Tag 4: Roadtrip durch Queensland

Dienstag, 06.05.: Der Tag begann um 7:30 Uhr mit strahlendem Sonnenschein und meinem Zeltnachbarn Luke, der heute Morgen erneut runter zum Strand ging um ein letztes mal nach seinem Geldbeutel und seinem Handy zu suchen. Unglaublich, aber wahr: Nach etwa einstündiger Suche kehrte er mit einem breiten Grinsen und seinem IPhone zum Zelt zurück. Später am Tag sollte er auch noch seinen Waschbeutel im Zug vergessen. Glücklicherweise nahm aber Louise diesen mit, so dass auch dieser nicht verloren ging. Seitdem ist Luke für uns nur noch “Lucky Luke”! Smiley

Zum Frühstück gab es heute sehr leckere Schinken-Käse-Sandwiches. dabei hatten wir hin und wieder Dingo-Besuch, die wohl auch gerne eines unserer getoasteten Sandwiches abgegriffen hätten.

P1010031 P1010030

Heute stand uns eine recht lange Reise bevor. Von Fraser Island aus ging es Richtung Norden zur Mt. Wheeler Farm, wo wir den Abend und die Nacht verbringen sollten. Also fuhren wir erst mit unseren Land Cruisern eine Stunde am Strand zurück Richtung Festland, dann mit der Fähre nach Rainbow Beach…

P1010032 P1010033

Kurze Zeit später trafen wir an der Bahnstation Gympie North ein, wo wir uns dann von Brandon verabschieden mussten… ein superlustiger Typ. Hatte wirklich einiges zu erzählen.

P1010036 P1010035

Unsere etwa fünfstündige Zugfahrt führte uns an der Ostküste entlang bis nach Rockhampton… Da ich in Rainbow Beach wild fluchend leider innerhalb 30 Minuten nur einen Tag Fraser Island uploaden konnte (habe noch nie so ein langsames WLAN gesehen) holte ich mein Mittagessen im Zug nach. Es gab mal wieder Meatpies Smiley

P1010040 P1010039

Gegen 18:30 Uhr kamen wir dann im stockdunkeln in Rockhampton an. Unser Gastgeber “Pauly” holte uns gut gelaunt am Bahnhof ab.

P1010041

Nach weiteren 45 Minuten im Bus kamen wir dann irgendwann auf der Farm an, die wirklich irgendwo mitten im Nirgendwo lag. Ausser uns waren noch Pauly Frau und drei weitere Backpacker da: Felicia und Frieda aus Schweden, sowie Andrea aus Italien.

P1010043 P1010042

P1010050 P1010052

Zum Abendessen gab es ziemlich leckere Gulaschsuppe mit selbstgemachtem Brot, bevor bei ein paar Kaltgetränken der Abend am Lagerfeuer ausklang.

P1010049 P1010051

P1010059 P1010057

Die Übernachtung auf der Farm sollte auch etwas ganz Besonderes werden. Wir “durften” heute unter dem freien Himmel in “Swags” (wetterfester Schlafsack mit integrierter Matratze) schlafen. Jason demonstrierte uns kurz die Benutzung, bevor wir uns dann alle selber versuchen durften…

P1010056 P1010055

P1010061 P1010066

Soooooo, dann wünsche ich mal eine erfolgreiche Nachtruhe. Bin mal gespannt ob und wie ich schlafen kann. Werde morgen auf jeden Fall berichten Smiley

Tag 3: Entspannen auf Fraser Island

Montag, 05.05: Guten Abend nach Deutschland. Heute war ein wirklich sehr schöner und entspannter Tag auf Fraser Island. Wir hatten glücklicherweise eine sehr ruhige Nacht (ohne tierischen Besuch Smiley) und konnten mal richtig ausschlafen. Als ich heute Morgen das Zelt öffnete lachte auch schon die Sonne und es war auch deutlich wärmer als gestern.

P1000919 P1000923

Zum Frühstück gab es leckere Rühereier mit Toast, dazu frisches Obst und Cornflakes… sehr delikat.

Heute standen einige nette Plätze auf Fraser Island auf unserem Plan, doch zuerst stoppten wir kurz am Strand, da unser amerikanischer Freund Luke gestern Abend beim nächtlichen Spaziergang mit leichter Schlagseite seinen Geldbeutel und sein IPhone verloren hatte. Alle halfen beim Suchen mit, doch leider hatten wir nicht allzu viel Erfolg Trauriges Smiley

P1000924 P1000958

Unser erster Anlaufpunkt des heutigen Tages war ein altes Schiffswrack, dass seit fast 80 Jahren an der Küste von Fraser Island liegt. Laut Brandon war es mal ein richtig grosser Luxusliner, der aber inzwischen ein wenig in sich zusammengefallen ist. Viel war wirklich nicht mehr zu sehen…

P1000933 P1000931

P1000932 P1000935

…und da war es auch schon, das erste Sprungbild des Australienblogs. Stammleser haben sicherlich schon drauf gewartet Smiley

Weiter ging es dann zum “Eli Creek”, einer kleinen, kristallklaren Quelle, die etwa 500m später in den Ozean mündet. Nach einem kurzen Fussmarsch bergauf konnte man sich in dem recht frischen Wasser wunderbar runter zum Strand treiben lassen.

P1000941 P1000944

P1000946 P1000945

P1000949

Anschliessend hatten wir noch ein bisschen Zeit am Strand zum Sonnen und Volleyballspielen, bevor wir zum Lunch zurück ins Camp fuhren… Es gab Wraps Smiley

P1000959 P1000960

Nach dem Mittag machten wir uns auf dem Weg zum “Indian Face”, einem spektakulären Felsen von dem aus man einen tollen Ausblick auf die Strände, sowie eine Bucht haben sollte, in der oft Haie und Rochen anzutreffen sind… war auch sehr nett. Nach einem kurzen Aufstieg war die Sicht wirklich beeindruckend.

P1000961 P1000968

P1000967 P1000971

P1000972 P1000963

Von oben konnte man auch zahlreiche Haie, Schildkröten und sogar einen Wal sehen… waren allerdings schwierig die aus der Höhe unter Wasser zu fotografieren.

IMG_1690 IMG_1695

Wir fuhren weiter zu den “Champagne Pools”, die ihren Namen von der teilweise heftigen Brandung haben, die an den Felsen angeblich so aussehen als würde Champagner sprudeln…

P1000976 P1000981

P1000984 P1000985

P1010018 P1010008

Gegen 17 Uhr waren wir zurück in unserem Camp, wo Brandon uns später sauleckere Steaks grillte (sieht zwar auf meinem Teller nicht so lecker aus, war aber echt top).

