Tag 8: Manila City Tour

Freitag, 24.05.: Nach einer ruhigen Nacht und einem etwas hektischen Frühstück stand heute Morgen die Besichtigung der wichtigsten Orte Manilas an. Um 8 Uhr ging es zunächst zum “Rizal Park” (hier war ich bereits kurz am ersten Tag meines Aufenthaltes). Neben der großzügigen Parkanlage finden sich hier mehrere Denkmäler sowie eine lebensgroße Nachbildung der Hinrichtung Jose Rizals. Während der spanischen Besetzung des Landes Ende des 19.Jahrhunderts war er einer der größten Freiheitskämpfer der Philippinen. Mit nur 35 Jahren wurde er 1896 von den Spaniern erschossen. Noch heute wird er als Befreier und Volksheld des Landes gefeiert.

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Dann kam leider der große Regen, so dass wir uns einige Sehenswürdigkeiten nur vom Van aus ansehen mussten.

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Nach etwa einer Stunde strahlte dann aber wieder die Sonne. So konnten wir uns die mächtige “San Augustin Church” auch ganz entspannt von innen und außen ansehen Smiley Übrigens: Wer in Manila etwas auf sich hält heiratet hier!

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Weiter ging es zur ältesten “Chinatown” der Welt (außerhalb China`s)…

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Im Zentrum dieses Stadtteils befindet sich ebenso eine sehenswerte und gut erhaltene Kirche mit tollen Deckengemälden.

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Viel los war auch auf dem “Steetmarket”. Hier gab es wirklich alles was man sich an essbaren Produkten vorstellen kann, und das zu kleinen Preisen.

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Im “Chuan Kee”-Restaurant mitten in Chinatown wurden uns sehr delikate Dumplings mit Schweinefleisch serviert. Gedippt in einer scharfen Sojasauce wirklich überragend.

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Eine kleine Enttäuschung war dagegen das “Fort Santiago” in der Altstadt (Intramuros). Außer ein paar alten Mauern, unspektakulären Gebäuden und einem Ausblick auf den Fluss war hier nicht wirklich viel zu sehen. Trauriges Smiley

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Die Einwohner der Stadt sind wirklich alle sehr freundlich. Man wird oft gefragt wo man herkommt oder wie man heißt. Natürlich leben auch viele Menschen an der Armutsgrenze, doch die Zahl der bettelnden Frauen und Kinder hält sich wirklich in Grenzen. Ebenso ist in den letzten Jahren die Anzahl der Straftaten sehr zurückgegangen. Dies liegt zum einen an der hohen Präsenz von Polizei und Sicherheitspersonal, aber auch an einer Verschärfung der Strafen. So werden seit kurzem Diebstahl oder Drogenbesitz konsequent mit langen Haftstrafen geahndet.

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Auch modisch haben die Philippinos einen klaren Trend: Mottoshirts und Partnerlook. Nicht selten sieht man Pärchen mit genau dem gleichen T-Shirt, oder eine Gruppe von Freundinnen (siehe unten) mit dem selben Outfit. Smiley

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Natürlich durfte auch heute ein kleines Läufchen am “Bayview Walk” nicht fehlen.

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Am Abend fanden wir glücklicherweise recht schnell ein Plätzchen im “Gerry`s Restaurant”, das sich wiederum in der ebenso gut gefüllten riesigen Shoppingmall nahe unseres Hotels befindet. Ich hatte würzige Chicken Wings, die allerdings ein wenig trocken waren…

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Nach diversen Planungsaktionen steht nun auch unser Programm für den morgigen freien Tag. Nur zu dritt fahren wir recht früh zum “Lake Taal”, einem etwa 60km entfernten See aus dem mehrere Vulkankrater herausragen… ich bin mal gespannt und hoffe auf viele tolle Bilder. Smiley

Gute Nacht und bis morgen.

Tag 7: Zurück nach Manila

Donnerstag, 23.05.: Heute ging es also schon wieder zurück nach Manila. Da unser etwa einstündiger Flug erst für den Mittag um 13:30 Uhr angesetzt war, nahmen wir gerne das Angebot von Alberto an, und machten auf dem Weg zum Flughafen nach Laoag noch den einen oder andern “Schlenker”.

Zunächst besichtigten wir das frühere Haus und heutige Museum eines der bekanntesten philippinischen Malers. “Juan Luna” heißt der gute Mann (von dem ich natürlich noch nie etwas gehört hatte) und lebte Ende des 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts. Sein Bruder Antonio war ein General in der philippinischen Armee. Auch über ihn gab es in dem kleinen Museum einiges zu sehen.

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Deutlich sehenswerter war da schon die mächtige romanisch-katholische Kirche von Paoay, die 1710 fertiggestellt wurde, und seit 1973 zum Unesco Weltkulturerbe gehört.

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Das 2000m² große Haus unten gehörte viele Jahre lang dem früheren philippinischen Präsident Ferdinand E. Marcos. Insgesamt 21 Jahre (1965-1986) regierte er das Land (ab 1972 diktatorisch). 1986 musste Marcos dann nach einem Volksaufstand das Land verlassen und floh in die USA. Seinen Tod fand er mit 72 Jahren 1989 auf Hawaii. Das riesige Haus sowie das 5 Hektar großen Anwesen gehören nun dem Staat… P1120334 P1120340

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Rechtzeitig waren wir dann am Flughafen. Eigentlich dachte ich, dass von so einem kleinen Flughafen nicht so ein riesiger Airbus abfliegt, aber das Ding war rappelvoll.

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Interessanter Service für alle Fluggäste: Für den Weg vom Gate bis zum Flugzeug (nicht weiter als 150m) konnte man sich einen Sonnenschirm ausleihen. Erstaunlich viele Reisende machten von diesem Angebot Gebrauch.

