Tag 15: Welcome to Adelaide :-)

Samstag, 17.05.: Also, der Strom in Robe ging dann irgendwann nachts doch noch an, so dass ich den Blog pünktlich hochladen konnte Smiley

Ebenfalls pünktlich heute Morgen um sieben stand Stuart abfahrtbereit vor dem Bus und wartete schon auf uns. Bis nach Adelaide waren es noch ungefähr 380km, also etwa 4,5 Std.

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Etwa eine Stunde später machten wir in einem kleinen Nest mit nettem Strand unsere Frühstückspause, dann ging es zügig weiter Richtung Adelaide.

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Wir alle nutzen die Fahrt noch ein bisschen zum Schlafen und relaxen. Iwan konnte drei seiner vier Lieblingstätigkeiten nachgehen: Schlafen, Essen und auf seinem IPad und seinem IPhone rumspielen. Die vierte Aktivität wäre noch Rauchen Smiley Es ist wirklich unglaublich was er alles essen kann… Smiley

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Etwa um 12 Uhr kamen wir dann in Adelaide an. Glücklicherweise konnten wir direkt in unserem sehr komfortablen Motel einchecken und uns dann ein bisschen die Stadt anschauen, da wir den Nachmittag komplett frei hatten. Mit “wir” sind Iwan und ich gemeint. Später gesellte sich noch Louise dazu.

Adelaide ist mit mittlerweile 1,4 Millionen Einwohnern die viertgrösste Stadt in Australien. Die Menschen hier gelten als besonders kultiviert, freundlich und tolerant… Das Stadtzentrum ist eher klein und daher gut zu Fuss zu erlaufen, was für uns natürlich sehr vorteilhaft war. Auch unser Motel liegt mitten im Zentrum. Wir starteten unsere Tour mit der Besichtigung des Casinos. Etwas unheimlich, dass fast nur Rentner (teilweise richtig alte) spielten… o.k., lag vielleicht auch an der mittäglichen Uhrzeit, trotzdem merkwürdig.

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Im “Adelaide Oval” tragen die Adelaide Crows ihre Australien Football Spiele aus.

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Mitten durch das Zentrum Adelaides fliesst der Torrens River, der an beiden Ufern von viel Grün umgeben ist.

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Eine Hauptattraktion der Stadt ist der botanische Garten. Eine grüne Oase im Zentrum mit vielen Seen und einem Glashaus mit tropischem Regenwald…

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Wir gingen weiter zur “North Terrace”, einer der grössten, und meist befahrenen Strassen in Adelaide. Hier befinden sich sehr viele schöne und alte Gebäude, Museen, das “Parliament House” und die alte Railway Station. Louise und Iwan schafften es sogar mich “Museumsmuffel” mit ins “South Australien Museum” zu schleifen Smiley

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Natürlich kann man in Adelaide auch gut schoppen. In der “King-William-Street” sowie in der “Rundle-Street” findet man Shopping Malls, aber auch kleine Passagen, die zum Bummeln einladen.

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Nach unserer sechsstündigen Citytour gab es im Foodcourt der Myersmall erstmal Chickenwraps für alle. Sehr lecker Smiley

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Danach entschieden wir uns zum Motel zurückzukehren und unsere neuen Mitreisenden zu begrüssen. Zumindest zwei von ihnen waren gegen 18:30 Uhr zum Meeting mit Stuart schon da. Unsere letzte noch fehlende Reisende (eine Spanierin) kommt heute Nacht an, und wird uns dann morgen früh kennenlernen.

Im Pub gegenüber unseres Motels stellten sich Ruud aus Holland und Graig aus England kurz vor. Stuart teilte uns noch einige Dinge über die kommenden Tage mit bevor wir nach ein paar Getränken auf unsere Zimmer gingen.

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Morgen sind wir dann also komplett und fahren weiter Richtung Norden. Ich werde jetzt nochmal mein Bett geniessen, bevor morgen die erste von insgesamt sechs Nächten im Swag ansteht… Könnte wieder ne harte Nacht werden Trauriges Smiley Auf jeden Fall haben wir morgen Abend kein WLAN, also wird leider frühestens übermorgen, bis es hier wieder Neuigkeiten zu lesen gibt.

Grüsse nach Hause und einen angenehmen Abend noch Smiley

Tag 14: Robe als Überraschung

Freitag, 16.05.: Gestern Abend schickte uns Stuart mit folgender Vorgabe ins Bett: “So Guys, at the moment I really don`t know how the weather is gonna be tomorrow. If the weather is good we`ll check out some more lookouts in the grampiens. If not you can sleep a little bit longer and we drive directly to the visiter center. So, wake yourself up tomorrow morning at halb past six. If there ist no rain, we`ll have breakfast at seven. If it`s rainy you may go to bed again and sleep another one and a half hours!”

Ok, also steckte ich mal meinen Kopf heute Morgen um halb sieben zur Tür raus… kein Regen! Also ab über den Hof (es war morgens noch saukalt) in die Dusche, schnell gefrühstückt und zum Bus. Denn da stand schon unser General Stuart mit dem kritischen Blick auf die Uhr: “You`re ready Volker?”

Wie oben beschrieben steuerten wir heute Morgen noch einige Aussichtspunkte im Grampiens National Park an…

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Da Stuart für die kommenden Tage nochmal den Bus auftanken musste setze er uns anschliessend am Visitor-Center ab, wo wir zwei langweilige Filme über den Grampiens National Park anschauen “durften”.

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Nach etwa einer halben Stunde war er wieder zurück, und wir machten uns auf den Weg zu unserem heutigen Tagesziel, dem kleinen Fischerdorf “Robe”. Eigentlich sollten wir ja heute im nicht weit entfernten Mt.Gambier nächtigen, doch da dort ein Volksfest stattfindet und alle Unterkünfte ausgebucht sind mussten wir umsatteln. Keine schlechte Sache, wie sich später herausstellen sollte.

In Dunkled, einem kleinen Nest irgendwo im Nichts versorgten wir uns mit Mittagessen, dass wir kurze Zeit später auf einem ruhigen Picknickplatz vertilgten.

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Bis nach Robe waren es noch etwa drei Stunden, die wir danach in Angriff nahmen. So wie man das auch aus den USA kennt war das zu grossen Teilen heute auf unserem Weg: Ewig lange, geradeaus führende Strassen auf denen einem einfach niemand entgegenkommt. Die Känguru-Warnschilder sieht man hier übrigens ständig, und es sind auch viele Kängurus und Emus an den Strassenrändern zu sehen…dachte nicht, dass es davon so viele hier gibt (vor allem nicht, nachdem ich auf der ersten Tour kein einziges der beiden Tiere zu Gesicht bekommen habe).

