Tag 1: Anreise nach San Jose

Montag, 22.04.: Was n Spass… Irgendwie scheinen Reisen nach Südamerika nicht so mein Ding zu sein. Sitze jetzt schon seit drei Stunden hier in Santo Domingo rum und warte drauf, dass es weitergeht. Technische Probleme mit den Landeklappen sind aufgetreten, die jetzt seit mehreren Stunden repariert werden… naja, jetzt scheints gleich weiterzugehen… hoffen wir mal das Beste. Sind ja nur noch 2,5 Stunden bis zum Ziel in San Jose… also, weiter gehts… Smiley

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Mit entsprechenden drei Stunden Verspätung erreichte ich dann also Ortszeit um 7:30 Uhr den Flughafen, wo mein Fahrer auch schon ewig auf mich wartete… der Transfer ging fix, so dass ich zügig einchecken konnte. Mein Zimmernachbar (Matthias aus Deutschland) war wohl schon anwesend, aber gerade unterwegs, so dass ich ihn noch nicht persönlich begrüssen konnte.

Um 18 Uhr stand das erste Treffen mit dem Guide auf dem Programm, also hatte ich ja noch den ganzen Tag um mir die Stadt San Jose anzuschauen. Nach kurzem Nachfragen an der Rezeption gings los… und das bei 28 Grad (morgens um 10 Uhr).

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Mit rund einer Million Einwohner ist San Jose die grösste Stadt des Landes. Viel Spektakuläres gibts leider nicht zu sehen… ein paar Kirchen, ein schönes Nationaltheater, ne belebte Fussgängerzone und ein kleiner Markt… das wars dann schon fast…

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Die Innenstadt ist bereits morgens sehr belebt… überall wird gebaut und es gibt Fast Food-Restaurants ohne Ende… mir sind (ohne Spass) locker 10 verschiedene McDonalds-Filialen unterwegs begegnet Zwinkerndes Smiley Es fallen einem nur wenig wirklich arme Leute auf. Laut meinem Transfer-Fahrer sind es meistens Immigranten aus Nicaragua, die am Existenzminimum leben… die meisten Costa Ricaner machen ihrem Land alle Ehre (Costa Rica = reiche Küste).

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Diese sechs lustigen Clowns liefen mir in der Fussgängerzone ebenfalls noch über den Weg… in meinem besten Spanisch konnte ich sie zu einem Foto überreden(auf das sich dann auch noch der Opi links mogelte). Den Grund für diese alberne Verkleidung fand ich dann aber leider nicht heraus, da mich dann meine doch inzwischen sehr mageren Spanischkenntnisse im Stich liessen Trauriges Smiley

Zurück im Hotel lernte ich dann meinen Zimmernachbarn Matthias kennen. Er ist 40, aus Dresden und stellt beruflich Mikrochips her… Was ich bis jetzt sagen kann ist, dass wir sicherlich in den kommenden Wochen keinerlei Probleme miteinander haben werden… sollte klappen…

Um 18 Uhr stand dann das erste Treffen mit unserer Reiseleiterin sowie dem Rest der Gruppe auf dem Programm… Nanda ist der Name der Person, die uns in den nächsten 16 Tagen Costa Rica näherbringen wird…Sie redet ziemlich viel, macht aber einen absolut kompetenten Eindruck. Seit 5 Jahren arbeitet Sie für G-Adventures und stammt auch aus Costa Rica… also sollte sie sich auskennen Smiley

Die Gruppe (bestehend aus 16 Reisenden) setzt sich aus sieben Deutschen, sechs Australiern sowie drei Engländern zusammen… mal schauen, wie die alle so drauf sind Zwinkerndes Smiley

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Das Abendessen nahmen wir gemeinsam im Hotel ein, bevor alle recht früh ins Bett gingen… die meisten (wie auch ich) waren noch nicht so lange da und steckten noch voll im Jetleg…

Buenos noches sage deshalb jetzt auch ich Smiley

Los geht`s

Sonntag, 21.04.: Soooo, ich sitze gerade am Flughafen und warte bis geboardet wird…

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Mein Flug nach San Jose geht um 21:50 Uhr. Schönerweise gehts nach der Zwischenlandung in Santo Domingo (Dominikanische Republik) mit dem selben Flieger weiter, was die Wahrscheinlichkeit reduziert, dass ich mein Gepäck erst wieder ein paar Tage später zu Gesicht bekomme… sollte also alles klappen… wäre auch doppelt schade wegen meinem nagelneuen Backpack, dass ich nur viel ganz viel Mühe zubekommen habe…

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Netterweise brachte mich mein Vater zum Flughafen. Da meine Eltern bei meiner Landung letztes Jahr mit ihrem spektakulären Willkommensschild leider keine Erwähnung fanden, hole ich das hiermit nach… also danke fürs Fahren, Karli Smiley

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Ich will hier noch kurz die Chance nutzen um mich bei allen zu verabschieden, die ich aufgrund der mangelnden Zeit in den letzten Tagen nicht mehr anrufen, oder anschreiben konnte… hoffe ihr habt alle eine gute Zeit in den nächsten 5 Wochen…

Also, ich bin dann mal weg Zwinkerndes Smiley

Mittel- und Südamerika: Die Reise in der Übersicht

Freitag, 19.04.: Sooooo, der Countdown läuft. Meine nächste Tour steht an… und damit herzlich Willkommen allen Lesern dieses kleinen, beschaulichen Urlaubsblogs. Wie im letzten Jahr werde ich auch auf dieser Reise versuchen Euch an meinen Erlebnissen teilhaben zu lassen. Ich hoffe, ich werde es sowohl zeitlich, als auch von den Internetverbindungen her schaffen regelmässige Blogeinträge zu posten, bin aber einfach mal zuversichtlich.