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Zurück im Kimberly Hotel in Manila hatten wir noch ein wenig Zeit bis zum Abendessen. Also startete ich noch zu einem kleinen Lauf, dieses mal zur anderen Seite des Strandes…

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Eine schöne Sicht auf die Skyline hatte man von einer Aussichtsplattform etwas außerhalb. Viele Jugendliche aber auch Erwachsene verbrachten hier ihre Zeit und warteten auf den Sonnenuntergang. Sicherlich ist dieser Platz auch nach dem Sonnenuntergang “besuchenswert”.

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Laute Musik und ebenfalls viele Menschen empfingen mich einige Meter weiter. Ein großer Platz mit vielen Restaurants, Bars und Abendlokalen direkt am Wasser lädt hier zu einem gemütlichen “Sit-in” beim Sonnenuntergang ein.

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Während des Sonnenuntergangs machte ich mich auf den Rückweg zum Hotel. Durch den frischen Wind vom Meer war das Laufen heute sogar recht angenehm.

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Wie in jeder Großstadt sollte man auch in Manila zur Rush Hour sein Auto besser in der Garage lassen. Zwinkerndes Smiley

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Im Magan-Restaurant in der nahe gelegenen Shopping-Mall genossen wir mal wieder ganz tolles philippinisches Essen. Es sind wirklich ganz andere Aromen als man diese von der chinesischen oder indischen Küche kennt. Neben den asiatischen Klassikern Fisch und Geflügel wird hier auch sehr viel mit Schweinefleisch gearbeitet (das ich ja eigentlich nicht so mag). Dazu wird gerne mal Papaya- oder Auberginen-Salat serviert. Große Mengen Saucen findet man ebenso in den wenigstens Gerichten. Meistens erhält man in einem kleinen Schälchen extra eine sehr überschaubare Menge an Sauce, die dann aber sehr geschmacksintensiv ist. Hier muss man bei der Dosierung schon ein wenig aufpassen Smiley

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Morgen besuchen wir dann die Altstadt Manilas. Für den zweiten Tag in der Hauptstadt der Philippinen ist ein Vulkanbesuch geplant. Den werde ich morgen dann mal mit Alberto planen. Denke nicht, dass dafür allzu viele aus der Gruppe zu begeistern sind.

Schaun wir mal und gute Nacht Smiley

Tag 6: Vigan Teil 2

Mittwoch, 22.05.: Guten Abend zusammen. Heute hatten wir also einen weiteren Tag zur freien Verfügung. Andy war wohl schon vor 6 Uhr wach und machte einen kurzen Spaziergang inkl. McDonalds-Stopp. Eigentlich hatte ich meinen Wecker für 7:45 Uhr gestellt (und das Frühstück war für 8 Uhr geplant), aber irgendwie wachte ich erst gegen 9 Uhr auf. Andy, der wohl noch ein bisschen lesen wollte, war auch nochmal über seinem Buch eingenickt… Netterweise bekamen wir trotzdem noch unser Frühstück serviert.

Da im Ort nicht mehr so viel zu sehen war startete ich zu einem kleinen Lauf Richtung Nachbarort St.Catalina. Es hätte ein bisschen kühler sein können, aber zumindest hatte Vigan für uns heute wieder nur Sonnenschein zu bieten. Smiley

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Vorbei an vielen Feldern und weidenden Ziegen und Schafen…

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…erreichte ich St.Catalina-Beach. Komplett menschenleer, aber leider auch hier und da ein wenig vermüllt.

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Zurück im Ort St.Catalina nahm ich dann für lumpige 60 Cent ein “Tricycle” zurück zum Hotel nach Vigan.

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Auf Alberto`s Empfehlung hin snackten Andy und ich einen typisch philippinischen “Empanada” (frittierter Teig mit Schweinefleisch und Ei gefüllt) zum Mittag. Sehr knusprig, aber wenn man sich mal bis zur Füllung durchgearbeitet hatte, auch sehr lecker!

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Am Nachmittag fuhr die Gruppe dann in das kleine Örtchen Cabuago (etwa 45 Minuten von unserem Hotel entfernt). Laut Alberto gehörte das Resort (in dem wir den Rest des Tages verbrachten) einer wohlhabenden Familie, die dieses hier und da den G-Adventure-Gruppen zur Verfügung stellt. Sehr nett… Toller Pool…

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…und ein eigener Strandabschnitt nur für uns. Wir alle genossen die Zeit in vollen Zügen, und entspannten im Pool, am Strand oder im Meer… Andy hatte ein Fläschchen Wodka dabei, dass auch recht fix auf dem Tisch stand.

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Nach dem Sonnenuntergang…

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…wurde dann der Grill angeworfen. Es gab Schweinefleisch und Fisch.

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Dazu wurden Reis, Salat und scharfe Sojasauce serviert.

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Es folgte eine sehr lustige nächtliche Poolparty, bevor wir wieder zum Hotel zurückkehrten. Es war wirklich eine entspannende, lustige und tolle Zeit in dem Resort…

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Morgen geht es leider schon wieder zurück nach Manila, wo wir nach drei weiteren Nächten Richtung Palawan aufbrechen werden…

Ich muss jetzt mal schlafen damit ich nicht wieder das Frühstück verpasse Smiley

Tag 5: Vigan

Dienstag, 21.05.: Heute Morgen konnten wir ein wenig länger schlafen, da wir “erst” um 9 Uhr weiter Richtung Norden nach Vigan fuhren. Die Sonne strahlte mal wieder bei sehr angenehmen Temperaturen (wir waren ja auch noch auf etwa 1.500m Höhe).