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Nach etwa einer Stunde Fahrt erreichten wir dann die Region “South Australia”, was Stuart wieder dazu motivierte sein komplettes Wissen über South Australia auszupacken. Grundsätzlich kann er wirklich über alles und jeden etwas erzählen, ist dann auch völlig Wurscht ob das gerade irgendjemanden interessiert oder nicht. Heute hat er beim Öffnen einer Packung Kekse auf deren jahrzehntelange Geschichte und Tradition hingewiesen. Wahrscheinlich war er ja sogar live dabei, als sie das erste mal gebacken wurden Smiley Eine Sache ist allerdings ganz interessant: South Australia befindet sich in einer anderen Zeitzone als Melbourne und Sydney, was jetzt grundsätzlich nix Besonderes ist. Ein bisschen merkwürdig ist aber, dass der Zeitunterschied zu den eben erwähnten Städten nur 30 Minuten beträgt… d.h. Ich bin jetzt der mitteleuropäischen Zeit nur noch 7,5 Std. voraus. Wusste ich nicht, dass es auch 30-minütige Zeitverschiebungen gibt.

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Gegen 15:30 Uhr kamen wir dann in Robe an. Auf den ersten Blick wirkt das etwa 4000 Einwohner starke Fischerdörfchen sehr verschlafen. Man findet aber auch eine Reihe von modernen Einfamilienhäusern, die (laut Stuart) reichen Leuten aus Melbourne oder Adelaide gehören, die im Sommer mal schnell für ein Wochenende entspannen wollen…

Unser Hostel ist (verglichen mit den anderen) wirklich top!. Habe ein schickes, wenn auch etwa altbackenes Einzelzimmer mit TV und kostenlosem W-LAN. Smiley

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Da wir früher als gedacht in Robe waren hatten wir noch ein bisschen Freizeit vor dem Abendessen. Stuart gab uns den Tipp und doch mal den Strand und die Küste anzusehen, was mich doch gleich mal zu einem kleinen Lauf motivierte. Es war wirklich ein toller Weg an den Klippen und später am Strand entlang…

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Um 18 Uhr trafen wir uns zum Abendessen im “hosteleigenen” Restaurant. Mein Burger war heute mindestens so gross wie der von Stuart selbstgemachte gestern (auch wenn der gestern zugegebenermassen besser geschmeckt hat Smiley).

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Und dann wurde es auf einmal stockdunkel im Restaurant…

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…denn der Strom war ausgefallen, und zwar in der ganzen Stadt. Doch das ist (nicht wie bei uns in Deutschland) keine Sache von fünf bis zehn Minuten, sondern wir sitzen jetzt hier seit fast drei Stunden im Dunkeln, und so wie wir das mitbekommen, wird das auch noch ein paar Stunden andauern. So viel also zu dem Thema schönes Hostel mit TV und gratis W-LAN Trauriges Smiley

Naja, ich hoffe mal, die haben das bis morgen früh wieder alles im Griff, damit ich wenigstens dann noch den Blog hochladen kann…

Morgen früh setzen wir uns schon um sieben Uhr in die Spur Richtung Adelaide, damit wir nachmittags noch genug Zeit haben die Stadt anzusehen… ich freu mich drauf Smiley

Gute Nacht!

Tag 13: Känguru-Tag :-)

Donnerstag, 15.05.: Hallo zusammen und guten Abend. Der heutige Tag begann mal wieder bei bestem Wetter in Port Campbell mit einem etwas hektischen Frühstück, denn Stuart machte ein bisschen Stress bezüglich unseres Abfahrtszeitpunktes (was eigentlich gar nicht nötig war). Kurze Zeit später waren wir dann wieder auf der Great Ocean Road, wo wir heute Morgen noch einige Stopps machten.

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Los gings an der London Bridge, einem bogenförmigen und recht sehenswerten Felsen, der vor ein paar Jahren noch mit dem Festland verbunden war, bis ein Teil davon abgestürzt ist. Überhaupt sind alle Felsstatuen (wie gestern auch die Apostel) früher oder später vom Einsturz bedroht, da das Wasser den Felsen langsam von unten aushöhlt… Trauriges Smiley

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Sehr spektakulär war auch “die Grotte”. Ein Felsbogen, durch den man auf die Bucht herausschauen konnte.

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Die “Bay of Islands” ist eine riesige Bucht mit Sandstrand und zahlreichen Felseninseln…

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“Logan Beach” ist bekannt dafür, dass man hier und da mal einen Wal zu Gesicht bekommt. Wir hielten tapfer Ausschau… heute leider vergeblich Trauriges Smiley Trotzdem ein schöner Strand.

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Einen kurzen Stopp machten wir anschliessend in Warrnambool (einem kleinen Städtchen nahe des Strandes) um uns mit ein paar Nahrungsmitteln für die nächsten Tage sowie Mittagessen für heute auszustatten.

Für heute hatte Stuart ja ein wahres Feuerwerk an Kängurus versprochen. Nach dem Mittag wurden wir bei einem Stopp an einem sehr ruhig gelegenen See fündig. Glücklicherweise waren auch noch ein paar Emus da Smiley

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Wie bereits gestern glänzte Stuart auch heute wieder durch fundiertes Fachwissen in allen Bereichen. So wusste er natürlich auch alles über Kängurus und Emus. Teilweise war es echt interessant Smiley Ein bisschen verblüfft war er aber kurze Zeit später, als wir vor uns auf dem Weg dichte Rauchwolken sahen, die auf ein Buschfeuer hindeuteten. Eine Strassensperre gab etwas später aber Entwarnung. Es handelte sich um ein kontrolliertes Abbrennen von abgestorbenen Bäumen. Langsam durften wir diesen Bereich passieren. Weniger langsam waren dafür die Kängurus, die direkt vor uns die Strasse überquerten.

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Gegen 16 Uhr kamen wir an unserem heutigen Ziel, dem Grampians National Park an. Da wir recht früh dran waren lud uns Stuart noch zu einem kleinen Spaziergang ein. Dieser führte etwa 4km auf einen Berg mit beeindruckenden Felsformationen und einer tollen Aussicht.

