Tag 29: Rafting und “Party” in Tena

Montag, 20.05.: Einen wunderschönen guten Abend nach Deutschland. Heute stand bei uns Rafting auf dem Programm… Hier in Tena sollte es einen der längsten und am besten für Rafting geeigneten Flüsse Ecuadors geben, also waren wir gespannt. Da unsere Travellers Lodge leider kein Frühstück anbot sind fast alle aus unserer Gruppe einen Block weiter gelaufen, wo es ein nettes Cafe gab, das für günstige drei Dollar zum amerikanischen Frühstück einlud. Auch meine noch etwas müden Zimmergenossen Sam und Jan waren dabei Smiley

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Um 9 Uhr ging es dann los Richtung Fluss. Es hatte die ganze Nacht geregnet (und es regnete immernoch), was den Vorteil mit sich brachte, dass der Wasserstand sehr hoch war und die Strömung ein wenig kräftiger. Also entschied unser Guide Tim, dass wir doch noch ein Stückchen höher fahren könnten, da wir ja auch schneller wieder unten wären. Gesagt, getan. Und so sollten aus geplanten 27km Raftingstrecke dann insgesamt 45km werden…

Oben angekommen hiess es erstmal für jeden: Kräftig mit Sonnencreme und “Antibrumm” ausstatten, da es von Moskitos nur so wimmelte. Dann wurde noch kurz das Material und unser Ausgangspunkt besichtigt…

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Es folgte die obligatorische Sicherheitseinweisung unseres Guides Tim…

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… und natürlich noch ein paar “lustige” (Gruppen)Fotos…

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Tjaaaaaa… mmmmhhhhhh… leider endet bereits an dieser Stelle die Fotoberichterstattung der Raftingtour, da man auf dem Schlauchboot keine wirkliche Verwendung für eine Kamera hat. Selbst eine wasserdichte Kamera kann man schlecht benutzen weil man immer das Paddel halten muss und ausserdem die Gefahr besteht, die Kamera zu verlieren wenn man plötzlich ins Wasser fällt… auch die Guides hatten leider keine dabei (wovon ich eigentlich ausgegangen bin). Naja… doof, aber kann man jetzt nichts machen. Wären aber auf jeden Fall ein paar schöne Bilder dabei gewesen…

Unser Trip ging (wie schon geschrieben) insgesamt 45 km und war ausgeschrieben als Level drei (eins ist das leichteste, fünf das schwierigste). Durch den hohen Wasserstand und die starke Strömung meinte Tim aber, es wäre fast eine vier… Ich kanns nicht einschätzen. Auf jeden Fall wars superlustig und wir wurden mehrmals richtig durchgeschüttelt und patschnass. An einer relativ grossen Welle schmiss es uns alle aus dem Boot, so dass wir erstmal das Boot wenden mussten bevor wir wieder einsteigen konnten. Zwischendurch legten wir zu einer leckeren Burrito-Mittagspause an, bevor wir gegen 15:30 mit unserem Fünf-Stunden Rafting durch waren. War auch durchaus körperlich gut anstrengend, aber hauptsächlich wars es einfach nur spassig. Tolle Sache! Wer es noch nie gemacht hat und sie irgendwo mal die Möglichkeit auftun sollte, machts!

Die Guides waren auch lustig und luden uns noch zu einem Getränk in einer Bar ein. Da aber um 16 Uhr leider noch keine Bar in Tena geöffnet hatte besorgte sich jeder selber was zu Trinken aus dem Supermarkt, was dann auf einem Platz nahe des Flusses geleert wurde… Auch Carlito (der das Rafting ausliess) war beim Biertrinken zur Stelle Smiley

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War ganz witzig, so dass unser allabendliches Briefing direkt an diesem Platz stattfand… Aus Mangel an Alternativen im auch heute relativ leblosen Tena nahmen wir unser Abendessen im gleichen Restaurant wie gestern ein…

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Bis auf einen Namen habe ich inzwischen auch alle anderen drauf. Und der letzte steht morgen noch auf dem Programm. Trotz Rumfragen bin ich noch nicht hinter den Namen eines amerikanischen Mädels gekommen. Vielleicht frag ich sie morgen mal eiskalt selber Zwinkerndes Smiley

Heute hatten sich einige in der Gruppe vorgenommen ein bisschen zu feiern. Kein einfaches Unterfangen wann die Örtlichkeit in Betracht zieht. Wir fanden trotzdem eine kleine Bar für zwei, drei Getränke…

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…und nach längerer Wanderung durch die “Stadt” Smiley

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…auch so etwas wie eine Discothek?!?!? Falls es eine war, war es die schlechteste Disco der Welt mit der schlechtesten Musik der Welt… der “Tropical Mix” lief den ganzen Abend. Da der Grossteil der Gruppe schon ordentlich gekübelt hatte und somit dezent angeheitert war, kam trotzdem ein bisschen Stimmung auf… auch wenn wir insgesamt 12 Teilnehmer der Gruppe genau 80% der Gäste dieses “Lokalität” ausmachten…

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Nunja, wir haben das beste aus dem Abend gemacht… morgen früh fahren wir weiter nach Banos… Da gibts einiges an Aktivitäten im Angebot und auch das Nachtleben soll dort richtig gut sein…

Bis morgen und Grüsse aus dem ziemlich leblosen Tena Trauriges Smiley

Tag 28: Quito to Tena

Sonntag, 19.05.: Nach einem sehr reichhaltigen Frühstück im siebten Geschoss unseres schönen Hotels Quito sollte es direkt Richtung Tena weitergehen. Im Briefing gestern Abend machte uns Carlos ein kleines bisschen Angst, als er sagte, dass die Busfahrt in dem öffentlichen Bus nach Tena etwa sechs Stunden dauern würde, und es wahrscheinlich ist, dass der Bus keine Toilette hat, und es auch keinen planmässigen Stopp geben würde. Ausserdem würde er uns empfehlen, unser Handgepäck immer auf unserem Schoß zu behalten, da es möglichweise entwendet werden könnte wenn wir es unter dem Sitz oder oben auf der Ablage deponieren sollten… Heute Morgen dann schönerweise die Entwarnung: Für 4,25$ pro Person bestand die Möglichkeit einen kleinen privaten Bus zu bekommen, der stoppt wann immer wir wollen und auch eine Stunde schneller ist. Natürlich war damit jeder einverstanden…