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Nach etwa zwei Stunden Fahrt waren wir etwa auf Meereshöhe angekommen. Bei Öffnen der Schiebetür unseres gut klimatisierten Vans kam uns quasi eine Wand aus Hitze und Luftfeuchtigkeit entgegen. Laut unseres Fahrers waren es um 11 Uhr heute Morgen schon 36 Grad… In Cervantes besuchten wir kurz den kleinen Wochenmarkt, nutzen die Toiletten und besorgten uns ein paar kalte Getränke.

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Die komplette Fahrt heute war wirklich traumhaft. Es ging durchweg hoch und runter durch das grüne Bergland von Nordluzon. Aufgrund der engen Kurven konnten wir leider nur einmal kurz stoppen, weshalb die Fotos fast alle aus dem fahrenden Bus heraus “geschossen” wurden. Ich wusste zwar, dass es auf den Philippinen einige Berge gibt, doch dass es so viele sind, und es sich dabei sogar fast um ein großes Gebirge handelt war mich nicht bewusst.

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Keine Klimaanlage, sondern nur ein Ventilator stand uns beim Mittagessen an einer Raststätte zur Verfügung. Ganz schön heiss war es da Smiley mit herausgestreckter Zunge

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Am Nachmittag erreichten wir dann das kleine Städtchen Vigan (etwa 45.000 Einwohner). Schon bei der Ankunft fielen uns die zahlreichen spanisch angehauchten Gebäude aus der Kolonialzeit auf. Insgesamt 180 historische Gebäude ließ die Unesco sanieren und erkläre die Altstadt zum “Heritage Village”. Sehr angenehmes, belebtes Örtchen.

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Ein weiteres Markenzeichen der Stadt ist das fast durchgängige Kopfsteinpflaster sowie die Pferdekutschen (Calesas), die in Vigan eines der Hauptverkehrsmittel darstellen. Dazu gibt es viele kleine Geschäfte und Lokale mit Außenbestuhlung, die aber zumeist nur abends genutzt wird. Am Tag ist es einfach viel zu heiß.

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Am zentral gelegenen Plaza Burgos befindet sich eine der ältesten Kirchen des Landes, die St.Paul`s Cathedral. Im 17. Jahrhundert erbaut, wurde sie mit besonders dicken Mauern ausgestattet um den (hier im Norden häufig auftretenden) Erdbeben zu trotzen.

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Allgemein ist der Norden der Philippinen von Naturkatastrophen deutlich häufiger betroffen als die Inseln im Süden des Archipels. Neben den Erdbeben gilt dies vor allem auch für die im Sommer und Herbst auftretenden Taifune sowie für Vulkanausbrüche. So liegt z.B. auch der wohl bekannteste Vulkan der Philippinen auf der Insel Luzon. Fast 900 Menschen starben beim letzten Ausbruch (1991) des 1.486m hohen Pinatubo (etwa 90 km nordwestlich von Manila gelegen). Inzwischen ist man auf die Naturkatastrophen besser vorbereitet. Trotzdem ist man sich hier dessen bewusst, das jederzeit einer der Vulkane plötzlich ausbrechen, oder die Erde von jetzt auf gleich anfangen könnte zu beben.

Inzwischen wurde es in Vigan bereits dunkel und Barbara, Brian, Andy und ich nahmen (bei immernoch locker über 30 Grad Außentemperatur) unser Abendessen im Restaurant Leona ein.

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Gegen 19:30 Uhr lud uns Alberto dann noch zu einer Sound-Light-Fontänenshow am Springbrunnen des “Plaza Zalcedo” ein. “Überraschend gut” würde ich als Fazit sagen… tolle Lasershow mit schönen Effekten und guter Musik. Sehr ordentlich für so ein kleines Städtchen im Norden der Philippinen.

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Auf meinem Heimweg entdeckte ich dann sogar noch ein Gym direkt um die Ecke des Hotels… also weiss ich ja was ich zu tun habe falls es morgen den ganzen Tag regnen sollte Zwinkerndes Smiley

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Morgen haben wir hier einen freien Tag. In der Umgebung gibt es wohl nicht allzu viel. Werde mich ein bisschen einlesen, und dann nochmal mit Alberto sprechen. Mal schauen was sich ergibt.

Gute Nacht und bis morgen Smiley

Tag 4: Sagada

Montag, 20.05.: Mit einem sehr reichhaltigen Frühstück begann der heutige Tag. Neben dem auf dem Bild zu sehenden Frühstücksteller gab es noch eine frisch aufgeschnittene Mango. Das Obst ist hier wirklich sensationell geschmacksintensiv. Vor allem Papaya, Wassermelone, Mango aber auch Bananen sind überhaupt nicht mit denen in Europa zu vergleichen.

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Gegen 9 Uhr ging es dann los auf eine kleine Wanderung zu den Highlights Sagada`s. Das kleine Örtchen (15.000 Einwohner) in den Bergen (auf 1.500m Höhe gelegen) liegt scheinbar mitten im Nichts. Die Umgebung, und teilweise auch der Ort selber sind sehr grün. Der Ortskern ist (vor allem morgens) sehr lebhaft. Es gibt viele kleine Geschäfte, Cafe`s und Restaurants.