P1010022 P1010023

Später am Abend beglückte er uns noch mit seinen Highlightgeschichten als Tourguide… Er ist auch gerade dabei darüber ein Buch zu schreiben… wenn das ansatzweise so lustig wird wie das, was er uns heute Abend erzählt hat… Smiley

Morgen gehts leider schon wieder weiter Richtung Norden… Fraser Island war wirklich sehenswert… nächstes mal könnte es allerdings ein paar Grad wärmer sein Smiley

Tag 2: Transfer nach Fraser Island

Sonntag, 04.05.: Endlich konnte ich also schlafen, was ich dann auch über acht Stunden in der ersten Etage unseres Luxushotels gemacht habe… Smiley  Die anderen Jungs waren gestern Abend noch ein bisschen länger an der Bar und sind wohl so gegen halb eins ins Zimmer gekommen. Habe sie aber nicht wirklich gehört.

P1000870

Nach dem Packen trafen wir uns bereits um acht zum zum Frühstück in der Kneipe neben unserem “Hotel”. Die Auswahl war ein wenig dünn. Für jeden gab es eine Scheibe Toast, Eier und Speck, sonst nix… auch keine Getränke. Naja Trauriges Smiley

P1000868 P1000869

Also legen wir mal los: am linken Tisch von links: Jason (Guide), Katherine (aus Schottland), Alina (Norwegen). Rechter Tisch, von links: Emma (England), Luke (Hawaii), Pete (England, er gehörte zur letzten Gruppe von Jason, flog aber heute nach Hause), Simon (England), Charlie (Schweden), Stine (Dänemark), Nicklas (ihr Freund, ebenfalls Dänemark), Gary (Frankreich). Auf dem Bild fehlt noch Louise aus Kalifornien. Bis auf sie sind alle wirklich richtig gut drauf. Louise ist etwa 50 Jahre alt und macht so ein bisschen ihr eigenes Ding und hängt sehr wenig mit der Gruppe ab. Keine Ahnung, warum sie überhaupt eine Gruppenreise gebucht hat… Inzwischen habe ich auch so einige Dinge über die Leute erfahren. Mit meiner 32-Tage-Tour bin ich hier fast der Minimalist. Die beiden Dänen sind beispielsweise insgesamt dreieinhalb Monate unterwegs, und waren schon in Südafrika und Neuseeland. Nach der Tour gehts für die beiden noch drei Wochen nach Vietnam… gutes Programm. Auch die anderen sind zumeist zwei Monate und mehr unterwegs… Eigentlich sollte unsere Gruppe aus 13 Reisenden bestehen, aber die zwei anderen (es waren glaub ich Norweger) tauchten heute Morgen bei der Abfahrt nicht auf. Keine Ahnung warum…

Um 8:30Uhr wurden wir dann von unserem Fahrer Paul abgeholt, der uns mit seinem Kleinbus bis nach Rainbow Beach brachte, von wo aus wir dann mit der Fähre nach Fraser Island übersetzen sollten. Er legte ein gutes Tempo vor, so dass wir knappe drei Stunden später in Rainbow Beach waren.

P1000871 P1000872

Bevor wir mit der Fähre ablegten empfahl uns Jason zum Lunch eine australische Spezialität zu testen: “Meatpie”, also Kuchen mit Fleischfüllung. Gesagt, getan… war auch lecker, wenngleich durchaus gewöhnungsbedürftig.

P1000874 P1000873

Kurze Zeit später legte dann die Fähre ab Richtung Fraser Island. Inzwischen waren wir von unserem Kleinbus auf zwei Toyota Land Cruiser umgestiegen und hatten unseren zweiten Guide Brandon eingesammelt. Der war mindestens genauso lustig wie Jason.

P1000876 P1000878

P1000879 P1000880

Soooo, nochmal? O.k.: Von oben links: Charlie (Schweden), Nicklas (Dänemark), Simon (England), Gary (Frankreich), Luke (Hawaii, stehend). Mittlere Reihe von links: Volker (Ludwigsburg), Stine (Dänemark), Louise (USA), Katherine (Schottland), Emma (England). untere Reihe: Alina (Norwegen), Jason (Guide)

Fraser Island ist mit etwa 120km Länge und durchschnittlich 20km Breite relativ gross. Die Insel ist bekannt für einen tollen “Rundumsandstrand”, schöne Seen und allgemein für ihre Natur. Nach einer etwa einstündigen Fahrt am Strand stoppten wir für eine kurze Snackpause. Dabei erklärte uns Brandon das Programm für die nächsten beiden Tage.

P1000883 P1000882

P1000885 P1000905

Etwa 30 Minuten später waren wir dann für eine kleine Badepause am malerischen Lake McKenzie. Der See lag mitten im Nichts und bestach durch kristallklares und erstaunlich warmes Wasser… draussen war es übrigens gar nicht mal so warm.

P1000891 P1000893

P1000898 P1000900

Etwa um 17:30Uhr erreichten wir dann unseren Campingplatz mitten im Grünen.

P1000906 P1000909

Zum Abendessen kochte Brandon leckeres Hähnchenfleisch mit Gemüse und Reis. Anschliessend wurden bei diversen Saufspielen noch einige Liter Alkohol vernichtet. Smiley

P1000908 P1000910

Inzwischen war es auch wirklich frisch… Ich hatte am Ende insgesamt fünf Schichten an… Auch Jason meinte, dass es für diese Jahreszeit wirklich sehr frisch sei. Wir beschlossen den Abend mit einem kurzen Spaziergang zum Strand, von dem aus man den sehr imposanten Sternenhimmel, und vor allem die Milchstrasse einwandfrei sehen konnte. Sehr beeindruckend.

So, es wird Zeit den Rest meines Schlafdefizites aufzuholen…

Gute Nacht und bis morgen Smiley

Brisbane City Tour

Samstag, 03.05.: Nachdem ich also mein “Hotel” gefunden hatte teile mir der “Hotelangestellte” mit, dass ich noch nicht in mein Zimmer könnte, was ich aufgrund der frühen Uhrzeit (8 Uhr morgens) natürlich auch verstand. Also fragte ich kurz nach einem Statdplan, holte mir von dem guten Mann noch ein paar Infos ein, verstaute meinen Rucksack und machte mich zu Fuss auf den Weg um ein wenig die Stadt zu erkunden. Da das “Hotel” ziemlich zentral lag war das kein grosses Problem.

Brisbane ist mit etwa 2 Millionen Einwohnern übrigens die drittgrösste Stadt Australiens. Die Hauptstadt von Queensland liegt an beiden Ufern, des sich durch die ganze Stadt ziehenden Brisbane-Rivers.

P1000834 P1000835

Zuerst suchte ich mal den südlichen Teil der Stadt auf, in dessen Zentrum sich ein schöner Park mit dazugehöriger Uferpromenade befand, auf der viele Läufer, Fahrradfahrer und Inliner unterwegs waren.

