Tag 6: Ljubljana

Donnerstag, 14.05.: Heute ging es für uns in die Hauptstadt Sloweniens, nach Ljubljana. Nur etwa 90 Minuten brauchten wir mit dem Auto von Bohinj aus. Wie befürchtet regnete es auch hier ganz ordentlich, und es sollte auch den ganzen Tag so bleiben…

Da wir bereits am Mittag in Ljubljana ankamen (aber erst am Nachmittag im Hotel einchecken durften) starteten wir direkt zu einem kleinen Stadtrundgang. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind recht gut zu Fuß zu erlaufen.

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Einen kurzen Anstieg benötigte es um auf den Hügel zur Burg Ljubljana aufzusteigen. Das Wahrzeichen der Stadt wurde bereits im 15 Jahrhundert erbaut, später aber immer wieder erweitert und renoviert. Im Laufe der Jahrhunderte hatte sie viele Funktionen: Festung, Adelssitz, Militärstützpunkt, Gefängnis, aber auch Wohnraum für ärmere Familien.

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Vom 1848 errichteten Turm hatte man einen schönen Ausblick auf die Stadt.

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Der (normalerweise) sehr belebte Markt war bei diesem Sauwetter natürlich ziemlich menschenleer.

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Obwohl in Ljubljana immerhin über 300.000 Menschen leben, wirkt die Stadt gar nicht wie eine große Metropole. Das liegt vor allem an der komplett autofreien Altstadt und an den vielen Grünflächen. Ljubljana ist sehr fahrradfreundlich, sauber, und gilt seit Jahren als eine der nachhaltigsten Städte Europas. Neben der Burg sind der Tivoli-Park, die ikonische Dreierbrücke sowie der Preseren-Platz (Bild rechts) touristisch beliebte Orte.

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Mitten durch die Altstadt zieht sich der Fluss “Ljubljanica”. Zahlreiche Restaurants, Café`s und Bars finden sich hier. Bei guten Wetter sicher richtig schön Smile with tongue out

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Ansonsten sieht man viele schön dekorierte kleine Geschäfte…

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…und Cafè`s. Um kurz dem Regen zu entfliehen, kehrten wir für ein Käffchen und ein Stück Kuchen ein.

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Nach zwei Stunden hatten wir dann genug Regen abbekommen, und checkten im Hotel ein .

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Auch im späteren Laufe des Tages beruhigte sich das Wetter leider nicht, so dass wir entschieden im Hotel zu bleiben. Zum Abendessen holte ich noch schnell ein bisschen asiatisches Essen. Mehr gibt es von heute leider nicht zu erzählen.

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Morgen verlassen wir dann Slowenien und fahren weiter Richtig Bosnien-Herzegowina… vorher stoppen wir aber nur kurz an einem Spot in Kroatien.

Letzte Grüße aus Slowenien  und bis morgen.

Tag 5: Letzter Tag im Triglav-Gebirge

Mittwoch, 13.05.: Heute Morgen lachte zum Glück wieder die Sonne. Daher war für uns völlig klar, dass wir heute noch einmal eine schöne Wanderung angehen wollen. Es war ja auch unser letzter Tag hier im Triglav-Gebirge.

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Etwa 30 Minuten fuhren wir mit dem Auto zum Fuße der “Mostnice”-Schlucht (nahe des Lake Bohinj), die wir dann planten hinaufzugehen. Die Schlucht ist nicht ganz so spektakulär wie das Soca-Tal, trotzdem absolut sehenswert und sehr ruhig gelegen.

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Insgesamt ist die Schlucht etwa 2km lang, an manchen Stellen aber nur einen Meter breit, dafür aber bis zu 30m tief.

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Der bekannteste Felsen ist der Elefantenkopf (Bild links). Um hier Ähnlichkeiten zu erkennen braucht man wirklich nicht sehr viel Fantasie Winking smile

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Beim Begehen des Wanderwegs empfiehlt es sich auf jeden Fall gute und rutschfeste Wanderschuhe zu tragen, da die Wege steinig, “verwurzelt” und teilweise rutschig waren. Erst kurz vot dem Ende der Schlucht wurden die Wege ein wenig ebener.

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Am Ende der Mostnice-Schlucht befindet sich der gleichnamige Wasserfall… da haben wir in den letzten Tagen ja schon einige gesehen.

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Nach einer kurzen Pause bogen wir auf einen Rundweg ab (wir wollten nicht die selbe Strecke zurück zum Auto gehen), der erst einmal über 400 Höhenmeter ziemlich steil hinauf ging.