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Unsere heutige Unterkunft ist sollte hier auch mal erwähnt werden. Umgeben von Wald und Wiesen mit unzähligen Kängurus nächtigen wir heute in Tim`s Hostel. Iwan und ich haben ein eigenes Haus. Klingt zwar gut, aber… ein Zimmer, etwa 8m², kein Platz, Weg zum Klo und Bad über den Hof… hat aber irgendwie was Smiley Der Rest der Einrichtung erinnert ein wenig an das 18. Jahrhundert Smiley dafür aber ein Top-WLAN. Wer hätte das gedacht???

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Da hier in der Nähe weder ein Restaurant noch ein Supermarkt sind, kamen wir (wie schon gestern erwähnt) zu der Ehre von Stuart “bekocht” bzw. “begrillt” zu werden. Er gab alles um uns originale Aussi-Burger zu grillen: “Guys, far bevor McDonalds came in we had our Burgers like that!” Alsooo: Beefburger mit Ketchup, Zwiebeln, Tomate, rote Beete, einem Spiegelei, Salat und Speck…Auch wenn ich die Tomaten und die rote Beete weggelassen, war das ein ganz schönes Ding… hat auch wirklich gut geschmeckt, auch wenn ich das Ei und die Zwiebeln nicht unbedingt gebraucht hätte…

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Nachdem wir artig alles gespült und aufgeräumt hatten fand sich Stuart direkt vor dem Fernseher ein, denn sein Lieblingsfootballteam Collingwood spielte. Und da ich ja seit Melbourne auch Aussi-Footballfan bin, werde ich ihm jetzt mal beim vierten Viertel Gesellschaft leisten Smiley

Danach wirds fix ins Bett gehen… Morgen gehts dann weiter Richtung Adelaide. Smiley

Tag 12: Great Ocean Road

Mittwoch, 14.05.: Da es gestern Abend eine halbe Ewigkeit gedauert hat bis der Blog hochgeladen war, und ich somit auch erst spät ins Bett kam, hatte ich heute Morgen mal wieder ganz schön zu kämpfen. Iwan ging es da nicht anders… Trotzdem schafften wir es pünktlich um 7:30 Uhr fertig gepackt vor dem Hostel zu sein. Unser neuer Guide Stuart hatte schon hochmotiviert und gut gelaunt den Bus vorgefahren, so dass es nach dem Einladen des Gepäcks direkt losgehen konnte. Echt witzig: Ein 24-Sitze-Bus für vier Reisende… uns sollte es egal sein. So hatten wir eben mehr Platz. Da wir heute die Great Ocean Road ansteuern sollten gab Stuart uns den Tipp, uns doch so weit vorne wie möglich zu positionieren, um eine entsprechend bessere Sicht zu haben. Schon am ersten Tag entpuppte er sich als echtes Multitalent: Reiseleiter, Busfahrer und Australien-Geschichtsexperte in einer Person. Später erfuhr ich noch, dass er auch zweimal für uns kochen wird. Morgen solls es zum Beispiel seine “legendären” selbstgemachten Hamburger geben. Na dann bin ich mal gespannt.

Mit seinem Headset auf dem Kopf und ständig alle möglichen Fakten zur Geschichte Melbournes erzählend steuerte er uns sicher aus der Stadt heraus zum nächstgelegenen McDonalds, wo wir uns kurz mit einem Kaffee versorgen konnten. Im Hostel gab es ja kein Frühstück, und unsere erste Pause war noch ein bisschen hin.

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Etwa eine Stunde weiter (wir wussten inzwischen alles über die komplette Geschichte Australiens) hatten wir dann fast die Great Ocean Road erreicht. Bei Bells Beach machten wir dann eine erste kleine Foto- und Frühstückspause.

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O.k., das ist doch mal eine überschaubare Gruppe Smiley von links: Sarah aus Deutschland, Iwan (Schweiz), Louise (England) und Volker (Ludwigsburg).

Kurze Zeit später erreichten wir dann die Great Ocean Road. Die etwa 345km lange Strasse entlang der Küste südlich von Melbourne zählt zu den schönsten Küstenstrassen der Welt. Sie schlängelt sich an scheinbar endlos langen, weissen Sandsträndenstränden entlang. Viele Surfer tummeln sich an den Stränden an der Great Ocean Road bei deren Bau zahlreiche Arbeiter ums Leben kamen, da es am Strassenrand teilweise sehr steil bergab geht. Mich hat die Tour sehr stark an die “Route one” (Strasse an der Westküste der USA von LA nach San Francisco) erinnert…

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Bei einer weiteren kurzen Pause sah ich dann auch das erste mal ein paar gaaaaanz niedliche wilde Koalas Smiley Und einige davon waren sogar wach, was gar nicht mal so selbstverständlich ist, denn Koalas schlafen für gewöhnlich 20-22 Std. am Tag. Was n Leben Smiley

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Die Vögel sind hier im Übrigen auch oft bunt und teilweise sehr laut Smiley

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Zum Highlight des Tages kamen wir dann am frühen Nachmittag. Die “zwölf Apostel” (eigentlich sind es nur noch sieben) sind sehr spektakuläre, vom Meer geformte Kalksteinstatuen, die entlang des Strandes zu finden sind. Neben uns waren auch gefühlte 10000 Asiaten da… bissl anstrengend. Trotzdem sehr beeindruckend, die sieben Jungs.

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Diese wirklich beeindruckenden Gesteinsformationen ziehen sich über einen weiten Teil der Küste. An vielen Aussichtspunkten hat man einen tollen Blick…

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Nach insgesamt fast zehn Stunden auf der Strasse kamen wir dann pünktlich mit dem (mal wieder sensationellen) Sonnenuntergang im verschlafenen Fischerort Port Campbell an, wo wir heute die Nacht verbringen sollten…

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In einem kleinen Restaurant in der Nähe gab es wirklich sehr leckeres internationales Essen. Die Bestellungen laufen in Australien grundsätzlich so ab (sofern es “normales”, also nicht zu schickes Restaurant ist): Die Speisekarte liegt auf dem Tisch, oder wird gebracht. Man sucht sich ein Gericht und ein Getränk aus, bestellt das dann an der Kasse, oder an der Bar, zahlt direkt, bekommt eine Nummer zugeordnet und holt dann sein Essen an der Ausgabe ab wenn die entsprechende Nummer genannt wird.