Aber hier erstmal die Fakten zu der Tour (die unten noch ein wenig detaillierter geschildert werden):

Beginn: Sonntag, 21.04. um 21:50 Uhr am Flughafen Frankfurt.

Ende: Montag, 27.05. um 15:55 Uhr ebenfalls am Flughafen Frankfurt.

Reisezeit: 36 Tage

Reiseziele (in order of appearence): Costa Rica, Panama, Galapagos Inseln, Ecuador

Nachdem ich ja bereits letztes Jahr Südamerika bereist habe standen auf meiner Reiseagenda eigentlich andere Ziele, wie Afrika oder Australien. Doch die tolle Möglichkeit zwei meiner absoluten Traumreiseziele (Costa Rica und die Galapagos Inseln) so gut miteinander verbinden zu können lässt mich nun also nochmal die Reise Richtung Westen antreten, und ich freue mich auch echt wie ein Schnitzel drauf. 🙂

Als kleines neues Tool reist dieses Jahr meine Unterwasserkamera mit, da es sowohl in Costa Rica als auch auf den Galalagos Inseln mehrfach die Möglichkeit geben sollte zu schnorcheln und die hoffentlich sehenswerte Unterwasserwelt zu erkunden. Sollte diese nur ansatzweise so sehenswert und spektakulär sein wie ich gesehen und gelesen habe, dann sollte es wirklich eine tolle und unvergessliche Tour werden. Man darf also gespannt sein…

So, nun die Tour im Einzelnen…

Costa Rica

Wie oben beschrieben starte ich in Costa Rica, wo ich mich insgesamt 16 Tage, nämlich vom 22.04.-07.05., aufhalten werde… Folgendes Programm erwartet mich:

Tag 1 San José

Anreise im Laufe des Tages.

Tag 2-3 Puerto Viejo de Talamanca

Du kannst in der Karibik schnorcheln oder im Manzanillo
Tierreservat wandern.

Tag 4-5 Tortuguero

Bootstour nach Tortuguero mit der Möglichkeit, auf dem Weg
Tiere zu beobachten. Du kannst optional nachts die saisonalen Nistplätze der
Grün- und Lederschildkröten besuchen und tagsüber an einer geführten Tour durch
die Kanäle teilnehmen.

Tage 6-7 Sarapiquí Regenwald (2F, M, 2A)

Geführte Wanderung auf einem Naturpfad durch
Primärregenwald. Besuch einer Schmetterlingsfarm und zweier Wasserfälle.
Optional kannst du von einer Aussichtsplattform (30 m) den Dschungel
überblicken.

Tag 8-10 La Fortuna/Arenal (M)

Genieße ein typisches Mittagessen bei Einheimischen auf dem
Weg nach La Fortuna. Dort kannst du raften, dich an Wasserfällen abseilen und in
örtlichen heißen Quellen relaxen.

Tag 11-12 Monteverde (A)

Abends gibt es ein Barbecue auf einer Nebelwald Ranch,
geführte Tour durch das Santa Elena Nebelwald Reservat. Optional kannst du die
Zip-Lines ausprobieren oder einen Froschteich besuchen.

Tag 13-14 Quepos/Manuel Antonio-Nationalpark

Du kannst den Manuel Antonio Nationalpark besuchen, mit dem
Kajak durch die Mangroven fahren oder bei einer Bootstour den Sonnenuntergang
Delfine beobachten.

Tag 15 San José

Transfer zur Hauptstadt für einen letzten Abend mit der
Gruppe.

Tag 16 San José

Individuelle Abreise im Laufe des Tages.

 

 Panama

Der Aufenthalt in Panama war eigentlich „nur“ als Überbrückung zwischen Costa Rica und den Galapagos Inseln gedacht… Nach ein paar Recherchen über das Land und die vorhandenen Möglichkeiten freue ich mich allerdings auch sehr auf die 7 Tage (07.05.-12.05.).

Da es für diesen Zeitraum leider keine passende Tour für mich gab werde ich Panama alleine erkunden müssen (was aber vollkommen o.k. ist). Gebucht habe ich bereits eine Städtetour durch Panama City sowie eine Teildurchquerung des bekannten Panamakanals… es gibt noch zahlreiche andere Ausflugmöglichkeiten, die ich dann aber vor Ort sichten und buchen werde…

 

Galapagos Inseln

Vom 13.05.-18.05. steht dann das Highlight der Tour auf dem Programm: Die Galapagos Inseln…

Tag 1 Quito

Ankunft in Quito im Laufe des Tages. Ankunftstransfer
inkludiert.

Tag 2 Baltra/Mosquera (F, M, A)

Flug nach Baltra. Du triffst den Guide und wirst zur Yacht
gebracht. Ausflug nach Mosquera am Nachmittag, wo du am Strand riesige
Seelöwenkolonien siehst.

Tag 3 Genovesa (F, M, A)

Du landest auf Genovesa, einem alten implodierten Vulkan.
Du besuchst die Darwin-Bucht und el Barranco und siehst große Kolonien von
Fregattvögeln und andere Vögel an den steilen vulkanischen Klippen.

Tag 4 South Plaza/Santa Fé (F, M, A)

Morgendlicher Rundgang auf South Plaza, um die Tierwelt zu
erforschen. Am Nachmittag kannst du bei geführten Wanderungen die Tierwelt der
Insel Santa Fé entdecken, vor allem viele Meerechsen. Möglichkeiten zum
Schwimmen und Schnorcheln mit Seelöwen.

Tag 5 San Cristóbal/Quito (F)

Du besuchst das Besucherzentrum von San Cristóbal, bevor du
nach Quito zurückfliegst.