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Die Fahrt nach Tena ist wirklich sehr angenehm. Alles ist grün, man sieht fast keine Menschen… es war den ganzen Tag ziemlich bewölkt, teilweise hat es heftig geregnet… An einer Baustelle mussten wir etwa 10 min warten… Zeit genug für ein kurzes Schläfchen unseres Fahrers Smiley

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Bei einer Toilettenpause erklärte uns Carlos noch ein paar Dinge über den Tagesablauf und den Ort Tena. Er ist schon lustig drauf, und hat ein superwitziges Lachen…

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Gegen 14 Uhr kamen wir dann in Tena an, checkten in unserer Lodge ein und machten uns dann auf den Weg zum Fluss, um ein bisschen zu Schwimmen und das gute Wetter zu geniessen…

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Ist auch wirklich ein sehr schönes Örtchen. Sehr erfrischend, aber eine üble Strömung. Morgen werden wir hier raften…

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Auf unserem Rückweg ins Hotel fing es dann an heftigst zu regnen. Klatschnass kamen wir am Hotel an…

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Gegen Abend hatte sich das Wetter wieder beruhigt so dass wir ohne nass zu werden ins Restaurant “Chiquito” einlaufen konnten. Es gab leckeres Curry-Hähnchen Smiley

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Alle Namen kann ich noch nicht, aber ich versuchs mal Smiley von links nach rechts: Sonya (aus Kanada), … (auch aus Kanada), Sophie (aus Kanada), Jan (aus Washington D.C.), (bissl verdeckt) Sam (aus New York), Chloe (aus Kanada), Isaac (aus Kanada, Bruder von Sonya), Emma (aus Liverpool, England), … (aus Irland), Diedra (aus Irland, Frau von … aus Irland Smiley), Lindsay (aus den USA), … (aus den USA), Carmen (aus Deutschland), Chelsea (aus Toronto, Kanada) und Becci (ebenfalls aus Toronto)

Die anderen Namen lerne ich dann in den nächsten Tagen. Carlos dürfen wir übrigens seit heute Abend auch “Carlito” nennen… Es bleibt aber dabei… die Leute sind wirklich alle supernett und es wird einem echt nicht langweilig… Was ich bisher über die Leute erfahren habe ist auch sehr interessant. ich bin nach dem irischen Ehemann der Zweitälteste. Alle anderen sind irgendwo zwischen 20 und 30. Wir haben zwei Ärzte, drei Manager und zwei Ingenieure dabei.

Nach dem Essen wollten wir noch ein wenig die Stadt unsicher machen, aber das war leider nicht möglich… nix los hier am Sonntag Abend. Liegt vielleicht auch ein wenig daran, dass in Ecuador am Sonntag kein Alkohol ausgeschenkt werden darf… Bis auf einen beleuchteten Kinderzug war hier absolute tote Hose angesagt…

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Morgen gehts also den ganzen Tag zum Rafting. Ich bin mal gespannt Zwinkerndes Smiley Zeit zum Schlafen. Ich bin hier mit Jan (28, Ingenieur) und Sam (28, Arzt) auf einem Zimmer. Beide supernett.

Buenos noches Smiley

Tag 27: Quito City Tour

Samstag, 18.05.: Wie ichs mir gedacht hatte war heute Morgen um 3 Uhr mit dem James noch nicht viel anzufangen. Nachdem er seinen Wecker zweimal überhörte musste ihn dann die Rezeption unseres Hotels mit einem Anruf wecken um ihm zu sagen, dass sein Transfertaxi zum Flughafen anwesend ist… zum Glück hatte er ja gestern schon gepackt und war dann relativ schnell weg…

Ich schlief ein bisschen länger und genoss dann in aller Ruhe mein Hilton Komfort Frühstück Smiley

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Wie gestern schon angedacht entschied ich mich dazu die Quito City Tour mit dem “Hop on, Hop off”-Doppeldeckerbus zu buchen. Für schlanke 12$ gönnte ich mir mal diese drei Stunden Rundfahrt durch die Hauptstadt Ecuadors: Vielleicht hier mal kurz wieder ein paar Fakten zu Quito: Quito ist zwar die Hauptstadt Ecuadors, aber mit etwa 1,6 Millionen Einwohnern nur die zweitgrösste Stadt des Landes (Guayaquil hat mit knapp drei Millionen fast doppelt so viel Einwohner). Das Becken der Stadt liegt etwa 20km südlich des Äquators und auf 2850m über dem Meeresspiegel, was Quito zur höchstgelegenen Hauptstadt der Welt macht.

Gegen 10 Uhr trat ich also zu meiner Tour mit dem schönen Doppeldeckerbus an. Schönerweise hat auch das Wetter mitgespielt Smiley

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Wie ich mir vorher habe sagen lassen sei die Altstadt das absolute Highlight Quitos weswegen wohl auch 75% der Tour durch die Altstadt verlief… war auch wirklich schön… viele kleine und belebte Gassen, schöne und grüne Plätze…

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…dazu viele schöne, und gut erhaltene Kirchen…

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Auf einer Anhöhe namens “El Panecillo” konnten wir für eine halbe Stunde die tolle Aussicht auf die Stadt geniessen und uns die dort befindliche 33 Meter hohe Statue ansehen, die man fast von überall sieht…

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Die neueren Stadtteile haben eher nicht so viel zu bieten. Hier stehen die ganzen Wolkenkratzer und Shopping Malls. Ein, zwei nette Parks gibts, das wars aber auch schon…

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Im Übrigen bin ich inzwischen ein grosser TV-Star in Ecuador Smiley Anlässlich des Kindertags am 01.06. (scheinbar wird der in Ecuador gross gefeiert) drehte ein TV-Team eine Reportage über Quito, die nur von Kindern moderiert wird. Dazu befragte mich die kleine Anna-Paula wie es mir denn so in Quito gefallen würde und wie ich die Bustour bisher fände… zum Glück gab es auch eine Übersetzerin Zwinkerndes Smiley

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Gegen 14 Uhr war ich dann zurück. Nach einem kleinen Mittagessen ging es dann zum meinem neuen Hotel (von hieraus startet morgen die nächste Tour), dem Hotel Quito… war mit dem Taxi ne schnelle Sache. Ne tolle Sicht hat man von meinem Balkon aus… Top Hotel Smiley

