Tag 3: Elefantenwaschtag :-)

Dienstag, 21.04.: Der Tag heute begann (wie auch der gestrige) sonnig und warm. Ansonsten ist das Klima hier wie erwartet. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch und wird schnell anstrengend. Laut Gede gewöhnt man sich aber recht schnell dran. Aktuell haben wir in der “Mittagshitze” etwa 33 Grad Celsius. Wenn man dazu noch 90% Luftfeuchtigkeit nimmt, ist das schon ordentlich. Maximal wird es im Sommer hier gerne mal 40 Grad. Das erscheint mir schon fast unaushaltbar.

Zum Frühstück heute Morgen gab es Omelette und Toast, dazu einen sehr leckeren und frischen Ananas-Bananen-Saft. Das Obst hier ist auch wirklich überragend. Bisher stand auch jeden Tag ein Obstteller auf meinem Speiseplan. Geschmacklich ist das mit dem “europäischen” Obst wirklich nicht zu vergleichen!

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Gleich nach dem Frühstück stand das Highlight des Tages auf dem Programm. In einer benachbarten Station waren wir eingeladen zum Elefantenbaden. Das ließ ich mir natürlich nicht entgehen. Nach einem zehnminütigen Fussmarsch wurden wir schon lautstark von einer kleinen Elefantenherde begrüsst…

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Zusammen mit den Tieren und deren “Aufpassern” gingen wir zum Flussufer, wo die Elefanten erstmal alleine ein Bad nahmen…

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…anschließend durften wir beim Schrubben der 3cm dicken Haut mit anpacken…

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…und bekamen dafür als Dankeschön eine Elefantendusche Smiley

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Das Frühstück in Form von Bananen durften wir auch noch servieren.

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Direkt vom “Elefantenbadeplatz” aus ging es mit der nächsten Aktivität weiter. Das Prinzip des “Tubing” ist recht leicht. Einfach in einen aufgepumpten Reifen reinsetzen und gechillt den Fluss runtertreiben lassen Smiley

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Nach kurzer “Einweisung” von Gede in das Bremsen und Lenken ging es los…

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Unsere Mittagspause machten wir an einem schönen Wasserfall mit Pool auf halbem Weg.

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Zum Mittag gab es Reis mit Gemüse und wieder ganz viel Obst…

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Ganz entspannt wurden dann die letzten Meter bis zu unserer Unterkunft wieder mit den Tubes überwunden. Trotz Sunblock hab ich mir n ganz ordentlichen Sonnenbrand heute eingefangen, aber da bin ich nicht der einzige Smiley

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Gegen 14 Uhr waren wir wieder im Hotel zurück, checkten aus und wurden dann per Allradfahrzeug Richtung unserer nächsten Destination “Butik Lawang” gebracht. Die Tatsache, dass wir mit Jeeps unterwegs waren liess uns schon darauf schliessen, dass es wieder ordentlich “bumpy” werden würde, was dann natürlich auch der Fall war.

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Nach gut zwei Stunden Fahrt erreichten wir das Rindu Alam-Hotel, dass ebenfalls mitten im Dschungel gelegen ist. Von hier aus versuchen wir morgen früh ein paar Orang Utans zu sichten, was nicht ganz so einfach werden wird. Pünktlich zu unserer Ankunft setzte dann auch ein heftiger Monsunregen ein, der dann auch bis zum Abend anhielt…

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Einem gebackenen Hähnchen mit überragender Sojasoße folge heute mal ein Pancake mit Schokolade zum Nachtisch Smiley

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So langsam kriege ich das auch mit den Namen hin… Ich versuchs mal (von vorne links nach vorne rechts): Sinnead (aus Irland), Mie (Dänemark), William (Dänemark), Williams Freundin (Namen muss ich noch lernen, aber natürlich auch aus Dänemark), Amelie (München), Mark (Dänemark), (verdeckt) Sofie (Marks Freundin, auch aus Dänemark), Gede (Guide, ganz hinten an der Kopfseite), (verdeckt) Darren (aus London), (auch verdeckt) Loraine (Schweiz), Lisa (München), Kia (England), Freundin von Kia (auch aus England), … (aus Alaska) und Peter auch aus Dänemark… Soooooo, die anderen Namen lerne ich in den nächsten Tagen Zwinkerndes Smiley

In Sachen Reisedauer bin ich hier mal wieder der Kurzurlauber. Einige sind drei Monate unterwegs, andere sogar sechs. Die meisten touren direkt durch ganz Asien, was sich ja auch anbietet wenn mal mal in der Gegend ist und die Zeit hat. Alle sind mehr oder weniger so um die 20 rum. Darren und Sinnead sind 30, das Mädel aus Alaska ist 32… Ansonsten sind alle wirklich lustig drauf und unkompliziert…

Morgen früh gehts also hoffentlich zu den Orang Utans… ich bin mal gespannt und melde mich für heute mal ab Zwinkerndes Smiley

Tag 2: in den Dschungel von Sumatra

20.04.: Guten Abend zusammen… Wir sitzen hier irgendwo im Dschungel von Sumatra. Leider hat dieses “Hotel” weder warmes Wasser, noch WLAN, weswegen Ihr diesen Blogeintrag auch erst morgen Abend lesen könnt… aber mal von vorne Smiley

Aufgrund meines (doch ordentlich vorhandenen) Jetlags bin ich leider erst recht spät eingeschlafen und hab wohl nicht viel mehr als 3-4 Stunden Schlaf abbekommen. Um 7:15 Uhr nahm ich dann mein durchaus leckeres Frühstück ein. In Indonesien gibt es (sofern man das will) gleich zum Frühstück das volle Programm: Fisch, Fleisch, Hähnchen, Reis, Nudeln, Gemüse usw. Zum Glück gab es auch ein paar Eier und ein Toasts für einen hungrigen Deutschen Smiley

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Um acht Uhr lernte ich dann die Gruppe kennen. Gede wartete schon gut gelaunt am Ausgang des Hotels um alle zu begrüssen und den Plan für den Tag nochmal durchzugehen… Von den insgesamt 16 Reisenden sind sechs Dänen, eine Amerikanerin, eine Schweizerin und fünf Engländer. Zwei deutsche Mädels sind auch dabei… Ich bin der Älteste, ist aber natürlich kein Problem Zwinkerndes Smiley Erster Eindruck ist sehr positiv. Scheinen alle sehr offen und entspannt unterwegs zu sein.