Tag 6 Quito (F)

Individuelle Abreise im Laufe des Tages.

 

Ecuador

Mit viel Action endet meine Amerikareise. Eine Multisporttour vom 18.-26.05.durch ganz Ecuador rundet hoffentlich meinen Urlaub ab…

Tag 1 Quito

Ankunft im Laufe des Tages.

Tag 2-3 Tena (F, M)

Mit dem Bus fährst du nach Tena, in das Tiefland des
Amazonas. Ein ganztägiges Wildwasser-Rafting Abenteuer haben wir bereits für
dich organisiert. Abends geht es zurück nach Tena.

Tag 4 Baños

Busfahrt nach Baños. Der Nachmittag ist frei, du kannst
optional Radfahren, oder die Stadt und die Wasserfälle der Umgebung
erkunden.

Tag 5-6 Sangay Nationalpark (F, M, A)

Transfer zum Ausgangspunkt deiner Wanderung im Sanguay
Nationalpark, Heimat des Vulkans Tunguragua. Du zeltest eine Nacht, dann geht es
weiter zu einer Wanderhütte am Vulkan, bevor es am Abend nach Baños geht.
Optional kannst du die Thermalquellen vor Ort besuchen.

Tag 7 Baños/Lasso

Am Morgen hast du noch einmal Zeit für eigene Aktivitäten
in Baños: Du kannst reiten, Radfahren oder noch einmal die Thermalquellen
besuchen. Dann geht es mit dem Bus von Baños nach Lasso am Vulkan Cotopaxi.

Tag 8 Cotopaxi/Quito (M)

Am Morgen geht es mit dem Mountainbike den Cotopaxi
hinunter. Abends fährst du zurück nach Quito.

Tag 9 Quito (F)

Individuelle Abreise im Laufe des Tages.

Also, ich wünsche jetzt schonmal viel Spass beim Lesen und Mitreisen. Ich hoffe wirklich, dass alles so klappt wie ich es mir vorstelle und ich Euch regelmässig Neuigkeiten aus der Ferne in gewohnt detaillierter Manier liefern kann… Habt eine gute Zeit und bis bald!

der Bloginhaber Volker 🙂

Anhang

Soooo, falls es noch irgendjemanden geben sollte, der diesen Blog auch nach dem Ende meiner Reise noch liest… Hier noch ein, zwei kleinere Nachträge, die ich heute im Netz gefunden habe…

Erstmal die Homepage von Gen, damit Ihr mal einen kleinen Eindruck bekommt, was für tolle Musik wir jeden Tag und überall live hören durften. Lauscht mal rein… sie singt wirklich toll…

http://www.genevievelittlemusic.com/

Live-Probe gefällig? Das war unser aller Lieblingslied von ihr… “Seal it with a kiss”

Was ich auch nicht wusste ist das Rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrruben auch noch weitere Videos von uns bei youtube gepostet hat… ist mir heute erst aufgefallen. Nichts spektakuläres…

Der Ausstieg aus dem Bus in Arequipa als wir eine Stunde so megagequetscht standen…

Ankunft und Begrüssung in Ccaccaccollo…

 

Bei unserem Picknick in Arequipa tauchte urplötzlich ein Brautpaar auf, das mit uns feiern wollte…

Calum hat Spass… (keine Angst, er hat nicht in den Brunnen gepieselt Smiley)

 

Posing für das Gruppenfoto nach dem Dschungel…

ganz schön witzig Smiley

Tag 31: Bye bye Südamerika :-(

Dienstag, 21.08.: Heute war also grosser Abreisetag in Lima. Nach und nach verabschiedeten sich alle und wurden zum Flughafen gebracht. Calum wurde bereits um sieben Uhr abgeholt, die Australier kurz darauf… ja, wirklich ein wenig traurig… Michelle, Janine und ich starteten dann um neun zu unserer Citytour durch Lima. Unser Guide hiess Ronald und seine Stärken lagen eindeutig in den Bereichen Geschichte und Gestik… Leider war er, sowie seine Tour ziemlich dünn weswegen ich auch kein Foto von ihm gemacht habe Smiley Wir besichtigen ein, zwei Parks und wichtige Plätze, standen (von insgesamt drei Stunden Tour) eine Stunde lang im Stau und am Ende nahmen wir an einer Führung durch die Iglesia San Franciso (letztes Bild) teil (die allerdings ziemlich gut war). Hier ein paar Eindrücke von Lima…

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Zurück im Hotel war auch Anna noch anwesend die mit Michelle noch zu einer weiteren Tour durch Lima startete. Ich drehte mit Janine noch eine kurze Runde durch die Innenstadt wo Janine nochmal ordentlich Klamotten einkaufte. Ich beließ es bei einer Starbuckstasse als Andenken… hatte auch nicht mehr so viel Kohle Smiley

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Pünktlich um 15:30 Uhr war dann mein Transfer zum Flughafen anwesend und es war Zeit für mich Abschied zu nehmen… Trauriges Smiley 

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Sooooooo, jetzt ist es wohl an der Zeit ein kleines Fazit zu ziehen… Wo fange ich denn da am besten an?????

