Tag 10: up in the air :-)

Samstag, 14.05.: Mit blauem Himmel und Sonnenschein wurden wir heute in unseren Containern geweckt. “Ausschlafen” stand heute auf dem Programm… zumindest mal bis 8 Uhr. Aber das ist für unsere Verhältnisse definitiv lang Smiley

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Wie bereits gestern im Blog angekündigt stand heute eine Wanderung durch den Abel Tasman National Park an. Zum Startpunkt wurden wir mit dem Schnellboot gebracht, dass uns bereits an der Rezeption unseres Hotel abholte Smiley

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Kurze Zeit später wurde es dann aber doch noch zu Wasser gelassen Smiley Glücklicherweise hielt das traumhafte Wetter heute den ganzen Tag an, so dass wir sowohl die Fahrt mit dem Boot, als auch die Wanderung bei schönstem Sonnenschein absolvieren konnten.

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Vor uns lagen etwa 13km, die auf einem welligen Höhenweg zu absolvieren waren. Dabei sollten wir mehrere idyllische Buchten mit tollen Sandstränden passieren.

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Der Abel Tasman Nationalpark ist mit 220km² eher einer der kleineren Nationalparks Neuseelands. Neben den schönen Stränden ist der Park auch für seine kleinen Inseln vor der Küste, die üppige Regenwaldvegetation und einige Robbenkolonien (die wir aus der Ferne sahen) bekannt.

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In knapp drei Stunden hatten die meisten von uns diesen schönen, wenngleich auch nicht spektakulären Höhenweg hinter sich gelassen. Im Sommer ist die Begehung sicherlich noch ein wenig interessanter, da man dann auch zwischendurch an den Stränden ins Wasser springen kann.

Unglaublich, aber wahr… Ja, ich habe ein paar Tierbilder im Angebot… sicherlich nicht die aussergewöhnlichsten Vögel der Welt, aber ich bin ja bescheiden geworden Smiley 

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Nach einem kurzen Lunch auf der Farm wurden Avery, James, Peter und ich bereits für die zweite “Aktivität” des Tages abgeholt. “Guys, the skydiving in Abel Tasman is amazing, you have to do it!” meinte Lucy. Gesagt, getan… eine gute halbe Stunde dauerte der Bustransfer zum kleinen Flughafen in der Nähe…

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Nach einem kurzen Demovideo, der Auswahl des Equipments, der Sicherheitseinweisung und ein paar letzten Bildern konnte es also losgehen.

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Mutig wie wir waren entschieden wir uns für die grösstmögliche Absprunghöhe von 16000 Fuss, was etwas über 5000m entspricht… Mein “Mitspringer” hiess Rod, und machte auf mich den Eindruck, als hätte er schon den ein, oder anderen Sprung hinter sich Smiley Beim 20-minütigen Flug zur Absprunghöhe zeigte Rod mir noch alle Sehenswürdigkeiten der Umgebung, die beim heutigen tollen Wetter auch bestens zu erkennen waren.

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Kamerafrau Rebecca machte ihre Sache auch super und lieferte ein tolles Video, dazu viiiiiiiiiiiele Bilder. Hier eine kleine Auswahl Smiley

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Der “Absprung” aus dem Flugzeug hinein in den freien Fall ist wirklich ein wenig kribbelig. Den freie Fall an sich (der bei mir etwa 75 Sekunden dauerte) spürte ich gar nicht so sehr, so dass ich diese Phase wirklich geniessen konnte.

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Nachdem Rod den Fallschirm “aktiviert” hatte fühlte er sich noch dazu berufen ein paar Kreisel zu fliegen bevor wir dann sicher landeten.

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Sensationelles Event. Neuseeland, bestes Wetter, tolle Sicht Sonnenuntergang… Kann ich nur jedem empfehlen… Smiley

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Es war schon dunkel bis wir wieder zurück auf der Farm waren. Heute hat Zack mal wieder seine Kochkünste unter Beweis stellen dürfen und eine leckere (auch wenn sie auf dem Bild gar nicht sooooo toll aussieht) Suppe mit Rindfleischstückchen gezaubert. Als Nachtisch wurde dann ein geschmacklich ausbaufähiger “frosted Cheesecake” serviert…

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Morgen wird es wieder ruhiger, da wir relativ lange Zeit im Bus verbringen werden. Unser nächstes Ziel heisst Punakaiki Smiley

Ich bin jedenfalls heute ziemlich müde von dem langen Tag und haue mich jetzt mal hin… Smiley

Tag 9: Transfer zur Südinsel

Freitag, 13.05.: Vom heutigen Tag gibts leider nicht so viel zu erzählen, da wir ihn die meiste Zeit auf der Fähre bzw. im Bus verbrachten.

Bereits um 6 Uhr öffnete sich heute Morgen wieder unsere Breakfastbox, und wie immer holte ich zwei Brote (die später mit Nutella bestrichen wurden) und ein bisschen Müsli raus… Inzwischen hab ich mich sogar dran gewöhnt. Nur der Kaffee dazu fehlt irgendwie. Aber meistens wird der ja unterwegs irgendwann in einer Bäckerei eingenommen.

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Heute ging es für uns also auf die Südinsel, Die dazu benötigte Fähre legte um 8 Uhr ab. Da wir noch unser Gepäck einchecken mussten waren wir aber schon eine gefühlte Ewigkeit vorher da.

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Für die gut 30km zur Südinsel brauchte die Fähre saftige 3:30 Std.. Keine Ahnung warum sie so langsam gefahren ist. Der Wind von gestern Abend hatte sich beruhigt und es war auch kein wirklich grosser Wellengang. Lucy meinte die Fähre würde immer so langsam fahren. Wenigstens war das Wetter heute Morgen super, so dass man auch draussen an Deck stehen konnte.

