Tag 20: Die “Erdbebenstadt” Christchurch

Dienstag, 24.05.: Natürlich war es auch heute Morgen noch nicht ansatzweise hell als Lucy das Startkommando gab um Wedderburn in Richtung Christchurch zu verlassen. Dabei hatte sie schon spontan unsere Abfahrtszeit um eine halbe Stunde nach hinten verschieben müssen, da sie den Bus einfach nicht vom ordentlich vorhandenen Eis befreien konnte…

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Larry das Lama war natürlich auch wieder an Bord, und sah mit uns gemeinsam einen schönen Sonnenaufgang und in Wolken gehüllte, schneebedeckte Berggipfel…

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Ein paar Minuten weiter und ein paar Höhemeter mehr auf der Uhr hatte uns dann der Winter komplett wieder. Teilweise waren die Strassen sogar weiss. Hier in der Pampa kann man natürlich nicht erwarten, dass da bereits dreimal der Winterdienst drüber gefahren ist… entsprechend langsam ging es voran.

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Und so schnell ändert sich das in Neuseeland: Keine zwei Stunden später durften wir wieder einen sehenswerten Strand bestaunen samt zahlreicher merkwürdig runder Felsbrocken, die dem kleinen Ort ihren Namen gegeben haben: “Boulders”.

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Am frühen Nachmittag erreichten wir dann Christchurch und checkten erstmal in unser Bleibe für diese Nacht ein. Wie wir schon vorher wussten handelte es sich um ein altes Gefängnis, dass zum Hostel umfunktioniert wurde. Irgendwie ein merkwürdiges Gefühl, aber muss man einfach mal gemacht haben. Ich fands super!

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Fast alles ist noch original. Einige Zellen (siehe z.B. unten rechts) sind (quasi als kleines Museum) unverändert erhalten geblieben.

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Die meisten von uns nutzten den Nachmittag um zu Fuss (etwa 20 Minuten) die Innenstadt zu besichtigen. Dass das keine grosse “Freude” werden würde war uns schon vorher klar. So schlimm wie es dann war hatte ich es mir allerdings nicht vorgestellt:

Christchurch galt einst als eine der schönsten Städte Neuseelands, mit vielen historischen Gebäuden, Grünanlagen usw.. Nach dem Erdbeben vom 2011 (6,3 auf der Richterskala, 185 Tote) ist nun alles anders. Die ganze Stadt gleicht einer Ruine. Überall, und wirklich überall sieht man eingefallene Häuser, Bauarbeiten, Trümmerteile etc.. Von den 330000 Einwohnern flohen viele nach dem Beben aus Angst vor weiteren Eruptionen. Es wird wohl noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern bis sich die Stadt wieder einigermassen erholt hat. Ich bin relativ viele Strassen der Innenstadt abgelaufen… wenn man das alles so sieht wird man fast depressiv.

Als wir mit dem Bus in die Stadt einfuhren erzählte uns Lucy (die zur Zeit des Erbebens in Christchurch wohnte) wie sie das Beben erlebte und was in der Stadt passierte. Alle 17 (sonst sehr gesprächigen) Reisenden waren in diesen Minuten mucksmäuschenstill…

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Neben einer provisorisch eingerichteten Container-Shoppingmal, ein, zwei halbwegs gut erhaltenen Brücken und Denkmäler sowie der alten Strassenbahn, die nur noch für Stadtrundfahrten genutzt wird, gab es leider nicht so viel zu sehen Trauriges Smiley

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Als tolle Laufstrecke empfahl mir Lucy den Hagley Park. Leider bin ich erst in der Dämmerung losgekommen, und habe somit den Park nicht wirklich bei Tageslicht erleben dürfen… die vielen Läufer, die selbst zu recht später Stunde noch auf den Beinen waren, lassen mich jedoch vermuten, dass er am Tag noch viel schöner ist als in der Nacht Smiley

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Gerade rechtzeitig schaffte ich es noch zum abendlichen Gruppendinner im Bean Scene Cafe, wo es stattliche Burger und sehr dünne Pizza gab.

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Deshalb legten die meisten von uns beim “Pedal Pusher”-Cafe noch einen Nachtisch drauf. Die Creme Brulè sowie das Mousse au chocolat waren aber auch wirklich sensationell Smiley mit herausgestreckter Zunge

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So, ich habs mir inzwischen in der Zelle 27 gemütlich gemacht und verabschiede mich für heute… Morgen gibts dann (hoffentlich) Wale zu sehen.

Gute Nacht Smiley

Tag 19: Frostiges Biken :-)

Montag, 23.05.: Nicht weniger als 36 (!!!) Eier hat Lucy heute Morgen für uns in die Pfanne gehauen. Die Engländer haben sich zudem über “Baked Beans” gefreut… Die sind ja eher nicht so mein, aber die Eier waren top Smiley mit herausgestreckter Zunge

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Gut gestärkt konnte es also dann also losgehen zu unserer Mountainbiketour entlang des “Otago Central Rail Trail”. Heute Morgen hatte es noch aus Kübeln geschüttet, und auch die Wettervorhersage für den restlichen Tag war leider eher bescheiden. Um es vorweg zu nehmen: Der Regen hielt sich glücklicherweise in Grenzen, dafür war es wirklich richtig kalt (4 Grad Celsius) und sehr windig, was vor allem auf dem letzten Teilstück (da hatten wir Gegenwind) schon sehr frostig war.