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Auf etwa 1.100m Höhe lag sogar noch örtlich Schnee.

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Etwa auf dem höchsten Punkt der Tour (knapp 1.200m) genossen wir im Sonnenschein ein Stück Apfelstrudel und natürlich ein Käffchen Smile

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Ich hab`s zwar in den letzten Tagen schon einige Male geschrieben, trotzdem hat uns das Panorama mit den schneebedeckten Gipfeln im Hintergrund jeden Tag aufs Neue begeistert.

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Am Nachmittag verbrachten wir dann einige Stunden im hoteleigenen Wellnessbereich.

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Da wir keine Lust hatten heute nochmal ins Auto zu steigen, nahmen wir unser Abendessen im Hotel ein.

Morgen früh geht`s dann weiter in die Hauptstadt Sloweniens, nach Ljubljana.

Letzte Grüße aus dem Triglav und bis morgen Smile

Tag 4: Das Beste aus dem Schlechten gemacht :-)

Dienstag, 12.05.: Wie befürchtet regnete es heute Morgen als wir die Vorhänge unseres Zimmers öffneten. Wobei Regen eigentlich noch stark untertrieben ist. Es schüttete wie aus Kübeln, teilweise gewitterte es heftig. Erst am späteren Nachmittag war dann besseres Wetter angesagt. Was nun? An eine lange Wanderung im Nationalpark war auf keinen Fall zu denken. Nach kurzer Beratung entschieden wir uns etwa 90 min (bei gleichbleibend bescheidenem Wetter) südlich in das kleine Städtchen Postojna zu fahren, und dort Europa`s größte und meistbesuchte Tropfsteinhöhle zu besuchen. Wenigstens in der Höhle sollte es nicht (zu stark) regnen Winking smile

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Bereits seit 1818 kann man die Höhlen besichtigen. Seit 1872 bringt ein kleiner Elektrozug die Besucher in etwa 10 Minuten tiefer ins Innere des Höhlensystems. Allein diese Fahrt war schon ihr Geld wert.

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Insgesamt 25km sind die Höhlen zusammen lang. 5km davon sind für Touristen erschlossen und können besichtigt werden.

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Die Stalaktiten (von oben kommend) und Stalagmiten (von unten kommend) wachsen pro Jahr nur etwa einen Millimeter. Insofern konnte man sich recht einfach ausrechnen, das viele dieser spektakulären Gebilde mehrere Tausend Jahre alt sein mussten.

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Falls Ihr mal die Höhle besuchen wollt, empfehlen wir auf jeden Fall gute Schuhe und (noch wichtiger) eine dicke Jacke mitzubringen, denn in den Höhlen herrschen ganzjährig nur 8-10 Grad.

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Laut unserem Reiseführer ist die Höhle (neben dem Lake Bled) DAS Highlight Sloweniens. Wir können das nur bestätigen… Ein absolutes “must go”, dass wir uns ohne das Sauwetter heute wohl gar nicht angesehen hätten.

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Die heimliche Stars der Höhle sind aber diese nicht besonders hübschen, fleischfarbenen Tiere, die ein bisschen an einen Lurch erinnern. Der “Grottenolm” lebt nur in Höhlen des Balkanraums, wird bis zu 30cm lang und ist fast blind. Dafür ist er aber mit einem sehr guten Geruchssinn ausgestattet. Er kann bis zu 100 Jahre alt werden und benötigt nur alle 10 Jahre Nahrung! In einem großen Aquarium waren einige Exemplare zu bewundern (Bild links). Rechts ein Bild aus dem Netz, damit Ihr einen besseren Eindruck bekommt.

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Natürlich ging es auch mit dem Elektrozug wieder zurück, und nach etwa 1:40 Std. hatte uns der Regen wieder (auch wenn dieser glücklicherweise in bisschen nachgelassen hatte):

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Etwa 10km von der Höhle entfernt besuchten wir anschließend die Burg “Predjama”, die direkt in eine 123m hohe Felswand hineingebaut wurde. Dabei wurde sie bei der Errichtung quasi in ein natürliches Höhlensystem integriert, was sie so besonders macht und früher viele strategische Vorteile hatte: So bot die Burg zusätzliche, geheime Fluchtwege, Zugang zu Wasser und Vorräten oder heimliche Versorgungmöglichkeiten bei Belagerungen.