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Zunächst besichtigten wir die (eher unspektakuläre) Kirche von Sagada…

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Ganz lustig: Auf der Kirchentoilette gibt es verschiedene Gebühren… je nachdem wie “intensiv” man das Klo benutzt. Wer als nur mal schnell “Pippi” muss, spart die Hälfte Zwinkerndes Smiley

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Über den Friedhof…

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…wanderten wir weiter ins Echo Valley, um uns dort das “Highlight” Sagadas anzusehen, die “hängenden Särge”. Die Bergvölker bestatten ihre Toten seit Jahrhunderten an Felshängen oder hoch oben in Begräbnishöhlen. Insgesamt über 1.000 hängende Särge finden sich an den Felswänden und in den Höhlen um Sagada. Nur wenige sind aus der Nähe zu betrachten. Bereits zu Lebzeiten darf man sich (sofern man zu einem entsprechenden Bergvolk gehört) einen Platz für seinen hängenden Sarg aussuchen, und seinen Namen an den Felsen schreiben, damit jeder weiss, dass dieser Platz “reserviert” ist… irgendwie makaber…

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Auf unserem weiteren Weg durch das Echo Valley begegneten uns noch einige dieser hängenden Särge.

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Für Andy war der Weg schon sehr schwierig und anstrengend. Es ging hoch und runter, teilweise waren enge und steile Stufen zu überwinden und rutschig war es zudem auch noch… da hat er sich doch gleich mal in den kleinen Tümpel neben dem (sehr glitschigen) Weg verabschiedet. Glücklicherweise ist ihm aber nichts passiert. Er konnte auch schnell selbst drüber lachen. Smiley

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Ein weiteres Highlight des Tages war die Durchquerung einer Tropfsteinhöhle durch einen unterirdischen Fluss. Leider sind meine Bilder in der Höhle nicht so doll geworden Trauriges Smiley

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Wir folgten dem nun wieder überirdisch verlaufenden Fluss noch etwas…

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Bis zu einem kleinen Wasser fall mit einem sehr angenehmem Pool… War eine spannende Wanderung Smiley

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Im Yoghurt-House nahmen wir dann ein spätes Mittagessen ein. Während alle Hähnchen aßen, versuchte ich mal den hausgemachten Joghurt mit frischen Früchten. Lecker!

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Am Nachmittag startete ich noch einmal allein zu einem kurzen Spaziergang. Eigentlich wollte ich noch eine nahe gelegene Höhle besichtigen, doch dazu musste man sowohl Eintritt zahlen, als auch einen Guide buchen, und das wollte ich dann doch nicht mehr. Immerhin hatte ich noch einige schöne Aussichten. Auch in Sagada gibt es sehenswerte Reisfelder und schöne Landschaften.

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Am Abend begann es wieder zu regnen, so dass wir noch gemütlich zusammensaßen und ansonsten nicht mehr viel machten. Die meisten waren auch von der Wanderung heute morgen ein wenig müde…

Morgen gehts weiter Richtung Norden nach Vigan. Laut meinem Reiseführer auch ein sehenswertes Örtchen Smiley

Schau ich mir also mal an Zwinkerndes Smiley

Tag 3: Die Reisterrassen in Batad

Sonntag, 19.05.: Glücklicherweise strahlte auch heute Morgen die Sonne wieder in unser Zimmer. Also waren wir guter Dinge, dass unsere Tour zu den Reisterrassen nicht ins Wasser fällt.

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Nach einem etwas hektischen, aber durchaus leckeren Frühstück verließen wir zunächst Banaue mit unseren gewohnten Vans…

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…um dann kurze Zeit später in eines der bereits erwähnten Jeepney`s umzusteigen.

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Dabei stellten wir fest, dass die Sicht vom Dach des Jeepney`s aus noch deutlich besser ist Smiley

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Gerne ist so ein Fahrzeug auch mal mit 30 oder 40 Menschen besetzt, denn aufs Dach passen problemlos genauso viele Leute wie in den eigentlichen Fahrgastraum unten.

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Das Jeepney brachte uns fast bis zu den Terrassen. Ein kurzer, etwa 20-minütiger Spaziergang lag bis zum Aussichtspunkt noch vor uns…

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…dann hatten wir eine schöne Aussicht auf das achte Weltwunder (so sehen die Einheimischen die Reisterrassen zumindest).

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Es war auch heute wieder brutal heiß mit einer ordentlichen Luftfeuchtigkeit. Trotzdem nahmen Barbara, Remon und ich die Möglichkeit zu einem etwa dreistündigen Spaziergang wahr. Es sollte durch die Terrassen zu einem schönen Wasserfall gehen. Aufgrund der klimatischen Verhältnisse und des nicht ganz einfachen Weges mit etwa 800 Höhenmetern Unterschied und teilweise sehr steilen Stufen entschieden sich alle anderen am Aussichtspunkt zu warten. Als Andrew ein “Yes” auf seine Frage “Do you have cold beer?” erhielt, war der Tag für ihn ja sowieso gerettet Zwinkerndes Smiley

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Bereits 2000 vor Christus begannen die Volksstämme Ifugao, Kalinga und Botok mit der Erschaffung der Terrassen, und noch heute werden diese von den Ahnen der Stämme nach gleichem Muster bewirtschaftet. Bis in 2000m Höhe erheben sich die Felder. Zwei bis dreimal pro Jahr kann hier Reis “geerntet” werden. Die Arbeiten sind sehr anstrengend und schwer, da fast alles mit den bloßen Händen erledigt werden muss.

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Von Dezember bis Ende Februar sieht man die Terrassen in sattem grün. Wir fanden die Felder (trotz einiger gelber Stellen) einfach nur atemberaubend.

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Klatschnass geschwitzt tat dann eine Abkühlung im Wasser des Tappia-Wasserfalls wirklich gut. Beträchtliche Wassermassen stürzen hier etwa 80 Meter in einen erfrischenden Pool.

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Auf dem Rückweg hatten wir dann noch einmal eine andere seitlichere Sicht auf die Reisterrassen… zudem zogen so langsam aber sicher auch die ersten Regenwolken auf, gefolgt von Blitzen und Donnern.