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Auf der Südinsel angekommen machten wir erstmal den schon obligatorischen Lunchstopp bei einer Bäckerei bevor wir weitere vier Stunden Busfahrt angingen. Bei insgesamt 4 Abgängen und 8 Zugängen ist der Bus natürlich jetzt auch ein wenig voller. Neben einem jungen Deutschen, einer Australierin und einer Kanadierin sind noch fünf Engländer hinzu gekommen.

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Schon auf den ersten Kilometern sah man den Riesenunterschied zur Nordinsel: Alles ist grün, und dazu Berge und Täler soweit das Auge reicht. Es gab kaum Passagen auf unserer langen Fahrt, an denen es mal länger geradeaus ging… Vom ersten Eindruck her aber landschaftlich wirklich super.

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Nachdem wir in einem Supermarkt noch Lebensmittel für die nächsten zwei Tage eingekauft hatten erreichten wir gegen 17 Uhr die “Old McDonalds”-Farm, irgendwo im Nichts des Adel Tasman-Nationalparks gelegen.

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Auch wenn es schon leicht dämmerte brach ich noch zu einem kurzen Lauf auf. Einige Kilometer entfernt von unserer Unterkunft waren zwei Strände gelegen, die ich mir nochmal ansehen wollte. Leider bin ich auf dem Rückweg in einen kleinen Regenguss gekommen, war aber halb so schlimm.

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Zum Abendessen durfte sich heute jeder selber Wraps zusammenstellen… sehr lecker… Da es sonst hier in der Umgebung so gut wie gar nichts gibt verbrachten wir noch ein bisschen Zeit im Aufenthaltsraum und gingen nicht so spät schlafen.

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Morgen steht eine etwa fünfstündige Wanderung durch den Park an. Laut Lucy warten atemberaubende Ausblicke auf uns. Ich werde selbstverständlich morgen berichten Smiley

Tag 8: “Windy” Wellington

Donnerstag, 12.05.: Heute sollte es also in die Hauptstadt Neuseelands gehen. Recht früh verabschiedeten wir uns vom Tongariri Nationalpark, da wir eine recht lange Fahrt von über fünf Stunden bis nach Wellington von uns hatten. Kurz nach unserer Abfahrt wurde es dann erst einmal für eine Weile dunkel und es regnete wie aus Kübeln… überhaupt war das Wetter heute komplett wechselhaft. Kurze Zeit später hatten wir blauen Himmel, bevor es gleich darauf wieder ordentlich regnete… Nunja (so viel sei vorweg genommen), wir haben es gut und relativ schnell nach Wellington geschafft Smiley

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Übrigens: Jeweils einer aus der Gruppe muss (bzw. darf) an einem Tag den DJ machen und dabei seine eigene Musik spielen. Heute war Niz dran. Sie “begeisterte” mit jeder Menge Disney-Filmmusik, Mariah Carey und Boybands… geeeeeeeeehhhhhtttt. Zumindest hatten Sie und auch einige andere aus der Gruppe Spass und sangen kräftig mit. Smiley

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Einen kurzen “Kaffee-Zwischenstopp” machten wir im verschlafenen Örtchen “Taihape”. Dort gab es nicht viel, ausser einer alten überlieferten Sportart namens “Gumboot Throwing”, was nichts anderes heisst als “Gummistiefelweitwerfen”. Der Rekord steht bei beachtlichen 48,65. Natürlich haben wir uns alle mal versucht. Über die 20m ging es allerdings nicht hinaus.

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Das Lunch (mal wieder Meatpies) wurde in einem kleinen Nest eingenommen, dass eine Art kleine Outletcity inkludierte. Einige von uns deckten sich noch mit ein wenig Kleidung für die nun anstehende frischere Südinsel ein.

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Gegen 14 Uhr hatten wir dann die südlichste Stadt der Nordinsel und unser Hotel erreicht. Bis 19 Uhr war dann noch Zeit die Stadt zu erkunden, was ich natürlich auch recht zackig anging. Yvy, Zach und Dale begleiteten mich zum Ortsteil Kelburn, dessen Highlight ein altes “Cable Car” ist, mit dem man bis auf 122m Höhe fahren kann um dort einen etwa 2000m² grossen botanischen Garten zu besichtigen…

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Die Fahrt dauerte kaum 5 Minuten, dann hatte man schon den ersten Ausblick auf die viertgrösste Stadt Neuseelands (etwa 200000 Einwohner).

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Der botanische Garten, den wir auf dem Weg nach unten besichtigten war nett anzusehen, aber kein wirkliches Highlight…

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Mit knapp 200m Höhe ist der Mount Victoria, der höchste “Berg” im Gebiet um Wellington herum. Da mein Reiseführer meinte, man hätte vom Gipfel aus in der Dämmerung einen tollen Ausblick auf den Hafen und die Stadt ging ich dieses Ziel anschliessend joggenderweise an. Nach einem knackigen 3km-Anstieg war ich oben… hat sich gelohnt, würde ich sagen Smiley

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Wellington trägt übrigens den Beinamen “Windy”, da in der Stadt grundsätzlich ein kräftiger Wind durch die Hochhäuser und Strassen pfeift. Doch was da heute Abend durch die Stadt zog war schon eher ein Sturm, oder Orkan. Laut Wetterbericht soll es heute Nacht noch Windgeschwindigkeiten bis 120km/h geben. Morgen soll es sich angeblich dann schon wieder beruhigen, was auch gut wäre, da wir morgen mit der Fähre zur Südinsel übersetzen…

Abends lernten wir dann unsere acht neuen “Passagiere” kennen. Ein Deutscher ist dabei, ansonsten wieder einige Engländer und eine Australierin. Nach einem richtig guten Essen (Spare Ribs) lernte man sich in der Bar bei einigen Getränken noch ein bisschen besser kennen. Auch Lucy schaute heute mal ein bisschen tiefer ins Gläschen Zwinkerndes Smiley

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Nicht nur von der Nordinsel müssen wir uns morgen verabschieden, sondern leider auch von Niz, Simone, Yvy und Corinna… Trauriges Smiley 

Ich verabschiede mich für heute auch mal und melde mich dann morgen in alter Frische von der Südinsel wieder.