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Viele Räume im Inneren der Burg sind sehr schon restauriert. Ein sehr guter Audioguide erklärt alles kurz und verständlich.

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Auch einen guten Teil des (zur Burg gehörenden) Höhlensystems kann man besichtigen. Auch durchaus beeindruckend!

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Zurück in Bohinj kam dann am späten Nachmittag doch nochmal die Sonne raus, so dass wir noch zu einem Spaziergang um den Lake Bohinj aufbrachen. Sicherlich nicht ganz so spektakulär und touristisch frequentiert wie der Lake Bled, dafür aber viel ruhiger gelegen und trotzdem einfach schön Smile

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So haben wir heute noch das beste aus dem (zum großen Teil) Kackwetter gemacht… zum Glück soll es Morgen wohl nicht regnen, was sehr erfreulich wäre.

Bis morgen dann Smile

Tag 3: Bled

Montag, 11.05.: Beim Frühstück auf unserer kleinen Terrasse war es heute Morgen schon deutlich frischer als gestern. Es hatte in der Nacht auch ordentlich geregnet, und auch den Tag heute sollte es wechselhaft bleiben.

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Kurz nach 10 Uhr verließen wir dann unser schönes Hotel in Bovec. Etwa 120km sollte es heute ostwärts gehen, zunächst nach Bled, dann zu unserem Tagesziel nach Bohinj. Immer wieder stoppten wir unterwegs bei malerischen Aussichten auf die wirklich tolle Landschaften.

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Dafür, dass Slowenien flächenmäßig wirklich nicht besonders groß ist (kleiner als Hessen), bietet es doch viele verschiedene Landschaften: Alpen (bis über 2.800m), Karstregionen, Wälder (über 60% des Landes sind bewaldet), Weinanbaugebiete und sogar eine kleine (46km lange) Adriaküste gibt es. Die etwa 2,1 Millionen Slowenen sprechen neben Ihrer eigenen slowenischen Landessprache auch oft ungarisch, kroatisch oder italienisch. Mit Englisch kommt man allerdings auch wunderbar klar (vor allem bei den jüngeren Slowenen). Das Land ist Teil der EU, der NATO und gehört zur Eurozone (anders als z.B. Bosnien-Herzegowina). Heißt für uns: Wir können mit Euro zahlen und unser gewohntes Telefonnetz ohne Aufpreis nutzen… sehr schön. Was ich nicht wusste: Slowenien gehört zu den sichersten Ländern Europas, mit einer verschwindend geringen Kriminalitätsrate.

Nach etwa 90 Minuten Fahrzeit hatten wir dann das kleine Städtchen “Bled” (etwa 5.500 Einwohner) erreicht. Da das Wetter zu diesem Zeitpunkt noch ganz gut mitspielte, besuchten wir zunächst die sehr bekannte “Vintgar”-Klamm. Etwa 1,6km lang schlängelt sich der Fluss Radovna beeindruckend durch die teilweise 100m hohen Felsen.

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Wie wir es inzwischen schon gewohnt sind, war das Wasser des Flusses kristallklar und türkis schimmernd.

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Da heute Montag war, und auch in Slowenien noch keine Schulferien sind, hielt sich der Besucherandrang auch heute in Grenzen.

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Zurück zum Startpunkt führte dann ein schöner Höhenweg mit Blick auf das Örtchen und die Burg Bled.

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Für den kleinen Hunger zwischendurch steht unsere Futterbox immer griffbereit auf dem Rücksitz. Noch ist sie gut gefüllt Winking smile

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Eigentlich war ja für den ganzen Tag Regen angesagt. Insofern konnten wir eigentlich froh sein, dass das Wetter zumindest bis zum Nachmittag hielt. Dann trat aber leider das Unvermeidliche ein, und es fing kräftig an zu regnen… und leider genau dann, als wir eines der absoluten Highlights des Landes besichtigten, nämlich den Lake Bled. Also packten wir unsere Regenausrüstung aus und stapften zunächst hinauf zur Burg Bled, der ältesten Burg des Landes.