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Nach kurzem Materialcheck und einem Gruppenbild ging es also los auf die 35km lange Strecke, die allerdings vom Profil her nicht sonderlich anspruchsvoll war (350 Höhenmeter).

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Der Otago Central Rail Trail war vor vielen Jahren noch eine Eisenbahnstrecke, die einst viele Menschen in das sonst verträumte Tal brachte als im 19.Jahrhundert vereinzelt Goldfunde verzeichnet wurden. Heute werden Teile der Bahnstrecke nur noch für touristische Zwecke genutzt. Auf etwa 150km des landschaftlich wirklich schönen Trails wurden die Schienen entfernt. Hier haben ausschliesslich Wanderer oder Radfahrer “Zutritt”. Die Strecke ist komplett autofrei. Mit einigen Foto- bzw. Verpflegungspausen brauchten wir etwa 2:20 Std. für die 35km. In dieser Zeit ist uns nicht ein einziger Mensch begegnet, dafür umso mehr Schafe und Kühe. Viele Täler, Schluchten, Hügel, Brücken und auch Tunnel mussten passiert werden. Wie gesagt: Landschaftlich wirklich toll, auch wenn die Strecke vom Profil her nicht wirklich herausfordernd war.

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“There`s is a nice Cafe at km 22 where you can have a good warm coffee and it provides WIFI.” Bei den Temperaturen und dem kräftigen Wind hatten wir uns auch sehr auf dieses warme Getränk gefreut… aber Pustekuchen! Trauriges Smiley

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Ein wenig durchgefroren haben wir es dann aber doch alle zurück nach Wedderburn geschafft…

Nach einem kurzen Lunchbreak ging es für einen Grossteil für uns sportlich weiter. Curling war angesagt…

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Nach kurzer Einweisung (sowohl persönlich als auch per Video) durfte sich jeder von uns dann mal versuchen Smiley

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Ich muss wirklich zugeben: Das war ein Riesenspass. Die Technik lernt man recht schnell, das mit dem Zielen und dem Herausfinden der richtigen Geschwindigkeit ist dann eine ganz andere Geschichte. Ich hatte mir das immer saulangweilig vorgestellt, aber es ist wirklich witzig. Wer mal die Möglichkeit hat: Unbedingt ausprobieren! Smiley

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Als wir das Curlingcenter verliessen hatte sich die Wetterlage ein wenig verändert. Es schneite richtig heftig. Tammy (aus Australien) hat heute das erste mal Schnee gesehen und gespürt…

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Da wir bereits um 17 Uhr zurück in unserer Unterkunft waren startete ich noch zu einem gemütlichen Lauf in der Dämmerung und im Schnee.

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Auch heute Abend blieb die grosse Party aus Mangel an Möglichkeiten aus, so dass wir uns auf die bereits bekannten Beschäftigungen beschränkten Zwinkerndes Smiley

Morgen früh gehts weiter nach Christchurch, dann einen Tag später nach Keikoura, wo ich hoffentlich ein paar Wale sehen werde…

Ausserdem hoffe ich, dass ich morgen mal wieder ein vernünftiges WLAN-Netz bekomme um die Beiträge der letzten Tage hochladen zu können. Smiley

In diesem Sinne… Gute Nacht Smiley

Tag 18: Ganz schön lange Bus fahren

Sonntag, 22.05.: Der heutige Tag ist ganz fix erzählt… Eine recht kurze “Nachtwanderung”, ansonsten sahen wir unseren Bus ziemlich lange von innen.

Aber mal von vorne: Draussen wars es natürlich noch stockdunkel als unser Wecker um 6:15 Uhr klingelte und Dale (mein Zimmerpartner für diese Nacht) und mich deutlich zu früh weckte. Auch zum Start unseres “Short Walks” zum Helena-Wasserfall (gegen 7 Uhr) war es noch nicht wirklich viel heller…

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Beim Erreichen des Wasserfalls hatte zumindest schonmal die Dämmerung eingesetzt Smiley

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War eine ganz angenehme, wenn auch deutlich zu frühe Wanderung Smiley

Um halb elf ging dann unsere Fähre zurück…

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…und kurze Zeit später fuhr Lucy dann den Bus vor, der uns heute bis nach Wedderburn bringen sollte. Mit einigen kurzen Unterbrechungen dauerte die Fahrt ordentliche sechs Stunden. Da wir grösstenteils die selbe Strecke wie gestern fuhren (und auch wieder an Queenstown vorbeikamen) gab es jetzt nicht sooooo viel Neues zu sehen…

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Und so sieht das dann aus wenn 17 Urlauber nach einem Tag ohne WLAN kurz in einem Supermarkt kostenfreien Internetzugang erhalten. Alle checkten ihren Facebook-Account, und der Volker konnte beim Einkaufen seinen Blogeintrag hochladen Smiley

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Gegen halb sieben Uhr abends kamen wir dann im kleinen Nest Wedderburn an. Natürlich gab es hier weit und breit gar nichts, weshalb wir im Supermarkt vorher auch für die nächsten beiden Tage eingekauft hatten. Trotzdem toll, dass wir wieder die einzigen Bewohner dieses Hostels waren… Die Hausherrin hiess uns herzlich Willkommen und hatte netterweise schon superlecker für uns gekocht.