Unsere ersten drei Programmpunkte sollten in Medan stattfinden. Medan ist die drittgrösste Stadt in Indonesien mit etwa drei Millionen Einwohnern. Bei dieser Grösse ist es erstaunlich, dass man kaum Touristen sieht. Das meinte auch Gede… Dieser Teil Sumatras ist wohl touristisch noch total unerschlossen.

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Nach einem kurzem Spaziergang Richtung Innenstadt kamen wir an der grössten Moschee in Medan an. Ein lokaler Guide erklärte uns in aller Ausführlichkeit alles Wissenswerte über diese 125 Jahre alte Moschee. Die Mädels mussten Kopftuch, die Jungs Sarong tragen…

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Kurze Zeit später besichtigten wir den Medan Palace. Wie auch in der Moschee kamen direkt zahlreiche Einheimische auf uns zu gelaufen um Bilder von und mit uns zu machen. “They don`t see very often peolpe from europe!” meinte Gede…

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Mit dem Bus fuhren wir weiter zu einem riesigen chinesischen Tempel, wo wir allerdings die einzigen Gäste waren…

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Ansonsten hat Medan wirklich den Flair einer asiatischen Grossstadt: hektisch, belebt, laut… da das Autofahren hier so teuer ist besitzt fast jeder Einwohner einen Motorroller oder ein Mofa. Bei dem starken Verkehr in der Innenstadt ist das wohl auch die schnellste Möglichkeit voran zu kommen…

Gegen Mittag machten wir uns dann mit zwei Kleinbussen auf die Reise in das Dschungeldorf “Tangkahan”, dass etwa vier Stunden entfernt lag. “Most of the time is bumpy road!” meinte Gede. Teilweise war es so “bumpy”, dass die Hintertür unseres Minibusses aufsprang und anschliessend einige Gepäckstücke wieder vom Fahrer aufgesammelt werden mussten…

Bei unserem Lunchbreak gab es traditionelles indonesisches Hähnchen mit Reis und scharfer Soße. Die Portion war zwar recht klein, aber für 2,60€ inkl. zwei Papaya-Säften hat das schon gepasst. Smiley

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Gegen 15:30 Uhr kamen wir dann in Tangkahan an und hatten noch einen kleinen Dschungelspaziergang inkl. Hängebrückenüberquerung bis zu unserer Unterkunft vor uns.

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Unser Unterkunft kann man auch nicht wirklich als Hotel bezeichnen. “It´s a basic Hotel!” meinte Gede… Zwinkerndes Smiley Naja, für eine Nacht werde ich schon mit meinen Mitbewohnern (Ameisen, Moskitos und ein paar Geckos) klarkommen.

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Nach dem Check Inn wollte uns Gede noch einen kleinen Wasserfall und eine heisse Quelle zeigen… Der Wasserfall war nicht wirklich spektakulär und die heisse Quelle war mehr oder weniger “nur” ein kleines Felsloch aus dem heisses Wasser rauskam. War aber trotzdem netter Spaziergang durch die unmittelbare Umgebung Smiley

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Im “Mega Inn” (so der Name unserer Basic accomodation) waren wir die einzigen Gäste, und bekamen daher auch schnell unser allerdings superleckeres Abendessen… bei mir gab es Hähnchen süßsauer und zwei Wassermelonensäfte.

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Ein paar Getränke später gingen dann alle recht erschöpft zu Bett. Der morgige Tag wird wieder einiges an Action bringen Smiley

Grüssle aus dem Dschungel und gute Nacht Smiley

Tag 1: Anreise nach Medan

Sonntag, 19.04.: Sooooo, heute ging es also los Richtung Indonesien und Malaysia. Anders als normalerweise hatte ich vor dem Abflug noch zwei Tage frei um in Ruhe packen und mich vorbereiten zu können… war auch nicht schlecht. Auch mein Chauffeur-Service änderte sich im Vergleich zum vergangenen Jahr. Mein Vater liess netterweise meiner Freundin Sindy den Vortritt. Der schon zu Kultstatus avancierte Besuch im Starbucks musste natürlich trotzdem sein Smiley

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Gegen 22:15 Uhr hob dann die Singapur-Airlines leicht verspätet ab. Nach ein paar Spielen “In flight-Tennis” und einem ausgedehnten Schläfchen…

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…landete ich nach 12,5 Std. Flug sicher in Singapur, wo ich etwa drei Stunden Aufenthalt hatte.

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Die Älteren unter Euch Zwinkerndes Smiley werden sicherlich noch wissen, dass ich letztes Jahr (auf meinem Weg nach Australien) auch einen längeren Stopp in Singapur hatte, bei dem ich mich schon ein wenig auf dieser Kombination aus Flughafen, riesiger Shoppingmall und Freizeitcenter umsehen konnte… dieses Mal besuchte ich den Schmetterlingsgarten und den Koi-Pool Smiley

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Um mich noch ein wenig zu stärken begab ich mich eine Etage höher in den Foodcourt um mir dort einen Papaya-Saft, sowie ein ordentlich scharfes Thai-Curry zu bestellen. Eine laufende Nase, einen Schweißausbruch und ein paar Tränen später bedankte ich mich bei der Geschirrrückgabe bei dem nur mittelmäßig englisch sprechenden Koch (unten rechts) für das würzige Essen. Leicht schmunzelnd entgegnete er mir: “You liked it? It was a little bit spicey, he?” Ganz schön lustig, der gute Mann!