P1000837 P1000836

P1000841 P1000843

 P1000847 P1000862

Vorbei am Yachthafen machte ich mich danach auf den Weg in die Innenstadt…

 P1000850 P1000852

P1000853 P1000854

P1000864 P1000855

Nach einer kurzen chinesischen Stärkung machte ich mich dann erstmal auf den Weg ins Hotel, welches ich aber kurze Zeit später wieder verliess um zu einem sehr schönen Lauf am Brisbane River zu starten…rechtzeitig zum Sonnenuntergang… hier wird es übrigens auch schon ziemlich früh dunkel. Ab 18 Uhr sieht man nicht mehr viel… Als ich wiederkam machte ich dann schonmal Bekanntschaft mit zwei Mitreisenden. Nicklas aus Dänemark und Carl aus Schweden teilten mit mir das Zimmer. Später stiess noch Nicklas` Freundin Stine dazu. Sie sollten allerdings das einzige Paar dieser Tour bleiben.

Gegen 19 Uhr lernte ich dann den Rest der Gruppe, sowie unseren Guide kennen. Jason ist sein Name, und er ist genauso wie man sich einen Australier vorstellt. Lange blonde Haare, total entspannt und immer n lockeren Spruch mit dem dazugehörigen Grinsen drauf. Macht soweit n guten Eindruck. Die Gruppe ist auch sehr interessant, weil komplett aus aller Welt, und (wie beschrieben) nur ein Paar dabei. Noch sind wir nicht ganz komplett, da morgen früh noch drei Nachzügler dazukommen… ich denke, ich werde noch genug Möglichkeiten haben den ein, oder anderen mal vorzustellen.

Nach dem kurzen Briefing über die Tour und die nächsten Tage ging es dann zusammen zum Japaner Abendessen:

P1000867

Viel sieht man nicht auf dem Bild… ganz hinten rechts ist unser Guide Jason, ansonsten haben wir Leute aus England, Schottland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Frankreich und Hawaii dabei. Ich bin der einzige Deutsche… aber wie geschrieben: da komme ich später sicherlich noch genauer zu…

Morgen gehts früh raus Richtung Fraser Island, womit wir auch schon beim nächsten Problem sind, dass mir beim Briefing bewusst wurde: Weder auf Fraser Island, noch in den drei Tagen in denen wir auf dem Boot sind gibt es W-Lan… An den anderen Plätzen ist das auch noch nicht so ganz sicher…üble Sache. Ich werde natürlich kräftig weiterschreiben und hochladen, wann immer es geht, aber das kann dieses mal sicherlich schonmal hier und da ein, zwei Tage dauern… kann ich leider nicht ändern Trauriges Smiley

Also: die nächsten beiden Tage wird von mir leider nicht viel gepostet werden, hoffe danach klappts wieder besser…

Ansonsten gehts mir gut. Bin zwar hundemüde, und werde auch direkt schlafen gehen, aber soweit habe ich die Reisestrapazen ganz gut hinter mir gelassen und freue mich nun auf die Tour… Im Übrigens sind wir hier unten acht Stunden vorweg… nur zur Info…

Ich schicke dann mal wieder Grüsse nach Hause und werde mich leider erstmal für unbestimmte Zeit (hoffentlich werden es nur zwei Tage) abmelden…

Habe die Ehre Smiley

Way to Brisbane

Samstag, 03.05.: Einen wunderschönen guten Morgen aus Australien. Ich habe es also erfolgreich nach down under geschafft und mein Gepäck ebenfalls (was ja seit Peru 2012 nicht mehr selbstverständlich ist). Aufgrund der Zeitverschiebung und der langen Anreise zog sich das Ganze über fast drei Kalendertage. Los gings mal wieder von Frankfurt aus, wohin mich mein Vater netterweise chauffierte. Natürlich gab es auch dieses Jahr den obligatorischen Starbucks, bevor ich mich zum Abfluggate begab.

P1000818 P1000819

Vor mir lagen insgesamt fast 20 Flugstunden mit einem zwischenzeitlichen 5-Stunden-Stopp in Singapur. Pünktlich um 22 Uhr hebte mein Singapore-Airlines-Flieger ab und landete 12 Stunden später wieder ohne Probleme einige Kilometer weiter östlich.

P1000822 P1000830

Glücklicherweise war der Flug nicht komplett ausgebucht, so dass der Platz neben mir frei blieb und somit ein bisschen mehr Raum und Komfort gegeben war. Allgemein muss man aber sagen, dass Singapur-Airlines nicht wirklich viel komfortabler ist als andere Airlines. Die Stewardessen tragen zwar nette Kostüme und das Essen ist auch sehr gut und üppig, aber viel geräumiger oder bequemer als andere Flugzeuge war diese Maschine nicht. Zwei Plätze weiter von mir saß Melissa aus Alzey, die ihren Freund (der gerade ein Auslandssemester in Australien macht) besuchte und auch auf dem Weg nach Brisbane war. Zwar nahm sie später einen anderen Flug nach Brisbane als ich, trotzdem ging die Zeit mit ihr im Flugzeug und auch die Wartezeit in Singapur ein wenig schneller rum. Danke nochmal (falls Du das irgendwann mal lesen solltest)!

Der Flughafen in Singapur ist auch ein optisches Highlight. Neben den üblichen Dingen, gab es dort auch eine Menge Spielereien und anderen Schnickschnack zu sehen, die man ansonsten nicht wirklich auf einem Flughafen erwartet und die ehrlich gesagt auch kein Mensch braucht, wie z.B. ein Kaktusgarten, oder ein Schmetterlingshaus…

P1000823 P1000824

P1000825 P1000826

P1000827 P1000828

Naja, ich hatte genug Zeit um mir das eine oder andere mal anzusehen. Um 21:15 Uhr Ortszeit Singapur ging es dann los Richtung Brisbane. Wieder ein Nachtflug also. Leider konnte ich dieses mal nicht so wirklich gut schlafen, was durchaus auch an zwei kleinen, schreienden Kindern gelegen haben könnte, die sich in unmittelbarer Nähe befanden Trauriges Smiley

Heute Morgen um 6:30 Uhr hatte ich es dann geschafft und verliess nach ewig langer Warterei an der Passkontrolle mit einem Taxi den Flughafen. Ein bisschen stutzig war ich, dass mein Taxifahrer “Neill” noch nie etwas von meinem Hotel gehört hatte, und das obwohl er doch aus Brisbane kam. Zumindest die Adresse kam ihm bekannt vor. Aber es gab auch noch einige andere Dinge, die er nicht so wirklich wusste… Nachdem er wohl gestern eine Dame aus Prag vom Flughafen abholte wollte er von mir wissen, ob die Tschechoslowakei ein Teil von Deutschland wäre und wie sich der Bürgerkrieg aktuell dort entwickeln würde… drei Fehler in einer Frage… Nunja, er ist ja weit weg vom Geschehen… und gefahren ist er zumindest auch ganz o.k.. Nach etwa 20-minütiger Fahrt setze er mich dann an meinem “Hotel” ab, dass eher wie ein Schnellimbiss von aussen aussah… war mir aber erstmal egal. Ich war froh nach nach fast Stunden Anreise mein Ziel erreicht zu haben…

P1000831 P1000832

Soweit, die ersten Eindrücke von mir… Bin ein bissl müde, aber sonst alles Paletti.