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Nachdem ich mich noch in einem kleinen Laden mit ein paar Snacks und Getränken für die nächsten Tage ausgestattet und ein paar Minuten die Beine hochgelegt hatte, stand dann schon das erste Briefing mit der neuen Gruppe und dem neuen Guide an. Wir sind insgesamt 16, davon 11 Mädels und fünf Jungs. Bisher habe ich 12 kennengelernt. Die drei anderen reisen morgen früh an. Bisher bin ich der Älteste, und ich fürchte, das wird auch so bleiben… macht aber nichts, ist dann fast genau das Gegenteil zur Galapagostour. Es sind sehr viele Kanadier dabei, vier Amerikaner, eine Engländerin und morgen sollte noch eine Deutsche zu uns stossen. Bisher macht die Gruppe wirklich einen tollen Eindruck. Freut mich wirklich. Unser Guide Carlos ist schon ein bisschen älter als die Guides, die ich bisher hatte (etwa Mitte 40), macht aber auch einen guten Eindruck… Nachdem Briefing waren sieben von uns noch in einem Steakhouse gemütlich eine Kleinigkeit essen… Wirklich alles unkomplizierte und offene Leute… und eben ein bisschen jünger Zwinkerndes Smiley (die Fotos sind nicht ganz so dolle weil der Blitz meiner alten Kamera nicht mehr so will… aber ich hab ja ne neue Smiley)

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Carlos erzählte uns noch ein bisschen was über die Tour. Wir werden sehr viel unterwegs sein, viel von der Natur und der Landschaft mitbekommen. Zweimal übernachten wir in Dschungellodges, einmal werden wir campen. Wir bestimmt lustig. Nachteil: Kein WLAN. Wenn ich das richtig verstanden habe gibt es nur an zwei Übernachtungsplätzen Internet… Naja, da muss ich mal schauen, ob ich da vielleicht irgendwo zwischendurch mal n Hotspot zum uploaden des Blogs finde… krieg ich schon irgendwie hin Smiley Auf jeden Fall freue ich mich wirklich auf meine letzte Woche in Ecuador. Die Tour scheint was herzumachen, die Gruppe auch… also passt doch…

Ich gehe schlafen und wünsche eine angenehme Nachtruhe Smiley

Tag 26: San Cristobal

Freitag, 17.05.: Eine üble Nacht liegt hinter mir… Anscheinend hatten wir heute Nacht ziemlich starken Wellengang auf unserem Weg von Santa Fe Richtung San Cristobal. Auf jeden Fall flog in unserer Kabine so ziemlich alles durch die Gegend und schlafen konnte man auch nicht so wirklich. Ich glaube, wir haben für unsere Fahrt, die eigentlich etwa vier Stunden dauern sollte, auch deutlich länger gebraucht, denn als wir um sechs Uhr zum Frühstück gerufen wurden, waren wir noch unterwegs. Unser Ziel war aber schon fast erreicht. Und als ich meinen Kopf aus der Kabine streckte konnte ich schon unsere beiden Ziele des Tages sehen: San Cristobal und unsere spätere Schnorcheldestination, den Kicker Rock (Warum heisst der nur so? Zwinkerndes Smiley)

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Nach unserem “Early Breakfast” ging es direkt los zu unserem ersten Ziel. Alle waren aufgrund der unruhigen Nacht noch etwas müde, aber trotzdem gut gelaunt Smiley  Mit den Beibooten besuchten wir den “Ash Comb”, einen beeindruckenden Felsenkrater auf der Insel San Cristobal… er war wirklich sehr bemerkenswert…

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Auch Pedro war wieder anwesend und erklärte uns (wie immer) alles sehr kompetent.

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Als nächstes ging es auf die Insel San Cristobal. Laut Pedro wartete dort einer der schönsten Strände der Galapagos Inseln auf uns… (und ich hatte heute definitiv meinen “bad hair day” Trauriges Smiley)

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Nach kurzem Zwischenstopp auf dem Boot ging es dann zum letzten Programmpunkt meines Galapagostrips. Schorcheln am und um den Kickers Rock.

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Und nach dem Motto “das Beste kommt zum Schluss” waren diese 30 Minuten im ziemlich kalten Wasser das absolute Highlight dieser vier Tage: Es war eine tolle Sicht an einem spektakulären Schnorchelort…

Nachdem ich schon einiges an bunten Fischen an den Felsen des Kicker Rock gesehen hatte kam diese Gruppe Rochen kurz unter der Wasseroberfläche auf mich “zugeflogen…” schönerweise haben sie sich nicht von mir gestört gefühlt, so dass ich ein bisschen mit ihnen schwimmen konnte.

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Dann beglückten uns noch etwa 15-20 Haie (es waren wirklich so viele) mit ihrer Anwesenheit… im ersten Moment schon ein bisschen mulmig, aber wenn man feststellt, dass sie kein Interesse an einem haben, ists einfach nur genial…

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Auf den Galapagos Inseln findet man zumeist Galapagoshaie, die maximal 2,50m gross werden. Dazu gibts noch Weissspitzhaie (haben wir leider nicht gesehen) und Hammerhaie. Leider wollte das Exemplar, das wir gesehen haben nicht so richtig nach oben kommen… War aber trotzdem wirklich ein beeindruckender Fisch Smiley

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Dazu gab es Schildkröten in allen Grössen… Das letzte Bild ist zwar n bissl verwackelt, aber mit den Haien drunter trotzdem irgendwie gut…

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War wirklich ein toller Abschluss der Galapagos-Tage… Nach der Rückkehr zum Schiff und einer kurzen Fahrt zum Hafen von San Cristobal war es dann Zeit vom Team (u.a. dem Captain Smiley) und den verbleibenden der Gruppe Abschied zu nehmen. Mit mir verliessen noch mein Zimmerkollege James sowie vier weitere Mitreisende die San Jose, während es für die anderen 10 noch auf eine weitere Galapagostour geht… war doch ne nette Gruppe, aber dazu vielleicht gleich in der Galapagos-Zusammenfassung mehr.

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Unser Flug mit der Galapagos-Airline “Aerogal” verlief planmässig.