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Das Abendprogramm ist bei uns zugegebenermaßen nicht wirklich abwechslungsreich. Heute hat Peter mal wieder aus seiner unendlich scheinenden Sammlung an Queenstown-Actionvideos einige zum Besten gegeben. Smiley

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Für Morgen steht dann unsere Mountainbike-Tour auf dem Programm. Leider ist Regen (wenn auch kein starker) angesagt… Ich freue mich trotzdem drauf. Für den Nachmittag steht dann Curling auf dem Programm… War ganz günstig, ausserdem kann man hier in der Gegend nicht viel mehr machen… Schau mer mal Smiley

Tag 17: Der schöne Süden

Samstag, 21.05.: Guten Abend zusammen Smiley Also, 5 Uhr morgens ist schon ganz schön früh. Der gute Peter (die letzten drei Nächte im Stockbett unter mir hausend) entschied sich trotz der frühen Abfahrtszeit dafür abends bzw. nachts noch ein bisschen feiern zu gehen. Kurz nach vier Uhr morgens hatte er dann (leicht alkoholisiert und mit einem Burger und Pommes “bewaffnet”) den Weg ins Bett gefunden. War nicht ganz einfach ihn dann eine Stunde später wach zu bekommen, aber immerhin hat er es pünktlich in den Bus geschafft.

Lucy (die wir zwei Tage nicht gesehen hatten) hatte bereits den Bus vorgefahren und war startklar. Im Stockdunkeln machten wir uns dann auf den Weg ganz in den Süden der Südinsel, Richtung Doubtful sounds. Sogar beim ersten “Toilettenstopp” war es noch nicht ansatzweise hell.

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Je weiter wir in den Süden kamen, umso schöner wurde dann allerdings die Landschaft. Auch heute Morgen konnte man wieder die Autos, die uns entgegenkamen, an einer Hand abzählen.

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Kurz vor dem Lake Manapouri (wo wir auf die Fähre umsteigen sollten) legten wir nochmal einen sehenswerten Stopp ein.

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Völlig verschlafen und unberührt präsentierte sich der oben genannte See, der vor allem dafür bekannt ist, dass an seinem Ufer das grösste Wasserkraftwerk Neuseelands liegt (Laut Lucy könnte es die komplette Südinsel mit Strom versorgen).

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Den Bus liessen wir zurück, und fuhren dann mit der Fähre (und gefühlten 1000 Asiaten an Bord) weiter Richtung Doubtful Sounds.

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Auch die Bootsfahrt war absolut sehenswert. Heute haben wir wirklich die ganze landschaftliche Schönheit der Südinsel zu sehen bekommen.

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Ein kurzes Stück ging es dann noch mit dem Bus (und immernoch vielen Asiaten) weiter durch scheinbar bisher unerforschtes Terrain der Südinsel.

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Unsere Bleibe für die heutige Nacht (das Deep Cove Ecucation Center) hatten wir dafür ganz für uns allein. Die alte Schulungseinrichtung lag toll gelegen direkt am Wasser, weit und breit kein weiteres Haus zu sehen Smiley

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Zum Lunch gab es ein paar schnelle Wraps…

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…bevor wir dann mit den Kajaken zu einer Tour durch den Fjord starteten.

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Nach kurzen Sicherheitseinweisungen und “Trockenübungen” konnte es losgehen. Mit mir im Zweierkajak unterwegs: Mop (sie heisst wirklich so) vom Veranstalterteam.

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Ich hoffe, man bekommt von den Bildern her einen kleinen Eindruck der wirklich sehenswerten Landschaft. In den gut zweieinhalb Stunden auf dem Wasser ist uns glaub ich ein Boot entgegengekommen. Ansonsten war die ganze Zeit absolute Stille! Mop meinte, man könne hier ab und zu Delfine und Seehunde beobachten… leider gabs nur ein paar Enten und andere Vögel zu sehen. War aber nicht schlimm, denn die Szenerie an sich war schon sehr bemerkenswert

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Nach dieser wirklich einmaligen Tour und einer kurzen Verschnaufpause wurde uns eine überragende selbstgemachte Bolognese-Sauce vom Team (Sam, Scott und Mop) serviert.