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Nicht so spät machten wir uns dann auf den Rückweg zum Hostel… nach einem tollen Sonnenuntergang hatten wir heute auch einen tief stehenden Vollmond.

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Morgen gehts dann weiter die Great Ocean Road entlang. Und nachdem heute “Koala-Tag” war versprach uns Stuart für morgen einen “Känguru-Tag”. Ich bin gespannt Smiley

Viele Grüsse mal wieder an Euch alle in Germany Smiley

Tag 11: Melbourne City Tour

Dienstag, 13.05.: Heute hatte ich also den ganzen Tag Zeit um (teilweise) auf eigene Faust Melbourne zu erkunden. Mit Hilfe meines Stadtplanes sowie meines Reiseführers stellte ich mir ein kleines Vormittagsprogramm zusammen. Ich hatte etwa fünf Stunden zu füllen, bis Julia mich um 13:30 Uhr am Hostel abholen sollte. Bevor ich loszog musste ich leider mein “Sechs-Bett-Einzelzimmer” gegen ein Vier-Bett-Zimmer eintauschen, dass ich heute Nacht leider auch nicht für mich allein haben werde. Trauriges Smiley

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Da es hier im Hostel kein Frühstück gab, musste ich mich nach einer anderen Möglichkeit umsehen heute Morgen etwas zu Essen zu bekommen. War aber nicht schwer. In einem netten kleinen Cafe gab es sehr leckere Rühereier mit Vollkornbrot und einen Top-Cappuccino

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Gut gestärkt machte ich mich also auf in die Innenstadt der zweitgrössten Stadt Australiens. Über vier Millionen Menschen leben inzwischen in Melbourne. Die Stadt wächst wahnsinnig schnell, was daran liegt, dass sowohl viele Australier als auch Ausländer in die Stadt wollen um hier zu arbeiten und Fuss zu fassen. Über 140 verschiedene Nationen finden sich inzwischen in Melbourne was man auch an den zahlreichen verschiedenen Restaurants sieht. Vor allem Asiaten gibts hier wie Sand am Meer. Die Stadt wächst jedoch nicht nur von der Einwohnerzahl her. Überall wird gebaut, sei es Hochhäuser, Strassen oder was auch immer. Andererseits ist trotz der vielen Menschen hier keinerlei Hektik zu erkennen. Die Stimmung ist grundsätzlich entspannt und gelassen, so wie die Australier allgemein ja auch sind.

So gross die Stadt inzwischen auch ist, so ist die Innenstadt trotzdem relativ überschaubar und gut zu Fuss abzulaufen. Ähnlich wie in Mannheim sind die Strassen quadratisch aufgebaut. Man findet sich ziemlich einfach zurecht.

Hier vielleicht mal ein paar Impressionen…

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Nach einem ersten Rundgang führte mich mein Weg zum “Eureka Skydeck”. Hier sollte ich aus dem 88.Stock einen tollen Überblick über die Stadt haben. Der Lift braucht für die ganze Strecke nach oben gerade mal 38 Sekunden und ist mit einer Geschwindigkeit von 9 m/sec unterwegs Smiley

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Melbourne aus 280m Höhe:

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Als kleines Highlight des Skydeck-Besuches kann man sich gegen einen kleinen Aufpreis auf “the Edge” einlassen. Dabei wird man in einen durch undurchsichtige Milchglasscheiben abgedunkelten Raum nach draussen gefahren. Draussen angekommen werden dann die Scheiben klar und man kann an seinen Füssen vorbei 280m in die Tiefe sehen… Besonders lustig: wenn man denkt, dass alles vorbei ist wird noch ein Stromausfall simuliert. Smiley

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Nach diesem netten Ausblick bei mal wieder tollem Wetter statte ich dem bekannten Melbourne-Aquarium Sealife mal einen Besuch ab. 38$ Eintritt sind zwar ganz schön heftig, dafür hat man aber auch wirklich einiges geboten bekommen… tolle Anlage. Man kann hier locker einen halben Tag verbringen…

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Absolutes Highlight des Aquariums war allerdings ein riesiges kreisförmiges Becken voller Haie, Stachelrochen und anderer grossen Fische. Um in die Mitte des Beckens zu kommen musste man durch einen Bogen quasi unter den Fischen durch.

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Nach dem Aquarium ging es dann schnell zum Hostel, wo Julia schon wartete… beim nahegelegenen Queen Victoria Foodcourt genehmigten wir uns mal wieder was Asiatisches Smiley

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Unser nachmittäglicher Spaziergang führte uns über den Stadtteil Carlton durch mehrere Parks wieder zurück in die Innenstadt, wo wir dann gegen 18 Uhr in der einsetzenden Abenddämmerung ankamen.

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Während Julia danach in der Stadt blieb (ich sollte Daniel und sie später zum Abendessen wiedertreffen) machte ich mich auf den Rückweg ins Hostel, denn um sieben stand das Welcome-Meeting mit der neuen Gruppe auf dem Programm. Als ich im Zimmer ankam war schon Iwan aus der Schweiz da. Kurze Zeit später lernte ich dann noch Louise aus England, Sarah aus Deutschland und unseren Guide Stuart kennen. Also sind wir vorerst mal zu fünft. In Adelaide kommen dann noch weitere drei Reisende dazu. Stuart ist etwa 50 und seit 10 Jahren als Guide aktiv. Ein bisschen unorganisiert scheint er zu sein, aber ansonsten ein lustiger Typ. Ich bin mal gespannt. Die Tour klingt auf jeden Fall wirklich toll. Morgen gehts um 7:30 Uhr los Smiley

Um sieben war ich dann also wieder in der Stadt wo Julia schon wartete und Daniel fast zeitgleich mit mir ankam. Bei einem Italiener im Southgate mussten wir allerdings sehr lange auf das auch nur durchschnittliche Essen warten, da man uns vergessen hatte… Trauriges Smiley

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Auf dem Heimweg hatte Julia noch eine kleine “Überraschung” in Form einer Feuershow vor dem Crown Entertainment Complex für mich.