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Der Flug nach Medan dauerte dann nur noch etwa 75 Minuten. Mein Fahrer “Udje” (???) stand auch schon bereit und brachte bei beachtlich viel Verkehr am Sonntag Abend sicher zum meinem Hotel in der Innenstadt. Die Fahrt dauerte etwa eine Stunde. Zwischendurch hielten wir noch kurz an, da ich noch ein wenig Geld tauschen musste. Zumindest in Indonesien habe ich es bis zum Millionär gebracht, denn für 200US-Dollar bekam ich 2,4 Millionen Rupien Smiley

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Gegen 21 Uhr Ortszeit checkte ich dann ein. Erstaunlicherweise habe ich sogar ein Einzelzimmer. Ist aber wirklich absolut in Ordnung, das Hotel!

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Da ich erst so spät hier ankam hatte ich natürlich das Welcome-Meeting mit dem Guide und der Gruppe verpasst. War aber kein grosses Problem, denn eine halbe Stunde nach meiner Ankunft rief “Gede” (so der Name des Guides der Sumatratour) in meinem Zimmer an um mich kurz in die Lobby zu bitten. Dort erklärte er mir nochmal in Kurzform die Tour, und was ich so alles für die nächsten Tage wissen müsste…

Insgesamt sind wir 16 Reisende (Maximum für eine G-Adventure-Tour). So wie ich das gelesen haben sollte ich der einzige Deutsche sein. Das Programm klingt relativ entspannt, da auch genug Platz für “optional activities” ist. Aktuell ist hier die Übergangsphase zwischen Regen- und Trockenzeit. Kann also gut sein, dass es öfter mal regnet. Wäre aber (laut Gede) nicht so schlimm, denn es regnet meistens nicht länger als eine Stunde am Stück (dann aber ordentlich). Also ich bin mal gespannt, was da auf mich zukommt… Ich geh jetzt mal duschen und schau noch ein bisschen Formel 1, bevor ich dann hoffentlich (trotz fiesem Jetlag) nicht so spät schlafen kann.

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Übrigens: Ich bin gerade fünf Stunden vor der MEZ unterwegs. Smiley

Erste Grüsse aus dem fernen Osten und gute Nacht Smiley

Die Tour in der Übersicht

Hallo an alle Leser meines kleinen Urlaubsblogs!

Viel schneller als gedacht geht es für mich wieder in die Ferne. Da ich mich in den letzten Jahren um Afrika, Australien und (sehr intensiv) um Südamerika gekümmert habe, dachte ich mir, es wird mal wieder Zeit für tolle Landschaften in Asien. In zwei Touren werde ich mir drei Wochen lang Sumatra und danach Borneo vornehmen und hoffe dabei, dass meine hohen Erwartungen an die Flora und Fauna der beiden Inseln erfüllt werden.

Natürlich werde ich auch dieses Mal nicht allein unterwegs sein. Wie bei den vorherigen Reisen vertraue ich voll auf den Reiseanbieter meines Vertrauens „G-Adventures“ und werde beide Touren mit 10-16 Mitreisenden aus aller Welt antreten (die ich, wie immer, erst an meinem Anreisetag kennenlerne).

Los geht’s am 19.04. mit einer 14-tägigen Reise durch Sumatra, die im Einzelnen so aussieht:

19.04.-02.05.: Sumatra

Sumatra

Tag 1 Medan

Ankunft zu jeder Zeit möglich.

Tag 2 Tangkahan (1F)

Vormittags-Tour von Medan. Befahre danach holprige Straßen, um zum kleinen Dschungeldorf Tangkahan zu gelangen. Du kannst an einer Elefantenbad teilnehmen oder wandern gehen.

Tage 3-4 Bukit Lawang (2F)

Allrad-Fahrt nach Bukit Lawang. Du kannst die Orang-Utan-Aussichtsplattform besuchen und eine optionale Dschungelwanderung im Gunung Leuser Nationalpark machen.

Tage 5-6 Berastagi (2F)

Genieße einen Orientierungs-Spaziergang nach der Ankunft. Du kannst auf den Vulkan wandern oder traditionelle Dörfer besuchen.

Tage 7-8 Samosir Island (2F)

Reise zum größten vulkanischen See der Welt, dem Tobasee. Entspanne dich und schwimme im warmen Seewasser oder nimm etwas Kultur mit und besuche einheimische Batak-Dörfer.

Tag 9 Sibolga (1F)

An diesem Reisetag fährst du durch wunderschöne Landschaften zu einer Stadt am Indischen Ozean an Sumatras Westküste.

Tag 10 Panyabungan (1F)

Genieße die malerische Landschaft während der Fahrt. Zwischenstopp für eine Übernachtung in Panyabungan.

Tage 11-12 Bukittinggi (2F)

Halber Reisetag mit einigen interessanten Stopps unterwegs. Nach der Ankunft genießt du einen Orientierungs-Spaziergang. Zeit zur freien Verfügung, um raften oder Kajak fahren zu gehen, den Sianok Canyon zu besuchen oder die im Zweiten Weltkrieg gebauten Japanischen Höhlen zu besichtigen.

Tag 13 Padang (1F)

Verbringe den letzten Abend mit der Gruppe in einem Strandhotel in Padang.

Tag 14 Padang (1F)

Abreise zu jeder Zeit möglich.

Mit Zwischenlandungen in Jakarta und Kuala Lumpur geht’s es für mich am 02.05. per Flugzeug von Padang Richtung Kota Kinabalu, von wo aus meine zehntägige Borneotour starten wird:

02.05.-11.05.: Borneo

Borneo

Tag 1 Kota Kinabalu (1A)

Ankunft zu jeder Zeit möglich.

Tag 2 Kinabalu Nationalpark (1F)

Reise zum Kinabalu. Optionale Wanderungen.

Tage 3-4 Kinabalu (2F,2M,1A)

Genieße einen magischen Sonnenaufgang am Gipfel des Kinabalu.

Tage 5-6 Auf dem Kinabatangan (2F,2M,2A)

Fahre auf dem Kinabatangan. Am Nachmittag Bootsfahrt mit Tierbeobachtung. Optionale Bootsfahrt bei Nacht.