Grüssle aus dem sonnigen Brisbane Smiley

Weitere empfehlenswerte Reiseziele

In diesem Teil meines Blogs würde ich gerne kurz auf ein paar Reiseziele eingehen, die ich ansteuerte bevor ich mit den Rund- und Gruppenreisen startete. Zumeist handelte es sich dabei um Pauschal-Last minute-Reisen. Waren aber durchaus einige attraktive und sehenswerte Reiseziele dabei… also wenn jemand für seine Urlaubsplanung noch Anregungen braucht… viel Spass beim Durchsehen Smiley

 

Dubai 2011: Eine wirklich hochinteressante Stadt. Super geeignet zum Shoppen und Beachen, aber es gibt auch eine Menge zu sehen… überall wird gebaut, die Stadt produziert ein Superlativ nach dem anderen. Der Blick vom Burch Kalifa, dem höchsten Gebäude der Welt, ist einmalig.

DSC00126  DSC00148

DSCN2075 DSCN2166

DSCN2172 DSC00120

 

Jamaika 2011: Neben den erwarteten tollen Stränden hat das Land auch wahnsinnig viel an Flora und Fauna zu bieten. Dazu gibt es gar nicht so viele Touristen wie man vermutet. Überall läuft Bob Marley und an jeder Ecke riecht es nach Gras.

Jamaika2011 003 Jamaika2011 011

Jamaika2011 047 Jamaika2011 116

Jamaika2011 092 Jamaika20112 053

 

Malediven 2010: Erholung Pur! Ein Paradies sowohl über, als auch unter Wasser. Empfehlung: Unbedingt mit dem Wasserflugzeug (und nicht mit dem Boot) zur Insel bringen lassen. Der Aufpreis lohnt sich!

DSCN1081 DSCN1127

DSCN1137 DSCN1334

DSCN1359 Malediven2010 064

 

Thailand 2010: Ein Land, das wirklich alles bietet. Kultur, Natur, Strände und absolut fantastisches Essen. Und alles bekommt man zu günstigen Preisen.

100_4814 100_4885

100_4886 100_4637

100_4670 100_4902

 

Bali 2009: Ähnlich wie Thailand voller Attraktionen und leckerem Essen. Vor allem kulturell ganz weit vorne. Tipp: Touren ins Landesinnere unternehmen. Dort gibt es auf Märkten schöne Mitbringsel zu absoluten Dumpingpreisen.

100_3700 100_3711 

100_3802 100_3870 

100_3893 100_3902

 

Ägypten 2008: Wir besuchten damals Sharm El-Sheik für eine gute Woche und es war bullenheiss. Ansonsten ein schönes Örtchen. Touren in die Umgebung sind auch absolut lohnenswert. Wir buchten eine Allradtour durch die Wüste mit anschliessendem Kamelritt. War witzig Smiley

100_3291 100_3330

100_3345 100_3386

 

Mexiko 2008: Von der Rivera Maya aus (etwa eine Stunde südlich von Cancun) ist man sehr schnell in den sehenswerten Mayastädten Koba und Tulum. Auch eine Jeepsafari lohnt sich wirklich. Und dazu natürlich das überragende mexikanische Essen Smiley

100_3028 100_3143

100_3090 100_3094

100_3102 100_3081

 

Punta Cana 2007: Pure Erholung an den schönsten Stränden der Welt. Viel mehr kann man dort allerdings nicht machen.

100_1991 HPIM1569

HPIM1545 HPIM1560

 

Side 2006: Schöner, und vor allem sehr günstiger Kurzurlaub in einem sehr ansprechendem Hotel in der Türkei. Auch in der Umgebung gibt es viel zu sehen.

100_0855 100_0910

100_0939 100_0947

 

Fuerteventura 2004: Netter Strandurlaub mit ausbaufähigem Hotel. Aufgrund des Windes vor allem für Surfer super geeignet. Als Ausflug eignet sich eine Segeltour an der Küste. Sehr sehenswert.

100_0318 100_0331

100_0334 100_0357

Die Tour im Überblick

15.03.: Hallo mal wieder an alle reisebegeisterten Leser meines Urlaubsblogs. Bald ist es wieder soweit und ein weiterer Reisetraum wird (hoffentlich) für mich in Erfüllung gehen. Am ersten Mai gehts für einen Monat Richtung Australien. Eigentlich plante ich Australien und Neuseeland zu verbinden, aber einige “Down under”-erfahrene Reisende rieten mir davon ab, da man sonst keines der beiden Ziele innerhalb der mir zur Verfügung stehenden Zeit ausreichend bereisen könnte. Kein Problem für mich: Dann wird Neuseeland eben zu einem späteren Zeitpunkt in ebenso ausgiebiger Art und Weise bereist werden wie dieses Jahr Australien. Smiley Bis auf Sydney sollte ich in diesen 32 Tagen eigentlich alles sehenswerte untergebracht haben. Vor allem freue ich mich auf die Nationalparks im Norden des Landes (um Darwin herum), die wohl wirklich sehenswert sein sollen. Aber auch die Klassiker wie Melbourne, den Ayers Rock oder das Great Barrier Reef reizen mich schon sehr. Da ich diese Reise wieder über G-Adventures gebucht habe freue ich mich natürlich auch darauf viele neue Leute aus aller Welt kennenzulernen, die mit mir zu dieser Tour antreten werden. Ich bin also gespannt. Auf halbem Weg zurück Richtung Europa werde ich noch für zwei Tage in Singapur stoppen und mich dort ein wenig umschauen… soll ja ebenfalls eine sehenswerte Stadt sein.

So wie ihr das gewohnt seid, gibts hier schonmal die Tour (die eigentlich zwei Touren sind) im Überblick.

03.05.-12.05.: Brisbane to Cairns

 

Ostküste

Tag 1 Brisbane

Ankunft zu jeder Zeit möglich.

Tage 2-3 Fraser Island (2F,2M,2A)

Mit privaten Bus, Allradfahrzeug und Fähre geht es nach Fraser Island, der weltweit größten Sandinsel. Mach es dir im exklusiven permanenten Zeltlager im Busch am Strand gemütlich. Mit dem privaten Allradfahrzeug erkundest du einen Tag lang alle Highlights der Insel.

Tag 4 Viehzuchtstation (1F,1A)

Besuch einer Viehzuchtstation.

Tage 5-6 Segeltörn in den Whitsundays (2F,1M,2A)

Lass dir ein Outback-Frühstück vor der Reise nach Mackay schmecken. Begib dich auf ein dreitägiges Segel-Abenteuer in den Whitsundays von Mackay nach Airlie Beach, auf einer speziellen Route, die nur von G Adventures befahren wird. Genieße Strandbesuche, Spaziergänge durch das Insel-Buschland und Schnorcheln an den Riffen. Nachts liegt das Schiff vor tropischen Inseln vor Anker.