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Leider hatten wir beim Transfer zum Hotel ein wenig Stau, so dass wir erst um 20 Uhr wieder an unserem schönen Hilton Hotel in Quito waren. Nach kurzer Verabschiedung begab sich dann jeder in sein Zimmer. War ein langer Tag für uns alle. James muss schon wieder um 3 Uhr morgen früh Richtung Flughafen… ob er das hinkriegt? Naja, ich kann ausschlafen Zwinkerndes Smiley

Ich habe gehört, hier gibt es so einen Doppeldecker “Hop on, hop off”-Bus, mit dem man prima die Stadt ansehen kann… schätze, den werde ich morgen mal in Anspruch nehmen, bevor ich dann morgen Abend bereits meine letzte Gruppe für die Ecuador-Sporttour treffe…

An dieser Stelle mal wieder eine kleine Zusammenfassung der Galapagostage:

Es war auf jeden Fall eine tolle Zeit auf den Galapagos-Inseln und es hat sich definitiv gelohnt diesen Trip zu machen. Dadurch, dass man nur eine begrenzte Anzahl an Touristen auf die Inseln lässt bleibt ein Gefühl von Exklusivität. Zusätzlich wird dadurch auch die Natur nicht allzu sehr beeinflusst. Es ist sowieso nur ein ganz geringer, und immer durch Wege eingegrenzter Teil, den man besichtigen kann. Einige kleine Inseln darf man als Tourist gar nicht betreten. Das wirklich tolle ist eben, dass die Tiere den Menschen nicht als Feind sehen und man ganz nah rankommt. Das gilt für die Tiere an Land, genauso wie für die im Wasser und die Vögel. Man hatte wirklich den Eindruck, die Tiere nehmen gar keine Notiz von uns, oder finden es sogar noch interessant, wenn mal was passiert. Dazu bekommt man noch tolle Landschaften und schöne Strände zu sehen… hat schon was einzigartiges.

Man muss allerdings auch sagen, dass man in der geringen Zeit, die ich zur Verfügung hatte, nicht alles mitbekommt. Gerne hätte ich auch noch Galapagos-Pinguine und die grossen Landschildkröten gesehen, aber die gibt es eben nur auf den westlichen und südlichen Inseln, die ich nicht besucht habe. Um wirklich alles zu sehen muss man fast sogar die 20-Tage-Tour buchen (was Victoria aus unserer Gruppe gemacht hat), und die ist unbezahlbar. Wenn ich schon überlege, dass die (insgesamt) sechs Tage Galapagos teurer waren als 15 Tage Costa Rica, dann ist das schon einiges. Das ist dann eben der Preis für die Exklusivität. Besonders im Gedächtnis werden mir die Seelöweninsel am ersten Tag, sowie die tollen Schnorchelerlebnisse vor allem von gestern und heute bleiben.

Das “Problem” mit dem Durchschnittsalter der Gruppe hat sich schönerweise auch recht schnell gelegt. Klar haben sich da jetzt keine Freundschaften fürs Leben ergeben, aber alle waren wirklich superlocker unterwegs, total weltoffen und hatten durch ihre teilweise immensen Reiseerfahrungen einiges zu erzählen. Da haben sich für mich durchaus neue Ideen entwickelt. Wie gesagt: alles nette und unkomplizierte Leute. Die Zeit mit James war auch vollkommen entspannt. Es ist wirklich n netter Typ und ebenfalls total unkompliziert… war auch einfach schön, dass ich der einzige Deutsche war… Zwinkerndes Smiley

Tag 25: Santa Cruz/ Santa Fe

Donnerstag, 16.05.: Heute klingelte der Wecker in der Kabine acht (bei James und mir) bereits um 6:30 Uhr, da es um 7 Uhr Frühstück gab. James hat glaube ich wieder nicht ganz so doll geschlafen und war überhaupt nicht aus dem Bett zu bekommen. Blöd für ihn, dass er sich (im Stile eines echten Engländers) einen fetten Sonnenbrand auf dem Rücken eingefangen hatte und somit auch nur schlecht auf dem Rücken liegen konnte. Vielleicht hätte er ja beim Schnorcheln einen Neoprenanzug oder zumindest ein T-Shirt anziehen sollen. Er war der Meinung, dass er das nicht wirklich braucht… Smiley

In der Nacht waren wir wieder etwa fünf Stunden südwärts gefahren und wachten quasi neben der Insel Santa Cruz auf, wo wir heute Morgen zu einer Wanderung starteten. Es sollte grosse gelbe Galapagos-Leguane, riesige Kakteen und mal wieder Seelöwen zu sehen geben. Dazu versprach uns Pedro eine spektakuläre Felsenküste… Kurz nach acht Uhr landeten wir auf der Insel und wurden direkt von zahllosen Seelöwen begrüsst, die sowohl im Wasser als auch an Land schon sehr aktiv waren…

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Pedro teilte uns noch kurz ein paar Details zu dem anstehenden Rundgang mit, dann ging es los… Heute morgen war es etwas wolkig, was sich aber als nicht so schlimm herausstellte, weil so die Temperaturen ganz erträglich waren…

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Nach den gelben Leguanen mussten wir nicht allzu lange suchen… sie waren wirklich überall und liessen sich schönerweise auch nicht von uns stören Smiley

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Die Insel ist grundsätzlich sehr flach und gut überschaubar. Und überall findet mal die angesprochenen grossen Kakteen…

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Auf der anderen Seite der Insel angekommen fanden wir dann die versprochene, und zugegeben wirklich sehr spektakuläre Felsenküste vor.

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Auch hier tummelten sich zahlreiche Tiere…

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Nach etwa zwei Stunden Rundgang über die Insel machten wir uns dann mit einem schönen Blick über die Insel auf den Rückweg Richtung Boot…

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Zurück auf dem Boot hatten wir erstmal zwei Stunden Pause bis zum Mittagessen. In diesen zwei Stunden fuhren wir von Santa Cruz weiter südlich Richtung Santa Fe, wo am Nachmittag ein Schnorchelausflug, sowie eine weitere Wanderung auf dem Programm standen. Während der Fahrt wurden wir von ein paar Fregattvögeln auf dem Sonnendeck begleitet…

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Den Rest der “Pause” nutzten die meisten zum Relaxen… einige hatten es auch bitternötig Smiley

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Nach dem Mittagessen stand dann unsere heutige Schnorcheltour auf dem Programm… In einer kleinen glasklaren Bucht auf der Insel Santa Fe war das Wasser schön ruhig, die Sicht super und schönerweise gab es auch einiges zu sehen: zahlreichen Fische…

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…ein paar Seelöwen schwammen wieder mit uns… unbeschreiblich, die im Wasser zu sehen…

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…einige Stachelrochen waren unterwegs (teilweise schwer zu lokalisieren im Sand)

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…und kurz vor dem Ende fanden wir noch eine relativ grosse Schildkröte.