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Logischerweise gab die Umgebung nicht wirklich viel her, so dass wir abends auf die “Unterhaltungsklassiker” Karten und “Heads up” zurückgreifen mussten, aber auch damit (wie immer) jede Menge Spass hatten Smiley

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Morgen früh steht (leider auch wieder) saufrüh eine Wanderung durch die Umgebung an, bevor wir dann wieder Richtung Norden weiterreisen. Deshalb verabschiede ich mich jetzt auch mal wieder für heute Smiley

Ps.: Stehe hier gerade in einem Supermarkt mitten in der Pampa und versuche mal den Eintrag von gestern hochzuladen. Leider haben wir die nächsten beiden Nächte doch keinen WLAN-Anschluss, so dass ich die nächsten Einträge erst in zwei Tagen hochladen kann Trauriges Smiley

Tag 16: Action in Queenstown Teil 2

Freitag, 20.05.: Wie erwartet regnete es heute Morgen recht kräftig. Fürs geplante Rafting spielte das ja glücklicherweise keine grosse Rolle… da wird man ja eh nass. Früh mussten wir raus um pünktlich um 8 Uhr beim Veranstalter zu sein. Mit und (Peter, Hatty und mir) “rafteten” heute noch zwei Mädels aus den USA und eine achtköpfige Gruppe betagterer und (zum Grossteil) übergewichtiger Damen aus Neuseeland. Eine von ihnen kam mit ner Krücke, eine war fast blind, so dass man ihr die Sicherheitsanweisung im Bus vorlesen musste. Nunja, sie waren lustig drauf und hatten Spass… Smiley

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Allein die Fahrt zum Startpunkt der Tour war schon ein Event. Bei immernoch recht starkem Regen “balancierte” unser Busfahrer den Bus auf einer wirklich engen Strasse den Canyon entlang… Wir sahen uns schon mehrfach 100m tiefer im Flussbett liegen, aber er hatte alles unter Kontrolle Smiley

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Da das Wasser nur etwa 6 Grad “warm” war, wurden wir mit dicken Neoprens, Handschuhen usw. ausgestattet… dann wars gar nicht mehr soooo schlimm.

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Die Fahrt an sich war dann wirklich toll. Schöner Canyon, viele Stromschnellen und sogar ein kleiner Felsentunnel, den wir passieren mussten. Zwischendurch durfte man auch zur “Abkühlung” einfach mal “baden gehen”. War mit den dicken Neos auch vollkommen ok.

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Eine kurze Schrecksekunde gabs es, als bei der letzten Stromschnelle (unten rechts) eine besonders “massige” Dame “über Bord” ging. Da wir aber alle gute Schwimmwesten hatten konnte sie nach kurzer Zeit “geborgen” werden Zwinkerndes Smiley

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Kurz nach der Rückkehr nach Queenstown erhielten wir dann die erwartete Info, dass auch für diesen Tag das Drachenfliegen aufgrund des schlechten Wetter abgesagt wurde Trauriges Smiley Es wurde zwar nachmittags etwas besser, aber anscheinend leider nicht gut genug…

Plan B war relativ einfach: Ein gemütlicher “Waterfront”-Lauf Smiley Für alle, die die schönen Berggipfel rund um Queenstown noch nicht gesehen haben, oder sie gar nicht oft genug sehen können, hier noch einmal eine Kostprobe Zwinkerndes Smiley

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Und wen sehe ich da auf meinem Rückweg zum Hostel am Ufer des Sees? Die Gruppe Damen vom Rafting heute Morgen. Offensichtlich hatten Sie noch eine Segway-Tour gebucht.

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Die Zeit bis zum Abendessen überbrückten einige von uns dann noch mit einer Runde Minigolf. Ja, auch das gibts in Queenstown. Eigentlich fand ich die Idee erst ein bissl langweilig, aber so eine “Minigolfanlage” hatte ich noch nie gesehen. Da hat sich jemand richtig Gedanken gemacht. Lustig wars Smiley

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Bei “Fadbadgers”-Pizza gaben Dale und ich später alles um diese Riesenpizza mit Pepperoniwurst zu verdrücken. Nach hartem Kampf waren wir dann aber erfolgreich! Smiley

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Morgen früh klingelt der Wecker bereits um 5 (!!!) Uhr, da wir um 6 weiter Richtung Süden fahren. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe steht morgen eine längere Kajaktour auf dem Programm. Hoffentlich macht das Wetter mit.

Morgen ist übrigens die einzige Übernachtung ohne WLAN… also müsst ihr bis zum nächsten Blogeintrag zwei Tage warten Trauriges Smiley Aber wie gesagt: Es sollte die einzige Unterkunft sein…

Viiiiiiiiiele Grüsse in die Heimat und gute Nacht Smiley

Tag 15: Action in Queenstown

Donnerstag, 19.05.: Wie im Wetterbericht vorhergesagt und von uns allen erhofft strahlte mich heute Morgen beim Blick aus dem Fenster die Sonne an. Also waren wir guter Dinge, dass all unsere gebuchten Aktivitäten planmässig stattfinden konnten…

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Für James, Max, (den wie immer hochmotivierten) Peter und mich ging es direkt um 9 Uhr mit der ersten Aktivität los. “Shotover Jet” stand auf dem Programm. Nach einem kurzen Bustransfer zum Fluss, Sicherheitseinweisung und Ausstattung mit Schwimmwesten…

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…ging es kurze Zeit später mit teilweise 90km/h durch den Canyon. Dazu gab es etliche 360 Grad Drehungen, Slides und weitere spektakuläre Manöver. Ein Riesenspass!!! Falls jemand von Euch mal hierher kommen sollte: Ein “Must Do”!