Vielleicht erstmal ein paar Sätze zur Art meiner Reise:

Natürlich gibt es mehrere Möglichkeiten eine solche Reise zu planen. Dadurch, dass ich die Sache alleine angegangen habe und nicht so viel Vorlauf hatte, war die Variante einer geführten Gruppenreise für mich optimal. Man muss sich quasi vor Ort um nichts kümmern, lernt andere Leute aus der ganzen Welt kennen, wird kompetent von lokalen Guides betreut, weiss vorher was auf einen zukommt und hat bei eventuell aufkommenden Problemen immer einen Ansprechpartner der der Landessprache mächtig ist. Kleinere Nachteile sind zum Beispiel, die etwas höheren Kosten und die fehlende Flexibilität, da man an einen festen Terminplan gebunden ist und nicht mal eine Nacht länger irgendwo bleiben kann wenn es einem irgendwo besonders gut gefällt. Kann natürlich auch sein, dass man eine Gruppe erwischt, in der man nicht gleich jeden sympathisch findet oder der Guide nicht wirklich kompetent ist. Ausser den wahrscheinlich ein wenig höheren Kosten konnte ich glücklicherweise keine Nachteile an dieses Trips ausmachen. Zwei tolle Gruppen, kompetente Guides und sinnvolle, attraktive Reiserouten machten diese 31 Tage für mich zu einem wirklichen Erlebnis.

Ein paar Worte zu meinem Reiseziel Peru und Bolivien: Ich hatte wirklich im Leben nicht auf dem Schirm was es alles in diesem beiden Ländern zu sehen gibt… o.k. Machu Picchu oder den Titicacasee kennt man schon, aber dann hörts auch schon auf Trauriges Smiley Von Bolivien wusste ich vorher so gut wie gar nichts… Nach diesem Monat in den beiden Ländern bin ich der Meinung, dass ich nichtmal einen Bruchteil von dem gesehen habe, was es hier alles gibt… Allein an Fauna, Flora, Landschaft, Kulturen, Lebensweisen der Menschen, Klimazonen usw. An einem Tag friert man sich bei –20 Grad  auf 4000m Höhe sonstwas ab, ein paar Tage später sitzt man im Dschungel in Shorts bei 30 Grad beim Frühstück… Zwei tolle Länder… Auf jeden Fall eine Reise wert… Ich hätte locker noch ein paar Wochen dranhängen können.

Die Gruppen: Irgendwie schon komisch wenn man drüber nachdenkt… man verbringt einen Monat mit Menschen aus aller Welt, die man noch nie vorher gesehen hat. Nach dem Monat fliegt jeder wieder zurück nach Australien, Kanada, Neuseeland, Norwegen, oder wohin auch immer und lebt sein Leben weiter wie vorher… wahrscheinlich werde ich niemanden wiedersehen, da das aufgrund der Entfernungen schwierig sein wird, was superschade ist, denn es waren durch die Bank interessante und absolut unkomplizierte Leute. Ich habe mir zumindest mal vorgenommen, die vier Australier zu besuchen… ob das wirklich klappt???? mmmmhhhh… schaun wir mal Smiley Die waren auf jeden Fall der absolute Knaller… aber auch alle anderen waren wirklich super.

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Tja, nun neigt sich also meine Zeit hier dem Ende entgegen… war wirklich eine unglaublich ereignisreiche Zeit in zwei tollen Ländern mit supercoolen Leuten… und wenn ich mal überlege, was ich in den 31 Tagen alles erlebt und gesehen habe…

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Sooooooo, in einer Stunde geht mein Flug und gleich wird geboardet. Meine letzten peruanischen Soles habe ich gerade noch in einen Chickenwrap und einen Chocolate Chip Joghurt investiert.

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Vielen Dank an alle, die mich auf meiner Reise begleitet haben. Ich hoffe Ihr hattet ein bisschen Spass beim lesen. Da jetzt ja alle schon komplett informiert sind hab ich Euch ja gar nicht mehr viel zu erzählen. Macht aber nix Smiley Auch ich werde sicherlich meine Einträge noch diverse Male lesen und mich so immer wieder gern an die tolle Zeit erinnern…

Da ich weiss, dass auch fast alle Reiseteilnehmer diesen Blog gelesen haben bzw. immernoch lesen, ein zwei Worte an sie:

Hello G-Adventures Team, my friends, guys! Smiley I really enjoyed the time with you on this trip. I think the past weeks in Bolivia and Peru were some of the most exciting and interesting weeks of my life and it was a pleasure for me to share them with you. Hopefully we stay in contact and maybe I will see you soon… Probably it`ll be like a birth, but why not? Come on Smiley mit geöffnetem Mund For those of you who like to stay in contact with me here again my E-Mail-adresse: volker361@yahoo.de I´m also on skype: volker19051977 So, I´m looking forward to keep in touch with you, guys Smiley

Also, ich bin dann mal weg bzw. bald wieder da.

Adios, buenos noches und Hasta la Vista! Es war mir ein Fest! Smiley

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der Bloginhaber Volker Smiley

Tag 30: Ballestas Islands/Way to Lima

Montag, 20.08.: Heute war also der letzte Tag unseres Urlaubs bevor es morgen für die meisten wieder nach Hause oder (für die Glücklichen unter uns) zu einer weiteren Urlaubsdestination geht. Einige meiner Mitreisenden machen mich wirklich neidisch!!! Die beiden Norwegerinnen fliegen im Anschluss nach San Francisco und starten dort eine Tour quer durch die USA. Anna fliegt für eine Woche nach New York, Anusha für drei Wochen nach Brasilien und Hanna nach Quito um dann zu den Galapagos Inseln überzusetzen… mmmmhhh… da mag man nicht wirklich nach Hause, oder? Trauriges Smiley

Nun gut, ich bin froh die Zeit in Südamerika gehabt zu haben, und zu den Galapagos-Inseln werde ich schon nochmal kommen Smiley

Aber noch bin ich ja hier und hatte heute wirklich einen unerwartet tollen Tag. Was eigentlich als Lückenfüller zwischen Frühstück und Abfahrt aus Pisco geplant war entpuppte sich als absolutes Highlight: Eine Bootstour zu den Ballestas Inseln… Auf ein frühes Aufstehen folge ein schnelles, aber durchaus leckeres Frühstück. Kurze Zeit später fanden wir uns am nahegelegenen Hafen ein. Leider habe ich schon wieder den Namen unseres Guides vergessen, aber er war ein wenig merkwürdig und hat ziemlich undeutliches Englisch gesprochen…