Gute Nacht Smiley

Tag 7: Leider kein Wetter zum Wandern :-(

Mittwoch, 11.5.: Guten Abend zusammen. Die Jungs waren gestern noch ein bisschen länger weg und haben da wohl noch einen netten Pub ein paar Gehminuten weg vom Hotel gefunden. Erzählungen nach ging das soweit, dass Peter und Zach am Ende die Hosen runterliessen. Mehr dazu sollte hier keine Erwähnung finden. Peter jedenfalls ging es heute Morgen scheinbar trotzdem ganz gut Smiley

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Eigentlich stand ja heute unsere Ganztageswanderung durch den Tongariro Nationalpark auf dem Programm, doch leider musste diese aufgrund der schlechten Wetterlage abgesagt werden. Hier ein Bild aus dem Netz von dem was wir heute leider verpasst haben Trauriges Smiley

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Als Alternativprogramm schlug unsere immer noch leicht kränkelnde Reiseleiterin für den Vormittag den Besuch des Wai-OTapu Thermal Wonderlands vor: Eine Art grosser Park voller Geysire und heisser Quellen. War sicherlich ganz interessant, auch wenn man nach etwa 90 Minuten Rundgang genug heisse Quelle gesehen hatte Smiley

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Auf dem Weg zum Nationalpark (wo unsere nächste Übernachtung lag) stoppten wir noch am grössten Binnensee Neuseelands. Inzwischen habe ich auch alle Namen drauf: Alsoooooooooooo von links nach rechts Smiley: Yvy (USA), Simone (Österreich), Volker (Ludwigburg), Cathy (England), Peter (England), Tamara (Kanada), Anna (Deutschland), Corinna (Deutschland), Niz (England), Zach (Texas), Claudia (Deutschland), Dale (England), Emily (England).

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Einen kleinen Umweg machten wir am frühen Nachmittag zum “Tawhai”-Wasserfall. Niz (grosser Herr der Ringe-Fan) wusste sofort die entsprechende Szene und wollte dort unbedingt hin… dunkel erinnere ich mich auch, dass Gollum da mit den zwei Hobbits Rast machte… Zwinkerndes Smiley

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Gegen 14 Uhr kamen wir in unserer Unterkunft im Nationalpark an. Als Ersatz für unsere ausgefallende Tour starteten wir noch zu einem kleinen Walk zum “Taranaki-Wasserfall. Leider regnete es hier und da ein wenig. Von daher war es gut, dass wir nach zwei Stunden wieder am Hotel waren…

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Trotz Wassertemperaturen von geschätzten 10 Grad trauten sich Yvy, Peter und Zach ins Wasser… Respekt!

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Weil die kleine 6,5km-Runde zum Wasserfall und zurück wirklich gut zu laufen war startete ich gegen 16 Uhr zu einem kleinen Läufchen auf der selben Strecke durch. Leider nahm der Regen deutlich zu, was aber nicht allzu schlimm war…

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Unser sehr leckeres Abendessen (dass netterweise auch noch inkludiert war) nahmen wir heute im Restaurant des Hotels ein. Es gab Gegrilltes und zum Nachtisch Eis und Käsekuchen Smiley

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Den kompletten Abend belagerte unsere Gruppe dann die Bar sowie den Aufenthaltsraum mit Billard, Kicker usw. Da auch wieder das ein oder andere hochprozentige alkoholische Getränk floss wurde sehr viel gelacht Smiley 

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Morgen gehts dann Nach Wellington wo wir uns leider von Yvy, Simone, Niz und Corinna verabschieden müssen. Dafür bekommen wir acht neue Passagiere dazu. Ich bin mal gespannt… Smiley

Nachtrag: Wer mich und meine Blogeinträge kennt weiss, dass ich sehr gerne Tiere fotografiere, und auch einige Bilder gerne hier einstelle. Leider ist das hier nicht möglich, da ausser gefühlten Milliarden von Schafen und Kühen, einigen Pferden und Vögeln hier absolut keine Tiere zu finden sind, und schon gar keine besonders aussergewöhnlichen… Hat zwar auch den positiven Nebeneffekt, dass keine giftigen Schlangen und Spinnen oder Raubtiere in Neuseeland heimisch sind, aber mit ein paar mehr Tieren hatte ich schon gerechnet. Die Abwesenheit gefährlicher Tiere ist übrigens auch der Grund warum der Kiwi im Laufe der Jahre flugunfähig wurde: Es gibt hier einfach keine natürlichen Feinde für ihn. Übrigens: In freier Wildbahn werden wir das Nationaltier Neuseelands wohl leider nicht zu Gesicht bekommen. Der scheint hier auch so selten und schwer zu finden zu sein. Lucy hat jedenfalls noch keinen in der Natur gesehen Trauriges Smiley

Tag 6: Den Maori auf den Spuren

Dienstag, 10.05.: Pünktlich um 7 Uhr stand heute Morgen unser Mercedes Sprinter zum Beladen bereit. Unsere leicht kränkelnde Reiseleiterin Lucy war auch anwesend und wies uns im Fünf-Minuten-Takt darauf hin, dass wir auf jeden Fall heute pünktlich aufbrechen müssen um rechtzeitig bei den Höhlen von Waitomo zu sein…

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…was dann “natürlich” auch ganz locker geklappt hat. Lucy baut da immer einen ordentlichen Zeitpuffer ein um ja nicht zu spät zu kommen…

Pünktlich um 9 also erreichten wir das kleine Dorf Waitomo (etwa 200 Einwohner), das vor allem für seine (insgesamt über 12km langen) Höhlensysteme bekannt ist. Passend dazu werden von verschiedenen Anbietern Touren aller Art durch die “Waitomo Caves” verkauft. Einige aus der Gruppe buchten eine “trockene Wanderung”, andere machten Tubing und wieder andere (so wie ich auch) hatten viel Spass beim klassichen Canyoning und Wasserfallabseilen.

