiten Woche. Nicht mehr wirklich viele Tiere, kein Autofahren mehr… einzig das Camping ist geblieben, und auch das ist deutlich spartanischer geworden. Trotzdem war der Aufstieg zum höchsten Berg Afrikas für mich ein absolutes Highlight. Ich kann nicht sagen, dass ich es immer genossen habe, aber man wurde für die Anstrengungen und die doch relativ unzivilisierten Bedingungen durch tolle Landschaften und letztendlich natürlich auch durch die Besteigung des Gipfels belohnt. Und das wird für mich sicherlich immer unvergesslich bleiben. Und Doha? Ein neutrales “geeeeeeeeeeht” ist noch geschmeichelt. Wie im letzten Post geschrieben ist die Stadt einfach leblos und arm an Sehenswürdigkeiten. Aber ich war ja nur einen Tag hier und wurde durch meine Luxussuite mit Kingsizebett einigermassen entschädigt Smiley

Die Leute beider Gruppen waren grundsätzlich alle sehr nett, auch wenn es für einen Alleinreisenden sicherlich einfacher ist wenn nicht so viele Paare dabei sind (vor allem Honeymooner wie in der ersten Tour). Trotzdem war wirklich niemand dabei, der schlechte Stimmung gemacht hat oder einem den Spass verdorben hätte. Hat also auch gepasst. Unsere beiden Guides haben auch einen guten Job gemacht. Vor allem Madafaa (Serengeti-Guide) war wirklich ständig bei uns, konnte jede noch so detaillierte Frage beantworten und hatte dabei immer gute Laune. Mndeme (Kilimanjaro) hat weniger Zeit mit der Gruppe verbracht, dafür aber ein über 40-köpfiges (Team) souverän organisiert und zusätzlich unsere ganze Gruppe sicher auf den Gipfel gebracht.

Als Reiseland kann ich Tansania nur empfehlen. Vor allem die vielen Möglichkeiten, die man hat sind wirklich super. Viele Reisende (z.T. auch aus meiner Gruppe) waren drei Wochen da und verbrachten je eine Woche auf Safari, auf dem Kili und auf Sansibar. Quasi eine schöne Kombination aus Wildlife, Abenteuer und Erholung. Die Einheimischen sind anfangs oft etwas scheu, aber grundsätzlich alle herzlich und sehr gastfreundlich. Klar sollte man abends in den Städten nicht alleine um die Häuser ziehen, aber das sollte man wohl in jedem armen Land vermeiden…

Neben den tollen Eindrücken der beiden Touren werden mir sicherlich die omnipräsenten und völlig überpackten Weihnachtsbäume und die in Dauerschleifende laufende Weihnachtsmusik bleiben. Meine Vermutung ist ja, dass die Bäume dort das ganze Jahr stehen und die gar keine andere Musik kennen Zwinkerndes Smiley

Und hier noch das angekündigte “best of” an Bildern:

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Soooooooo, mein Urlaub nähert sich dem Ende, und somit auch leider die tägliche Blogberichterstattung Trauriges Smiley Für mich war es dieses Jahr nicht ganz so einfach jeden Abend was zu schreiben, da die Rahmenbedingungen teilweise schwierig waren. In nem Hotelzimmer oder einer Lobby macht sich sowas halt schonmal leichter als erschöpft in nem Zelt auf 4000m Höhe. Deshalb freue ich mich auch, dass ich das (meines Erachtens nach) recht vernünftig und so zeitnah wie möglich hinbekommen habe. Wird für mich eine schöne Erinnerung an einen tollen Urlaub bleiben…

Danke auch mal wieder an Euch alle, die mich auf diesem Weg auf meiner Reise begleitet haben. Ich hoffe ihr hattet ein bisschen Spass beim Lesen und Bilder anschauen…

Bei mir ists schon nach elf Uhr abends, und ich werde jetzt mal zum Flughafen aufbrechen um die etwa sechsstündige Heimreise nach Deutschland anzutreten. Bin auch n bissl müde und hoffe, dass ich im Flugzeug ein wenig schlafen kann…

Also, machts gut und bis bald… hakuna matata Zwinkerndes Smiley

der Bloginhaber Volker

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