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Dann legten wir ab und es ging los Richtung Ballestas Inseln… Während meines gesamten Südamerikaaufenthaltes war das glaube ich der einzige Tag an dem kein blauer Himmel war… aber kein Problem, gegen Mittag klarte es deutlich auf Smiley

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Als wir eine kleine Insel (die auf dem Weg lag) passierten bekamen wir einen kleinen Vorgeschmack auf das, was noch vor uns lag… ewig viele Pelikane, Möwen und toll geformte Felsen…

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Kurze Zeit später erreichten wir dann die Ballestas Inseln… schon von Weitem konnte man die Vogelmassen auf den Inseln sehen, hören und riechen… wirklich unglaublich wie viele Tiere dort auf einem Fleck lebten…  Neben den Möwen, Pelikanen und vielen anderen Seevögeln konnte man auch Pinguine und Seelöwen aus nächster Nähe sehen… und wie gesagt, die Felseninseln an sich waren auch schon wirklich spektakulär… hier mal ein paar Eindrücke…

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Wirklich toll, was da in der Luft, an Land und im Wasser los war… gut, dass ich die 18 Dollar investiert habe… Smiley

Zurück im Hafen gönnten wir uns ein zweites Frühstück (Pancake), bevor wir dann im Hotel auscheckten und auf den Bus Richtung Lima warteten… lange vier Stunden Fahrt bis zu unserem Endziel lagen vor uns.

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Um 17 Uhr checkten wir dann im Hotel Britania (im besten Hotel der gesamten Reise) ein, bevor wir uns um 18.30 Uhr trafen um zum letzten Mal gemeinsam zu dinieren… bei mir gabs sehr leckeres Hähnchen mit Maissauce und Pommes.

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Nach dem Essen zogen wir weiter in einen englischen Pub, der allerdings ein wenig langweilig war…

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Nach kurzer Beratung zogen wir gegen Mitternacht weiter. Leider waren alle Discos ziemlich leer, was aber nicht so schlimm war da wir ja eine recht grosse Gruppe waren und auch so unseren Spass hatten… Also nahmen wir einfach die Lokalität in der es ein paar Freigetränke gab Smiley War mal wieder ziemlich witzig.

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Gegen drei Uhr endete unser Partyabend mit der traurigen Verabschiedung einiger Reisender, die bereits morgen ganz früh abfliegen… Trauriges Smiley Da ich erst morgen Abend fliege habe ich für morgen früh mal noch ne Lima-Stadtrundfahrt gebucht, damit ich wenigstens noch ein bisschen was von der Stadt sehe. Janine, Anna und Michelle werden mich begleiten, bevor ich dann morgen Nachmittag zum Flughafen transferiert werde… war ein schöner letzter Urlaubstag!

Ein letztes Mal wünsche ich eine erholsame Nachtruhe aus Peru Smiley

Tag 29: On the Way to Pisco

Sonntag, 19.08.: Der Tag in Nasca begann mit einem einsamen Frühstück unserer Gruppe im “Speisesaal” des Hotels San Marcelo. Scheinbar waren ausser uns wirklich so gut wie keine Gäste anwesend… Nunja, wie dem auch sei… Gegen 9 Uhr setze sich dann unser (leider nicht ganz so komfortabler) Bus Richtung Pisco in Bewegung. Für alle, die gestern keinen Rundflug über die Nasca Linien gemacht haben stoppten wir auf dem Weg bei dem Aussichtsturm, von dem aus man zumindest zwei Figuren (den Baum und die Hände) ganz gut erkennen konnte. Für günstige zwei Soles (60 Cent) habe ich mir die Sache auch nochmal angesehen.

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Nachdem alle Ihre Nasca Linien-Bilder gemacht hatten lag eine fast dreistündige Fahrt vor uns. Unser Ziel war eine Oase mitten in der Sandwüste nahe Pisco, wo wir uns in einem kleinen Hotel mit idyllischem Pool niederliessen.

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Viel Zeit zum Ausruhen blieb vorerst aber nicht, da bereits unsere Buggys samt Fahrer warteten um uns durch die Dünen zu kutschieren Smiley

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Wir fuhren etwa 15 Minuten ziemlich fix durch die Sanddünen… ich hatte vorher noch nie eine Sandwüste gesehen, insofern fand ichs schon beeindruckend…

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An unserem ersten Ziel angekommen war zunächst einmal Zeit für ein paar Fotos in der sandigen Umgebung…

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Danach wurden die Sandboards ausgepackt und jeder durfte sich mal in den Dünen versuchen. Insgesamt fünf verschiedene Hügel steuerten wir an… von leicht bis schwer. Stehend ist das Ganze fast unmöglich, auch weil an den Boards keine richtigen Bindungen angebracht waren und somit der Halt fehlte. Habs trotzdem mal versucht… Schuss geht, aber Kurven fahren übelst schwer… war aber auch sitzend und liegend wirklich witzig…

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Nach insgesamt fast zwei Stunden höchstunterhaltsamen Buggyfahren und Sandboarden kehrten wir zu unserem Hotel in der Oase zurück, nahmen ein leckeres Mittagessen ein und relaxten dann noch ein wenig am Pool.