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Leider durfte man keine eigenen Kameras mit in die Höhlen nehmen, was sehr schade war. Zwar machten die Guides einige wenige Bilder von uns, allerdings sieht man auf diesen so gut wie gar nichts von den wirklich spektakulären Höhlen. Von Abseilen, über Rockclimbing bis hin zu ein paar Metern freiem Fall war alles dabei. An einem Punkt mussten wir alle unsere Lampen am Helm ausschalten und bekamen dafür einen Sternenhimmel von Glühwürmchen zu sehen. Das hatte auf jeden Fall was. Wie gesagt: Gerne würde ich davon hier noch ein paar mehr Pics einstellen, doch leider war das alles, was wir an Bildern bekamen Trauriges Smiley

Cave1 Cave2

Cave3 Cave4

Am frühen Nachmittag steuerten wir dann unser Tagesziel an, die “Maori-Stadt” Rotorua (35% der Einwohner sind Maori. Zum Vergleich: Landesschnitt sind 20%). Auf halbem Weg stoppten wir noch in einer kleinen Stadt (deren Name ich schon wieder vergessen habe) um uns eine etwa 100m hohe Schlucht inkl. darüber führende Hängebrücke anzusehen. Najaaaaa…

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In Rotorua angekommen fiel uns allen direkt der sehr intensive Schwefelgeruch auf, der scheinbar über der ganzen Stadt liegt. Grund dafür sind die heissen Quellen, die in der etwa 70000 Einwohner fassenden Stadt quasi omnipresent sind. Überall qualmt und blubbert es… in den Gärten, kleinen Seen und sogar aus den Gullis heraus. Schon ein wenig merkwürdig.

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Ein sehr netter Maori begrüsste uns im Anschluss auf die uns schon bekannte Art und Weise… Leider habe ich auch seinen (glaub ich sehr langen) Namen vergessen Smiley Er war auf jeden Fall richtig gut drauf.

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…und brachte uns in den kommenden 90 Minuten die Kultur der Maori näher. War interessant ihm zuzuhören.

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Unser für heute geplantes “Hangi” (traditionelles Maori-Abendessen) musste leider ausfallen. Stattdessen gab es Pizza. War auch ok Smiley

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Die Gruppe hat sich inzwischen gut zusammengefunden. Hab inzwischen auch rausbekommen, dass ich gar nicht mal der einzige hier bin, der auf die 40 zugeht. Einige sind so Mitte 20, Yvi und Zach bereits Mitte 30… Lucy hats wohl voll erwischt. Sie ist auch heute ganz früh ins Bett, und konnte beim Briefing eben schon fast nicht mehr sprechen…

Morgen sollte es allerdings auch ein wenig entspannter sein, und wir können wieder ein bisschen länger schlafen. Sehr schön Smiley

Tag 6: Den Maori auf den Spuren

Dienstag, 10.05.: Pünktlich um 7 Uhr stand heute Morgen unser Mercedes Sprinter zum Beladen bereit. Unsere leicht kränkelnde Reiseleiterin Lucy war auch anwesend und wies uns im Fünf-Minuten-Takt darauf hin, dass wir auf jeden Fall heute pünktlich aufbrechen müssen um rechtzeitig bei den Höhlen von Waitomo zu sein…

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…was dann “natürlich” auch ganz locker geklappt hat. Lucy baut da immer einen ordentlichen Zeitpuffer ein um ja nicht zu spät zu kommen…

Pünktlich um 9 also erreichten wir das kleine Dorf Waitomo (etwa 200 Einwohner), das vor allem für seine (insgesamt über 12km langen) Höhlensysteme bekannt ist. Passend dazu werden von verschiedenen Anbietern Touren aller Art durch die “Waitomo Caves” verkauft. Einige aus der Gruppe buchten eine “trockene Wanderung”, andere machten Tubing und wieder andere (so wie ich auch) hatten viel Spass beim klassichen Canyoning und Wasserfallabseilen.

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Leider durfte man keine eigenen Kameras mit in die Höhlen nehmen, was sehr schade war. Zwar machten die Guides einige wenige Bilder von uns, allerdings sieht man auf diesen so gut wie gar nichts von den wirklich spektakulären Höhlen. Von Abseilen, über Rockclimbing bis hin zu ein paar Metern freiem Fall war alles dabei. An einem Punkt mussten wir alle unsere Lampen am Helm ausschalten und bekamen dafür einen Sternenhimmel von Glühwürmchen zu sehen. Das hatte auf jeden Fall was. Wie gesagt: Gerne würde ich davon hier noch ein paar mehr Pics einstellen, doch leider war das alles, was wir an Bildern bekamen Trauriges Smiley

Cave1 Cave2

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Am frühen Nachmittag steuerten wir dann unser Tagesziel an, die “Maori-Stadt” Rotorua (35% der Einwohner sind Maori. Zum Vergleich: Landesschnitt sind 20%). Auf halbem Weg stoppten wir noch in einer kleinen Stadt (deren Name ich schon wieder vergessen habe) um uns eine etwa 100m hohe Schlucht inkl. darüber führende Hängebrücke anzusehen. Najaaaaa…

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In Rotorua angekommen fiel uns allen direkt der sehr intensive Schwefelgeruch auf, der scheinbar über der ganzen Stadt liegt. Grund dafür sind die heissen Quellen, die in der etwa 70000 Einwohner fassenden Stadt quasi omnipresent sind. Überall qualmt und blubbert es… in den Gärten, kleinen Seen und sogar aus den Gullis heraus. Schon ein wenig merkwürdig.

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Ein sehr netter Maori begrüsste uns im Anschluss auf die uns schon bekannte Art und Weise… Leider habe ich auch seinen (glaub ich sehr langen) Namen vergessen Smiley Er war auf jeden Fall richtig gut drauf.