Tag 7 Sepilok Orang Utan Rehabilitation Centre (1F)

Besuche das Sepilok Orang Utan Rehabilitation Centre.

Tag 8 Turtle Island (1F,1M,1A)

Bootsfahrt und Übernachtung auf Seligan (Turtle) Island.

Tag 9 Sandakan/Kota Kinabalu (1F)

Besuche den Sandakan POW Memorial Park. Optional Besuch der Stadt Sandakan. Am Nachmittag Flug nach Kota Kinabalu.

Tag 10 Kota Kinabalu (1F)

Abreise zu jeder Zeit möglich.

So viel zum Ablauf der beiden Reisen. Ich freue mich schon drauf und hoffe Ihr begleitet mich wieder auf meinem Blog.

Grüsse vom Bloginhaber Volker 🙂

Zusammenfassung Argentinien/Chile

Montag, 05.01.: Soooo, mein Urlaub nähert sich dem Ende, und natürlich gibts auch dieses mal wieder eine kleine Zusammenfassung der letzten 17 Tage in Südamerika:

Für mich wars auf jeden Fall eine tolle Zeit. Die Landschaften in Patagonien sind wirklich einzigartig. Die Wanderungen im Torres del Paine, die Gletscher und die Pinguine werden mir vor allem im Gedächtnis bleiben. Ich kann dieses Reiseziel nur wärmstens weiterempfehlen! Während Buenos Aires als Stadt (zumindest für mich) eher unspektakulär war, hat mich Rio wirklich begeistert. Klar muss man an jeder Ecke aufpassen, das man nicht irgendetwas geklaut bekommt, aber die Stadt hat einfach so viel zu bieten und ihren eigenen “Vibe”, den man einfach mal gespürt haben muss. Das ist das einzige, was ich das nächste mal anders machen würde: Mehr Zeit in Rio, dafür weniger in Buenos Aires.

Die Gruppe war durchweg unkompliziert und nett, dazu vom Alter her bunt gemixt. Zu keiner Zeit gab es irgendwelche Missstimmungen. Ich freue mich darauf Will wiederzusehen… ganz cooler, und gleichzeitig gechillter Typ, mit dem man sich stundenlang über Gott und die Welt unterhalten kann. War immer witzig mit ihm auf dem Zimmer zu sein.

Joanna hat ihre Sache auch super gemacht. Ich habe Sie nach der Tour noch ein paar Male per Whats app kontaktiert, weil ich noch Fragen wegen Rio hatte. Auch da hat Sie mir super weitergeholfen. Musste Sie nicht machen, hat Sie aber! Smiley Sie hatte immer gute Laune, kannte sich in allen Orten gut aus und hat uns allen viel von der Mentalität und Lebensweise der Argentinier mitgegeben. Hat soweit also alles gut gepasst!

Wie immer gibts auch noch ein “Best of” der Bilder der gesamten Tour! Viel Spass beim Anschauen!

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Ich hoffe Ihr hattet (mal wieder) ein bisschen Spass beim Lesen des Blogs und habt vielleicht auch ein bisschen Appetit auf Patagonien bekommen. Gerne gebe ich natürlich auch persönlich weitere Auskünfte wenn ich wieder zu Hause bin.

Also, danke fürs Mitlesen und allerletzte Grüsse aus Südamerika. Smiley

Der Bloginhaber Volker Zwinkerndes Smiley

Tag 17: Rio City Tour

Montag, 05.01.: Mein letzter Tag in Südamerika begann mit einem Gala-Frühstück. Da hatte man allein bei der Auswahl der Brötchen Probleme. Die Hälfte davon kannte ich gar nicht… dazu alles mögliche an Früchten, frisch und individuell zubereitete Omelettes, Eier, Waffeln, Crepes und Pancakes… tip top! Smiley

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Ich checkte aus und deponierte mein Gepäck im “Luggage-room” des Hotels. Da ich für heute ja noch eine Citytour durch Rio gebucht hatte, wartete ich danach in der Lobby darauf abgeholt zu werden.

Ein Trikot der brasilianischen Nationalmannschaft tragend begrüsste mich der Reiseleiter “Neto” mit einem “Welcome to Rio. Where are you from?” Nach meiner Antwort verzog es kurz das Gesicht, schüttelte den Kopf, und grummelte etwas von “1:7” in sich rein… Als ich ihn daran erinnerte, dass ja im Finale auch die Argentinier gegen uns verloren hatten ging es ihm wieder ein bisschen besser. Zwinkerndes Smiley Da ist er übrigens nicht der einzige. An zwei Mauern hier an der Copa habe ich das Finalergebnis gemalt bzw. gesprayt gesehen… scheint den Brasilianern wirklich superwichtig gewesen zu sein, dass nicht der Erzfeind Argentinien hier den Titel geholt hat.

Ok, gegen halb 10 hatten wir dann alle Teilnehmer der Citytour eingesammelt, so dass wir unser erstes Ziel ansteuern konnten.

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Es ging gleich zu einem echten Wahrzeichen der Stadt, dem Zuckerhut, oder wie ihn die Einheimischen nennen, den “Pao de Acucar”. Der Ausblick von diesem 396m hohen Granitfelsen ist wirklich legendär (siehe Bilder). Seit 1913 führt eine Drahtseilbahn den Berg hinauf. 1972 wurde dann eine neue Bahn installiert, die noch heute in Betrieb ist. Die Auffahrt erfolgt in zwei Etappen. Erst fährt man auf den 220m hohen “Morro da Urca” (von wo aus auch zahlreiche Hubschrauberrundflüge gestartet werden), dann geht es noch einmal 735m weiter, und 176m höher bis auf die Spitze des Zuckerhutes von wo aus man dann den 360 Grad Rundumblick geniessen kann. Leider war es heute den ganzen Tag sehr diesig, und deshalb die Sicht nicht optimal Trauriges Smiley

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Die 38 Grad Celsius (siehe unten) waren übrigens die Temperatur heute morgen um 11 eine Bestandsaufnahme!!! Mittags wurden die 40 Grad locker geknackt! Eine entsprechende Luftfeuchtigkeit gabs dazu… hat schon gut gedrückt!