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War wirklich ein toller Ort zum Schnorcheln. Nach kurzer Duschpause an Bord ging es kurz darauf mit einem zweistündigen Fussmarch auf der Insel Santa Fe weiter. Neben Riesenkakteenbäumen und grünen Leguanen (die beide nur auf dieser Insel existent sind) sollten wir nach einem kleinen Aufstieg auch eine tolle Aussicht über die komplette Insel haben… Mit dem Beiboot wurden wir an der Bucht abgesetzt, an der wir vorher geschnorchelt hatten… es war einiges los dort Smiley

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Wir starteten unsere Wanderung und wurden auch dieses mal schnell fündig… n bissl sahen die Leguane aus wie die von heute morgen… nur, dass sie halt grün waren und nicht gelb Zwinkerndes Smiley

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Aber auch viele andere kleine Bewohner der Insel waren mit ein bisschen Suchen zu finden…

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Von den Riesenkakteenbäumen gab es auch ewig viele… dazu auch ne schöne Felsenküste und tolle Strände. Wirklich eine interessante Insel…

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Nach etwa einer Stunde Aufstieg hatten wir dann eine wirklich schöne Aussicht bis runter auf den Strand von dem wir gestartet waren… der Abstieg ging dann ein wenig schneller…

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Zurück auf dem Schiff war ich gerade dabei mich umzuziehen als mich Peter (aus Kanada) rief. Auf unserem Heck hatte sich ein Seelöwe ein Päuschen gegönnt (habe natürlich kein Blitz benutzt, weswegen die Bilder so dunkel sind).

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Nachdem der Seelöwe sich wieder ins Meer verabschiedet hatte trafen wir uns alle zum Briefing für den nächsten Tag und gleichzeitig zur Verabschiedung von der Crew. Insgesamt sechs aus der Gruppe (inklusive mir) verlassen ja morgen das Schiff, während die anderen acht noch eine weitere Tour fahren…

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Vor dem Abschied morgen Mittag steht aber noch eine Wanderung, sowie ein Schnorchelstopp auf dem Programm. Um sechs Uhr gibts deshalb schon Frühstück…

Zeit fürs Bett. Grüsse von den Galapagos nach Deutschland Zwinkerndes Smiley

Tag 24: Isla Genovesa

Mittwoch, 15.05.: Obwohl die ganze Nacht der relativ laute Stromgenerator lief und wir ja von 0 bis 5 Uhr morgens Richtung Genovesa gefahren sind, konnte ich ganz gut schlafen. Wahrscheinlich hing das auch damit zusammen, dass ich ja die Nacht vorher so wenig geschlafen hatte und deshalb hundemüde war. Einige andere aus der Gruppe haben scheinbar ganz schlecht bzw. gar nicht geschlafen… Um 7:30 Uhr läutete pünktlich die Frühstücksglocke und eine Dreiviertelstunde später ging es los zum ersten Event des Tages. Da die Insel Genovesa vor allem für ihre reichhaltige Vogelwelt bekannt ist, war das der Hauptfokus des Tages. Nach der ersten Tour war dazu noch ein direkt anschliessendes Schnorcheln geplant… Mit den Beibooten wurden wir an einem tollen Strand abgesetzt, und Pedro begann direkt mit seinen Ausführungen…

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Er hatte gleich mal einiges zu erzählen, denn um uns herum war sofort die Hölle los. Begleitet von einer einzigartigen Geräuschkulisse kreisten gefühlte 1000 Vögel über uns oder saßen in den Büschen, auf den Bäumen und Felsen, oder am Boden. Da ihnen Menschen hier bisher noch nie etwas Böses wollten, haben sie auch keine Angst vor uns…

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Es war vor allem die grosse Anzahl und die Artenvielfalt der Vögel beeindruckend…

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Natürlich begegneten uns auf dem Weg auch wieder ein paar andere alte Bekannte Smiley

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Wir gingen ein Stück am der aus Lavastein bestehenden Küste entlang… auch landschaftlich superschön…

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Oben auf den Felsen hatte man wirklich eine tolle Aussicht, und ständig sind Vögel an einem vorbei-, oder über einen hinweg geflogen…

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Wir kehrten zurück zu unserem Ausgangspunkt am Strand und machten noch ein paar lustige Fotos…

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… dann ging es direkt vom Strand aus ins Wasser zum Schnorcheln. Die Sicht war heute besser, doch an unserem ersten Schnorchelplatz war nicht ganz so viel zu sehen… zumindest kam mal kurz ein kleiner Stachelrochen vorbei…

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Nach dem Mittagessen und einer kurzen Verdauungspause ging es dann nochmal ins Wasser. Dieses mal an einer etwas felsigeren Stelle…

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Mein absolutes Schnorchelhighlight bisher erlebte ich aber als auf einmal eine Gruppe von drei Seelöwen neben mir auftauchte und kurz mit mir schwamm… die waren ganz schön fix… einen habe ich gerade noch so mit der Kamera erwischt Smiley

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Gegen 16 Uhr fuhren wir mit den Beibooten noch einmal zum Ufer, um einen kleinen nachmittäglichen Spaziergang mit Vogelwatching zu machen. Auf dem Weg “schwamm” uns seine Gruppe Manta-Rochen über den Weg (man sieht auf dem Bild leider nur die “Flügelspitzen”). Leider sind sie uns noch nicht begegnet als wir im Wasser waren Trauriges Smiley Kann ja noch kommen…

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An unserem Ziel angekommen mussten wir noch kurz ein paar Stufen nach oben steigen bevor wir wieder einen tollen Blick auf Landschaft und Natur hatten…

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Unser Guide Pedro war an dieser Stelle vor allem auf der Suche nach den wohl recht seltenen Galapagos-Eulen… doch nach kurzer Suche wurden wir fündig…

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Ich muss echt mal sagen, dass ich so froh bin, mir diese Kamera gekauft zu haben… der Zoom und die Bildqualität sind echt top… oder?

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Kurz nach Sonnenuntergang machten wir uns auf den Weg zurück zum Boot, wo schon unser Abendessen auf uns wartete…

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Oki, auf dem rechten Bild haben wir zumindest schonmal die Hälfte der Gruppe. Von links nach rechts: Maryanne (Australien), Adam (USA), Gene (Australien), Peter (Kanada), Phil (Australien), Victoria (USA), Kathrin (USA), Pedro (Guide).