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Über Mittag hatte ich ein paar Stunden Zeit, die ich nutze um zur anderen Seite von Queenstown zu laufen. Während wir uns morgens auf dem Boot noch sehr warm anziehen mussten war es mittags in der Sonne sehr angenehm.

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Für heute Mittag hatte ich mich eigentlich noch für einen kleinen Drachenflug über die Stadt angemeldet, aber leider war es zu windig… Als Alternative bot sich dann doch die Sommerbobbahn auf dem nahegelegenen Berg an. Anna und Cathy (deren Drachenflug natürlich ebenfalls gecancelt werden musste) waren auch dabei.  Mit der Gondel ging es nach oben… schicker Cityview Smiley

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Im Fünferpack gab es die “Luge”-Abfahrten ganz günstig. Witzige Sache, auch wenn man nach fünf Abfahrten dann auch genug hatte Smiley

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Am späten Nachmittag schaute ich nochmal kurz in die Stadt (waren ja zu Fuss nur 2 Minuten) um ein bisschen Geld abzuheben, nach Souvenirs zu schauen, usw. Ist wirklich ein netter Ort. Outdoor-Verrückte aller Art kommen hier voll auf ihre Kosten. Auch in der Umgebung gibt es schier unendlich viele Wander-, Lauf- und Mountainbikewege. Dazu eben Adrenalin-Möglichkeiten en masse. Man sollte allerdings ein bisschen Kleingeld mitbringen. Ist alles nicht ganz billig hier. Übrigens: Queenstown zählt gerade mal 20000 Einwohner!!! Nochmal zum Vergleich: 20 Millionen Touris jedes Jahr!

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Unser heutiges “Galadinner” fand im Fergburger Restaurant statt. Angeblich sind die Burger sogar bis über die Landesgrenzen bekannt. Zugegeben: Sehr, sehr lecker und auch ne ordentliche Portionierung Smiley

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Später wurden noch die Actionvideos des Tages angesehen. Einige waren heute noch Canyonswinning. Sah auch gut aus, aber leider megateuer (warum auch immer).

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Für morgen ist leider ziemlich doofes Wetter angesagt… bin mal gespannt welche Aktivitäten da überhaupt möglich sind…

Ich verabschiede mich mal wieder für heute Smiley

Tag 14: Der sehenswerte Weg nach Queenstown

Mittwoch, 18.05.: Pünktlich um 7:45 Uhr heute Morgen startete Lucy den Bus, denn heute sollte es in die “Adrenalin-Hauptstadt” Neuseelands gehen, nach Queenstown. Insgesamt hatten wir fast sechs Stunden Fahrt vor uns, die allerdings wirklich toll werden sollten.

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Die meisten Reisenden waren zu Beginn noch ziemlich schläfrig, doch der Peter hatte natürlich wieder beste Laune und war total “excited” Smiley

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Wie oben bereits angedeutet wurde niemandem von uns heute während der Fahrt langweilig. Heute bekamen wir zu ersten mal so richtig die Vielfalt der neuseeländischen Landschaften zu sehen. Ewig lange grüne Weideflächen mit Kühen und Schafen wechselten sich mit schneebedeckten Gipfeln und tiefen Tälern ab. Dazu führte die Strasse fast die ganze Zeit an der ebenso sehenswerten Küste entlang. Da wir leider nicht so oft stoppen konnten, und ich viele Bilder durch die Busscheibe machen musste bitte ich die teilweise schlechte Bildqualität zu entschuldigen. Ich denke, man bekommt aber trotzdem einen ganz guten Eindruck von dem was wir heute sehen durften Smiley

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Der Lake Wanaka im Mount Aspiring National Park ist einer der bekanntesten Seen des Landes. Aus seinem türkisen Wasser heraus ragen reihenweise grosse Berge mit schneebedeckten Gipfeln.

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Nicht weniger sehenswert präsentierte sich der daneben gelegene Lake Hawea.

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Im kleinen Nest “Wanaka City” machten wir kurz Mittagspause…

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…bevor wir dann noch etwa zwei Stunden Fahrt Richtung Queenstown hinter uns zu bringen hatten.

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Ein wenig täuschen die Bilder, denn eigentlich war das Wetter heute wirklich bescheiden… Teilweise regnete es wieder richtig heftig. Bei den Stopps hatten wir allerdings immer Glück. Teilweise kam sogar mal die Sonne raus. Und Regenbogen sieht man hier wirklich sehr oft…

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Gegen 15:30 Uhr hatten wir dann Queenstown erreicht. Das idyllisch am Lake Wakatipu (etwa 300km² gross) gelegene Örtchen heisst jährlich etwa 20 Millionen (!!!!!) Touristen willkommen, die hauptsächlich eine der insgesamt über 100 Action- und Abenteueraktivitäten buchen. Da man in der Region auch super Skifahren kann ist Queenstown ein Ganzjahresreiseziel.

Unser Unterkunft (immerhin bleiben wir hier für drei Nächte) ist auch wirklich super… sehr komfortabel und zentral gelegen.