Tag 7 Whitsundays/Whitehaven Beach/Airlie Beach (1F)

Morgendlicher Spaziergang zu einem Aussichtspunkt über dem berühmten Whitehaven Beach

Tage 8-9 Cairns (1F)

Mit dem Zug geht es durch eine tolle Landschaft nach Cairns. Genieße einen freien Tag, um das Great Barrier Reef zu besuchen oder hol dir beim Fallschirmspringen, Wildwasser-Rafting oder Gleitschirmfliegen einen Adrenalin-Kick.

Tag 10 Cairns (1F)

Abreise zu jeder Zeit möglich.

 

12.05.-30.05.: Melbourne to Darwin

zentral

Tag 1 Melbourne

Ankunft zu jeder Zeit möglich.

Tag 2 Great Ocean Road/Port Campbell (1F)

Die Fahrt führt vorbei an weltberühmten Surfstränden entlang der Great Ocean Road. Du genießt den Blick auf die Zwölf Apostel und wanderst durch den Regenwald im Great-Otway-Nationalpark.

Tag 3 Grampians Nationalpark (1F,1A)

Die Reise führt landeinwärts zum Grampians Nationalpark, bekannt für sein Sandsteingebirge und beeindruckende Felsmalereien. Auf einer Wanderung durch den Wald bestaunst du die üppige Vegetation und artenreiche Tierwelt.

Tag 4 Mt Gambier (1F,1A)

Erkunde den Grampians-Nationalpark und genieße Wasserfälle und Seen.

Tag 5 Adelaide (1F)

Wanderung durch den Coorong-Nationalpark, bekannt für seine Dünen, Lagunen und artenreiche Vogelwelt. Weiter geht es nach Adelaide.

Tag 6 Flinders Ranges (1F,1A)

Im Weinanbaugebiet Clare Valley erwartet dich eine Weinprobe. Anschließend Stopp im historischen Ort Quorn. Die Unterkunft für heute ist ein völlig einzigartiges Nachtlager unter den Sternen.

Tag 7 Outback (1F,1M,1A)

Du machst eine geführte Wanderung zum Wilpena Pound, einem natürlichen Amphitheater, welches dem Aborigine-Stamm Adnyamathana heilig ist. Erfahre mehr über die Kunst der Aborigines und die Geschichte der frühen Besiedlung. Du übernachtest auf einer Outback-Station.

Tag 8 William Creek (1F,1M,1A)

Du reist auf der Route der Old Ghan Railway

Tag 9 Coober Pedy (1F)

Durchquere den Outback auf ruppigen Wegen bis Coober Pedy, die Welthauptstadt des Opalabbaus. Nach einer Tour durch eine Mine entkommst du der Hitze des Tages, wie die Einheimischen es machen – es geht in den Untergrund.

Tage 10-11 Uluru (2F,1M,1A)

Überquere die Grenze des Northern Territory, wo dich eines der Highlights Australiens erwartet: der Uluru. Erlebe dort einen farbenprächtigen Sonnenuntergang.

Tag 12 Kings Creek (1F,1M,1A)

Erfahre auf einer Wanderung durch das wunderschöne Tal des Windes in Kata Tjuta mehr über das Rote Zentrum. Du kannst einen malerischen Rundflug über der Umgebung genießen.

Tag 13 Alice Springs (1F)

Morgendliche Wanderung durch die Schluchten und Täler des Kings Canyon des Watarrka-Nationalparks. Fahrt nach Alice Springs über das Anwesen Erldunda.

Tag 14 Der Ghan-Zug

Du reist bequem mit dem berühmten Ghan-Zug, die dich durch den Outback bis zum subtropischen Ende Australiens bringt.

Tag 15 Darwin

Stopp an der Katherine Gorge. Trip mit einem Flachboden-Boot. Weiter geht es nach Darwin.

Tag 16 Darwin/Kakadu-Nationalpark (1M,1A)

Halte Ausschau nach Krokodilen während einer Bootstour. Besuch eines Aborigine-Kunsthandwerkszentrums, bevor es weiter durch den Kakadu-Nationalpark geht.

Tag 17 Kakadu-Nationalpark/Litchfield-Nationalpark (1F,1M,1A)

Erkunde Wasserfälle, Natur-Pools und Wege im Kakadu-Nationalpark – einem UNESCO Weltkulturerbe.

Tag 18 Litchfield-Nationalpark/Darwin (1F,1M)

Geführte Exkursion durch den Litchfield-Nationalpark mit seinen Bächen, Felsformationen und beeindruckenden magnetischen Termitenhügeln. Die Tour endet abends nach der Rückkehr in Darwin. Eine Weiterreise kann ab 20 Uhr gebucht werden.

USA: Eastcoast to Westcoast in 28 Tagen

Samstag, 15.03.2014: Hallo an alle Leser meines kleinen Urlaubsblogs. Vielleicht wundern sich einige regelmässige Besucher dieser Seite, dass ich über dreieinhalb Jahre nach der USA-Tour diese noch in meinen (damals noch nicht existierenden) Blog aufnehme, doch aus Gründen der Vollständigkeit würde ich das gerne trotzdem tun. Es war einfach eine superschöne Reise mit guten Freunden, die mehr oder weniger die Lust auf solche Touren in mir geweckt hat. Gleich zum Anfang sei gesagt, dass es auch einen “originalen” Blog von dieser Reise gibt, der mit noch viel mehr Bildern und detaillierten Reiseberichten ausgestattet ist. Wer sich also gerne noch ausführlicher über diese Tour informieren will kann dies gerne auf Davids Blog tun, unter:

http://www.david-bloggt.blogspot.de/2010_07_01_archive.html

Da es mir aber ein kleines bisschen zu wenig war hier einfach nur einen Link reinzusetzen würde ich gerne die Reise noch einmal in Kurzform skizzieren und auch ein, zwei Bilder dazu hochladen.

Im Vergleich zu meinen späteren Touren trat ich diese Reise mit drei Freunden an. Mit von der Partie waren David (der Initiator der Reise), Carina (a.k.a. der Schwabbl) und der (gute) Uwe (ein Laufkollege aus Kaiserslautern).

CIMG1141 CIMG0205

Nach einem sehr ausgiebigen Vorlauf und diversen Änderungen in der Zeit- und Routenplanung starteten wir am 30.07.2014 von Frankfurt aus Richtung New York. Vor uns lagen insgesamt 28 Reisetage, die uns quer durch die USA führen sollten. Die Strecke bis Denver legten wir mit einem gemieteten PKW zurück, bevor wir uns dann den Nationalparks mithilfe eines Wohnmobiles näherten. Zum Zeitpunkt des Abfluges waren wir nur zu dritt, da Carina leider keine ganzen vier Wochen Urlaub bekam, und so erst in Chicago zu uns stiess.