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Trockenen Fusses erreichten wir dann wieder den Aussichtspunkt, auf dem die restlichen Reisenden keineswegs “auf dem Trockenen” saßen. Andrew war gerade dabei nach erfolgreich vernichteten und bezahlten fünf Bieren, ein sechstes Gratisbier rauszuhandeln… Offensichtlich ist es in der Zwischenzeit auch sehr lustig auf dem Aussichtspunkt gewesen. Smiley

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Kaum saßen wir wieder im Jeepney kam dann der große Regen bzw. das große Gewitter. Gutes Timing Smiley

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Nach einer kurzen Dusche ging es dann weiter Richtung Sagada, unseren heutigen Zielpunkt. Der Grill war bereits heiss und mein Schweinesteak sehr lecker.

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Eine kleine Geburtstagstorte inkl. Ständchen bekam ich auch noch… hatte drauf gehofft, dass Alberto es vergisst, aber “Pustekuchen”. O.k. es lief alles noch relativ entspannt ab. Danke im übrigen auch an alle, die mir per Whats app oder E-Mail gratuliert haben Smiley

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In Sagada bleiben wir jetzt für zwei Nächte. Morgen haben wir einen Tag zu freien Verfügung, aber es gibt einiges, was man hier in der Gegend tun kann. Ich werde berichten.

Bis morgen dann Zwinkerndes Smiley

Tag 2: Gleich weiter nach Banaue

Samstag, 18.05.: Um 6:30 Uhr klingelte heute Morgen schon der Wecker. Das Frühstück im Kimberly-Hotel war (genauso wie das komplette Hotel) überraschend gut. Da wir in diesem Hotel noch insgesamt 3 weitere Nächte verbringen werden passt das ja schonmal Smiley

Um 7:30 Uhr nahmen wir dann zum ersten mal in unserem Van Platz. Eigentlich sind es ja zwei Vans, aber der eine davon nimmt nur unser Gepäck mit. Mit einige Pausen sollten wir heute etwa 10 Stunden Richtung Banaue unterwegs sein.

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Beim “Rausfahren” aus Manila fallen einem die unzähligen Fast-Food-Restaurants auf. An jeder Ecke findet man zumeist gleich mehrere McDonalds, Burger Kings, KFC`s usw. Selbst an einer Raststätte sind oft mehr als zwei dieser “Restaurants” vorhanden. Scheinbar stehen die Philippiner da sehr drauf. Ich muss auch sagen, dass es wirklich deutlich mehr dicke Philippiner gibt als ich dachte… Jetzt weiss ich ja warum Zwinkerndes Smiley

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Die Fahrt ging dann zum Großteil vorbei an riesigen Reisfeldern, die sich schier endlos bis zum Horizont zogen. Da fällt es einem schwer zu glauben, dass die Philippinen trotzdem noch Reis aus Vietnam und Indonesien importieren müssen… Naja, 110 Millionen Einwohner müssen halt auch ernährt werden. Und Reis isst man hier zu allem und zu jeder Tageszeit. Sogar im McDonalds gibts hier übrigens “Rice-bowls.

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Im Marquez-Restaurant gab es dann wieder traditionelle philippinische Küche. Laut Alberto funktionieren auf dem Land fast alle Restaurants mit Selbstbedienung, d.h. man geht mit seinem Tablett an die Essensausgabe, deutet mit seinem Finger einfach auf das gewünschte Essen, und bekommt dies dann direkt…

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Wir setzen unsere Reise in den Norden fort. Einmal mehr merkte ich heute, dass doch einige betagtere Reisende mit an Bord sind. Verzweifelt versuchte Alberto eine “Whats app”-Gruppe zu installieren (so wie das eigentlich bisher fast jeder Guide tat) um die Kommunikation mit uns zu erleichtern, doch genau drei von sieben Personen konnten mit einem entsprechenden Service dienen. Zwei Reisenden war diese App völlig unbekannt. Vor allem Brian (der vermutlich Älteste in der Gruppe) war interessiert zu erfahren was denn Facebook eigentlich ist. Mit Netflix konnte er auch nicht allzu viel anfangen. Immerhin Youtube schaut er ab und zu Smiley

Im kleinen Örtchen Bayombong stoppten wir kurz um uns das (nicht wirklich sehenswerte) Museum des Ortes anzusehen. Neben Gegenständen aus der Vergangenheit finden sich auch eine kleine Kunstgalerie, sowie eine Art Zeichenschule für Kinder in dem Gebäude.

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Die neu renovierte Kirche des Ortes ist (vor allem von innen) deutlich sehenswerter.

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Die Insel Luzon, auf der wir uns übrigens gerade befinden, ist mit knapp 110.000km² und fast 50 Millionen Einwohnern die größte und bevölkerungsreichste Insel der Philippinen. Die höchste Erhebung ist der Pulag mit stolzen 2.922m. Nur der Apo (2954m) auf der Insel Minandao  und der Dulang-Dulang (2938m) sind noch ein paar Meter höher.

Gegen 17 Uhr erreichten wir dann das auf 1.200m Höhe gelegene Örtchen Banaue, von dem wir morgen früh dann zu den nahe gelegenen Reisterrassen fahren werden.

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Ansonsten gibt der 15.000 Einwohner-Ort nicht wirklich viel her… Immerhin ein riesiges Hotel (das einzige in dem Ort) findet sich hier. Neben einem schon leicht grünen Hotelpool hat jedes Zimmer einen Balkon mit tollem Blick auf die Berge zu bieten.

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Ziemlich frisch war es (aufgrund der Höhe) beim abendlichen Barbecue, aber so ist zumindest einen Tag mal mein Langarmshirt zum Einsatz gekommen Smiley

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Entgegen aller Wetterprognosen haben wir bisher auch noch gar keinen Regen abbekommen. Es ist zwar meistens bewölkt und man sieht auch, dass es hier und da teilweise heftig geregnet haben muss, aber wie gesagt: Wir sind bisher trocken geblieben. Hoffen wir mal, dass es weiter so bleibt.