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Natürlich startete ich wieder zu einem kleinen Orientierungslauf, und nahm mir für heute mal die “Lakefront vor”, von wo aus man eine schöne Sicht auf die Stadt und die umgebenden Berge hatte.

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Fast alle aus der Gruppe versammelten sich später zum gemeinsamen Dinner bei einem nahegelegenen Asiaten. Sehr lecker, wars.

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Auf Lucy`s ausdrückliche Empfehlung nahmen wir unseren Nachtisch in der Cookie Bar ein. Haben ein bisschen wie die Cookies ausm Subway geschmeckt… aber waren ganz gut Smiley

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Morgen soll das Wetter hier richtig gut werden weswegen ich einiges geplant habe. Morgens mit dem Speedboot den Fluss entlang und nachmittags gibts hier in der Nähe eine Art Sommer-Bobbahn, die wohl recht spektakulär sein soll. Wahrscheinlich schau ich mir die mal an. Smiley

Es wird Zeit fürs Bettchen. Grüssle aus dem Actioncamp Queenstown und bis morgen Smiley

Tag 13: Zu Gast bei Franz Josef :-)

Dienstag, 17.05.: Nach dem gestrigen Regen- bzw. Unwettertag freuten wir uns heute Morgen umso mehr über blauen Himmel und Sonnenschein als wir die Tür unseres Apartments öffneten. Endlich hatte man auch eine schicke Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel ganz in der Nähe.

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Für Peter, Zach, Tammy und mich sollte es heute Morgen zum Quadbiken gehen. Vor allem Zach fiel das Aufstehen nicht ganz so leicht, da er (wie einige andere aus der Gruppe auch) bis weit in die Nacht noch das ein oder andere Getränk in der benachbarten Bar geleert hatte. Nett gesagt, ging es ihm auch in der Nacht nicht besonders gut…

Zu unserer Verärgerung teilte man uns dann leider erst vor Ort mit, dass das Quadbiken leider nicht stattfindet. Einen wirklichen Grund dafür erfuhren wir nicht. Wir hatten die Aktivität gebucht, standen auch bei dem Veranstalter im Plan. Scheinbar hatten sie entweder kein Personal, oder keine Lust… Trauriges Smiley Zach konnte also wieder ins Bett und ich entschied mich mal wieder zu einem kleinen Lauf, was sich bei dem Wetter natürlich super anbot. Smiley

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Als Ziel suchte ich mir den “Lake Wombat” aus, ein kleiner Tümpel mitten im Wald zu dem genau ein kleiner Trampelpfad führte, sonst nichts. Pure Idylle erwartete mich an dem See. Leider gab es keinen Rundweg um den See herum, was ich gehofft hatte. Trotzdem habe ich wieder einen schönen Platz unberührter Natur kennengelernt Smiley

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Nach einer schnellen Dusche und einem kurzen Einkauf im Supermarkt ging es dann zackig weiter zu Hauptaktivität des Tages, der “Wanderung über den Franz Josef-Gletscher”. Wie viel Glück wir hatten, dass wir diesen “Ausflug” überhaupt machen konnten, erfuhren wir später. Die letzten 10 Tage hat es hier nur geregnet, weshalb in dieser Zeit keine einzige Tour stattfand. Ähnlich ist der Wetterbericht für die komplette kommende Woche… Insofern waren wir richtig glücklich, dass wir auf den Gletscher durften, und nahmen deshalb auch die ein oder andere Verspätung gerne in Kauf.

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Der junge Mann, der auf fast jedem Bild winkt, grüsst und strahlt ist übrigens Peter (aus England). Peter ist (vorsichtig gesagt) sehr begeisterungsfähig und kann sich wie ein kleines Kind über alle möglichen Dinge freuen. Häufig sind Sachen für ihn “Amazing!”, “fucking awesome”, “so cool”.

An der Glacier Base angekommen hatten wir noch ein bisschen Zeit, die einige nutzen um den letzte Nacht verpassten Schlaf nachzuholen Smiley

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Mit einer halben Stunde Verspätung durften wir uns dann aber umziehen…

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…und einen der Helikopter besteigen.

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Während es des etwa fünfminütigen Fluges hatte man natürlich eine tolle Aussicht auf den Franz Josef… mit seinen 11km Länge ist er übrigens der viertgrösste Gletscher Neuseelands, und (wie gestern geschrieben) der Gletscher, der sich am schnellsten bewegt.

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Unsere Tourleiterin für die etwa zweieinhalb Stunden auf dem Gletscher war Kay aus Kanada (hier im Bild mit einem Kollegen, der einen andere Gruppe leitete). Sie war wirklich supernett, redete viel und hatte (positiv formuliert) immer die Ruhe weg Smiley

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Nachdem wir unsere Steigeisen angezogen und noch einige Sicherheitsinformationen erhalten hatten konnte es also losgehen.

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Vor allen in der ersten Stunde des “Icewalks” hatten wir noch tolles Wetter und eine super Sicht. Zumeist liefen wir durch Gletscherspalten und relativ enge Wege. Kay meinte, dass sich in den 10 Tagen, in denen aufgrund des Wetters keine Touren stattfinden konnten, der Gletscher sehr verändert hätte (was vollkommen normal wäre) und viele Wege heute Morgen erst präpariert werden mussten (deshalb auch die Verzögerungen).