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…und brachte uns in den kommenden 90 Minuten die Kultur der Maori näher. War interessant ihm zuzuhören.

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Unser für heute geplantes “Hangi” (traditionelles Maori-Abendessen) musste leider ausfallen. Stattdessen gab es Pizza. War auch ok Smiley

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Die Gruppe hat sich inzwischen gut zusammengefunden. Hab inzwischen auch rausbekommen, dass ich gar nicht mal der einzige hier bin, der auf die 40 zugeht. Einige sind so Mitte 20, Yvi und Zach bereits Mitte 30… Lucy hats wohl voll erwischt. Sie ist auch heute ganz früh ins Bett, und konnte beim Briefing eben schon fast nicht mehr sprechen…

Morgen sollte es allerdings auch ein wenig entspannter sein, und wir können wieder ein bisschen länger schlafen. Sehr schön Smiley

Tag 5: Die perfekte Welle :-)

Montag, 09.05.: Heute Nacht konnte ich immerhin fast sechs Stunden schlafen. Es wird also langsam Smiley Trotzdem war ich um kurz nach halb 6 hellwach, und entschied mich deshalb dafür mir den Sonnenaufgang von der Spitze des Hügels anzusehen an dem unsere Unterkunft zu finden war. Also startete ich um halb 7 zu einem entspannten 10km Berglauf und schaffte es pünktlich auch den Gipfel Smiley

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Nach einer kurzen Dusche und dem Frühstück aus der Magicbox stand das Highlight des Tages auf dem Programm. Drei Stunden Surfkurs für Einsteiger. Passenderweise hatten wir auch das dazu entsprechende Wetter. 24 Grad und den ganzen Tag Sonne ohne Ende.

Los ging es mit ein wenig “Surftheorie”, die wir später gut gebrauchen konnten. Also durfte jeder auch mal an Land aufs Brett steigen. Da ging das noch recht einfach Smiley

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Kurze Zeit später durften wir dann unser gerade erworbenes Wissen dann auch in die Praxis umsetzen. Ein toller, flacher und mit schwarzem Lawasand ausgestatteter Strand wartete schon auf uns. Trotz eines ganz normalen Arbeitstages waren schon einige einheimische Surfer anwesend.

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Jeder von uns bekam einen Neoprenanzug und natürlich ein Surfboard in die Hand und durfte anschliessend sein Glück in den Wellen versuchen. Unsere beiden Surflehrer waren mit uns im Wasser um hier und da Hilfestellung leisten zu können. Zwar fällt man unzählige Male vom Brett und hat irgendwann die Nase, die Ohren und den Mund voller Salzwasser, aber das hat insgesamt schon superviel Spass gemacht. Und nach ein paar Versuchen kriegt man das auch ganz gut hin Smiley

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Nach dem Surfen waren alle ziemlich hungrig, weshalb wir auf Vorschlag von Lucy die beste Bäckerei von Raglan ansteuerten, wo ein Meatpie und der “beste Schoko brownie ever” dran glauben mussten. Beides sehr lecker, aber der beste Brownie ever???? Neeeee…

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Den Nachmittag hatten wir heute frei, was die meisten von uns zum relaxen auf unserer Sonnenterrasse nutzten. Auch der Whirlpool war natürlich wieder gut besucht.

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Um 17 Uhr lud dann die Yogalehrerin Bethany zum “Sunsetyoga” ein. Ich bin zwar nicht der allergrösste Yogafan, aber hab mal mitgemacht. Tolle Location mit traumhafter Aussicht und schönem Sonnenuntergang. Das Yoga ging schon, auch wenn ich das bestimmt nicht ständig machen muss.

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Der wirklich schöne Tag heute wurde von einem Barbecue auf unserer Terrasse abgerundet. Hierfür schaute einer der Surflehrer (Brock) nochmal bei und rein (und blieb dann auch noch für das ein oder andere Getränk Zwinkerndes Smiley), und beglückte uns mit seinen Grillkünsten Smiley

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Morgen fahren wir weiter nach Rotorua, wo wir morgens eine Höhle unsicher machen und nachmittags einiges über die Maori-Kultur lernen werden. Sollte auch spannend werden Smiley

See you tomorrow Zwinkerndes Smiley

Tag 4: Action in Raglan

Sonntag, 08.05.: Sooooo… alle haben die erste Nacht einigermassen gut überstanden, auch wenn unsere Betten bei jeder kleinsten Bewegung drohten zusammenfallen (zumindest quietschten sie wirklich laut). Dale (auf dem Bild rechts) bekam aufgrund des Jetlags nicht wirklich viel Schlaf. Irgendwann morgens um fünf Uhr verliess er das Zimmer weil er einfach nicht schlafen konnte. Etwa eine Stunde vorher fand Pete (auf dem Bild links) leicht alkoholisiert den Weg ins Zimmer. Ich konnte zumindest so gegen halb 12 recht fix einschlafen war aber auch wieder früh wach.

Unser inkludiertes Frühstück kommt jeden Morgen (wie auch bei der Australientour) aus der Breakfast Box, die (je nach Bedarf) von Lucy aufgefüllt wird. In der Küche auf dem Dach (7.Stock) unseres Hotels öffnete sich heute das erste mal unsere reichhaltig gefüllte Magicbox.