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Am späten Nachmittag waren wir dann noch zu einer “Alkoholverköstigung” der besonderen Art eingeladen. Es durfte Pisco (in Peru DAS alkoholische Getränk!) probiert werden. Doch bevor der Alkohol floss erzählte uns ein Mitarbeiter (Viktor) erst noch alles über die Herstellung der verschiedenen Piscovarianten und Rrrrrrrrrrrrrrrrruben zeigte uns mit seinem eleganten Hüftschwung wie im März zum zehntägigen Piscofest die Damen zu traditioneller Musik tanzend die Trauben “zertreten”. So authentisch und begeistert wie Rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrruben das vorgemacht hat, hat er bestimmt schonmal im März mitgetanzt Smiley

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Dann gings also los mit der Verköstigung. Jeder durfte insgesamt sechs verschiedene Piscos (jeweils mindestens 15% Alkohol) testen und teilweise das vorher dazugehörige Ritual praktizieren. Da einige vorher am Pool schon diverse Cocktails hatten stiegt die Stimmung schnell Smiley

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Natürlich wurde danach auch kräftig Schnappo eingekauft, der dann teilweise gleich im Bus Richtung Hotel geleert wurde… da waren dann einige wirklich schon richtig gut dabei Smiley

Nachdem wir im Hotel in Pisco angekommen waren trafen wir uns noch auf ein Dinner in einem Strandlokal an der Promenade. Nach diesem anstrengenden Tag hab ich mir als Nachtisch mal n leckeren Brownie gegönnt, andere haben noch n Cocktail geschlürft…

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Der der Ort hier nicht so viele Weggehmöglichkeiten bietet beschlossen wir den Abend mit einem gemütlichen Sit In im Hotel…

Morgen gehts dann also zur letzten Station meiner Reise, nach Lima… vorher besichtigen wir noch eine Insel hier in der Nähe, von wo aus man viele verschiedene Tiere sehen kann… Ich bin mal wieder gespannt und gehe jetzt mal schlafen Smiley

Tag 28: Nasca

Samstag, 18.08.: Eine lange Nachtfahrt liegt hinter uns, aber nach 10 Stunden in unserem komfortablen Nachtbus erreichten wir unser Ziel in Nasca (unscheinbare Stadt mit etwa 35000 Einwohnern) gegen sieben Uhr morgens. Unser Hotel (San Marcelo) lag ein wenig ausserhalb, ist einfach gehalten, aber wirklich in Ordnung. Und das erste mal hatten wir sogar einen hoteleigenen Pool Smiley

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Nach einem schnellen Frühstück starteten wir mit unserer Tour durch die Umgebung. Unser erstes Ziel war dabei ein ausserhalb gelegener Friedhof… war ein bisschen merkwürdig (mitten in der Wüste und die Gräber offen), aber mal interessant zu sehen…

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Wir fuhren weiter in die Stadt und besuchten eine Töpferei… war (glücklicherweise Zwinkerndes Smiley) auch keine zu lange Sache… aber der Töpfer war sehr stylisch und geduldig mit uns.

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Die Innenstadt von Nasca gibt wirklich gar nichts her. Hier und da ein paar kleinere Läden und Restaurants, aber alles sehr unspektakulär, sogar der Plaza des Armes (Main Square)… Shanks und ich machten aber trotzdem mal ein paar “I was there”-Fotos.

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Um 14 Uhr wurden dann Anita, Michelle, Shanks und ich abgeholt und zum Flughafen gefahren. Eines der Highlights des Urlaubs stand an: Die Besichtigung der Nasca Lines.

Bei den weltberühmten Linien von Nasca handelt es sich um etwa 1000 Jahre alte Geoglyphen, die aus der Bodenperspektive nicht mehr als Wege zu sein scheinen, aus der Luft gesehen aber die Umrisse von z.B Tieren, Pflanzen und anderen Figuren zeigen. Die Figuren sind teilweise bis 300m Meter lang. Das ganze Gebiet der Linien umfasst etwa 700km². Fast alle Figuren sind nur aus der Luft zu besichtigen, da das Gelände abgesperrt und rund um die Uhr bewacht wird. Voller Vorfreude versammelten wir uns also pünktlich um 14.30 Uhr zu unserem Rundflug über diese geschichtsträchtigen Figuren.

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In unserem kleinen Flieger war genau Platz für vier Passagiere, den Co-Pilot und unseren Flugkapitän und gleichzeitigen Guide Julio…

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Und los gings: Geplante Flugzeit waren etwa 30-40 Minuten. Die Route sah dann ungefähr so aus:

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Insgesamt sollten wir in dieser Zeit also etwa 12-15 Figuren zu sehen bekommen. Wir waren gespannt, da wir uns das alles im Vorhinein nicht so wirklich vorstellen konnten… Eins vorweg: Ich habe zwar alle Figuren gesehen, teilweise muss man aber schon sehr genau hinsehen, da der Farbkontrast zwischen Linien und Hintergrund hier und da minimal ist… aber seht selbst… Von vorne: Wahl, Astronaut, Kolibri, Spinne, Hände. Das letzte Bild (Baum und Hände) zeigt die einzigen beiden Figuren, die man ohne Rundflug (von einem kleinen Turm aus) besichtigen kann (ganz oben am Bildrand).

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Auf den Fotos kommen die Dimensionen leider nicht so wirklich rüber, im Flugzeug war das schon beeindruckend. Der Kolibri ist z.B. fast 100m lang! Zu den Bildern gabs auch noch schöne Natur zu sehen:

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War wirklich ein beeindruckender Flug. Dadurch, dass es ein wenig windig und unsere Maschine ziemlich klein war, hat es schon ab und zu ordentlich gewackelt, was dazu geführt hat, dass sich Anita auch ein-, zweimal übergeben musste. Dazu wurde jeder Figur von beiden Seiten aus, und in gehöriger Seitenlage (damit man auch alles schön sieht) angeflogen… ist aber auf jeden Fall witzig in so einer kleinen Maschine… und im Endeffekt haben es alle gut überstanden und waren froh, den Flug gebucht zu haben.