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An unserem “Wendepunkt” war es dann natürlich Zeit für ein paar lustische Bilder Smiley

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Auf dem Rückweg zum Helilandeplatz fing es dann leicht an zu tröpfeln… war aber kein grosses Problem.

Auf dem Rückflug hatte man dann eine schöne Sicht auf den “Ort” Franz Josef. Nicht gerade eine Metropole, aber eben der optimale Ausgangsort für die Touren zum Gletscher.

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Mit ordentlich Hunger ausgestattet machte ich mich dann erstmal über einen stattlichen Cheeseburger her…

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…bevor ich mich mit Max, James und Peter (da winkt er wieder Smiley) in den “Glacier Hot Pools” traf. Der Eintritt in die drei heissen Becken war im Ticket für die Wanderung inkludiert, weshalb wir das dann natürlich auch einfach mal so mitnahmen und ein bisschen Spass machten Zwinkerndes Smiley

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Abends traf sich ungefähr die Hälfte der Gruppe noch zu einem “Sit In” bei einem Asiaten an der Hauptstrasse. Ausser einem kleinen Abendsnack und dem ein oder anderen Getränk ging da nicht mehr viel.

Morgen gehts früh weiter Richtung Queenstown, wo wir weitere zwei Nächte verbringen werden. Queenstown gilt als “Actionhauptstadt” Neuseelands. Die Freizeitaktivitäten sind dort quasi unerschöpflich. Schau mer mal Smiley

Letzte Grüsse aus Franz Josef Smiley

Ps.: Ein spezieller Gruss geht heute an meinen Vater: Karli, Dir hätte es hier in Franz Josef auch super gefallen, da bin ich mir sicher. Hier gibt es unzählige Trekking- und Wanderwege mit tollen Aussichten. Einer schöner als der andere…

Tag 12: Regen auf der Südinsel :-(

Montag, 16.05.: Unsere Nacht im Regenwald verlief sehr entspannt. Alle konnten ein bisschen Schlaf nachholen. Lucy hatte die Abfahrtszeit auf 8 Uhr festgelegt, was jeden von uns sechs Männern dazu veranlasste seinen Wecker auf 7 Uhr zu stellen. Punkt um sieben klingelten dann alle sechs “IPhone”-Wecker gleichzeitig. Somit waren wir alle zackig wach.

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Die erste “Fahrt” mit dem Bus dauerte genau fünf Minuten. Dann setze Lucy uns am Beginn einer kleinen Wanderstrecke nahe der Pancake Rocks (siehe Blog von gestern) mit den Worten “See you at the Pancake-Cafe!” ab. Sie bevorzugte es eher bei einem warmen Kaffee auf uns zu warten. Nunja, der “Walk” war nicht ganz so spannend und glücklicherweise auch schon nach knapp 90 Minuten vorbei Smiley

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Jeder konnte noch kurz einen Kaffee mitnehmen, dann machten wir uns auf die etwa vierstündige Reise Richtung Franz Josef, unserem heutigen Tagesziel. Den ganzen Tag war es schon recht dunkel und bewölkt… während der Fahrt fing es dann richtig heftig an zu regnen, später kam auch noch Hagel dazu. Dieser war so dicht, dass wir für einige Minuten auf den Seitenstreifen fahren und warten mussten bis die Wetterlage sich gebessert hatte…

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Bei unserem Lunchbreak im kleinen Nest Hokitika entdeckte ich zufällig einen Kiwi-Center. Meine Hoffnungen wurden bestätigt: Hier konnte man lebende Kiwis besichtigen. Da Kiwi`s sehr scheue und nachtaktive Tiere sind durfte man in dem fast stockdunklen “Gehege” natürlich keine Fotos machen. War aber toll mal welche zu sehen (auch wenn es nicht in der freien Wildbahn war). Und soooo hässlich sind die gar nicht Smiley

Neben Kiwis gab es auch noch einige andere Tiere zusehen, die man auch fotografieren durfte…

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Nach weiteren zwei Stunden Fahrt und Regen ohne Ende kamen wir dann in Franz Josef an. Das kleine Örtchen am Fuss des gleichnamigen Gletschers lebt fast ausschliesslich vom Tourismus, da dies der optimale Startpunkt für Touren zum Gletscher ist. Der Geologe Julius von Haast (Deutscher) benannte das Dorf sowie auch den Gletscher nach dem damaligen österreichischem Kaiser Franz Josef, daher der etwas aussergewöhnliche Name.

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Da wir bis zum Abendessen noch ein wenig Zeit hatten nutzte ich diese natürlich um mich ein wenig umzuschauen. Aufgrund des nicht aufhörenden Regens verwarf ich meine Idee (zum Gletscher zu laufen) mehrmals, bevor ich mich dann doch auf den Weg machte. Ich hatte Glück, denn nach etwa 10 Minuten meines Laufes hörte es auf zu regnen und klarte sogar ein wenig auf.