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Überpünktlich um 7:30 Uhr startete startete Lucy (Bild unten) unseren Reisebus für die nächsten drei Wochen…

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Da unsere Frühstücksbox leider keinen Kaffee beinhaltete stoppten wir zwischendurch irgendwo im Nirgendwo im Bakehousecafe. Und da waren sie wieder, die “Meatpies”. Alle Leser des Australien-Blogs erinnern sich sicherlich an die mit Fleisch gefüllten Kuchen, die ich jeden zweiten Tag down under verdrückt hatte…

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Unser erster offizielle Weg des Tages führte uns auf eine alte traditionelle Farm etwa 45 Minuten vor unserem Tagesziel Raglan. Die Besitzerin namens Jen und ihre zahlreichen Tiere begrüssten uns herzlich. Neben den (für Neuseeland) gewöhnlichen Farmtieren durften wir auch einer wirklich sehenswerten Aalfütterung beiwohnen. Jen gab bei ihren ausführlichen Ausführungen alles um uns von einer gesunden und biologisch einwandfreien Lebensweise zu überzeugen Smiley

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Mutig wie ich bin versuche ich mich dieses mal bereits am Tag 2 mit den Namen der Gruppe:

von links nach rechts: Kathy (England), Simone (Österreich), Anna (Deutschland), Tamara (Kanada), Corinna (Deutschland), … (England), Claudia (Deutschland), Zach (USA), Dale (England), Yve (USA), Volker Ludwigsburg. Es fehlen: Pete (England) und Nes (England)

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Für den Nachmittag stand eine Kajaktour auf dem Programm. Nicht weit von der Farm entfernt begrüssten uns Steve und Anne, die uns erst kurz einige wenige theoretische Dinge übers Kajakfahren erzählten und uns später über das sehr ruhige Gewässer begleiteten (es war gerade Flut, weshalb der Wasserstand etwa 4 Meter höher war als bei Ebbe). Eigentlich herrschte auf und um den See herum die absolute Stille, bis auf einmal mehrere Schüsse alle aufschreckten.

“Don`t worry guys!” meinte Steve “It`s duck shooting season!” Ahsooooo… Smiley

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An dieser Stelle ein kurzer Klassiker für einen treuen Leser dieses Forums:

Warum frieren Kajakfahrer immer? Weil Sie “Ka Jack” anhaben Zwinkerndes Smiley

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Unsere 90-minütige, sehr entspannende Kajakfahrt endete mitten auf dem See auf einem Boot, auf dem wir zum verspäteten Mittagessen eingeladen waren. Der Besitzer des Bootes (ein Maori) begrüsste uns traditionell mit dem “Tenaoui” (siehe unten). Dabei berührt man sich einige Sekunden Stirn an Stirn, Nase an Nase und schliesst die Augen. Für die Maoris bedeutet dies den Austausch von Wissen (Stirn), sowie das kurze Atmen der selben Luft (Nase). Und ich muss wirklich sagen, dass diese paar Sekunden schon irgendwie sehr speziell waren. Normalerweise lässt man ja einen völlig Fremden nicht gleich (im wahrsten Sinne des Wortes) so nah an sich ran.

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Nach dieser Kennenlernrunde bekamen wir frisch gegrillte Burger serviert und genossen anschliessend eine gemütliche Fahrt nach Ranglan, unserem Tagesziel. Das Wetter war heute leider sehr druchwachsen. Zwar regnete es nicht, aber durch die Wolken war es hier und da schon ein wenig frisch.

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Es dämmerte schon, als wir unsere Bleibe für heute bezogen… Ranglan ist eine der bekanntesten und beliebtesten Surferorte der Welt. Selbst bei einsetzender Dunkelheit sah man noch zahlreiche Surfer in der “Whale Bay” im Wasser.

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Die Lava Lodge haben wir für die nächsten zwei Tage ganz für uns alleine. Neben den Schlafzimmern stehen uns eine riesige Terrasse, eine voll ausgestatte Küche, sowie ein netter Jacuzzi zur Verfügung…

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… der natürlich direkt und ausgiebig genutzt wurde Smiley

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Zach sah sich heute erfreulicherweise in der Verantwortung für alle zu kochen, und tischte Unmengen an wirklich sehr leckerer überbackener Pasta auf.

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Der restliche Abend stand ganz im Zeichen einiger “lustiger” Spiele und (grösstenteils) alkoholischer Getränke…

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Morgen früh darf sich jeder von uns mal auf einem Surfbrett versuchen. So gut wie niemand von uns hat Vorerfahrungen. Man darf also gespannt sein Smiley

Ps.: Da ich gestern beim Hochladen des Blogs leider einige Probleme hatte sind die Bilder qualitativ nicht so wirklich hochwertig und können (wenn überhaupt) nur minimal vergrössert werden. Heute sollte das eigentlich wieder (wie gewohnt) funktionieren. Also einfach die Pics anklicken, dann werden sie gross Smiley

Tag 1-3: Der lange Weg zum anderen Ende der Welt

Donnerstag, 05.05.: So, nun ging es also los auf die weite Reise nach Neuseeland. Viele Ziele gibt es nicht auf der Welt, die weiter von Mitteleuropa entfernt sind. Wenn mein schlauer Reiseführer die Wahrheit erzählt (wovon ich mal stark ausgehe), dann liegt die Mitte Spaniens von Neuseeland aus betrachtet genau auf der anderen Seite der Welt. Na dann bin ich mal froh, dass ich von Frankfurt, und nicht von Madrid aus geflogen bin. Smiley

Wie bei den letzten Reisen, war meine Freundin Sindy auch dieses mal so freundlich mich zum Flughafen nach Frankfurt zu chauffieren. Der sonst übliche Starbucks-Kaffee wurde ausnahmsweise mal gegen eine fixes McDonalds Dinner eingetauscht.

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Um halb elf Uhr abends bestieg ich dann den sehr komfortablen und noch recht neuen Airbus A380 (der ganz, ganz grosse Smiley) der “Emirates”-Airline. Beinfreiheit ohne Ende!

Da sich meine Anreise nach Auckland über fast drei Kalendertage hinzog, und ich (aufgrund der Zeitverschiebung) auch gar nicht mehr sagen kann wann genau was war fasse ich die drei Tage kurz in einem Post zusammen.