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Die zweite Anlaufstelle unserer Tour war dann die “Catedral de San Sebastiao”. Diese wuchtige Stadtkathedrale ist mit einem Aussendurchmesser von 106m und der auffälligen Form eines Kegelstumpfes schon optisch sehr aussergewöhnlich. Bis zu 20000 (!!!) Menschen finden in der 80m hohen Kathedrale Platz, die erst vor knapp 40 Jahren fertiggestellt wurde.

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Am legendären Maracana-Stadion stoppten wir leider nicht, da eine Besichtigung gerade nicht möglich war Trauriges Smiley Egal… “So gehn die Deutschen, die Deutschen die gehn so…!” Zwinkerndes Smiley

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Unser inkludiertes Mittagessen nahmen wir in Buffetform im Norte Grill ein. War leckerer als es auf dem Bild unten aussieht… Viel Auswahl, und all “you can eat”.

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Nach dem Lunch stoppten wir kurz bei der berühmten (etwa 700m langen) Karnevalstrasse von Rio. Ist halt ohne Karneval eher unspektakulär Trauriges Smiley und sieht aus wie ne Rennstrecke. Gegen kleines Geld konnte man sich in Kostüme werfen, und fotografieren lassen. Als kleines “Bonbon” bekam man dann noch n Mini-Tango-Kurs mit Neto. Geeeeeeeeeeeeeehhhhhtttt…

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An einem kleinen Hügel hatten wir kurz darauf eine “schöne” Aussicht auf einige Favela-Siedlungen. Wie gestern geschrieben: Gehören einfach zu Rio dazu. Über ein Drittel der Einwohner Rios leben in solchen Vierteln!

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Zum absoluten Highlight der Tour sollten wir dann am Ende kommen. Etwa 30 Minuten dauerte es bis wir (mit dem eigenen Bus, einem Shuttle und zu Fuss) die Spitze des Corcovados (Granitberg, auf dem die Christusstatue steht) erreicht hatten. Die Aussichtsplattform oben war richtig voll… sagenhafte Aussicht!

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Auf der Spitze des Corcovados befindet sich das zweite Wahrzeichen Rios (neben dem Zuckerhut), die Christusstatue, oder “Cristo Redentor”, wie die Brasilianer die Statue nennen. Das 1931 eingeweihte, 1145 Tonnen schwere und 38m hohe Monument aus Stahlbeton wurde einst Heitro da Silva Costa entworfen und 2007 zu einem der “neuen sieben Weltwunder” gewählt.

Richtig doof war allerdings, dass es sich von jetzt auf gleich fast komplett zuzog, und ich (im besten Fall) nur noch mittelmässige Bilder machen konnte. Trauriges Smiley

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Kurze Zeit später sah der Ausblick nach unten dann so aus (siehe unten), und von der Statue war auch so gut wie nix mehr zu sehen… sehr ärgerlich!!! Zumindest hatte ich kurzzeitig noch die gute Aussicht. Leute, die 5 Minuten später kamen haben nur noch die Suppe gesehen… Bitter, wenn auch dafür extra nach Rio reist… also bin ich (bei allem Ärger) doch mal froh, dass ich wenigstens n paar Minuten nochwas gesehen habe, und noch ein paar Fotos machen konnte Smiley

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Um 17:30 war ich dann wieder zurück im Hotel. Netterweise durfte ich auch noch im Hotel duschen und mich bis zur Abholung hier rumtreiben Zwinkerndes Smiley

Gleich gehts dann zum Flughafen und um Mitternacht (Ortszeit) wieder Richtung Deutschland… Ich habe mir sagen lassen, dass Frankfurt nicht ganz mit den 40 Grad von Rio mithalten kann… also packe ich mir mal lieber ne lange Hose mit ins Handgepäck!

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Ich bin dann mal weg… Zum letzten mal Grüsse aus Rio Smiley

Tag 16: Ankunft in Rio

Sonntag, 04.01.: Einen wunderschönen guten Abend aus Rio de Janeiro, wo ich die heutige, leider letzte Nacht meines Südamerikaurlaubes verbringen werde. Wie bereits gestern geschrieben musste ich heute (mal wieder) unmenschlich früh aufstehen. Halb fünf Uhr morgens klingelte bereits der Wecker im Dazzler Hotel Buenos Aires Zimmer 205. Das Frühstück verschob ich auf den Flughafen, packte schnell meine restlichen Sachen zusammen und checkte aus.

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Mein Taxifahrer war auch schon anwesend so dass ich pünktlich zum Sonnenaufgang am Flughafen eintraf und mein getoastetes Schinken-Käse-Sandwich mit samt einem Milchkaffee im total leeren Flughafencafe gegen sechs Uhr einnehmen konnte…

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Mein Flug nach Rio war auch “en Hora” und ich damit gegen 12 Uhr Ortszeit das erste mal auf brasilianischem Boden.

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Glücklicherweise hatte ich im Flugzeug nochmal meinen Rio-Reiseführer gelesen, so dass ich wusste, was da beim Transfer zum Hotel auf mich zukommen würde. Ausser der Christusstatue, die man schon von Weitem gut erkennen kann, sieht man erstmal nicht viel Atemberaubendes. Im Gegenteil: Man durchquert einige Minuten lang die Favelas (Armenviertel mit hoher Kriminalität) von Rio… ist sicher kein optisches Highlight, gehört aber eben auch zur Stadt, wie die Copacabana oder die Christusstaue.

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Mein Hotel liegt hier direkt an der Copacabana und ist wirklich toll. Superzentreal gelegen, gute Ausstattung, netter Service… Hast Du gute ausgesucht, Juliane! (ist die nette Reiseverkehrskauffrau, die mich immer berät) Smiley

Die 33 Grad Aussentemperatur wurden später am Nachmittag noch übertroffen, da bin ich mir sicher. Auch heute war das Wetter richtig toll, und so wie man es sich in Rio de Janeiro vorstellt.