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Von oben hatte man wirklich eine tolle Sicht auf den See, selbst bei diesem Sauwetter. Der Lake Bled ist nicht besonders groß (1,5 *2km) und nicht besonders tief (max. 30m), doch die türkise Farbe des Wassers, die wunderschöne Umrahmung durch die grünen Berge, sowie die kleine Bleder Insel mit der Mariä-Himmelfahrt-Kapelle machen den See auf jeden Fall einzigartig. Wie toll muss das erst bei strahlendem Sonnenschein oder beim Sonnenuntergang aussehen…

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Eigentlich wollten wir einmal um See herumlaufen (etwa 6km), aber dem dem starken Regen machte das (leider) absolut keinen Sinn Sad smile

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Daher fuhren wir weiter (etwa 30min) zu unserem Hotel in Bohinj, wo wir die nächsten drei Nächte bleiben werden. Deutlich größer als unser Hotel in Bovec, aber auch sehr schön.

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Zum Abendessen planten wir eigentlich zu einem kleinen Burger-Lokal in der Nähe zu fahren, doch auf dem Weg dorthin fiel uns dieses slowenische Restaurant auf, so dass wir unsere Pläne spontan änderten. Meine Ochsenbäckchen waren dermaßen zart, dass sie im Mund ohne viel kauen zerfielen. Wirklich sehr lecker. Ein bisschen gewöhnungsbedürftig waren dagegen die slowenischen Nachtische: Estragonkuchen und eine Art Keks (aus einer einheimischen Getreidesorte) mit einem Schokomüsli und Joghurtsauce.

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Morgen soll es leider wieder regnen (zumindest mal bis zum Nachmittag). Wir werden uns mal umschauen, ob wir ein Alternativprogramm zur eigentlich geplanten Wanderung finden…

Guuuute Nacht und bis morgen dann Smile

Tag 2: Soca Valley

Sonntag, 10.05.: Unser Tag begann mit einem gemütlichen Frühstück auf unserer Terrasse. Frische Brötchen holte ich vom Bäcker hier in Bovec, den Rest haben wir in unserer “Futterkiste” immer dabei Smile

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Heute stand also die Besichtigung des Soca-Tals auf dem Programm. Entlang des Tales verläuft der Soca-Trail, ein etwa 25km langer Wanderweg, für den man (sofern man ihn komplett abläuft) etwa 10 Stunden benötigt. Das war uns zu lang, denn wir wollten heute auch noch einige andere Ecken der Gegend ansehen. Also entschieden wir uns, einige Highlights mit dem Auto anzufahren, und dann mehrere kurze Wanderungen zu starten. Nach dem Motto: “Das beste zuerst” steuerten wir die große Soca-Schlucht an. Wirklich sehr beeindruckend, wie sich das türkise Wasser zwischen den hohen Felsen hindurchschlängelt.

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Wir bogen für einige Kilometer auf den Soca-Trail ein und es ging nicht minder spektakulär weiter.

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Weitere Highlights des Trails sind viele alte Hängebrücken, sowie Picknick- und Badeplätze. Doch Vorsicht: Auch im Hochsommer ist das Wasser des Soca-Flusses eiskalt!

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Entgegen der Wettervorhersage hatten wir heute glücklicherweise den ganzen Tag bestes Wanderwetter mit (zumeist) kräftigem Sonnenschein, so dass man oft am Horizont die Gipfel der Julischen Alpen sehen konnte.

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Mit dem Auto ging es dann weiter zur Quelle des Soca-Flusses. Vom Parkplatz aus musste man noch ein gutes Stück zur Quelle aufsteigen.

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Ein paar Kilometer südlich der großen Soca-Schlucht liefen wir dann noch einen schönen Rundweg zum Sunikov-Wasserfall.

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Letzte Station des heutigen Tages war der Hermann-Burg (viele Grüße an meinen Vater Winking smile). Etwa 30 Minuten dauert der Aufstieg, bei dem man unter anderem einen langen Festungstunnel durchqueren muss.

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Die Burg selber wurde Anfang des ersten Weltkrieges durch zahlreiche Fliegerbomben so gut wie zerstört. Einige Bilder im Inneren lassen erahnen, wie majestätisch das Gebäude einst einmal gewesen sein muss.

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In einer Pizzeria unweit des Hotels nahmen wir unser wohlverdientes Abendessen ein. Für 1,70€ gönnte sich Sindy auch mal ein Glas Wein. Allgemein ist hier alles relativ günstig (zumindest im Vergleich zu Deutschland).

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Morgen geht es dann schon weiter Richtung Bohinj, etwa 1:30 mit dem Auto entfernt. Die ersten beiden Tage hier waren auf jeden Fall schonmal ein guter Auftakt. Und das Soca-Tal sollte bei jedem Slowenien-Besuch zum absoluten Pflichtprogramm gehören.