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Danach hiess es leider Abschied nehmen von Julia und Daniel… waren zwei tolle Tage in Melbourne. Danke für alles, Julia. Ich komme bestimmt wieder Smiley

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Soooooo, ich hau mich mal hin, aber vorher noch schnell alles in den Rucksack, und dann kann es morgen losgehen auf den zweiten Teil meiner Down under Tour! Smiley

Tag 10: Wiedersehen mit Julia

Montag, 12.05.: Das Aufstehen heute Morgen war wirklich übelst schwer. Nach drei Stunden Schlaf hatte ich noch nicht wirklich eine Orientierung. Nach kurzem Frischmachen und Packen nahm ich freudig zur Kenntnis, dass zumindest zwei meiner Mitreisenden ihre Ankündigung in die Tat umsetzten und mit mir frühstückten. Wissend, dass das Frühstück in unserem Hostel ziemlich grottig war, hatte Charlie am Vorabend sogar Eier und Schinken besorgt, die er heute Morgen extra für Simon (der mit aufgestanden war) und mich zubereitete. Tolle Aktion! Hat mich wirklich gefreut!

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Danach musste es ein bisschen schneller gehen… Ich klopfte mal kurz am Mädelszimmer um mich von allen zu verabschieden, sagte “Au revoir” zu unserem in London lebenden Franzosen Gary und versuchte krampfhaft Lucky Luke zu wecken, was mir nach mehreren Versuchen auch gelang. Im Halbschlaf, und mit gehörigem Standgas ausgestattet stammelte er kurz: “I will miss you Vodka. See you in Maui!” Keine schlechte Opition. ich werde mal drüber nachdenken Smiley

Kurz nach halb neun war mein Shuttle da und die tapfer ausharrenden Charlie und Simon konnten nach der Verabschiedung wieder schlafen gehen. War ne wirklich tolle Gruppe. Hoffentlich klappts mit dem Wiedersehen. Leider habe ich Jason nicht mehr gesehen um mich von ihm zu verabschieden… aber ich schätze mal, ihm ging es ähnlich wie den anderen aus der Gruppe, und er lag nach dem gestrigen Abend noch im Alkoholkoma Trauriges Smiley

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Mit gutem Zeitpuffer kam ich am Flughafen an, also noch “time to relax”. Glücklicherweise hat auch mit meinem Gepäck alles geklappt. Wie mir mitgeteilt wurde sind die bei Inlandsflügen sehr genau was das angeht. Aufzugebendes Gepäck maximal 20 kg, Handgepäck maximal 10 kg. Heutige Messung meines Gepäcks: Aufzugebendes Gepäck: 19,8 kg, Handgepäck 10,0 kg. Punktlandung würde ich sagen Smiley

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“In Time” um 10:20 Uhr verliess ich dann die Ostküste. War wirklich eine schöne Tour, die Inseln echt sehenswert. Ich hätte mir allerdings gewünscht ein paar Tiere mehr sowohl über, als auch unter Wasser zu sehen. Bis auf ein paar Dingos, Fische, Schildkröten und nicht frei lebende Kängurus war da nicht viel. Aber ich gehe mal davon aus, dass ich während der kommenden Tour noch ein paar Koalas, Wombats, Emus oder wilde Kängurus zu sehen bekomme. Völlig unterschätzt hatte ich übrigens auch die Grösse Australiens. Man lebt hier wirklich in komplett anderen Dimensionen. Schaut man sich auf der Karte die Distanz von Brisbane nach Cairns an, dann sieht das gar nicht so weit aus. In Wirklichkeit sind das deutlich über 2000 km. Entsprechend lange braucht man auch wenn man über den Landweg diese Strecke bewältigen will. Mit dem Flugzeug braucht man von Sydney nach Perth (an der Westküste) fünf, bei schlechtem Wind sogar über sechs Stunden. Ganz schön lange für einen Inlandsflug!

Nunja, ich war auf jeden Fall pünktlich in Melbourne, und wurde direkt am Gepäckband von Julia empfangen. Ich habe mich wirklich gefreut Sie wiederzusehen… ihr ging es glaube ich ähnlich… hoffe ich zumindest Smiley Da es auf meinem tollen Jetstar-Flug leider keinerlei Verpflegung gab, und ich entsprechend hungrig war, parkten wir das Auto in der Innenstadt um dann bei einem “Take-away-Chinesen” meinen ersten Appetit zu stillen.

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Julia hat sich in den fast vier Monaten, in denen Sie inzwischen hier in Melbourne wohnt, richtig gut eingelebt. Nach kleineren Startschwierigkeiten hat Sie nun einen Job und einen Partner gefunden. Auch den Linksverkehr hat sie inzwischen gut im Griff. Gar nicht so einfach bei dem ganzen Verkehr in der Innenstadt.

Nach dem Lunch checkte ich erstmal in meinem Hostel, das glücklicherweise sehr zentral liegt, ein. Mal wieder ein “Mulitsharing-Room” mit sechs Betten. So wie es im Moment aussieht bleiben die anderen fünf Betten wohl leer, so dass ich heute nach quasi ein Einzelzimmer habe. Sehr schön! Smiley

Am frühen Abend machten wir uns dann noch einmal auf den Weg in die Stadt. Bis zu unserer Abendaktivität war es noch ein bisschen hin, also genug Zeit für ein paar Fotos in der Abenddämmerung.

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Abends lernte ich dann noch Julias Freund Daniel kennen, der uns für heute Abend Tickets für das Ethiad-Stadium besorgte. Australiens Sportart Nr.1 ist der australische Football, der in etwa einen Mix aus Rugby, American Football und Faustball darstellt. Das Spielfeld ist riesig, es sind von jeder Mannschaft 18 Spieler auf dem Platz, und das Ziel ist es den eiförmigen Ball mit dem Fuss zwischen die beiden inneren (von vier) Torstangen  zu kicken. Das gäbe dann sechs Punkte. Sehr action- und temporeich! Heute Abend durften wir dem Melbourner Revierderby aus der ersten Liga “St.Kilda-Carlton” beiwohnen. Carlton gewann 110: 73 oder so ähnlich Smiley War auf jeden Fall hochinteressant, auch wenns später abends richtig kalt wurde, ganz oben im 50000-Leute fassenden Stadion.