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Eigentlich dachte ich, ich hätte ein Zimmer ohne Strandblick gebucht, aber ich will mich ja nicht beschweren… hat auch so gepasst Smiley

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Beim Einchecken sagte mir die nette Dame, dass oben auf dem Dach ein Pool wäre, der allen Hotelgästen natürlich kostenfrei zur Verfügung stehen würde. Den musste ich mir doch direkt mal anschauen… Einen netten Copacabana-Rundblick gabs noch dazu! Smiley

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Inzwischen war es etwa 15 Uhr, und da ich seit dem Frühstück nichts gegessen hatte machte ich mich mal auf die Suche nach einer Mahlzeit. Vorsichtshalber liess ich mal meine Kamera zu Hause. Da es vor allem in der Innenstadt, aber auch an den sehr touristischen Stränden immernoch recht häufig zu Taschendiebstählen kommt hielt ich das für sicherer. Eine kleine Pizzeria war schnell gefunden und auch ein Minimarkt für ein paar Getränke und Snacks war gleich um die Ecke.

Rio de Janeiro ist mit insgesamt über 13 Millionen Einwohnern (etwa sieben Millionen davon leben im Stadtkern) die zweitgrösste Stadt Brasiliens (nach Sao Paulo), aber mit Abstand der grösste Touristenmagnet des Landes. Durch die Verschärfung der Strafen bei Gesetzeswidrigkeiten und höheren Polizeipräsenz konnte die die Anzahl der Gewalttaten und Morde in den letzten Jahren halbiert werden. Trotzdem sollte man als Tourist ständig auf der Hut sein.

Zurück im Hotel entschied ich mich dafür den Tag heute entspannt zu Ende zu bringen. Wieder nur minimal “bewaffnet” (Kleidung, Sonnenbrille, Flip Flops und Handtuch) mischte ich mich für zwei Stunden unters brasilianische Volk an der Copacabana. War schon etwas Besonderes und muss man glaube ich einfach mal gemacht haben. Wie auf den Bildern oben zu sehen war der Strand pickepackevoll (kann aber auch daran gelegen haben, dass heute Sonntag war). Man hat den Eindruck, dass die Brasilianer am Strand leben. Die gehen da nicht einfach zum Entspannen, oder Sonnenbaden hin, sondern um ganz alltägliche Dinge zu machen: Essen, trinken, telefonieren, Leute treffen, Sport machen usw. Aus allen Ecken kommt Musik, es ist ziemlich laut und allgemein unruhig. Ständig kommt irgendeiner vorbei, der einem Souvenirs, Getränke oder Eis verkaufen will. Dann hört man ständig die Sirenen der Polizei von der Strasse usw. So richtig zur Ruhe kommt man da nicht… Aber wie gesagt… war ne interessante Erfahrung. Und n bissl brauner bin ich jetzt glaub ich auch Smiley

Gegen 18 Uhr zogen ein paar Wolken auf und es begann für kurze Zeit an zu regnen. In Deutschland hätten jetzt alle panikartig den Strand Richtung Hotel verlassen… nicht so die Brasilianer. Ich hatte das Gefühl, ich war der einzige, der gemütlich den Heimweg antrat. Nunja, Wollte halt nochmal kurz den Pool auf dem Dach testen Smiley

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Der letzte Programmpunkt des Tages war dann natürlich mal wieder ein kleiner Lauf. Und wenn man schonmal so eine attraktive Laufstrecke vorfindet, geht da natürlich kein Weg dran vorbei. Dieses mal war ich auch ein wenig mutiger und nahm sowohl das Iphone (fürs Runtastic), als auch meine Kamera mit. Musste sein, da ich unbedingt den Sonnenuntergang am Ipanema-Strand fotografieren wollte… Gute getarnt in einer Plastiktüte habe ich auch beide Sachen wieder heil mit ins Hotel gebracht…

Tja, wie auf den Bildern unten zu sehen haben leider ein paar Wolken den Sonnenuntergang vernebelt. Trotzdem ein toller Blick, den man hat. Für mich sind die deutlich unbekannteren Strände Leblon und Ipanema fast sogar noch schöner und spektakulärer als die Copacabana selber. Und immernoch war es total voll… sowohl an den Stränden, als auch auf den Geh- und Radwegen. Ist irgendwie so ne Unruhe drin. Der gute Will würde sagen: “Volker, do you feel the vibe of the city?” Und da Will schonmal in Rio war und es ihm nicht so überragend gefallen hat würde er wahrscheinlich dazu noch sagen. “It`s not my cup of tea!” Smiley

“My cup of tea” ist die Stadt auf jeden Fall! Leben wollte ich hier bestimmt nicht, aber wie gesagt: Man muss einfach mal den Strand, die Leute, die Stadt, die Mentalität usw. erlebt haben.

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Kurz nach acht war ich dann zurück im Hotel… war auch höchste Zeit, denn es wurde schon ein bisschen dunkel, und da ist man als Tourist in Rio besser nicht mehr unter den Menschenmengen auf der Copacabana.

Für morgen habe ich eine ganztägige Sightseeingtour mit allen Highlights der Stadt und mittäglichem Barbecue gebucht. Also wenn das mal kein würdiger Abschluss für meine Reise ist, dann weiss ichs nicht. Ich freu mich drauf. Gibt bestimmt wieder einige schöne Bilder Smiley

Grüsse aus Rio und gute Nacht

ps.: Bin jetzt nur noch drei Stunden hinter der MEZ! Zwinkerndes Smiley

Tag 15: Buenos Aires City Tour

Samstag, 03.01.: Hallo zusammen. Heute melde ich mich das letzte Mal aus Argentinien. Morgen gehts dann ganz früh weiter Richtung Brasilien Smiley Für heute war eigentlich eine Citytour mit dem Bus durch Buenos Aires geplant. Nach dem reichhaltigen Hotelfrühstück machten Vijay, Will und ich uns auf den Weg Richtung Abfahrtshaltestelle. Mit ein wenig Glück fanden wir auch den Ticketstand. Leider hatte die Dame am Informationsstand keine guten Nachrichten für uns. Aufgrund des Startes des “Dakar-Rally” mitten in der Stadt fuhr genau eine einzige Hopp on Hopp off-Buslinie. Passenderweise war das auch noch genau die, die direkt im Umkreis unserer Unterkunft kreiselte. O.k., nach kurzer Bedenk- und Planungszeit entschieden wir uns dann per Taxi und zu Fuss die Stadt zu erkunden.