Bis morgen dann Smile

Tag 1: Die Anreise

Samstag, 09.05.: Gegen 9 Uhr starteten wir heute von Ludwigsburg aus Richtung Slowenien. Die etwa 630km fuhren sich recht angenehm und relativ staufrei…

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… so dass wir bereits am späten Nachmittag im kleinen Örtchen Bovec mitten im Triglav-Gebirge ankamen. Schon auf den ersten Blick verliebt man sich in das Land (oder zumindest in die Gegend hier). Die vielen grünen Hügel werden von mächtigen, schneebedeckten Alpengipfeln überragt. Man passiert viele Wasserfälle, Seen sowie kristallklare Bäche und Flüsse. Mit seinen etwa 1.500 Bewohnern ist Bovec die größte “Stadt” im Triglav (bedeutet übrigens “Dreikopf”, in Anlehnung an die drei höchsten Gipfel im Gebirge).

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Unser Hotel ist ein ist nichts besonders, aber wir haben alles was wir brauchen. Und das wichtigste: Die Lage ist wirklich super als Ausgangspunkt für Touren.

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Da das Wetter heute hervorragend war (ab morgen soll es leider schlechter werden Sad smile), starteten wir noch zu einer kleinen Abendwanderung.

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Das Highlight der Gegend ist zweifellos die “Soca-Schlucht”, die wir heute schon einmal kurz passierten. Die unglaublich türkise Farbe des Wassers des Soca-Flusses begründet sich aus einer Kombination aus Mineralien, Lichtstreuung und extrem klarem und sauberem Wasser. Je nach Sonnenstand, Wetter, Tiefe des Wassers und Hintergrund kann die Farbe von neon-türkis bis smaragdgrün wechseln. Morgen ist eine längere Wanderung durch die Schlucht geplant. Da werde ich sicher noch ein bisschen mehr berichten.

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Ziel unserer Wanderung war der “Kozjak-Wasserfall”, der eigentlich gar nicht so hoch oder wasserreich war. Es sind eher die senkrecht aufsteigenden, spektakulären Felswände des Canyon`s die den Wasserfall so sehenswert machen.

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Auf dem Weg zurück ins Hotel stoppten wir noch am Boka-Wasserfall. Ich überredete Sindy noch kurz auf einen kleinen Aussichtspunkt zu wandern Smile

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Ein sehr großer Wasserfall, den man allerdings nur aus der Ferne bestaunen kann.

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Nun freuen wir uns auf unser Bett und hoffen, dass das Wetter die nächsten Tage stabil bleibt. Drückt uns die Daumen Smile

Bis morgen und erste Grüße aus Slowenien.

Slowenien / Bosnien die Übersicht

Donnerstag, 07.05.: Hallo mal wieder an alle Leser meines kleinen Urlaubsblogs. Die nächste Reise steht an, und dieses mal wird vieles anders: Kein langer Flug, kein Jetlag, keine G-Adventures-Gruppe, kein exotisches Essen, keine ungewöhnlichen klimatischen Verhältnisse (hoffentlich) usw. Es geht für uns mit dem Auto nach Slowenien und Bosnien-Herzegowina. Mit uns meine ich natürlich die liebe Sindy und mich Smile Nachdem uns einige Freunde und Bekannte von diesen Urlaubszielen berichteten (durchweg positiv), und wir auch selbst schon einmal eine sehr schöne Zeit in Istrien hatten, entschließen wir uns nun dazu diese beiden Länder ein bisschen ausführlicher zu bereisen. Los geht`s am Samstag, den 09.05. für insgesamt 16 Tage. Da wir (wie oben beschrieben) dieses mal nicht mit G-Adventures reisen, gibt es im ersten Blogeintrag leider auch keine detaillierte “day-by-day”-Beschreibung, aber immerhin eine kurze, “abgespeckte” Version, damit Ihr zumindest einen kleinen Überblick habt:

Tag 1: Anreise nach Bovec (Slowenien)

Tage 2-5: Wandern im Triglav Nationalpark (Lake Bled, Soca Valley, Kozjak Wasserfall, Bohinj Lake)

Tag 6: Ljubljana

Tage 7-8: Plitvice Lakes National Park (Kroatien)

Tage 9-11: Una National Park (Bosnien-Herzegowina)

Tage 12-13: Mostar

Tag 14: Kravice Wasserfall / Split

Tag 15: Abreise mit flexibler Übernachtung

Tag 16: Ankunft zurück in Deutschland

Und hier noch die Reiseroute (wenn wir dann mal in Slowenien angekommen sind):