Mit ein paar Sonnenuntergangsimpressionen verabschiede ich mich für heute… Smiley

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Tag 23: Transfer to Galapagos

Dienstag, 14.05.: Nach (definitiv zu kurzen) vier Stunden Schlaf ging es heute Morgen um halb fünf aus dem Bett. Da das Hotel Hilton Colon bereits ab vier Uhr morgens ein Frühstück anbietet nahm ich das noch mit und war pünktlich um 5:15 Uhr fertig und abfahrbereit, wie alle anderen auch. Der Transfer zum Flughafen ging aufgrund der noch nicht vorhandenen Rush hour auch relativ fix, so dass wir zügig einchecken und mit unserer AeroGal-Maschine abheben konnten…

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Gegen 10 Uhr Ortszeit landeten wir dann in Baltra auf den Galapagos bei sehr angenehmen Temperaturen und bestem Wetter Smiley Unser Guide Pedro hiess uns herzlich Willkommen…

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Es folgte ein kurzer Transfer zum Hafen, wo wir dann in unser Boot die “San Jose” einsteigen durften…

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Ich bezog mein Zimmer mit James (finde ihn immernoch nett Smiley) und schaute mich kurz auf dem Schiff um… passt soweit alles…

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Nach einem kurzen Mittagessen hatten wir noch ein wenig Freizeit, die ich auf dem Sonnendeck verbrachte…

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Zwischenzeitlich schmiss Pedro mal die Sirene an um zu testen, ob alle auch bei den Sicherheitsanweisungen im Briefing zuvor gut aufgepasst hatten…

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An der Stelle vielleicht noch zwei, drei Worte über die Gruppe. Hier muss ich mich wirklich ein wenig korrigieren… Die Leute sind zwar seit gestern nicht jünger geworden, aber sie sind wirklich fast ausnahmslos supergut drauf, total offen und interessiert. Alle sind in irgendeiner Art und Weise schon richtig rumgekommen und haben die tollsten Sachen erlebt. Wirklich interessant zu hören wie ein 60-Jähriger voller Begeisterung über seine Reisen berichtet und seine Pläne für die nächsten Trips weitergibt… Mit James komme ich auch super klar. Jetzt weiss ich auch n bissl mehr über ihn: Er ist 22, kommt aus London, und reist seit 3 Monaten durch die Welt. Nach Südamerika gehts für ihn noch für zwei Monate nach Kanada und in die USA… cooler Typ…

Inzwischen sind wir mit dem Boot an unserer ersten Station angekommen, der kleinen Insel Mosquera… für den frühen Nachmittag war hier eine Schnorcheltour geplant. Diese fand auch statt, doch leider war die Sicht aufgrund des recht starken Windes und dem damit verbundenen Wellengang nicht ganz so toll. N paar ganz interessante Fische habe ich trotzdem gesehen. Hier ein paar Alibibilder Smiley Habe mir aber sagen lassen, dass in den nächsten Tagen noch Einiges auf mich zukommen wird, was das Schnorcheln angeht Zwinkerndes Smiley

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Nach einer kurzen Pause sollte dann das erste Highlight folgen. Mit den Beibooten wurden wir zur kleinen und nicht bewohnten Insel Mosquera gefahren…

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Die Hauptattraktion dieser Insel sind die zahlreichen und recht zutraulichen Seelöwen… auch wenn ich den starken Zoom hier gar nicht gebraucht hätte habe ich die folgenden Bilder mal mit meiner neuen Kamera gemacht. Top-Bilder, oder? Zwinkerndes Smiley

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Ein paar andere Bewohner der Insel waren auch anwesend Smiley

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Gegen 18 Uhr waren wir dann wieder zurück auf unserem Schiff. Letzter Punkt des Tages (vor dem Abendessen) war dann ein Briefing für die nächsten Tage und ein Welcome Drink mit der gesamten Crew der San Jose…

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Heute in der Nacht fahren wir fünf Stunden nordwärts zur Insel Genovesa, wo für morgen zwei Schnorcheltouren sowie zwei Wanderungen geplant sind… ich gespannt… Smiley

Ich sitze hier gerade auf dem (aktuell ziemlich dunklen) Sonnendeck und blicke in eine toll sichtbare Milchstrasse Smiley sehr nett…

Grüsse und gute Nacht nach Deutschland…

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Tag 22: Fun in Quito :-)

Montag, 13.05.: Ganz schön weich sind diese Betten hier im Hilton Colon zu Quito… so wahnsinnig toll habe ich hier leider nicht geschlafen… naja, dafür war das Frühstück umso leckerer. Amy war pünktlich um 8:15 Uhr anwesend und nahm ein paar Toasts und Rühereier mit mir ein. Ich gab nochmal ein paar Kilo Wäsche in den Wäschereiservice, dann sollte eigentlich unsere Citytour beginnen (zu der Daniel nicht mitwollte, da er schon genug von der Stadt gesehen hatte). Leider warteten wir eine Zeit lang vergeblich und nach einem Anruf bei der entsprechenden Organisation mussten wir feststellen, dass man uns vergessen hat. Plan B musste her. Ganz in der Nähe gab es eine Seilbahn, mit der man bis auf 4100m über dem Meeresspiegel fahren konnte um dort einen tollen Blick auf die Stadt zu haben… also gingen wir dieses Unternehmen mal an (die Citytour werde ich dann wahrscheinlich zwischen der Galapagos- und der Ecuadortour nachholen). Dazu gingen Amy und ich zu Daniels Hotel um ihn abzuholen, denn Seilbahn wollte auf jeden Fall mitfahren. N bisschen was von Quito konnte ich schon sehen… keine besonders spektakuläre Stadt, aber hier und da schon ein paar schöne Flecken. Aufpassen muss man allerdings höllisch, dass man (auch tagsüber) keine grösseren Wertgegenstände in der Öffentlichkeit präsentiert… ab 21 Uhr empfiehlt es sich nur noch das Taxi als sicheres Fortbewegungsmittel…

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Wir holten Daniel von seinem Hotel ab und starteten dann mit dem Taxi Richtung Seilbahn durch. Da Amy sehr unter Höhenangst leidet war dies eine ordentliche Herausforderung… ich glaube, sie hatte auch ein bisschen Angst Zwinkerndes Smiley

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Auf der Gondelfahrt nach oben lernten wir Flora aus den USA kennen. Wir kamen ein bisschen ins Gespräch und später begleitete sie uns noch ein wenig auf dem Berg (war auch gut als Fotografin zu gebrauchen Zwinkerndes Smiley)

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Oben auf 4100m angekommen war die Luft schon etwas dünner, dafür die Aussicht umso besser. Quito zieht sich wirklich über eine wahnsinnig grosse Fläche hin…

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…und ein paar lustige Bilder gehen immer Zwinkerndes Smiley

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Nach einem kleinen Mittagessen besuchten wir dann den kleinen, aber sehr netten Markt von Quito, wo vor allem Amy ein paar Souvenirs fand…

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Bei schönem Wetter verbrachten wir noch ein halbes Stündchen im angenehmen und gut gefüllten Stadtpark.