Karte USA

Wie oben beschrieben startete unsere Tour in New York, wo wir die ersten vier Tage unserer Reise verbrachten. David hatte leider das Problem, dass sein Koffer erst zwei Tage später als wir in New York ankam. Ansonsten waren es tolle Tage in einer wirklich bemerkenswerten Stadt. Neben den teilweise spektakulären Sehenswürdigkeiten und Shoppingmöglichkeiten blieben mir vor allem meine morgendlichen Läufe im Central Park nachhaltig in Erinnerung.

DSC01598 DSC01702

Unser nächste Ziel hiess Buffalo, wo wir uns die nicht weniger spektakulären Niagarafälle sowohl von der amerikanischen, als auch von der kanadischen Seite ansahen. Auf dem Rückweg stärkten wir uns noch in der “Anker Bar” mit 50 original Buffalo Wings. Sehr lecker… Smiley

DSC01809 DSC01820

Weiter ging es nach Chicago, wo wir feststellen mussten, dass ein Tag deutlich zu wenig war um diese (für uns) überraschend schöne und attraktive Stadt zu besichtigen. Hier komplettierte dann unsere einzige Dame unsere Reisegruppe. Ab nun ging es also zu viert weiter Richtung Westen.

DSC01847 DSC01886

Wir stoppten für zwei Tage in Milwaukee und besuchten dort die Familie Thomas. David hatte zwei Jahre vor unserer Reise ein halbes Jahr dort gearbeitet und sich mit Glenn und dessen Sohn Justin angefreundet. Nach einem kurzen Outlet-Shopping-Stopp machten wir uns dann auf die lange 16-stündige Fahrt Richtung Boulder (Colorado), wo wir ordentlich übermüdet von meinem alten Schulfreund Robert und seiner Frau (die zu diesem Zeitpunkt dort lebten) empfangen, und zu einem sehr leckeren Barbecue eingeladen wurden. Hier tauschten wir dann auch unseren PKW gegen das Wohnmobil ein, dass uns nun durch die Nationalparks bis nach San Francisco bringen sollte.

CIMG0269 CIMG0329

DSC02281 DSC01979

Nicht weit von Boulder gelegen war der Rocky Mountain National Park, den wir zuerst ansteuerten.Tolle Landschaften, teilweise wirklich noch komplett unberührt.

DSC02063 DSC02013

CIMG0373 CIMG0407

Eine sehr positive Überraschung war der Arches National Park, der bekannt ist für seine grossen Felsbögen. Sehr viele Highlights, spektakuläre Felsformationen und interessante Felsbögen, wo bei denen sich wirklich fragt, wie diese entstanden sind.

CIMG0586 CIMG0710

CIMG0753 CIMG0603

Im Mesa Verde-Nationalpark konnten wir alte Wohngebäude besichtigen, die vor vielen Jahrzehnten von den Einwohnern in die Felsen hineingebaut wurden. Teilweise sind diese wirklich noch sehr gut erhalten…

CIMG0852 CIMG0851

Der schönste und spektakulärste Nationalpark war für mich der Bryce Canyon. Seht selber diese spektakulären Felsformationen. Anschliessend war noch Zeit für eine kurze Abkühlung im Lake Powell (Bild rechts unten).

DSC02155 CIMG1142

DSC02157 CIMG1035

Der bekannteste Nationalpark der Staaten ist wohl der Grand Canyon, der vor allem durch seine Grösse und Tiefe (1600m) sehr beeindruckt.

CIMG0974 CIMG1013

CIMG0953 CIMG0961

Auch Las Vegas konnte natürlich nicht an uns vorbeigehen, wobei wir uns alle einige waren, das die zwei Nächte in unserem sehr komfortablen Stratosphere-Hotel absolut ausreichend waren, denn ausser dem (zugegeben) sehr eindrucksvollen Strip gibt Vegas nicht viel her… aber man muss es einfach mal gesehen und erlebt haben!

CIMG1344 CIMG1266

Auf dem Weg nach Los Angeles statten wir noch dem Joshua Tree National Park einen Besuch ab. Ebenfalls landschaftlich sehr sehenswert.

DSC02308 DSC02311

Das schönste an Los Angeles sind wirklich die Strände… Malibu, Santa Barbara oder Venice Beach eignen sich super zum beachen, joggen, oder Inliner fahren. Die Stadt hingegen ist bis auf wenige Ausnahmen (Walk of fame, Beverly Hills oder Hollywood) eher unspektakulär. Somit waren auch hier zwei Tage Aufenthalt vollkommen ausreichend.

CIMG1710 DSC02360

CIMG1646 CIMG1692

Von LA aus ging es für uns dann über die Route 1 Richtung San Francisco. Eine schön zu befahrende Strasse, und landschaftlich wirklich toll. Immer wieder stoppten wir für Fotos oder schauten uns um…

CIMG2035 CIMG1971

Von San Francisco aus steuerten wir unseren letzten Nationalpark der Tour an, den Yosemite. Der Park ist vor allem für seine Grösse, die unberührte Landschaft und die riesigen und uralten Mammutbäume bekannt.

CIMG2439 CIMG2348

CIMG2345 CIMG2364

Mit vier Tagen San Francisco endeten also unsere vier Wochen in den USA. Am Ende war das nochmal ein echtes Highlight, den die Stadt gibt wirklich (auch für mehr als vier Tage) eine Menge her.

CIMG2105 CIMG2120

CIMG2209 CIMG2177

Über Detroit ging es für uns zurück nach Deutschland wo wir mit leichtem Übergepäck (durch massig Einkäufe) sicher landeten.

Als Reiseland ist die USA wirklich zu empfehlen. Wir waren vier Wochen da, hatten ein straffes Programm und sind uns sicher nur einen Bruchteil von dem gesehen zu haben, was das Land alles zu bieten hat. Auch in unserer kleinen Reisegruppe hat so gut wie alles gepasst. Obwohl wir teilweise auf engstem Raum “zusammenlebten” gingen wir uns eigentlich nie wirklich auf die Nerven… war eine superschöne Reise!!!