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Ich wünsche schon jetzt wieder viel Spaß beim Mitreisen. Smile

Taiwan / Südkorea die Zusammenfassung

Donnerstag, 02.04.: Leider neigt sich meine kleine Asientour nun auch schon wieder dem Ende entgegen. Und wie immer gibt es eine kurze Zusammenfassung der Reise sowie ein “best of” meiner Urlaubsbilder. Beide Touren boten wirklich gute Unterkünfte. Die Hotels waren immer super gelegen, sauber und mit geräumigen Zimmern ausgestattet. An das asiatische Frühstück (was man auch als Mittag- oder Abendessen durchgehen lassen könnte) muss man sich sicher ein bisschen gewöhnen, wenn man sonst morgens seine Brötchen mit Eiern, Wurst, Käse oder Marmelade vor sich stehen hat. Ebenso kann ich nicht viel Negatives über unser Reiseleitenden sagen. Beide haben ihre Sache gut gemacht und sich wirklich viel Mühe gegeben, damit wir eine gute Zeit hatten. Nicht zuletzt waren auch beide Gruppen sehr angenehm und unkompliziert. Und mit dem Johan werde ich vielleicht mal wieder eine Tour machen, wenn es für beide passen sollte. Gepasst hat auf jeden Fall auch die Reisezeit (Mitte März bis Anfang April), mit Temperaturen zwischen 10 und 25 Grad. In beiden Ländern kann es ab Mai schon unangenehm warm werden, im südlichen Taiwan ist zudem die Luftfeuchtigkeit dann auch noch sehr hoch. Von den Reisezielen her liegt Taiwan (zumindest bei mir) knapp vorne. Es ist touristisch noch nicht so erschlossen und in vielen Dingen sehr vielfältig, abwechslungsreich, bunt und spannend. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass die Taiwanesen komplett anders sind, als die Chinesen. Mir sind wirklich ausschließlich freundliche, offene, herzliche und interessierte Einwohner begegnet, die sich als eigenständiges Volk sehen, und auch keine Angst vor dem “großen Bruder” China haben. Die verschiedenen Landschaften fand ich superinteressant, genauso wie ich die besten Dumplings und Bao Buns serviert bekommen habe, und das zu absolut lächerlichen Preisen. Südkorea war für mich allerdings auch absolut sehenswert, und gewiss waren die 10 Tage wirklich fast genauso toll. Seoul ist eine absolute Metropole, die Tour war abwechslungsreich und der Ausflug in die DMZ war unglaublich interessant und spannend. Trotzdem ist hier alles schon deutlich mehr auf den Tourismus ausgelegt, was man auch an den Preisen für Essen und Getränke merkt. Hier fand ich Taiwan insgesamt einfach noch ein bisschen ursprünglicher und vor allem einzigartiger.

Und nun noch die Bilder-Highlights der vergangenen drei Wochen:

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Vielen Dank mal wieder an alle Leser fürs Mitreisen! Der nächste Blog folgt schon bald Winking smile

Letzte Grüße vom Bloginhaber Volker Smile

Tag 19: Bukhansan Nationalpark

Donnerstag, 02.04.: Zum Abschluss meiner Reise besuchte ich heute noch den Bukhansan Nationakpark, der nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum Seoul entfernt liegt. Der 1983 gegründete Park ist etwa 80 Quadratkilometer Fläche groß, und bietet eine Menge Ausflugs- und Wandermöglichkeiten. Über 1.300 Tier- und Pflanzenarten sind hier beheimatet. Bekannt ist Bukhansan vor allem für seine dichte Waldlandschaft sowie für die dramatischen Granitfelsen und die steilen Klippen. Am Wochenende ist hier immer wohl immer die Hölle los. Na dann bin ich ja froh, dass heute Donnerstag war, und zudem auch das Wetter mal mitgespielt hat Smile

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Die bekannteste Wanderroute führt direkt auf den höchsten Gipfel des Parks, den “Baegundae”. Zwar ist dieser “nur” 836m hoch, allerdings beginnt der Aufstieg fast auf Meereshöhe, so dass man die 836m auf steinigem und felsigem Untergrund wirklich fast komplett aufsteigen muss. Zum Gipfel gibt es zwei Wege. Ich entschied dafür, für den Aufstieg die etwas längere (5,5km) Route zu nutzen, was nicht viele Wanderer taten. Zunächst ging es recht entspannt, aber stetig ansteigend einen schönen Wanderweg an einem kleinen Bach entlang.