Von Frankfurt ging es also erstmal nach Dubai, wo ich fast vier Stunden Aufenthalt hatte…

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Nach kurzer Besichtigung des unspektakulären Flughafens von Dubai und einem kleinen Snack ging es dann mit einer ähnlichen Maschine nonstop 13 Stunden Richtung Melbourne… Neben mir saßen zwei sehr nette alte Damen (beide etwa Mitte 70) aus Melbourne, die mich während des Fluges sehr gut unterhielten und neue Inspirationen für Reisen gaben. Aktuell kamen sie gerade von einer zweimonatigen Reise durch Afrika. Dabei durchquerten sie Südafrika, Namibia, Sambia, Botswana und Zimbabwe. Respekt in dem Alter, denn soooo fit sahen die gar nicht mehr aus Zwinkerndes Smiley

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Weitere 2 Stunden Wartezeit und 3 Stunden Flugzeit nach Auckland später hatte ich es dann endlich geschafft, und landete am 07.05. um 12:30 Uhr (Ortszeit) erstmals auf neuseeländischem Boden.

6 Std (nach Dubai), 4 Std Wartezeit in Dubai, 13 Std. Flug nach Melbourne, 2 Std. Wartezeit in Melbourne und 3 Std. Flug nach Auckland = insgesamt 28 Std. Reise. Ganz schön lang Trauriges Smiley

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Mit dem Shuttlebus konnte man schnell und günstig in die Innenstadt gelangen, und auch mein Hotel war (aufgrund der zentralen Lage) sehr einfach zu finden. Von Hotel konnte allerdings nicht wirklich sprechen. Ein kleines Zimmer mit zwei Stockbetten, dazu ein Bad mit der Grösse einer handelsüblichen Mikrowelle. Naja, in Australien war das auch so, insofern konnte ich damit rechnen.

Bis zum Welcome Meeting mit meinem Guide und den anderen Mitreisenden hatte ich noch ein wenig Zeit, die ich natürlich nutzte um mir noch ein wenig die Stadt anzusehen.

Mit knapp 1,4 Millionen Einwohnern leben fast ein Drittel aller Neuseeländer im Grossraum Auckland (zum Vergleich: das Land beherbergt etwa acht mal mehr Schafe als Einwohner), wie überhaupt deutlich mehr Menschen auf der flächenmässig kleineren Nordinsel hausen. Wolkenkratzer gibt es nur einige wenige in der Innenstadt. Die meisten davon werden als Bürogebäude genutzt. Der Grossteil der “Auckländer” bewohnt ein kleines Einfamilienhaus mit eigenem Garten, weshalb sich die Stadt auch auf eine Länge von fast 70km am Wasser entlang zieht.

Im kleinen und zu Fuss gut erlaufbaren Zentrum kommt aber trotzdem ein gewisses “Großstadt”-Gefühl auf. Viele Einkaufmöglichkeiten (aber wenige riesige Shoppingmalls) reihen sich an kleine schöne Restaurants und Bistros. Wer (wie z.B. ich) den Linksverkehr absolut nicht gewöhnt ist, sollte lieber einmal mehr in beide Richtungen sehen bevor er die Strasse überquert. Man trifft fast nur junge Leute. Ich hätte das Durchschnittsalter der Leute heute nicht über 30 geschätzt. Vielleicht lag das aber auch am “Shoppingtag” Samstag…

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Geht man die Queen Street (so der Name der Haupteinkaufstrasse) einige hundert Meter südlich ist man ruck zuck am Hafen Aucklands angekommen. Hier kann man riesige Schiffe und Unmengen an Frachtmaterial bestaunen, aber auch einfach nur auf einer der Bänke oder in einem der netten Cafes die (heute üppig scheinende) Sonne geniessen…

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Fast von jedem Ort der Stadt kann man den “Skytower” sehen. Aus über 200m Höhe hat man andererseits auch einen tollen Ausblick auf die grösste Stadt Neuseelands.

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Statistisch gesehen hat jeder sechste Einwohner Aucklands ein kleines eigenes Segelboot. Das verwundert nicht wenn man sich die Anzahl und Grösse der Bootsanlegeplätze betrachtet.

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Für unverschämt teure 260$ können ganz waghalsige über der durchsichtigen Skywalk eine komplette Runde um den Tower drehen…

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…und sich später aus 192m im freien Fall herabstürzen. Um meine Eltern an der Stelle zu beruhigen: Ich habs nicht gemacht Smiley

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Mit einem kleinen Lauf in der Abenddämmerung endete meine kurze Citytour. Knapp 2km ausserhalb des Zentrums beginnt eine tolle Laufstrecke direkt am Wasser mit sehenswerter Abendperspektive auf die “Skyline”.IMG_5630_thumb IMG_5631 (1)_thumb

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Pünktlich um sieben fand ich mich dann in der Lobby unseres “Hotels” ein. Unsere Reiseleiterin hört auf den Namen “Lucy”, erzählt viel, und scheint hier und da ein wenig hibbelig zu sein. Ansonsten werden wir sicherlich mit ihr viel Spass haben. Ich glaube, wir sind insgesamt zu zwölft. Mit mir im Zimmer sind Zach aus Texas, dazu Dale und Pete aus England. Witze Jungs, die auch gerne mal ein Bierchen wegkippen. Dazu acht Mädels, vornehmlich aus England und Deutschland. Natürlich bin ich wieder der Älteste… iss ja nix Neues Zwinkerndes Smiley

Nach einem kurzen Abendessen bei einem Fast Food Chinesen zog es mich dann schnell ins Bett. Ich hoffe, ich kann zackig einschlafen, damit der Jetlag schnell vergessen ist…

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Morgen gehts schon Richtung Süden. Ich bin gespannt auf die Tour und meine elf Mitreisenden…

Erste Grüssle nach Germany und gute Nacht Smiley

Neuseeland: Die Tour in der Übersicht

04.05.16: Hallo mal wieder an alle Leser meines kleinen Urlaubsforums. Der nächste Trip steht bereits kurz bevor: Dieses Mal geht es für mich für dreieinhalb Wochen nach Neuseeland. Wie ihr der Karte entnehmen könnt schaue ich mir beide grosse Inseln an, wobei sich der grösste Teil der Reise auf der landschaftlich schöneren Südinsel abspielen wird.