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Nach etwa 5 km hatte ich den Parkplatz für die Gletschertouren erreicht und weitere 3 km später war ich dann am Fuss des Franz Josef angekommen. Hat wirklich grossen Spass gemacht, denn man läuft quasi den ganzen Weg auf den Gletscher zu und hat diesen somit immer im Blick.

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Der Franz Josef ist insgesamt etwa 11km lang und nimmt mal zu, dann auch mal wieder ab. Allerdings ist er einer der Vulkane auf der Welt, die sich am schnellsten bewegen (teilweise bis 4m pro Tag)

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Kurz vor der Dämmerung hatte ich wieder das Hotel erreicht und sprang erst mal in den heissen, hoteleigenen Whirlpool, wo sich auch noch einige aus unserer Gruppe befanden.

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Zum Abendessen gab es leckeres “roasted Pork” und einen Schokoladenkuchen zum Dessert Smiley

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Ich versuch mich mal wieder mit den Namen. Von vorne links nach vorne rechts: Lucy (Neuseeland), Hanna (England), Anna (Deutschland), Claudia (Deutschland), Cathy (England), Dale (England), Ben (England), Zach (Texas), Max (Deutschland), Emily (England), Tamara (Kanada), Avery (USA), Hatty (England), Tammy (Australien), Ally (Kanada). Es fehlt: James (USA, Avery`s Bruder)

Da Lucy morgen frei hat (wir sind alle auf Touren unterwegs) hat sie sich dazu entschieden sich heute zu besaufen… dieses Prozedere ist noch in vollem Gange, und so wie es aussieht bin ich da sehr zuversichtlich, dass sie das hinkriegen wird Smiley

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Morgen wird ein spannender Tag. Quadbike und Gletschertrekking sind angesagt. Ich freu mich schon drauf Smiley

Tag 11: Punataiki

Sonntag, 15.05.: Heute Nacht hat der gute James im Stockbett über mir ganz schön doll geschnarcht und der Zach und der Volker haben nicht so wirklich viel Schlaf bekommen. Nunja… kommt vor Zwinkerndes Smiley 

Pünktlich um halb neun versammelten sich dann alle an unserem Bus. Insgesamt vier Stunden Fahrt bis nach Punakaiki hatten wir heute vor uns. Grundsätzlich ist aber zu sagen, dass die Fahrerei gar nicht so schlimm ist. Wir machen wirklich viele und lange Pausen. Dazu gibts auch (vor allem hier auf der Südinsel) genug zu sehen. Nachdem James ja offensichtlich gut geschlafen hatte Smiley durfte er heute DJ spielen und gab amerikanische Rock- und Pop-Classics zum Besten.

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Dass auf der Südinsel nur etwa eine knappe Million Menschen leben merkt man auch deutlich am Verkehr. Bei den paar Autos, die uns heute begegnet sind, kann man im Grunde gar nicht von “Verkehr” sprechen. Hier ist wirklich rein gar nix los auf den Strassen. Das kleine Plüschtier auf dem Armaturenbrett des Busses ist übrigens “Larry”, das Lama: Lucy`s Maskottchen auf ihren Touren Smiley

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Unser erster Anlaufpunkt des Tages war das “Cape Foulwind”, bekannt für seine Seehundkolonie. Die waren allerdings grösstenteils ein bisschen schläfrig heute, aber zumindest trotzdem recht zahlreich anwesend. Smiley

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Die weitere Fahrt nach Punataiki war dann wirklich sehenswert. Die 60km führten fast ausschliesslich an der Küste entlang, vorbei an spektakulären Felsformationen und schönen Stränden.

In Punataki angekommen hatten wir eine halbe Stunde Zeit um die “Pancake Mountains” zu besichtigen, die ihren Namen logischerweise von ihrer Optik erhielten: Sie sehen aus wie aufeinandergestapelte Pfannkuchen. sehr beeindruckend!

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Unsere heutige Unterkunft lag mal wieder irgendwo mitten im Dschungel, war dafür aber wirklich sehr komfortabel. Wir hatten zweistöckige Bungalows mit eigenem Aufenthaltsraum und Küche ganz für uns allein Smiley

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Kurz vor dem Abendessen startete ich noch zu einem kleinen Lauf an der Küste entlang, nochmal an den Pancake-Mountains vorbei. Smiley

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Im Bungalow der Mädels gab es heute Abend Nachos mit (von Lucy) selbstgemachter Hackfleischsosse. Sehr lecker! Smiley

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Das Lieblingsspiel der Gruppe heisst übrigens “Heads up”, und ist als App herunterladbar: Dabei hält sich der Ratende das Handy (auf dem das zu erratende Wort zu lesen ist) an die Stirn. Alle anderen stellen pantomimisch den Begriff dar, erklären diesen oder singen (sofern ein Lied zu erraten ist). Je mehr Leute mitmachen umso lustiger Smiley

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Nach dem langen Tag heute gingen die Lichter dann aber auch relativ früh aus. Morgen früh steht eine kurze Wanderung hier in der Gegend an, bevor wir dann nach Franz Joseph weiterfahren um uns übermorgen den riesigen Gletscher anzusehen.

Grüssle aus dem Regenwald der neuseeländischen Südinsel und gute Nacht Smiley