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Über 100 Tempel gibt es in dem Park, wovon die meisten auch noch regelmäßig genutzt werden. So hatte man beim Aufstieg immer wieder auch etwas zu sehen.

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Je höher man kam, desto besser wurde natürlich auch die Aussicht. Auf dem Bild links kann man schon (zumindest ein bisschen) mein heutiges Tageszielt (Gipfel des Baegundae) erkennen.

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Die letzten 200 Höhenmeter ging es dann sehr steil die (teilweise) glatten Granitfelsen hinauf. Gut, dass hier Seile und Geländer montiert waren.

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Leider war es auch heute ein bisschen diesig, und damit die Sicht von oben nicht einwandfrei, aber das ist wohl auch der schlechten Luftqualität Seouls zu “verdanken”. Trotzdem hatte man natürlich einen tollen Rundumblick auf die riesige Stadt und die umgebenden Berge.

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Auf dem Weg nach unten wählte ich dann die kürzere, aber steilere Route. Vor allem im oberen Teil war der Weg ziemlich felsig und geröllig (falls es dieses Wort gibt). Kann ich gar nicht verstehen, dass fast alle Wanderer diesen Weg nach oben wählten. Der etwas längere ist landschaftlich und von der Wegbeschaffenheit her deutlich besser zu gehen.

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Direkt am Visitor Center angekommen, gab es zum verspäteten Lunch koreanischen Pancake mit Schweinefleisch, Bohnen, Gemüse und ein bisschen Kimchi.

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Da fast alle aus der Gruppe heute (an unserem freien Tag) auf Ausflügen unterwegs waren und Rob schon abgereist ist, traf ich mich zu letzten Abendessen noch mit Jenny und Abigail. Und was gabs? Natürlich Dumplings… zum letzten mal. Sad smile

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Morgen geht`s dann ziemlich früh zurück nach Deutschland. Immerhin habe ich dieses mal einen Direktflug nach Frankfurt… auch wenn dieser 14 Stunden dauern wird. Sad smile

Gleich gibt`s noch die Zusammenfassung mit den Bilder-Highlights Smile

Tag 18: Zurück nach Seoul

Mittwoch, 01.04.: Nach einem schnellen Frühstück heute Morgen ging es für uns direkt zum Flughafen Jeju. Für so eine recht kleine Insel ist der Flughafen allerdings erstaunlich groß. Etwa 230 Flüge verlassen Jeju jeden Tag, das bedeutet, dass aller 3 Minuten ein Flugzeug abhebt. Fast die Hälfte der Flüge steuert den Inlandsflughafen von Seoul (namens “Gimpo”) an. Mit diesen 90-110 Flügen täglich von Jeju nach Seoul ist diese Flugverbindung die am häufigsten genutzte Flugroute der Welt!!! Man stelle sich mal vor, es würden von Frankfurt jeden Tag 100 Flieger nach Palma de Mallorca abheben. Dazu sind die Flugzeuge auch ganz normale Boing`s mit 6er Reihen und keine so kleinen Klappermaschinen. Das finde ich schon bemerkenswert, wie viele Leute jeden Tag auf die Insel und zurück fliegen.

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Zurück in Seoul war unsere erste Anlaufstelle der Stadtteil “Gangnam” (übersetzt: “südlich des Flusses”), der als absolutes Luxusviertel Seoul`s gilt. Laut Rob kostet hier bereits eine kleine Wohnung ab 3 Millionen US-Dollar aufwärts.

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Größere Bekanntheit erhielt Gangnam natürlich durch den (in einem der letzten Blogeinträge erwähnten) K-Pop-Song “Gangnam Style” des Rappers Psy. Die zwei übereinander geschlagenen Hände sollen den typischen Tanz zu diesem Song darstellen. Im Hintergrund läuft das Lied in Dauerschleife.

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Die größte und bekannteste Shopping Mall der Stadt nennt sich “Starfield Coex Mall”. Das Geschoß mit den vielen Läden und Restaurants liegt unterirdisch, und ist einfach nur riesig.

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In der Mall mit verbaut sind ein großes Theater, mehrere Kinosäle sowie ein riesiges “Sealife”-Aquarium.