Fazit Tansania

Montag, 06.01.: Wie bei jedem Urlaub gibts auch von diesem eine kurze Zusammenfassung und ein kleines “best of” an Fotos. Ich habe wirklich zwei ganz unterschiedliche Touren gemacht und bin dazu der Meinung auch relativ viel von Land, Leuten und der Kultur Tansanias mitbekommen zu haben, was mich teilweise auch überrascht hat. Da ich noch nie in Afrika war, war es natürlich umso interessanter die ganzen Tiere in der Serengeti und der Umgebung zu sehen. Die Artenvielfalt ist wirklich beeindruckend und auch wie nahe man den Tieren kommen kann. Das Camping mitten im Park, sowie der tolle Besuch des Massaidorfes und das traditionelle Mittagessen rundeten diese gelungene Tour ab. Ganz anders war es dann in der zweiten Woche. Nicht mehr wirklich viele Tiere, kein Autofahren mehr… einzig das Camping ist geblieben, und auch das ist deutlich spartanischer geworden. Trotzdem war der Aufstieg zum höchsten Berg Afrikas für mich ein absolutes Highlight. Ich kann nicht sagen, dass ich es immer genossen habe, aber man wurde für die Anstrengungen und die doch relativ unzivilisierten Bedingungen durch tolle Landschaften und letztendlich natürlich auch durch die Besteigung des Gipfels belohnt. Und das wird für mich sicherlich immer unvergesslich bleiben. Und Doha? Ein neutrales “geeeeeeeeeeht” ist noch geschmeichelt. Wie im letzten Post geschrieben ist die Stadt einfach leblos und arm an Sehenswürdigkeiten. Aber ich war ja nur einen Tag hier und wurde durch meine Luxussuite mit Kingsizebett einigermassen entschädigt Smiley

Die Leute beider Gruppen waren grundsätzlich alle sehr nett, auch wenn es für einen Alleinreisenden sicherlich einfacher ist wenn nicht so viele Paare dabei sind (vor allem Honeymooner wie in der ersten Tour). Trotzdem war wirklich niemand dabei, der schlechte Stimmung gemacht hat oder einem den Spass verdorben hätte. Hat also auch gepasst. Unsere beiden Guides haben auch einen guten Job gemacht. Vor allem Madafaa (Serengeti-Guide) war wirklich ständig bei uns, konnte jede noch so detaillierte Frage beantworten und hatte dabei immer gute Laune. Mndeme (Kilimanjaro) hat weniger Zeit mit der Gruppe verbracht, dafür aber ein über 40-köpfiges (Team) souverän organisiert und zusätzlich unsere ganze Gruppe sicher auf den Gipfel gebracht.

Als Reiseland kann ich Tansania nur empfehlen. Vor allem die vielen Möglichkeiten, die man hat sind wirklich super. Viele Reisende (z.T. auch aus meiner Gruppe) waren drei Wochen da und verbrachten je eine Woche auf Safari, auf dem Kili und auf Sansibar. Quasi eine schöne Kombination aus Wildlife, Abenteuer und Erholung. Die Einheimischen sind anfangs oft etwas scheu, aber grundsätzlich alle herzlich und sehr gastfreundlich. Klar sollte man abends in den Städten nicht alleine um die Häuser ziehen, aber das sollte man wohl in jedem armen Land vermeiden…

Neben den tollen Eindrücken der beiden Touren werden mir sicherlich die omnipräsenten und völlig überpackten Weihnachtsbäume und die in Dauerschleifende laufende Weihnachtsmusik bleiben. Meine Vermutung ist ja, dass die Bäume dort das ganze Jahr stehen und die gar keine andere Musik kennen Zwinkerndes Smiley

Und hier noch das angekündigte “best of” an Bildern:

P1000295 P1000405

IMG_0795 P1000491

IMG_0995 IMG_0958

IMG_1069 IMG_1107

IMG_1115 IMG_1180

IMG_1189 IMG_1337

IMG_1411 IMG_1450

P1000555 IMG_1461

IMG_1529 IMG_1582

IMG_1614 IMG_1618

IMG_1635 IMG_1650

P1000651 P1000649

P1000677 P1000695

P1000710 P1000708

IMG_1657 IMG_1676

Soooooooo, mein Urlaub nähert sich dem Ende, und somit auch leider die tägliche Blogberichterstattung Trauriges Smiley Für mich war es dieses Jahr nicht ganz so einfach jeden Abend was zu schreiben, da die Rahmenbedingungen teilweise schwierig waren. In nem Hotelzimmer oder einer Lobby macht sich sowas halt schonmal leichter als erschöpft in nem Zelt auf 4000m Höhe. Deshalb freue ich mich auch, dass ich das (meines Erachtens nach) recht vernünftig und so zeitnah wie möglich hinbekommen habe. Wird für mich eine schöne Erinnerung an einen tollen Urlaub bleiben…

Danke auch mal wieder an Euch alle, die mich auf diesem Weg auf meiner Reise begleitet haben. Ich hoffe ihr hattet ein bisschen Spass beim Lesen und Bilder anschauen…

Bei mir ists schon nach elf Uhr abends, und ich werde jetzt mal zum Flughafen aufbrechen um die etwa sechsstündige Heimreise nach Deutschland anzutreten. Bin auch n bissl müde und hoffe, dass ich im Flugzeug ein wenig schlafen kann…

Also, machts gut und bis bald… hakuna matata Zwinkerndes Smiley

der Bloginhaber Volker

P1000813

Tag 18: Citytour in Doha

Montag, 06.01.: Nachdem ich heute Morgen in meiner Luxussuite ausgeschlafen hatte (es war ein “Traum” Smiley) begab ich mich ganz relaxed zum Frühstücksbuffet im Erdgeschoss. Sehr lecker sah das alles aus, aber noch komplett unberührt. Von weiteren Hotelgästen oder Personal war auch nix zu sehen.

P1000759 P1000760

Kurze Zeit später kam dann aber ein sehr freundlicher Mitarbeiter, servierte mir einen Kaffee und ein Omelette und meinte, alle anderen Hotelgäste würden noch schlafen… um halb neun Uhr. Na gut, kann mir ja egal sein, aber gestern Abend habe ich hier auch keine Gäste gesehen… merkwürdig…

P1000761

Nach dem Frühstück erkundigte ich mich an der Rezeption an der einfachsten Möglichkeit die Stadt anzuschauen. Die sehr hilfsbereite Dame empfahl mir ein günstiges Taxiunternehmen, welches sie dann auch für mich kontaktierte und für 10 Uhr buchte. Ich checkte also aus, und war pünktlich um 10 Uhr bereit für meine ganztägige Citytour durch Doha. Einen Stadtplan hatte ich auch und mein Fahrer Ikban aus Indien (so hiess er glaub ich) war auch kurze Zeit später anwesend. Er begrüsste mich mit den Worten “My english is not very good.”, womit er übrigens total untertrieben hatte. Wenn das, was da aus seinem Mund kam, englisch war, kann ich fliessend suaheli Smiley

P1000767

Die erste Station unserer Tour war der Hafen Dohas. Hier hatte man einen guten Blick auf die Skyline. Leider war das Wetter heute den ganzen Tag nicht so toll. Es war relativ frisch und zwischendurch hat es immer mal wieder geregnet.

P1000762 P1000766

Ich machte mich bei Ikban gleich mal richtig beliebt als ich kurz vor der Weiterfahrt in eine Matschpfütze trat und meine Schuhe komplett eingesaut waren.Hoppala! Ikban zog kurz die Mundwinkel hoch und zückte dann geistesgegenwärtig eine Zeitung aus dem Kofferraum, damit sein innen und aussen topgepflegter Toyota nicht schmutzig wird.

P1000768

Unser nächstes Ziel war die “New-City” von Doha. Ein Stadtteil voller verschiedener Hochhäuser in denen sich grösstenteils Büros oder Hotels befinden.