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Nach zwei Reise- bzw. Transfertagen geht es morgen also so richtig los. Die über 2.000 Jahre alten Reisterrassen sollten das erste echte Highlight werden. Ich bin mal gespannt.

Bis morgen Smiley

Tag 1: Ankunft in Manila

Freitag, 17.05.: Heute ging es also los in den fernen Osten. Natürlich wieder mehr als pünktlich trafen der Karli und ich am Flughafen ein. Da mein Cathay Pacific-Flieger aber vom Terminal 2 aus startete, mussteten wir den eigentlich schon zur Selbstverständlichkeit gewordenen Starbucks gegen einen McDonalds-Kaffee eintauschen. War aber auch ganz o.k. Smiley

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Mit einem guten Unterhaltungsprogramm und einem im Flugzeug vorhandenen WLAN-Netz gingen die 11 Stunden nach Hongkong sogar einigermaßen schnell rum. Bis nach Manila waren es nun noch zwei weitere.

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Da hat die Einreise inkl. Gepäckausgabe und Wartezeit aufs das Taxi fast länger gedauert. Mein Reiseführer hatte mir das alles schon prognostiziert, aber es zog sich dort wirklich wie ein Kaugummi.

Als ich dann endlich ein Taxi zugewiesen bekam freute ich mich sehr, dass mein Fahrer Joe-Cris sehr ordentliches englisch konnte (wie übrigens etwa 85% aller Philippinos), und ich so noch einige Infos über Land und Leute erhielt. Zum Austauschen hatten wir auch genug Zeit, da die 10km bis zum Hotel ebenfalls sehr, sehr zäh liefen… “It`s Friday…” meinte Joe-Cris mit einem Lächeln “Before the weekend comes, the city is always busy!” Soso… Zumindest seine zwei Wackeldackel auf dem Armaturenbrett brachten mich ab und zu zum Lächeln Zwinkerndes Smiley

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Gegen drei Uhr am Nachmittag hatte ich dann das (von innen deutlich besser aussehende) Kimberly-Hotel erreicht. Die nette Rezeptionistin teilte mir mit, dass mein Zimmernachbar schon anwesend, aber gerade noch in der Stadt unterwegs sei.

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Bis zum Welcome-Meeting hatte ich noch ein paar Stunden Zeit, die ich nutze um einen kleinen Orientierungslauf zu starten. Zwar waren es bei über 30 Grad und ordentlich Luftfeuchtigkeit keine optimalen Bedingungen, aber ich hatte mich ja den ganzen Tag nicht bewegt, insofern tat mir das vielleicht ganz gut.

Das erste, was einem ins Auge sticht sind die zahlreichen Jeepney`s, eine Art “zum Bus umfunktionierter Jeep”. Die fahren hier zu Tausenden und in allen möglichen Farben angemalt herum. Meistens sind sie noch pickepacke voll, und nehmen trotzdem noch weitere Leute auf… So kennt man das ja von den Asiaten.

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Ansonsten hat Manila das Flair eine typischen asiatischen Großstadt. Laut, dreckig, hecktisch, stauig… sicherlich alles bei Weitem nicht so schlimm wie in den indischen Städten, aber trotzdem merkt man auch dass von den 15 Millionen Einwohnern der Stadt etwa 2 Millionen in Slums leben. Zudem ist Die Arbeitslosenquote aktuell auch sehr hoch.

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Auch wenn die Uferpromenade gerade umgebaut wird, konnte man dort wenigstens noch einigermaßen gut laufen, was ich dann auch getan habe.

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…vorbei am Rizalpark mit seinen zahlreichen Grünflächen, kleinen Seen, Statuen und (zumindest von außen) sehenswerten Museen.

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Zurück dann wieder über die Uferpromenade zum Hotel…

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…wo ich dann auf meinen Zimmerkollegen Andrew traf. 62 Jahre alt, Kanadier und wirklich gut drauf. Mit einem Bier in der Hand saß er ganz relaxed vor dem Fernseher. Er hat auch schon über 10 G-Adventure-Reisen gemacht, und somit auch genug zu erzählen. Lange Jahre war er in der Armee (auch 6 Jahre in Deutschland stationiert) und ist sein 9 Jahren pensioniert.

Bei Welcome Meeting lernten wir dann noch unser anderen 5 Mitreisenden kennen. Ja, wir sind also nur zu siebt. Der Altersschnitt ist wieder ziemlich hoch, aber so machen die Leute einen netten Eindruck.

Unser Guide Alberto klärte uns schnell über alles Wissenswerte bezüglich der Reise auf, und empfahl mir später beim ersten gemeinsamen Dinner eine philippinische Spezialität: Binacol, eine Art Suppe aus Kokosmilch, Kokosfruchtfleisch, Hähnchen, grüner Papaya und Chili in einer Kokosnuss serviert. Sehr lecker. Schmeckte irgendwie so ganz anders, als man es erwartet hatte…

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Bei der geringen Anzahl an Reisenden bin ich schon am ersten Tag voll auf der Höhe Zwinkerndes Smiley von links vorne nach rechts vorne:

Alberto (Guide), Volker (Ludwigsburg), Barbara (Nordengland), Andrew (Kanada), Joy (USA), Alicia (USA), Remon (Holland), Brian (nahe Manchester)

GRuppe

In sieben Tagen sind wir noch einmal hier. Dann werde ich noch ein bisschen mehr zu Manila berichten. Morgen gehts erstmal ganz früh in den Norden… Ich freu mich drauf.