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Um 17 Uhr hiess es dann Abschied nehmen von Daniel, der morgen Richtung Peru und Bolivien (die gleiche Tour, die ich letztes Jahr gemacht habe) abreisen wird. Cooler Typ, netter Kerl… toll ihn nochmal hier in Quito getroffen zu haben…

Um 17 Uhr stand dann das Treffen mit der neuen Gruppe an… meine Befürchtungen traten leider ein… das Durchschnittsalter ist ziemlich hoch. 10 von 16 Teilnehmern sind locker über 50. Ein Ehepaar aus den USA Ende 20, dass gerade in den Flitterwochen ist und (inklusive mir) vier Reisende so zwischen 25 und 35. Die älteren scheinen alle ganz nett zu sein, aber halt eben schon ein bisschen älter Smiley Ich bin im Zimmer mit James (er sollte so Mitte 20 sein). Glaube er ist aus den USA oder Kanada (werde ich bald herausfinden), und macht einen netten Eindruck. Ansonsten war das Briefing relativ unspektakulär. Ich bin einfach wahnsinnig gespannt aus alles was kommt. Das Wetter auf den Galapagos: 28-30 Grad tagsüber, 22 Grad nachts, 25 Grad Wassertemperatur, ruhige See. Gute Sicht unter Wasser… hört sich doch gut an, oder? Unser Boot sieht auch toll aus… Morgen gehts schon ganz früh los (5:15Uhr). Hoffentlich wirds DAS Highlight, dass ich erwarte…

Gegen 19:30Uhr habe ich mich nochmal mit Amy zu einem kleinen Abendessen getroffen… es gab leckere Sandwiches im “Magic Bean”-Restaurant…

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Danach musste ich mich auch von ihr leider verabschieden. Sie fliegt einen Tag später auf die Galapagos Inseln und reist dann Richtung Kanada weiter…

So, ich muss jetzt noch schnell alles packen, denn um vier Uhr morgen früh ist die Nacht vorbei… Wie ich mir schon dachte gibts natürlich auf dem Schiff kein Internet, d.h. ihr werdet die nächsten vier Tage leider ohne Blogeintrag auskommen müssen. Ich werde natürlich weiterhin alles fleissig auf meinem Netbook festhalten, und am Freitag Abend (bei Euch Samstag Morgen) gibts dann die gebündelte Galapagosaction auf einmal…

bis dahin wünsche ich allen Lesern eine gute Woche und bis bald Zwinkerndes Smiley

Tag 21: Bye Bye Panama

Sonntag, 12.05.: Nochmal auf diesem Weg ein Gruss an meine Mutter (weils vorhin am Telefon ein wenig holprig war): Alles Gute zum Muttertag! Zwinkerndes Smiley

Soooo, heute sollte auch das Kapitel Panama zu Ende gehen. Da ich unbedingt noch einen Lauf machen wollte ohne dabei komplett zu dehydrieren klingelte mein Wecker heute bereits um 6:30 Uhr. Um 6:51 Uhr ging es dann los zum letzten Lauf auf der “Cinta Costera”. Leider war es schon ziemlich warm, aber noch früher aufstehen wollte ich dann doch nicht. Einige Läufer waren schon unterwegs, auch wenn es deutlich ruhiger war als normalerweise abends… Nach der Dusche hiess es dann das letzte mal: “Breakfast Nr.7 please with a hot chocolate, fruit juice without ice and some extra toast!” Smiley

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Anschliessend ging ich das Unternehmen “Rucksack packen” an. ich war insgesamt fünf Nächte hier und hatte mich komplett ausgebreitet, dazu ja noch ein paar Einkäufe getätigt… nach ein bisschen Stopfen ging dann glücklicherweise alles rein und der Rucksack zu. Überhaupt muss ich mal sagen, dass es goldrichtig war hier mit einem Backpack aufzulaufen. Kommt doch schonmal vor, dass man auch mal ein paar Meter gehen muss, oder aufgrund der schlechten Strassen und Wege die Reisetasche schlecht, oder nicht rollen kann… dazu kommt man schnell und einfach an fast alles in einem Handgriff ran. Die zwei Kanadierinnen in Costa Rica, die beide n Rollkoffer dabei hatten, waren am Ende auch genervt von ihrem sperrigen und schwer zu transportierendem Gepäck…

O.k., Rucksack gepackt und fertig zum Panama-Check out…

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Gustavo stand schon wieder überpünktlich bereit und setze mich 20 Minuten später sicher am Airport ab… Er verabschiedete mich nett und wünschte mir noch viel Spass in Ecuador. Grundsätzlich hat er seine Sache schon ganz gut gemacht. Er hat sich immer Mühe gegeben, war stets zuverlässig und bis auf einmal (als er aber angerufen hat) immer pünktlich… es ist für mich schon verständlich, dass er Geld verdienen will und immer versucht was für sich rauszuholen (das haben alle Taxifahrer auch versucht)… trotzdem hinterlässt es natürlich einen kleinen faden Beigeschmack, wenn man den Eindruck hat, dass einen der andere abzocken will… wie gesagt, ich nehme es ihm nicht krumm… an mir hat er ja auch nicht so viel verdient Zwinkerndes Smiley