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Gegen elf Uhr war ich dann wieder zurück im Hostel und freue mich jetzt wirklich auf mein Bett. Die gestrige Nacht steckt mir schon noch ein bisschen in den Knochen… morgen habe ich auf jeden Fall noch den ganzen Tag Zeit um mir Melbourne anzusehen. Da Julia glücklicherweise nur bis 13 Uhr arbeiten muss wird sie mich ab morgen Mittag begleiten und mir hoffentlich noch ein paar weitere nette Ecken in Melbourne zeigen. Abends lerne ich dann meine neue Gruppe und den Guide für den Trip nach Darwin kennen. Ich bin mal gespannt. Danach werde ich noch mit Julia und Daniel was Kleines essen gehen, bevor es dann am Mittwoch Morgen schon wieder auf Tour geht Smiley

Mal wieder viele Grüsse heute aus dem heute Abend sehr frischen Melbourne Smiley

Tag 9: Dauerregen in Cairns :-(

Sonntag, 11.05.: Wunderschönen guten Abend zusammen Smiley. Tag neun meiner Australienreise begann heute um 7:30 Uhr. Ich stellte mir extra den Wecker, da dies mein einziger Tag in Cairns war, ich unbedingt noch die Stadt sehen wollte und eventuell noch ein, zwei andere Aktivitäten auf dem Plan standen. Wie ich im Laufe der letzten Tage erfahren habe bleiben die meisten aus der Gruppe noch einige Tage hier und machen Tagestrips in die Umgebung. Möglichkeiten dafür gibt es hier mehr als genug. Leider ist die Wettervorhersage für die nächsten vier Tage alles andere als positiv, so dass man wohl von Tag zu Tag entscheiden muss welche Unternehmung für diesen Tag günstig ist. Mir kann das alles relativ Wurscht sein, denn ich bin ja eh morgen früh hier weg, und wenn ich das mit dem Wetter berücksichtige passt das auch so für mich. Bei gutem Wetter wäre das schon nett gewesen noch ein paar Tage mit den Leuten aus der Gruppe hier in Cairns zu verbringen. Aber o.k., der Flug nach Melbourne geht morgen früh und ich freue mich auch auf Melbourne, die neue Tour und auf ein Wiedersehen mit Julia, die aktuell ein Jahr “Work and Travel” in Melbourne macht, aber wahrscheinlich für immer hier unten bleiben wird…

Nun aber zum heutigen Tag: Eigentlich war in der Übernachtung in unserem Hostel auch das Frühstück mit inkludiert, aber als ich mal einen kurzen Blick auf das “Buffet” warf entschied ich mich in die Stadt zu fahren um dort eine Kleinigkeit zu essen. Der von Jason empfohlene und stündlich fahrende Shuttlebus ins Zentrum von Cairns fuhr leider erst ab zehn Uhr stündlich. Also nahm ich mal den etwa 30-minütigen Fussmarsch ins Zentrum auf mich. Der war allerdings sehr angenehm und sehenswert. Auch heute Morgen war das Wetter leider sehr durchwachsen. Immer wieder regnete es für ein paar Minuten.

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Im Zentrum angekommen schaute ich mich ein wenig um. Die kleinen Cafes und Restaurants waren schon gut besucht, ansonsten war es noch recht ruhig, da auch die Geschäfte noch geschlossen waren. Aber ein sehr angenehmes kleines Städtchen Smiley

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In einer kleinen Espressobar fand ich einen trockenen Platz, nahm ein entspanntes Frühstück ein und machte mich dann wieder auf den Weg zurück ins Hostel.

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Bis unsere Nachmittagsaktivität begann hatten wir noch ein bisschen Zeit. Nachdem ich die schöne Strandpromenade gesehen hatte entschied ich mich zu einem kleinen Lauf. Unerwarteterweise bekam ich norwegische Gesellschaft. Alina begleitete mich…

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Sie ist wirklich fit…Interessant auch, was ich beim Laufen von ihr erfahren habe: Sie ist 20 (würde aber auch locker noch als 16-Jährige durchgehen) und wohnt fast am nördlichsten Punkt von Norwegen. Sie ist auch schon seit einigen Wochen allein unterwegs (was ihre Eltern gar nicht gut finden). Dieses Jahr fängt sie an zu Studieren und arbeitet nebenbei nachts allein an einer Tankstelle (auch das finden ihre Eltern nicht gut). Sie sagt, dass ihr das alles egal ist. “Maybe I look very small and young, but in my head I`m much older.” War auf jeden Fall interessant mit ihr zu reden und zu laufen… Smiley

Nach einer kurzen Dusche trafen sich Alina, Katherine, Gary, Simon, Charlie und ich am Eingang des Hotels um noch ein bisschen was aus diesem verregneten Tag zu machen. Eigentlich wollten wir Fallschirmspringen gehen und hatten dies auch schon gestern Abend gebucht, doch aufgrund des schlechten Wetters wurde das leider gecancelt. Nach reiflichen Überlegungen, welche Aktivität denn bei diesem Wetter noch einigermassen Spass machen könnte entschieden wir uns für eine zweistündige Quad-Tour in den Bergen. Jasons Infos zufolge wäre dies wohl noch lustiger im Regen als im Trockenen, da man so ja nicht eingestaubt, sondern mit Schlamm und Matsch eingesaut wird. Gesagt, getan…

Auf der etwa 30 minütigen Fahrt (im strömenden Regen) zum Ausgangspunkt unserer Tour erklärte uns unser Fahrer Trevor (unten rechts im Bild) was es doch dort oben in den Bergen alles für gefährliche und giftige Tiere gäbe und wie vielen davon er schon begegnet sei. Dabei liess er keine Möglichkeit aus vor allen den Mädels ein bisschen Angst zu machen: Auf Alinas Frage ob es denn dort viele giftige Spinnen gäbe antwortete er nur, dass sie sich doch keine Sorgen wegen den Spinnen machen solle. Da wäre es doch viel wahrscheinlicher, dass man von einer Schlange gebissen wird Smiley

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Kurz vor drei kamen wir auf einer kleinen Ranch irgendwo im Nirgendwo mitten in den Bergen an…

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Da wir noch eine halbe Stunde Zeit hatten konnten wir uns noch kurz umsehen. Es gab ein grosses Gehege in dem Kängurus lebten und in dem Teich (siehe oben) wimmelte es von Schildkröten.

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Kurze Zeit später lernten wir dann die nächste “Gestalt” kennen: Unseren Tourguide “Bernie”! Was n Typ Smiley Als ich ihn sah wusste ich, dass wir im Wald sicher waren. Kein Tier würde sich freiwillig an ihn herantrauen.