Gute Nacht und erste Grüße aus Manila Smiley

Philippinen: Die Route

Dienstag, 14.05.2019: Hallo mal wieder an alle Leser meines kleinen Urlaubsblogs. Wie relativ leicht zu erkennen ist, werde ich mich in der nächsten Zeit (genauer gesagt für die nächsten zweieinhalb Wochen) im fernen Osten auf den Philippinen aufhalten. Übermorgen gehts schon los… Zunächst über Hongkong nach Manila. Es  folgt eine einwöchige Tour über die größte Insel Luzon, bevor ich die zweite Woche dann auf Palawan verbringen werde, der (so sagt es zumindest mein Reiseführer) schönsten Insel der Philippinen.

Vor allem auf der Insel ist dann das “Programm” sehr entspannt, so dass auch genug Zeit zum Entspannen oder für ein paar optionale Aktivitäten sein sollte. Ich hoffe nur, dass das Wetter einigermaßen mitmacht. Im Mai oder Juni kanns auf den Philippinen auch gerne schonmal regnen… Nunja, ich bin mal vorsichtig optimistisch Zwinkerndes Smiley

Da wir ausschließlich in Hotels übernachten gehe ich auch davon aus, dass wir jeden Abend über ein bisschen Internet verfügen, so dass ich täglich von meinen Aktivitäten berichten kann.

Natürlich werden mich auch dieses mal wieder einige (mir aktuell noch unbekannte) Reisende aus aller Welt, sowie ein lokaler Reiseleiter begleiten. Am 02.06. werde ich dann (hoffentlich um viele neue Erfahrungen und Eindrücke reicher) wieder in Frankfurt landen.

Hier nun noch die offizielle Reiseroute und die komplette Übersicht über die einzelnen Stationen der Tour:

Route

1. TAG: MANILA

Ankunft zu jeder Zeit möglich.
Event: Anreise und Begrüßungstreffen (Beginn: 18:00 Uhr – 1.0h)

2. TAG: MANILA/BANAUE

Reise durch atemberaubende Berglandschaften nach Banaue. Unterwegs halten wir zum Mittagessen und für Fotos. Besuche das Provinzmuseum in Bayombong und erfahre mehr über Luzon. Nach der langen Fahrt vertrittst du dir bei der kurzen Wanderung zu einem Aussichtspunkt über den Reisterrassen und dem nahegelegenen Dorf Tam-an die Füße. (F)
Transport: Manila – Banaue (7.0h)
Event: Provincial Museum Visit
Event: Tam-an Village Visit
Unterkunft: Banaue Hotel and Youth Hostel

3. TAG: BANAUE/SAGADA

Besuche die Reisterrassen von Hunduan und Hapao mit dem Jeepney. Am Nachmittag geht es weiter nach Sagada. Besuch des Museums für Bergkultur in Bontoc. (F)
Event: Rice Terraces Tour
Transport: Banaue – Sagada (3.0h)
Event: Museum der Bergkultur
Unterkunft: Masferre Country Inn

4. TAG: SAGADA

Erkunde das Outdoor-Paradies Sagada. Du kannst wandern oder die Höhlen und Wasserfälle in dieser üppig grünen Landschaft besuchen. (F)
Freizeit: Sagada
Unterkunft: Masferre Country Inn
Optionale Ausflüge:
Unterirdischer Fluss und Wasserfall (**)
Hängende Särge (**)
Massage (**)
Bomod-Ok Falls Hike (**)

5. TAG: SAGADA/VIGAN

Reise über Cerventes nach Vigan, eine wunderschön erhaltene spanische Kolonialstadt. Abends kannst du die Kirche Santa Maria, ein UNESCO-Welterbe, oder den Springbrunnen ansehen. (F)
Transport: Sagada – Vigan (5.0h)
Event: Orientierungs-Spaziergang (0.5h)
Optionale Ausflüge:
Santa Maria Church Visit (**)
Springbrunnen (**)

6. TAG: VIGAN

Tag zur freien Verfügung, um die Stadt zu erkunden. Optional kannst eine Töpferei und lokale Weber, die noch mit Handwebstühlen arbeiten, besuchen oder eine Rundfahrt in der Pferdekutsche machen. (F)
Freizeit: Vigan
Optionaler Ausflug:
Calesa (Pferdekutsche) Tour (**)

7. TAG: VIGAN/MANILA

Continue north to Laoag, visiting the World Heritage-listed Paoay Church and a scenic lake on the way. Continue to the airport for a flight back to Manila. (F)
Transport: Vigan – Laoag (3.0h)
Event: Paoay Church Visit
Transport: Laoag – Manila (1.0h)

8. TAG: MANILA

Besuche Intramuros und erfahre mehr über die spanische Geschichte des Landes. (F)
Event: Intramuros Visit
Optionale Ausflüge:
National Museum (**)
Ayala Museum (**)

9. TAG: MANILA

Zeit zur freien Verfügung, um diese geschäftige Stadt zu erkunden. (F)
Freizeit: Manila
Optionale Ausflüge:
National Museum (**)
Ayala Museum (**)

10. TAG: MANILA/PUERTO PRINCESA

Flug nach Puerto Princesa und Tour der Stadt mit Bakers Hill und der Iwahig Penal Colony. (F)
Transport: Manila – Puerto Princesa (1.0h)
Event: Stadttour in Puerto Princesa

11. TAG: PUERTO PRINCESA/EL NIDO

Der Besuch der einzigartigen Unterwasserhöhlen des Puerto Princesa Subterranean Nationalparks wird dich in eine andere Welt entführen. Fahre entlang die Küste von Palawan in das atemberaubende El Nido, berühmt für die großen Kalkfelsen, die aus seinem türkisgrünen Ozean emporragen. (F) (M)
Transport: Puerto Princesa – Sabang (1.5h)
Event: Besuch des Puerto-Princesa-Subterranean-River-Nationalparks
Transport: Sabang – El Nido (5.0h)
Unterkunft: Coral Cliff Hotel