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Zurück im Hotel lagen alle “Nicht-Flieger” schon faul am Pool rum… Wir gesellten uns für zwei Stündchen dazu…

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…bevor wir dann abends in ein nahegelegenes Hotel fuhren um uns in einem kleinen Planetarium einen Vortrag über die Entstehung der Nasca Linien anzuhören. War sehr informativ und am Ende durfte jeder noch durch ein Teleskop den gerade sehr nahen Saturn (war super zu erkennen mit seinen Ringen) ansehen…

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Im Hotel gabs dann noch ein gemütliches Abendessen und eine sehr lustige Kartenrunde… Smiley Morgen können wir mal wieder ein bisschen länger schlafen bevor wir dann schon langsam Richtung Pisco und Lima aufbrechen…

Mir gehts weiterhin super… war ein toller Tag heute… der Flug war wirklich ein absolutes Highlight…

Ich verabschiede mich mal wieder bis morgen (sofern in Pisco W-Lan auffindbar ist Smiley). Gute Nacht!

Tag 27: Arequipa again

Freitag, 17.08.: Unser freier Tag in Arequipa stand also heute an… da hiess für uns endlich mal ausschlafen Smiley Nach unserer Partynacht gestern hatten das auch alle ziemlich nötig… Da das Frühstück im Hotel ziemlich schlecht war entschieden wir uns an diesem Morgen unser Frühstück auswärts einzunehmen… In einem kleinen Restaurant fanden wir einen schönen Platz auf der Terrasse, wo ich endlich mal mein Standardfrühstück serviert bekam Smiley

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Wie oben schon beschrieben konnten wir den Tag heute nach unseren eigenen Wünschen gestalten. Einige nutzen den Tag zum relaxen oder Shoppen… auch Anita suchte zielsicher den Alpacastore auf… Shanks (der ja bereits gestern im Colca Canyon am Anita-Shopping Marathon teilnehmen durfte) fand das nicht so witzig Smiley

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Die norwegischen Mädels Camilla und Tina hingegen entschieden sich dafür sich frisurtechnisch ein wenig zu verändern. Ob dies zum Positiven gelungen ist muss jeder selber beurteilen Smiley Was meint ihr? Vorher und nachher…

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Da ich weder Lust auf shoppen, noch auf Friseur hatte entschied ich mich dazu noch etwas von der Stadt zu sehen… also schnappte ich mir den Stadtplan und sah mich ein wenig um… wie schon in einem vorherigen Blogeintrag geschrieben kommt Arequipa ziemlich europäisch daher. Ausserhalb des direkten Zentrums findet man viele kleinere, oft sehr grüne Plätze, sowie einige Kirchen… und wirklich von überall sieht man die Vulkane.

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Auf meinem Stadtplan nahm ich einen günstigen Anbieter für geführte Stadtrundfahrten wahr. Nach kurzem Verhandeln buchte ich eine vierstündige Rundfahrt für erschwingliche 10 Euro und liess mich mal überraschen… Ich habe mich inzwischen schon dran gewöhnt, dass hier keiner meinen Namen aussprechen kann, aber vom Pass abschreiben sollte doch schon drin sein. Nun gut, dafür hat der Volker Robrich wenigstens gleich mal zwei Plätze im Bus zugesprochen bekommen. Recht so Smiley

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Nach einer kurzen Runde durch die mir schon bekannte Innenstadt führte uns unser Guide (für diese vier Stunden) Yola zu einem sehr schönen Platz mit vielen Palmen, Kakteen, einer kleinen Kirche und einem schönen Blick auf die Vulkane.

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Unser nächster Stopp war der Mirador de Carmen Alto, wo jeder mal das bei den Peruanern so beliebte Käse-Kokos-Zimteis probieren durfte. Schmeckte lecker, aber von Käse hab ich nix gemerkt… Ist vielleicht auch besser so Smiley Von diesem Aussichtspunkt aus, hatte man ebenfalls einen tollen Blick auf alle drei Vulkane.

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Nach diesem beeindruckenden Ausblick erhielten wir in einem exklusiven Geschäft für Lama-, Alpaca und Vicunamode ein paar Informationen über die Zucht der Tiere und die Herstellung der Produkte. Nebenan im Hof konnte man mehrere Tiere besichtigen…

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Yola bat uns beim Vorbeigehen an den Tiergehegen ruhig zu sein, da sich die Tiere eventuell gestört fühlen oder aggressiv werden könnten… Als ein Teilnehmer der Führung direkt vor dem Guanacogehege auf einmal anfing laut zu lachen gab es direkt eine Spuckattacke des Guanacos, die den Mann aber knapp verfehlte…

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Deutlich weniger vom Glück verfolgt waren aber diese beiden (eigentlich harmlosen und bis dahin noch gut gelaunten) Omis (rechts auf der Bank sitzend).

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Ihre altersbedingen Probleme:

1) Fehlende Grundschnelligkeit zu Fuss

2) Miserables Gehör

Also die beiden nun im gemächlichen Tempo (Problem 1) und sich laut unterhaltend (Problem 2) am Guanaco vorbeiliefen quittierte dies das mit einer zielsicheren Spuckbreitseite. Die sichtlich erschrockenen und aufgebrachten älteren Damen versuchten laut motzend (Problem 2) fluchtartig (im Rahmen Ihrer Möglichkeiten) (Problem 1) den Bereich “zügig” zu verlassen. Leider war das Guanaco schneller und brachte eine weitere Ladung Speichel sicher ins Ziel. Das erboste und verärgerte die eine Omi so sehr, dass sie umdrehte, auf das Guanaco “zustürmte” um es mit zitternder, aber lauter Stimme wild zu beschimpfen. Natürlich trat das Unvermeidliche ein und es gab prompt die dritte Guanacodusche, dieses mal aber frontal… ganz bittere Pille Smiley, aber saulustig… nunja, die Dame hat es glücklicherweise überlebt und konnte nach einem längeren Aufenthalt auf der Toilette auch wieder lachen…

Die letzte halbe Stunde dieser schönen und abwechslungsreichen Rundfahrt fand ein wenig ausserhalb der Stadt bei beginnendem Sonnenuntergang statt… war ein gelungener Abschluss.