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Zuerst fuhren wir Richtung Osten in den Stadtteil Palermo, der vor allem für seine vielen Grünflächen und Parks bekannt ist. Dazu ein paar künstlich angelegte Seen, viele Stauen und Monumente…

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Sehr angenehme Gegend. Wir schauten uns ein wenig um und gingen dann zu Fuss weiter Richtung Recoleta (einem Stadtteil in dem eher die reichen Argentinier leben). Kurzer Zwischenstopp im Starbucks ist natürlich immer drin. Auch Will beteiligte sich mal am lustigen Namensspass und nannte sich “Bruno” (so heisst sein Hund). Ganz schön lustig! Zwinkerndes Smiley

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Die Stadt an sich ist eigentlich relativ unspektakulär. Hier und da mal ein schönes Gebäude, eine alte Kirche usw., aber so wirkliche Highlights und “must Go`s” sind eher rar.

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Ein recht begehrtes Touristenziel ist der Friedhof von Buenos Aires, der sich mitten in der Stadt befindet. Anders als auf “normalen” Friedhöfen, ist hier jedes Grab eine halbe Kirche. Interessant zu sehen, aber auch irgendwie merkwürdig. Eine wahre Menschentraube befindet sich regelmässig vor dem Grab der Familie Duarte, in dem auch Eva Peron (besser bekannt als “Evita”) begraben ist.

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Für unseren heutigen (sehr späten) Lunchbreak hatte Vijay eine Idee: “Guys, I spotted a nice Italien restaurant namend Broccolino. They serve good homemade italien food!” Ein neutrales “geeeeeeeeeeeeht!” wäre mehr als geschmeichelt. Meine Lasagne wäre auch als 500g geschmolzener Käse durchgegangen!

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Bei heute mal wieder traumhaftem Sommerwetter und fast schon zu warmen 28 Grad im Schatten machten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel, wo wir Vijay verabschiedeten. Guter, wenn auch ein wenig eigener Typ… wir hatten aber viel Spass mit ihm! Smiley

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Natürlich nutzte ich auch heute das tolle Wetter zu einem kleinen Lauf. Die Innenstadt war wirklich schon fast komplett abgesperrt wegen der doofen Rally…

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Um fünf verabschiedeten wir dann Ravi, Tasha, Silvie und Julie, die im selben Flieger Richtung Atlanta eingebucht waren…

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Jen, Mark und ich gingen kurze Zeit später nochmal kurz in die Stadt um ein kleines Dinner einzunehmen… Inzwischen war die Stadt gestopft voll und die “Parade” der Rally-Teilnehmer hatte begonnen.

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Da das heute Mittag mit dem italienischen Essen so gut geklappt hat versuchte ich es heute Abend gleich nochmal. Im besten Fall gleichgut wie die Lasagne aus dem Broccolino war die hausgemachte Pasta mit Bolognese… Trauriges Smiley

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Dafür ist uns diese lustige Dame über den Weg gelaufen, die so ihre ganz eigene Art hatte ihren Hund zu transportieren Smiley

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Zurück im Hotel galt es dann Abschied von Will zu nehmen. Da zwei seiner drei Töchter in Deutschland leben, und er beide dieses Jahr besuchen kommen will gehe ich davon aus, dass ich ihn “bald” wiedersehen werde. Waren tolle zwei Wochen mit ihm. Wahnsinn, was er alles schon erlebt und zu erzählen hat. Dazu ein ganz unkomplizierter und lustiger Kerl. Hat Spass gemacht mit ihm!

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Ich werde jetzt mal schnell meine Sachen fertigpacken, denn morgen früh um fünf steht hier mein Taxi vor der Tür, dass mich zum Flughafen bringen wird.

Morgen Abend meld ich mich dann aus Rio. Zwinkerndes Smiley

Buenos noches Smiley

Tag 14: Back to Buenos Aires

Freitag, 02.01.: Guten Abend zusammen. Heute hiess es also Abschied nehmen vom Ende der Welt. In unserem wirklich schönen Hotel “de los Andes” in der Fussgängerzone von Ushuaia gab es um sieben Uhr ein sehr hektisches Frühstück, denn bereits eine Viertelstunde später wurden wir zum Flughafen transferiert.

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Unser Flug war glücklicherweise “En Hora”, so dass wir pünktlich um 9:10 Uhr Richtung Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires abheben konnten.

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Vorher mussten wir uns allerdings noch von Joanna verabschieden, die nicht mit uns flog, sondern noch einen weiteren Tag in Ushuaia zu tun hatte. Sie hat ihre Sache wirklich gut gemacht, war immer für uns da, und hat sich stets darum bemüht, dass wir eine schöne Zeit haben. Muchas gracias, Joy Smiley Vor allem ihre sprechenden Hände werden mir (und wohl uns allen) im Gedächtnis bleiben.

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Glücklicherweise konnte ich in den dreieinhalb Stunden Flugzeit auch ein wenig schlafen, so dass die Zeit recht fix umging. Bei strahlendem Sonnenschein und 23 Grad Celsius stiegen wir etwa um 13 Uhr aus unserer LAN-Maschine aus.

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Ein netter G-Adventure-Mitarbeiter namens Guillermo wartete bereits auf uns um uns zum Hotel zu fahren und die Zimmer für die letzte Nacht zu verteilen. Da wir im selben Hotel wie zu Anfang der Tour waren, kannten wir uns schon aus! Zwinkerndes Smiley

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Während acht Reisende unserer Gruppe sich heute Abend eine Tangoshow ansahen entschieden Will und ich uns dafür ein bisschen in die Stadt zu gehen, Geld zu wechseln, zu essen und ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Das Wetter war wirklich top. Eigentlich hätten wir auch Shorts anziehen können.