P1000769 P1000788

Einen kleinen Strand hat Doha auch. Der war aber aufgrund des schlechten Wetters ziemlich leer.

P1000772 P1000773

Überhaupt sah mal relativ wenig Leute rumlaufen… teilweise ausgestorben wirkten die Fussgängerzonen… anders sah es auf den Strassen aus. Verkehr ohne Ende, und natürlich nur die besten Autos. Je protziger und je mehr PS, desto besser. Ist ja auch kein Problem bei einem Spritpreis von umgerechnet 0,18€ (!!!!!) pro Liter.

P1000774 P1000803

P1000804

Wir fuhren weiter zur Insel “Pearl-Qatar”, die über eine Brücke mit dem Land verbunden ist. Hier halten sich die ganz Reichen gerne auf. Neben zwei Yachthäfen und zahlreichen Nobelautohäusern befinden sich hier auch die teuersten Hotels und Geschäfte. Man hat als Tourist auch nur begrenzt Zugang…

P1000775 P1000776

P1000777 P1000778

Gegen 12 Uhr (wir waren also etwa zwei Stunden unterwegs) fragte ich Ikban wo wir als nächstes hinfahren. Er schlug mir (glaub ich Smiley) drei Shopping Malls vor. Ich sagte, dass ich lieber erstmal alle anderen Sehenswürdigkeiten abklappern würde, die es hier so gibt, bevor wir eine Mall ansteuern… Tja, da war der Gute mit seinem Latein am Ende Trauriges Smiley viel mehr gibt es wohl einfach hier nicht zu sehen…so viel zu dem guten ersten Eindruck von gestern Abend Trauriges Smiley  schade eigentlich. O.k., also steuerten wir dann mal eine seiner vorgeschlagenen Shopping Malls an. Die sind hier allerdings wieder sehenswert… die teuersten Geschäfte, alles topsauber und Personal ohne Ende in den Läden, und davor. Nur leider so gut wie keine Kundschaft. Irgendwie bekommt man das Gefühl, die Stadt sei tot. Ich dachte mir, dass es vielleicht am Wetter liegt, oder daran, dass es Montag ist, aber Ikban meinte, es wäre hier immer so ruhig…

P1000781 P1000783

Ich beschloss meine eigentlich ganztägig geplante Citytour zu reduzieren und bat Ikban mich noch zur Aspirezone (einem grossen Sportpark) zu fahren, was er dann auch tat. Hier gibt es neben einem Stadion, vielen anderen Sportanlagen, einem sehr spektakulären Hotel auch einen schönen Park, den ich mir mal anschauen wollte… leider durfte ich da aber nicht rein. “Today only families and sportsguys!” sagte der Security-Mensch abweisend zu mir. Auf meine Frage warum antwortete er mit einem sehr vielsagendem “It´s the rule today!” Nunja, dann schaute ich mir eben den Rest der Aspire Zone an.

P1000791 P1000793

Natürlich gabs auch hier ne Shoppingmall, die an Dekadenz fast nicht zu überbieten war. Quasi ein nachgebautes Venedig mit Wasserstrasse, durch die man mit einer Gondel fahren konnte. Natürlich wieder das teuerste was es an Geschäften gibt, die Deko supernobel und für die Kleinen gabs ne Indoor-Eisbahn, sowie ein Riesenrad, eine Achterbahn und eine grosse Wasserrutsche… aber auch hier weit und breit fast keine Kundschaft zu sehen…

P1000794 P1000800

P1000795 P1000798

Nach einem leckeren Starbucks in der Mall nahm ich mir ein Taxi und fuhr zurück Richtung Hotel. Der Taxifahrer (wieder ein Inder) war sehr gesprächig. Ich fragte ihn, ob es denn Zufall sei, dass ich hier auf so viele Inder treffen würde. Er erklärte mir, dass es in Katar nur so von Ausländern wimmele. Die meisten (so wie er) kriegen jedes Jahr ein Arbeitsvisum für ein sechs Monate und verbringen dann das andere halbe Jahr in der Heimat und arbeiten dort. In Katar verdient man halt wesentlich besser, weshalb so viele den weiten Weg auf sich nehmen würden. Im Laufe des Abends habe ich da mal drauf geachtet. Man sieht wirklich keinen Einheimischen arbeiten. Taxifahrer, Bedienungen, Verkäufer in den Läden, Hotelangestellte usw. sind komplett alles Ausländer. Viele Inder, aber auch andere Asiaten oder Afrikaner. Es ist wirklich ein bunter Mix. Nur eben keine Einheimischen. Auch meine Frage nach den leeren Fusswegen beantwortete er zielsicher. Wenn man mal jemanden rumlaufen sieht, dann sind das immer Ausländer. Die Einheimischen gehen keinen Schritt zu weit. Steigen noch im Haus (in der Garage) ins Auto ein und fahren dann so weit wie möglich ans Ziel ran. Da wird kein Schritt zu viel gemacht. So einer müsste mal in Tansania mit Isak einen “short walk” machen Smiley War echt genau das Gegenteil. Die Strassen (und die waren fast immer dreispurig) proppenvoll, und niemand auf den Fusswegen unterwegs… Laut dem Taxifahrer wären die Einheimischen auch sehr wetterfühlig. Bei (drohendem) Regen, oder zu niedrigen Temperaturen würden sie den ganzen Tag freiwillig keinen Schritt vor die Tür machen.

Einzig in dem kleinen Stadtteil, in dem ich gestern mein Abendessen eingenommen habe (und da hat es auch zeitweise geregnet), sah man mal ein paar Leute rumlaufen. Liegt aber wahrscheinlich daran, dass man in die Strassen nicht reinfahren durfte und man ja trotzdem irgendwie zur Shisha-Bar kommen musste Zwinkerndes Smiley

Nunja… weils gestern so lecker war entschied ich mich auch heute wieder für das kleine Restaurant von gestern und für den leckeren Spicy-chicken Wrap…

P1000806

Gegen neun war ich dann wieder im Hotel zurück.

Also ich hatte mir Doha ehrlich gesagt schon ein wenig anders vorgestellt. Vielleicht nicht ganz so gross und belebt wie Dubai, aber doch schon so ähnlich. Leider liegen aber zwischen diesen beiden Städten Welten. Hier und da ne nette Ecke, eine schöne Skyline, aber ansonsten nur superviele Hotels und Shoppingmalls, die einfach nur leer sind. Mir ist wirklich schleierhaft, warum in dieses Land eine Fussball-WM vergeben wurde (die Einwohner verstehen es übrigens auch nicht). Hier wird zwar schon kräftig gebaut, und bis 2022 sollen hier insgesamt 14 neue Stadien entstehen, aber so richtig juckt das hier niemanden. Da ist weder Begeisterung noch Vorfreude zu spüren… die Stadt wirkt einfach leblos. naja, ich war einen Tag hier, das war o.k., aber ich muss sicher nicht mehr wiederkommen…