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O.k., kurze Sicherheitseinweisung…

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…dann starteten wir zu einer zweistündigen Tour durch den australischen Regenwald…

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Nach einer kleinen Getränke-, Foto- und Toilettenpause fing es dann an richtig zu schütten. Aber wie Jason sagte: Es war dann eigentlich noch lustiger…

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Sooooo, mal schauen, ob das mit dem Video was gibt Smiley

Dezent durchnässt und ohne jegliche Tierangriffe haben es alle Teilnehmer wieder gut zurück zur Ranch geschafft. War trotz (oder gerade wegen) des schlechten Wetters echt spassig Smiley

Zurück im Hostel hatten wir leider nur kurz Zeit um uns für den letzten Abend mit der Gruppe fertigzumachen. Gegen 20 Uhr schlugen wir dann in einem sehr angenehmen (wenn auch nicht ganz billigen) Restaurant in der Innenstadt von Cairns auf.

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Keine 100 Meter weiter hatte uns Jason in einer Kneipe auf die VIP-Gästeliste gesetzt. Bis dahin waren schon einige Liter Alkohol geflossen. Aber am letzten Abend ging bei den meisten (inklusive Jason) aber noch ein bisschen mehr Smiley

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Um kurz nach drei Uhr wurden wir aus der Kneipe rausgekehrt… da elf von zwölf Teilnehmer dieser Tour zu diesem Zeitpunkt mehr oder weniger voll waren klappte das auch nicht mehr so ganz mit dem zügigen Gang zum letzten Shuttlebus, der uns zu unserem Hostel bringen sollte. Also blieb nur noch der bereits am Tag erprobte 30-minütige Fussmarsch zum Hostel, den irgendwie und irgendwann dann auch jeder hinter sich gebracht hatte. War eine superlustige letzte Partynacht. Und alle von uns waren bis zum bitteren Ende dabei!

Soooo, ich habe noch genau drei Stunden vor mir, bevor ich wieder raus muss um meinen Flug nach Melbourne zu bekommen. ALLE (!!!) wollen um acht Uhr mit mir aufstehen um zu frühstücken… na da bin ich mal gespannt! Ich glaubs je eher nicht! Ich könnte es auch verstehen wenn nach der Nacht keiner morgen früh mit mir aufsteht…

Hier vielleicht noch ein paar Worte an meine Mitreisenden, die seit ein paar Tagen auch regelmässig hier reinschauen:

Thank you for an amazing time, guys. It was a pleasure to be on tour with all of you. I hope we keep in touch and manage the reunion in september in Gary`s house of love in london. Smiley Have some nice days in Cairns and a save trip to your next destinations… hope to see you soon.

Good night Smiley

ps.: Ein besonderer Gruss geht heute natürlich an meine Mutter, die beste Mutter der Welt Smiley. Alles Gute zum Muttertag, auch wenn ich leider heute nicht bei Dir sein kann. Da ja auch meine Schwester schon Mama ist, alles Gute und Grüsse auch an Sie Smiley

Mutti

Tag 8: Der endlose Weg nach Cairns

Samstag, 10.05.: Die Geschichte des heutigen Tages ist recht schnell erzählt, denn wir saßen fast den ganzen Tag im Zug (um genau zu sein 10 Stunden). Trotz der langen Nacht waren alle pünktlich um fünf Uhr am Treffpunkt, von wo aus uns ein Bus zum Bahnhof brachte… wirklich viel war zu diesem Zeitpunkt mit niemandem anzufangen. Der eine oder andere trug auch noch eine dezente Fahne mit sich rum Smiley

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Um 6:30 Uhr verliess dann unser Zug Airlie Beach Richtung Cairns. Die meisten frühstückten noch kurz und holten dann noch ein paar Stunden Schlaf nach.

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Ab der Hälfte des Weges hat es dann das erste mal seit meiner Ankunft hier in Australien angefangen zu regnen, und der Dauerregen sollte sich bis Cairns hartnäckig halten. Heute war das ja nicht ganz so schlimm…

Zum Mittag gabs mal wieder die inzwischen gewohnten Nahrungsmittel Smiley

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Und irgendwann nach zehn Stunden hatten wirs dann geschafft.

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Unsere heutige Bleibe glänzte zwar auch nicht gerade durch übermässigen Komfort, aber wir sind ja auch nicht zum Schlafen hier. Aufgrund des Dauerregens war auch der Pool nicht wirklich nutzbar… aber zumindest die Tischtennisplatte war überdacht.

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Eigentlich wollte ich mir von dem Abendessen noch ein wenig die Stadt anschauen, was ich dann bei dem schlechten Wetter aber auch lieber gelassen habe. Das Abendessen haben wir dann im hoteleigenen Restaurant eingenommen. Dieses ist bekannt für seine australischen Spezialitäten. Alle versuchten sich mal an einem Burger: Zur Auswahl standen Emu, Känguru oder Krokodil. Für letztes habe ich mich mal entschieden. Durchaus lecker Smiley

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Ein paar Drinks und Tischtennisspiele später ging es dann für die meisten recht früh ins Bett… viel mehr gibts von heute eigentlich nicht zu erzählen…

Wünsche eine geruhsame Nachtruhe Smiley

ps.: Falls jemand von Euch mal nach Maui fliegen sollte und einen guten Tauchlehrer braucht… ich könnte da Lucky Luke empfehlen. Keine Ahnung, ob man danach wirklich tauchen kann, aber ich bin sicher, dass man sein Geld gut investiert hat… in was auch immer Smiley

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Tag 7: Sail Away!

Freitag, 09.05.: Nach dem gestrigen, sehr ereignisreichen Tag sollte heute ein weiterer nicht minder aufregender folgen. Gegen sieben Uhr wurden wir wieder musikalisch geweckt. Bisher hatten wir wirklich richtig Glück mit dem Wetter so auch heute Morgen. Es war wieder sehr angenehm, so dass wir erneut an Deck frühstücken konnten.

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Einige aus unserer Gruppe nahmen danach die Option wahr tauchen zu gehen. Alle anderen (wie auch ich) entschieden sich dafür noch ein weiteres mal zu schnorcheln. Leider war wieder nix mit Haien, Schildkröten oder Rochen, dafür erneut schöne Korallen und viele Fische.

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Nachdem alle ihre Tauch- bzw. Schnorcheltouren beendet hatten setze die Crew der “Boomerang” dann die Segel Richtung Airlie Beach, wo wir gegen 14 Uhr anlegen sollten. Nach diesen letzten beiden Stunden auf dem Boot musste ich meine Meinung übers Segeln doch gehörig korrigieren. Ich fand Segeln bisher eigentlich immer relativ langweilig, doch wir hatten wirklich jede Menge Spass. Bevor es losging bat Skipper Nelson jeden von uns an Deck zu kommen (da es unter Deck zu gefährlich sei) und auf der linken Seite des Bootes Platz zu nehmen. “Everybody packed your bags nice and tight?” fragte er noch. “Otherwise you will find your stuff all over the boat when we reach Airlie Beach.”