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Und ein Starbucks geht ja eh immer… dieses mal auch mit passendem Namen Zwinkerndes Smiley So gehn die Gauchos, die Gauchos die gehn so! So gehn die Deutschen, die Deutschen die gehn so Smiley

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Zurück im Hotel wollte Will ne kleine Runde Schlaf nachholen, was ich zu einem entspannten Lauf am Hafen und im Park von Buenos Aires nutzte…

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Für unser Dinner am Hafen wollten wir eigentlich noch Vijay fragen ob er uns begleiten möchte, doch leider haben wir ihn nicht mehr gefunden. In einem gemütlichen Restaurant aß Will gefühlt zum 13124234. mal in den letzten zwei Wochen Fisch. “Volker, in South Africa we import Salmon from Norway. It`s veeeeeeeeeeeeeery expensive!”

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Bis in die Nacht hinein saßen wir, da Will noch einen Pisco Sour zischte und Bekanntschaft mit einem südafrikanisch-australischen Ehepaar am Nachbartisch machte… Die waren auch eigentlich ganz nett… Aber wenn der Will mal am erzählen ist… Zwinkerndes Smiley

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Irgendwann nach zehn waren wir wieder im Hotel zurück. Morgen früh sehen wir dann alle aus unserer Gruppe zum letzten mal. Scheinbar bleiben noch ein paar weitere Reisende aus der Gruppe ein bisschen länger hier. Mal schauen, vielleicht trifft man sich ja nochmal zum Dinner.

Für morgen ist eine Stadtrundfahrt mit dem hopp on hopp off-Bus geplant. Die Stadt ist einfach zu gross um sie zu Fuss komplett zu erkunden… schauen wir mal Smiley

Wünsche eine gute Nachtruhe nach Deutschland!

Tag 13: Feuerland National Park

Donnerstag, 01.01.: Der erste Tag des neuen Jahres begann für uns glücklicherweise “erst” um 9:30 Uhr. Bis ich William geweckt hatte war es dann schon 9:45 Uhr, und wir mussten uns ranhalten, denn es wurde nur bis 10 Uhr Frühstück serviert. In der Hotellobby saßen schon acht andere aus unserer Gruppe und warteten auf den Transfer zum Nationalpark. Will, Vijay und ich entschieden uns ja bereits gestern dazu erst eine Stunde später zu fahren, was sich auch als sinnvoll herausstellte, denn wir konnten jede Stunde Schlaf gut gebrauchen. Nachdem wir unsere Teller vorgeladen hatten, und somit noch genug Essen bekamen, machten wir uns um 10:45 Uhr auf den Weg zur Bushaltestelle um unseren Transfer zum etwa 30 Minuten entfernten Feuerland-Nationalpark zu bekommen.

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Natürlich waren wir alle noch nicht wirklich topfit, aber den letzten Tag am Ende der Welt wollte natürlich auch keiner verschlafen. Das Wetter war passenderweise auch wieder traumhaft, so dass wir sogar im T-Shirt loslaufen konnten. Der gute Will trug mal sicherheitshalber eine Extraschicht Sonnencreme auf Smiley

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Wir entschieden uns für eine entspannte 8km-Wanderung am Ufer des “Bahia Lapataia”. In gemütlichem Tempo mit Foto- und Mittagspausen sollten wir für die Strecke etwa 3,5 Stunden brauchen.

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Der “Parque Nacional deTierro del fuego” ist vor allem durch seine schönen Landschaften und scheinbar unberührte Natur bekannt. Auf etwa 630km² bekommt man schneebedeckte Bergketten, Flüsse, weitläufige Täler, ausgedehnte Hochmoore und felsige Meeresküsten zu sehen.

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Unser Weg führte uns eine Weile am wirklich schönen Ufer des Bahia entlang, bevor wir für ein paar Kilometer durch ein Waldgebiet wanderten.

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Kleine Schrecksekunde zwischendurch: Vijay verlor (vermutlich bei einer Getränkepause) seine Kamera aus der Tasche, doch netterweise hatte ein brasilianisches Paar (das kurz hinter uns wanderte) die Kamera gefunden und mitgenommen.

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Die Wanderung an der Küste war aber wirklich toll. Immer wieder kam man an schönen Aussichtspunkten mit tollem Panoramablick vorbei. Im Hintergrund immer eine schneebedeckte Bergkette (wie in meinem tollen Marco Polo-Reiseführer beschrieben Smiley).

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Kurz vor unserem Ziel, dem Visitor Center in Alakush, lief dieser Fuchs ziemlich nahe und gelangweilt an uns vorbei…

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Auch ein recht grosser Andenkondor kreiste für eine Weile über uns (obwohl wir eigentlich gar nicht so erschöpft aussahen Smiley). Viel mehr an Tieren haben wir aber leider nicht gesehen…

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Insgesamt aber eine wirklich tolle Tour durch schöne Landschaften und auch (passend für den heutigen Tag) vom Profil her nicht zu anspruchsvoll Smiley

Gegen 18:30 Uhr waren wir dann im Hotel zurück und hatten noch etwa eine Stunde Zeit um uns für das Abendessen vorzubereiten. Am letzten gemeinsamen Abend mit Joanna schlugen wir im Küar-Restaurant auf, das zwei Blocks von unserem Hotel entfernt lag. Für mich gabs ganz passable Bolognese-Ravioli, Will nahm mal wieder sein neues Lieblingsgetränk PIsco Sour (traditionelles, südamerikanisches Getränk) zu sich.

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Nach dem etwas längeren gestrigen Abend waren wir alle froh heute mal nicht zu spät im Hotel gewesen zu sein. Morgen werden wir auch schon wieder um kurz nach sieben abgeholt und zum Flughafen gefahren. Es geht zurück nach Buenos Aires, von wo aus ich mich also morgen Abend wieder melde Smiley

Letzte Grüsse vom Ende der Welt Zwinkerndes Smiley