Los geht’s bereits am Donnerstag, den 5.5. von Frankfurt aus. Mit Zwischenstopps in Dubai uns Melbourne lande ich dann am 7.5. in Auckland von wo aus die Tour dann starten wird. Mit mir reisen natürlich wieder 10-16 mir noch unbekannte Personen aus aller Welt. Ich bin schon gespannt. In Neuseeland bin ich dann 10 Std. vor der MEZ, d.h. ihr könnt im Normalfall bereits zum Mittagessen den aktuellen Blogeintrag des Tages lesen.

Auf dem Rückweg stoppe ich dann für eine Nacht in Sydney, und habe dort hoffentlich noch genug Zeit mir die einzige Grosstadt Australiens (von Perth mal abgesehen) anzusehen, die ich leider während meiner Australientour 2014 auslassen musste. Wenn alles planmässig klappt hat mich der Frankfurter Flughafen dann am 29.5. um die Mittagszeit wieder.

Das Netbook ist aufgeladen und bereits eingepackt. So wie ich das sehe sollte die WLAN-Versorgung in unseren Hostels und Lodges ganz gut sein, so dass einer regelmässigen Berichterstattung nichts im Weg steh!

Ich wünsch Euch schon jetzt viel Spass beim Mitreisen.

Und nun (kopiert von der G-Adventure-Homepage), die Tour im Überblick:

TAG 1 AUCKLAND

Ankunft zu jeder Zeit möglich.

TAG 2 AUCKLAND/RAGLAN (1F, 1M)

Du besuchst einen nachhaltigen landwirtschaftlichen Betrieb, um mehr über ihre Methoden zu lernen, bevor es mit einem Kajak für ein Picknick am Hafen geht.

TAG 3 RAGLAN (1F, 1A)

Du erhältst einen mit inbegriffenen Surfkurs an einem der weltberühmten Surfstrände. Optional kannst du anschließend am Knochenschnitzerei-Unterricht mit lokalen Maori teilnehmen.

TAG 4 RAGLAN/ROTORUA (1F, 1A)

Du kannst optional an einer Caving-Tour teilnehmen, bevor es weitergeht nach Rotorua, berühmt für geothermale Aktivität und Maori-Kultur. Besuche ein Dorf, das dir einen Einblick in die Maori-Kultur bietet. Genieße eine traditionelle ‚Hangi‘-Mahlzeit.

TAG 5 ROTORUA/TONGARIRO NATIONAL PARK (1F, 1A)

Du erkundest die Gegend um den Lake Taupo und den zum Weltnaturerbe erklärten vulkanischen Nationalpark. Erobere die Tongariro Alpine Crossing – der beliebteste Ein-Tages-Wanderweg Neuseelands (saisonal).

TAG 6 TONGARIRO NATIONAL PARK/WELLINGTON (1F)

Es geht in die Hauptstadt, wo du das Nationalmuseum Te Papa besuchen oder entlang der Oriental Parade spazieren kannst. Schau dir einige der großartigen Bars und Cafés an.

TAG 7 WELLINGTON/ABEL TASMAN NATIONAL PARK (1F, 1A)

Fahrt mit der Fähre zur Südinsel und Transfer zum Abel-Tasman-Nationalpark.

TAG 8 ABEL TASMAN NATIONAL PARK (1F, 1A)

Wandere und erkunde die goldenen Strände und Wasserwege des Abel-Tasman-Nationalparks.

TAG 9 ABEL TASMAN NATIONAL PARK/PUNAKAIKI (1F, 1A)

Es geht nach Süden zu den Küsten mit den schwarzen Sandstränden. Du besuchst eine Seehunde-Kolonie und schaust dir die seltsamen Felsformationen bei Punakaiki an.

TAG 10 PUNAKAIKI/FRANZ JOSEF (1F, 1A)

Übernachte in einer Lodge umgeben vom Regenwald und entdecke die Umgebung dieses UNESCO Weltnaturerbes.

TAG 11 FRANZ JOSEF (1F)

Freier Tag für optionale Aktivitäten. Zu den Optionen gehören verschiedene Wanderungen, Reiten und Quadbike-Fahren.

TAG 12 FRANZ JOSEF/QUEENSTOWN (1F)

Es geht weiter zur Abenteuerhauptstadt der Welt – Queenstown.

TAGE 13-14 QUEENSTOWN

Zeit in Queenstown zur freien Verfügung. Du kannst deine Zeit für einige Adrenalin-gefüllte Optionen nutzen, wie Jetboot fahren, Bungee-Springen, Mountainbiken oder Fallschirmspringen.

TAG 15 QUEENSTOWN/DOUBTFUL SOUND (1F, 1M, 1A)

Du fährst weiter in den Fjordland-Nationalpark zum Doubtful Sound.

TAG 16 DOUBTFUL SOUND/WEDDERBURN (1F, 1A)

Genieße eine geführte Kajaktour durch die atemberaubende Landschaft. Weiterfahrt nach Central Otago.

TAG 17 WEDDERBURN (1F)

Mit dem Rad entlang der alten Bahnlinie fährst du 35 km von einem historischen Städtchen zum nächsten und genießt dabei die köstliche Spezialitäten der Region.

TAG 18 WEDDERBURN/CHRISTCHURCH (1F)

Nachmittag zur freien Verfügung, um Christchurch zu erkunden.

TAG 19 CHRISTCHURCH/KAIKOURA (1F, 1A)

Optionen beinhalten Walbeobachtung, Schwimmen mit Robben oder einen Spaziergang entlang der Küste zu unternehmen.

TAG 20 KAIKOURA/WELLINGTON (1F)

Am Morgen besuchst du eine Robbenkolonie. Anschließend nimmst du eine Fähre nach Wellington. Genieße einen letzten Abend mit der Gruppe.

TAG 21 WELLINGTON (1F)