Los ging es also von Whitsunday Richtung Airlie…

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Nach ein paar Minuten waren wir ein bisschen weiter draussen. Wind und Wellen nahmen gehörig zu, so dass wir eine ordentlich Schräglage bekamen und meine Mitreisenden (die auf dem Foto oben noch so sympathisch lächeln) bei fast jeder Welle ordentlich abgeduscht wurden und später klatschnass das Schiff verliessen.

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Als ich gerade dabei war noch ein Selfie zu schiessen knallte es auf einmal ziemlich laut: Das Frontsegel war gerissen und löste sich in seine Einzelteile auf. Sofort eilte die Crew zum Bug des Schiffes um das Segel einzuholen. Da musste auch unser Guide mit seiner lustigen Kappe mit anpacken und mal schnell das Steuer übernehmen.

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War aber alles halb so wild, und so erreichten wir pünktlich den Yachthafen von Airlie Beach…

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…und einen kurzen Fussmarsch später unsere heutige vergleichsweise komfortable Unterkunft.

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Den Nachmittag hatten wir heute frei, was ich gleich mal ausnutzte um mir ein wenig die Stadt anzusehen. Airlie Beach ist ein kleines, sehr entspanntes Surferdörfchen, direkt am Strand. Neben vielen Restaurants und Cafes findet man vor allem kleinere Souvenir- und Surfershops. Auffallend ist die Geräuschkulisse. Anstatt Möwen gibts hier endlos viele Kakadus und Papageien, die ordentlich Krach machen.

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Zurück im Hostel konnte ich Lucky Luke und Charlie zu einem kleinen TRX-Workout animieren. Haben beide gut mitgemacht: Topfit, die Jungs! Smiley An dieser Stelle grüsse ich auch mal recht herzlich die mitlesenden Teilnehmer meines TRX-Kurses Smiley

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Nach einem kurzen Lauf am Strand und einer schnellen Dusche trafen wir uns um 19:30 Uhr im Restaurant nebenan zum Abendessen und für ein paar Getränke. Da heute ja Freitag (und somit Wochenende) war, füllte sich die Lokalität recht fix. Eine “Trink zwei, zahl eins”-Aktion tat ihr übriges zur Stimmung bei Smiley

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Ich bin doch immer wieder beeindruckt was manche so alles wegkippen können. Fast jeden Abend gibts nach dem Essen noch ein paar Saufspiele oder einfach so ein paar Biere, Wodkas oder Rum-Colas. Dafür sind die Jungs und Mädels am nächsten Morgen eigentlich noch erstaunlich fit. Mal schauen wie das morgen ist. Um 4:30 Uhr (also in vier Stunden) klingelt der Wecker, da wir um fünf abgeholt werden.

Ich hau mich mal hin… see you tomorrow Smiley

Tag 6: Whitsunday Islands

Donnerstag, 08.05.: Hallo mal wieder und schönen guten Abend an alle Leser meines kleinen Urlaubsblogs. So langsam nervt mich das nicht vorhandene W-LAN wirklich. Ich schreibe hier Abend für Abend artig meine Blogeinträge, doch leider kann ich sie gerade einfach nicht hochladen. Ich hoffe, das klappt morgen Abend, ansonsten wird das wohl erst wieder in Cairns was, und dann ist der Ostküstentrip fast rum… naja, kann man nichts machen.

Die erste Nacht auf dem Schiff war auf jeden Fall wesentlich entspannender als die Nacht im Swag. Habe wirklich gut geschlafen, was vielleicht auch an der eher schlaflosen Nacht davor lag…Gegen sieben Uhr wurden wir mit recht lauter Musik und einem leckeren Frühstück geweckt. Wir konnten an Deck frühstücken, da es bereits zu dieser Zeit sehr angenehm war.

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Unser erster Anlaufpunkt des Tages lag noch etwa eine Stunde vor uns. In “Tongue Bay” sollten die schönsten Strände Australiens auf uns warten.

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Gegen 9 Uhr setzen wir per Beiboot zur Insel über.

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Einen kurzen Fussmarsch später hatte man dann einen netten Ausblick auf die Strände.

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An den Stränden hatten wir etwa zwei Stunden Zeit um zu Baden, zu Sonnen, Volleyball zu spielen oder lustige Fotos zu machen Smiley Das besondere an den Stränden ist neben dem kristallklaren Wasser der schneeweisse und extrem feinkörnige Sand.

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Zurück an Board hatte die Crew schon das Mittagessen vorbereitet. Zur Freude unseres Franzosen Gary gab es Quiche (schreibt man das so?), sowie Nudelsalat. Ich stelle gerade fest, dass bei fast allen Essensbildern “Lucky Luke” zu sehen ist… Smiley

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Nachmittags wurde dann an zwei verschiedenen Orten geschnorchelt… glücklicherweise hatten wir die Buchten jeweils fast für uns alleine, was die ganze Sache natürlich ein wenig angenehmer machte. Um zu viel Kontakt mit den nicht ganz ungefährlichen Quallen zu vermeiden “durften” wir alle Neoprens anziehen. Keiner von uns hat allerdings irgendwann irgendwo eine gesehen.

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Die Riffs hatten wirklich schöne Korallen und auch viele Fische, auch wenn die ganz grossen Highlights nicht dabei waren.

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Frisch geduscht und zurück an Deck konnte jeder zum zweiten mal den tollen Sonnenuntergang geniessen.

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Unser Skipper Nelson höchst persönlich gab sich heute Abend am Grill die Ehre und servierte Barbecue-Hähnchen mit Erdnusssauce und Reis… und wer war mal wieder dauerpräsent am Buffet??? Smiley

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Aktuell läuft gerade noch die Whitsunday-Party bei uns an Deck in der Gary und Lucky Luke ihre besten Dancemoves präsentieren… Bei der Anzahl an alkoholischen Getränken, die die beiden schon drin haben, ist das höchst respektabel, vor allem wenn man bedenkt, dass ja auch das Boot ordentlich schwankt…

An diesem Punkt ist es wohl Zeit sich für heute zu verabschieden… Ich hoffe wirklich, dass ich morgen meine (gefühlt) 34135 Blogeinträge endlich hochladen kann…

Good night Smiley