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Das bekannteste Geschäft ist allerdings die “Starfield Library”, eine Bücherei. Ihre 13 Meter hohen Bücherregale reichen bis unter die Glasdecke des Artriums. In die Regale hinein sind übrigens Café`s verbaut.

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Natürlich befindet sich in der Mall auch ein riesiger Foodcourt. Da waren selbstverständlich mal wieder ein paar Dumplings fällig Winking smile

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Durch die Hauptstadt Südkoreas verläuft der “Han-River” (der weiter im Norden auch durch die DMZ fließt). Der dazugehörige Han-River Park ist meines Erachtens eher unspektakulär, auch wenn es dort ein paar Restaurants und Café`s gibt. Rob meinte aber, hier wäre bei gutem Wetter die Hölle los…

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Gegen 16 Uhr checkten wir bereits wieder im Hotel ein, und hatten den Rest des Tages frei. Ich entschied mich dazu noch ein paar Sightseeing Highlights auf eigene Faust und zu Fuß zu erkunden. Erster Stopp: Der “Namdaemun Market”. Im Gegensatz zum sehr touristischen Night- und Food Market verirren sich nur wenige Touristen hierher. Geshoppt werden hauptsächlich günstige Klamotten.

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Viele der Bauten des alten Seouls sind auch heute noch gut erhalten. Die meisten finden sich allerdings mitten im Stadtzentrum zwischen Hochhäusern, Einkaufzentren und Straßenkreuzungen. Immerhin stehen heute noch alle 8 Stadttore (und gut erhalten sind sie auch noch). Eines der größten ist das “Sungnyemun-Tor”.

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Weiter ging es zum “Deoksugung Palast”, eine eher kleine Anlage aus dem 15. Jahrhundert. Auch hier sieht man noch die alte “Hanok-Bauweise”, wie in dem kleinen Dorf, dass wir vor ein paar Tagen besucht hatten.

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Dann musste ich mich ein bisschen beeilen, denn um 17 Uhr war letzter Einlass für den größten der fünf Paläste Seoul`s, den “Gyeongbokgung-Palast. Ende des 14. Jahrhunderts erbaut, umfasste die komplette Anlage mal 330 Gebäude und diente als Hauptsitz des Königs. Leider wurden einige im Laufe der Jahrhunderte immer wieder von den Japanern beschädigt oder gar komplett zerstört (letztmalig 1915). Trotzdem sind die übrig gebliebenen Paläste riesig und absolut sehenswert. Ich musste schon Gas geben (denn um 18 Uhr wurde das Gelände dicht gemacht) um alles einigermaßen noch sehen zu können.

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Ich hätte gesagt, dass locker 70% der zahlreichen Besucher eine “Hanbok-Tracht” trugen. Diese konnte man sich in zahlreichen Geschäften leihen und eignete sich natürlich für schöne Fotomotive mit den Palästen, und gewährte einem zudem freien Eintritt auf die komplette Anlage. Ich habe (ohne Tracht) umgerechnet etwa 2,60€ gezahlt. Da hätte der Eintritt schon deutlich höher liegen müssen, dass ich mich in so ein Outfit schmeiße Winking smile

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Der “Jogyesa-Tempel” ist das wichtigste buddhistische Gebäude der Stadt und damit eine Art spirituelles Zentrum des Buddhismus in Südkorea. Durch die sehr auffälligen tausenden Lampions, die über dem Vorplatz hängen, erkennt man ihn schon von Weitem.

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Innen waren leider keine Fotos erlaubt, daher mal wieder ein Bild aus dem Netz (Bild rechts unten).

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Eigentlich wollte ich heute Abend mal wieder Nudelsuppe essen, aber auf meinem Rückweg zum Hotel duftete es aus dieser kleinen Pizzeria wirklich hervorragend. Dann bestätigten mit auch noch einige Gäste, wie gut die Pizza hier wäre… Also gab es heute eine Pizza Peperoni Smile

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In der Nähe des Hotels schaute ich mich noch kurz eine der größten Kirchen der Stadt an, die Kathedrale von Myeong-Dong.

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Einmal noch kurz über den Food Market, dann ging es zurück ins Hotel.

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Morgen ist dann schon der letzte Tag der kompletten Reise. Aufgrund meiner frühen Abflugzeit am Freitag habe ich mich dagegen entschieden morgen noch eine größere Ganztagestour zu buchen, sondern werde (ganz entspannt) noch ein paar andere Ziele hier in Seoul ansteuern.

Ich sag mal wieder “bis morgen” und “Gute Nacht”! Smile