12. TAG: EL NIDO

Genieße eine inbegriffene Schnorcheltour und ein Barbecue am Strand. (F) (M)
Event: Schnorcheltour
Unterkunft: Coral Cliff Hotel

13. TAG: EL NIDO

Nutze den Tag, um am Strand zu chillen oder die Bacuit Bay, die Insel Simezu oder die Insel Intalula zu besuchen. (F)
Freizeit: El Nido
Unterkunft: Coral Cliff Hotel
Optionale Ausflüge:
Besuch in der Bacuit Bay (**)
Schnorcheln (**)
Tauchen (**)
Angelausflug (**)
Kajakfahren (**)
Fahrradverleih (**)
Inselhüpfenausflug (**)
Stehpaddeln (**)

14. TAG: EL NIDO/PORT BARTON

Reise in den Süden ins unberührte Port Barton. Nach einer kurzen Bootsfahrt kommst du zu einem abgelegenen Badeort, wo du Zeit hast, um in wunderschöner Umgebung das Leben zu genießen. (F)
Transport: El Nido – Port Barton (3.0h)
Transport: Port Barton – Port Barton (0.25h)
Unterkunft: White Beach Annex Port Barton PH

15. TAG: PORT BARTON

Verbringe einen weiteren entspannten Tag im Paradies. Optional kannst du schnorcheln, durch den Regenwald zu einem Wasserfall wandern oder am Strand chillen. (F)
Freizeit: Port Barton
Unterkunft: White Beach Annex Port Barton PH

16. TAG: PORT BARTON/MANILA

Rückreise nach Puerto Princesa und Flug am Nachmittag nach Manila. Genieße den letzten Abend in Manila. (F)
Transport: Port Barton – Port Barton (0.25h)
Transport: Port Barton – Puerto Princesa (3.0h)
Transport: Puerto Princesa – Manila (1.0h)

17. TAG: MANILA

Abreise zu jeder Zeit möglich. (F)

 

Dann bleibt mir nun noch allen Lesern viel Spass beim Mitreisen zu wünschen. Ich melde mich dann wieder aus Manila.

Zum Grusse

Volker Smiley

Indien, die Zusammenfassung

Donnerstag, 11.01.: Meine Zeit hier in Indien neigt sich nun so langsam dem Ende entgegen, und natürlich gibt es auch dieses mal wieder eine kurze Zusammenfassung inkl. einem “best of” der schönsten Bilder der vergangenen vier Wochen.

Vor der Reise war ich ja sehr gespannt was mich erwartet, und kann nun im Nachhinein sagen, dass dieses Land ein absolutes “must go” ist. Allerdings empfehle ich allen, die Indien (so wie ich) zum ersten mal bereisen, sich gut vorzubereiten (in jeglicher Hinsicht). Dies gilt für die Planung der Reiseroute (Indien ist einfach riesig), für die gesundheitlichen bzw. hygienischen Aspekte, aber auch für die Kultur und die Regeln die in diesem Land herrschen. Man macht definitiv Erfahrungen im Grenzbereich. Das beginnt schon bei der Ankunft im stickigen, dreckigen, stauigen, chaotischen, lauten, hektischen Delhi, und endet bei den Verbrennungsstätten am Ufer des Ganges in Varanasi. Man wird mit einer erschreckenden Armut konfrontiert, andererseits auch mit unglaublich freundlichen und herzlichen Menschen, atemberaubenden Bauwerken, überragend leckerem Essen und einer Kultur, die man nicht beschreiben kann, sondern erleben muss.

Die Tour im Norden war sicherlich die mit den größeren Highlights. Das Taj Mahal, Varanasi, Jaipur usw. sind für jeden Indien-Touristen absolute Pflichtveranstaltungen. Anderseits erlebt man hier auch die größte Armut, die dreckigsten Plätze und den chaotischsten Verkehr, den ich jemals gesehen habe. Dazu hatten wir eine Reiseleiterin, die ihren Job nicht viel besser hätte machen können. Ruby wusste wirklich alles über das Land und die Leute, war immer gut gelaunt und ständig bei der Gruppe. Man konnte sie jederzeit alles fragen. Tourguide im Norden Indiens zu sein ist sicherlich kein einfacher Job, wenn man bedenkt, dass allein das Überqueren einer Straße mit 13 Personen im Schlepptau eine echte Herausforderung ist.

Das komplette Gegenteil erlebten wir leider im Süden. Wenn man es positiv formulieren will war Tinu “gechillt”. Auch der Begriff “Schlafmütze” würde ihm noch schmeicheln. Nunja, trotzdem hat mir auch der Süden sehr gut gefallen. Sicherlich fehlen hier die ganz großen Sightseeing-Highlights, dafür erlebten wir hier umso mehr die Freundlichkeit der Leute und das Leben der Menschen außerhalb der Großstädte, was wirklich eine ganze andere Welt ist. Viel weniger Dreck, Müll, Lärm und Hektik, dafür umso mehr Natur und Entspannung zeichnen den Süden aus… Um Indien wirklich erlebt zu haben sollte man aus meiner Sicht sowohl den Norden als auch den Süden einmal besucht haben.

Sooooooo, hier nun also noch das “best of” der Bilder aus den vergangenen 4 Wochen. Viel Spass beim Durchschauen!

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Ich darf mich mal wieder für die Aufmerksamkeit und das Mitreisen bedanken und verabschiede mich bis zum nächsten Blog.

Bis dann und Namaste! Smiley

Der Bloginhaber Volker