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Gegen 18:30 Uhr war ich dann wieder am Hotel. Die Zeit reichte noch wunderbar um ein kleines Abendessen mit den Australiern einzunehmen und ein paar Getränke und Snacks für die lange Nachtbusfahrt nach Nasca zu besorgen. Um 20:30 Uhr ging dann die lange Fahrt in unserem Komfortbus mit Stewardess, Bewirtung und WiFi los… Ich werde jetzt mal die Liegesitze testen und schau ob ich n Auge zumachen kann…

Mal wieder verschlafene Grüsse in die Heimat und bis morgen! Smiley

Tag 26: Colca Canyon

Donnerstag, 16.08.: Heute ging es also in den zweittiefsten Canyon der Welt, den Colca Canyon… die Schlucht des Rio Colca ist etwa 150km nordwestlich von Arequipa gelegen und von unserem heutigen Ausgangspunkt Chivay etwa eine Stunde mit dem Bus entfernt. Eingerahmt wird der Canyon von mächtigen Vulkanen mit einer Höhe von über 6000m. An der extremsten Stelle ist der Höhenunterschied zwischen Berg und Fluss unglaubliche 4100m (!!!). An unserem Ziel des Tages, dem “Cruz de Condor” sollten wir “nur” etwa 1200m ins Tal sehen können, dafür aber Viele Andenkondore hautnah erleben dürfen…

Natürlich starteten wir wieder superfrüh, denn die Kondore sind zumeist nur morgens unterwegs, und wir wollten sie ja schliesslich fliegen sehen Smiley Auf dem Weg zum Canyon stoppten wir noch in zwei kleinen, urigen Dörfern und schauten uns ein wenig um. Teilweise wurde auch hier kräftig gefeiert und getanzt…

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Kurze Zeit später konnten wir dann schon einen Blick auf den Canyon erhaschen…

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Nachdem es ja gestern vielen nicht ganz so gut ging waren heute wieder alle an Bord, bestens gelaunt und voller Vorfreude Smiley

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Als wir am “Aussichtspunkt” ankamen war da schon gut was los. Scheinbar wollten viele Leute die Kondore fliegen sehen…

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Wie bereits oben geschrieben konnte man an dieser Stelle etwa 1200m ins Tal zum Rio Colca sehen… sehr beeindruckend. Und Kondore waren glücklicherweise auch jede Menge da. Wie uns unser Guide Amador erzählte leben in diesem Canyon zwei verschiedene Arten Andenkondore. Eine Art ist komplett braun und ein bisschen kleiner, die andere relativ gross (Spannweite bis 3 Meter, Grösse stehend: bis 1,20m) und schwarz mit weissen Flecken an der Oberseite der Flügel. Vor allem morgens gehen sie auf Beutejagd und lassen sich von der warmen Luft der Morgensonne weit über den Canyon tragen… Teilweise fliegen einem die Tiere nur ein paar Meter über den Kopf.

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Nach einem halbstündigen “Kondorwatching” folgten wir dann Amador noch auf eine etwa einstündige Wanderung am Canyon entlang…

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Auf dem Rückweg stoppten wir dann nochmal bei ein paar Aussichtspunkten, mit Aussicht auf Jahrhunderte alte Inkaterrassen… Ausserdem durften wir süsse und saure Kaktusfrüchte probieren… die sauren (grün) waren wirklich megasauer!!!

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Nach unserem Lunch in Chivay machten wir uns gegen 14 Uhr auf den knapp vierstündigen Rückweg nach Arequipa… Die meisten nutzen die Fahrt um ein wenig zu relaxen…

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Shanks hatte sich dieses Schläfchen auch rätlich verdient, da er nicht nur ein anstrengendes Sightseeing, sondern auch einen Shopping-Marathon hinter sich hatte. Anita hat gefühlt an jedem Souvenirstand einen Schal, Haarband, Täschchen o.ä. gefunden Smiley

Nach dieser langen Fahrt hatten wir uns wirklich ein Käffchen verdient… und da uns in der Fussgängerzone von Arequipa ein netter junger Mann Starbucksgutscheine anbot, war der Kaffee schnell gefunden Smiley

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Zum Abendessen gabs mal wieder als Vorspeise ein Meerschweinchen, dass allerdings ein wenig aussah wie eine überfahrene Katze… Smiley War aber ganz lecker… Die Mädels leerten noch ein paar Flaschen Wein und hatten Spass…

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Da wir morgen ausschlafen können und in Arequipa diverse Weggehmöglichkeiten vorhanden sind entschieden wir uns dafür eine nette Bar mit riesigen bequemen Sofas und Blick über die Stadt auszuprobieren… Da Diego gar nicht erst mit beim Abendessen dabei war und Shanks, sowie Calum ins Hotel gingen war ich also mit sieben angetrunkenen Mädels allein unterwegs. Herzlichen Glückwunsch Smiley War aber superwitzig…

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Soooooo, inzwischen ists auch hier in Peru fast zwei Uhr und ich geh mal schlafen… toll, dass wir morgen mal nicht so früh raus müssen und ein bisschen Freizeit haben… Smiley

Guats Nächtle Smiley