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Der Flughafen in Panama hat definitiv auch einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Normalerweise sind ja Flughäfen immer ordentlich klimatisiert, so dass man friert… Pustekuchen. Eine Bullenhitze hatte es da drin… gut dass ich noch meine kurze Hose und Flip Flops anhatte. Weiter gings bei der Ausweiskontrolle. Die junge Dame (die scheinbar neu war) wollte mir doch tatsächlich nicht glauben, dass ich ich bin. Zuerst versuchte sie meinen Vor- und Nachnamen auszusprechen (wobei sie kläglich scheiterte), dann wollte sie eine Erklärung von mir warum mein Nachname im Pass mit “ö” und auf der Boardkarte mit “oe” geschrieben wurde. Ich sagte, dass ich für beides nicht verantwortlich wäre, aber sie könnte mir ja auf ihrer Tastatur mal zeigen wo da das “ö” ist. Sie befragte noch zwei Kollegen (inzwischen war hinter mir eine ewig lange Schlange) und liess mich dann mit bösem Gesichtsausdruck passieren. Eine weitere Devise auf dem Flughafen hier lautet scheinbar: “Nach dem Security Check ist vor dem Security Check!” Nach jedem Toilettengang wird man hier erneut gecheckt, d.h. Durchleuchtung des Handgepäcks und Marschieren durchs “Tor”. Könnte ja sein, dass man aus Klopapier und Flüssigseife im Stile eines MacGyver (schreibt man den so?) eine Bombe gebastelt hat… kann mir nicht vorstellen, dass die das immer machen. Auf jeden Fall wars heute so und hat nicht nur bei mir zu Irritationen geführt.  Bei meinem ersten Rundgang über diesem wirklich überschaubaren Flughafen habe ich drei Flughafenkapellen gezählt, quasi für jedes Gate eine…sehr merkwürdig… kurz vor dem Boarden gab es dann noch drei Stromausfälle innerhalb einer halben Stunde… ein Top-Flughafen! Wenigstens habe ich mit eigenen Augen gesehen wie mein Gepäck ins Flugzeug transferiert wurde, was mich ein wenig beruhigt hat (das orangene Teil direkt neben dem Flugzeug ist meins Zwinkerndes Smiley)

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Nunja, kleines Mittagessen auf dem Foodcourt im ersten OG (gefühlte Temperatur: 35 Grad) und dann ab ins Flugzeug…

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Zum Glück fand der Pilot den Weg zur Startbahn, so dass wir pünktlich abheben konnten Smiley Interessante Menuauswahl wieder bei Copa Airlines. Ein Chicken-Taco, dazu eine Tüte Käsechips und vier Rosinencookies… Ich hatte ja kurz vorher den Burger verdrückt und war somit noch ziemlich satt, also kein Problem…

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Kleine Zusammenfassung von Panama an dieser Stelle:

Was eigentlich nur als Lückenfüller zwischen zwei Touren gedacht war, hat sich für mich als echtes Highlight entpuppt. Tolle Stadt, und auch was ich von Land und Leuten gesehen habe war wirklich toll. Dazu fünf wirklich schöne Läufe an einer sehenswerten Strandpromenade. Hatte ich wirklich nicht gedacht, dass Panama so viel hergibt. Man kann wirklich viel anschauen, gut shoppen und ist aber auch ruck zuck im Regenwald und kann die Natur geniessen. Mit dem Taxi ist alles schnell, günstig und unkompliziert erreichbar… dazu (aus meiner Sicht) nur ganz wenige Touristen, was wirklich sehr angenehm ist. War ne schöne Zeit hier… Smiley

Nach der Ankunft in Quito ging alles relativ fix. Passkontrolle, Gepäckausgabe und dann raus aus dem Flughafen. Mein Transfer war auch schon da. Interessanterweise ein nettes Ehepaar Mitte 50 begrüsste mich auf spanisch (Jose und Marie). Es war vergleichsweise kalt in Quito, was ja auch verständlich ist, da die Hauptstadt Ecuadors ja auf 2800m Höhe liegt, im Vergleich zur auf Sealevel liegenden Stadt Panama. Die Umgebung ist auch ziemlich bergig… erinnerte mich spontan an Bolivien und Peru letztes Jahr.

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Anfang März eröffnete der neue Flughafen in Quito. Ist auch sehr schön geworden, nur leider liegt er über eine Stunde ausserhalb der Stadt, und genauso lange hat dann auch die Autofahrt gedauert. Wenn dann noch Rush hour ist… hui, da hat man als Tourist keinen Spass…

Gegen 19 Uhr war ich dann am Hotel… Hilton Colon… Smiley supertolles Nobelhotel… In der Lobby warteten schon Daniel und Amy auf mich… war toll sie wiederzusehen.

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Ich schaute noch kurz mein luxuriöses Zimmer an und zog mich um. Dann gings los zum Abendessen…

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Dan und Amy hatten schon ein schönes einheimisches Restaurant ausgesucht (Amy ist schon seit fünf Tagen hier, Daniel seit drei). Ich habe den Namen meines Gerichts schon wieder vergessen. Auf jeden Fall wars lecker, das Hähnchen und die typisch ecuadorianischen Kartoffeltaschen mit Käsefüllung…

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Gegen 22 Uhr waren wir dann zurück in unserem Nobelhotel (Amy ist auch hier stationiert). Für morgen hat Amy schon eine Citytour organisiert. Ich bin mal gespannt… Morgen Abend lerne ich dann meine neue Gruppe für die Galapagos Inseln kennen. Wie ich vorhin erfahren habe, habe ich mein schönes Zimmer hier für die nächsten beiden Nächte allein… schön, schön…

Ich stapfe jetzt nochmal in die Lobby runter, denn hier oben auf dem Zimmer kostet das WLAN leider was… das ist schönerweise aber auch das einzige, was mich bisher an dem Hotel stört Smiley

Gute Nacht und erste Grüsse aus Ecuador Zwinkerndes Smiley

Tag 20: Teildurchquerung Kanal

Samstag, 11.05.: Fällt mir gerade erst auf, dass heute ja schon Tag 20 meiner Reise ist… schönerweise habe ich ja noch gute zwei Wochen vor mir Smiley

Wie gehts Euch allen zu Hause in Deutschland? Viel bekomme ich hier nicht mit aus der Heimat (was ich auch nicht schlimm finde Zwinkerndes Smiley), aber danke nochmal für Eure Mails und whats app`s. Freut mich auch zu lesen, dass scheinbar so viele den Blog mit Interesse verfolgen. Also, Grüsse an Euch alle und bitte nicht böse sein, wenn ich nicht immer gleich auf jede Nachricht antworte.

Sooooo, heute stand also die Tour mit dem Boot durch den Kanal auf dem Programm. Gustavo sollte mich um 8 Uhr abholen und zum Yachthafen auf der kleinen Insel Naos bringen, von wo aus dann die Tour starten sollte. 20 vor 8 klingelt mein Telefon (ich war gerade vom Frühstück zurück): “Mr. Volker? Yes, i`m here!” Ich antwortete: “Oh, sorry, I´m I late? I thought pick up time is at 8.”                          “No, take your time… I just wanted to let you know that I´m here.” der gute Gustavo…

Heute wieder im feinen Zwirn begrüsste er mich kurze Zeit später in seinem Honda. Ob ich denn gestern im Park zu dieser späten Uhrzeit noch Tiere gesehen hätte, fragte er… ich bat um sein Smartphone um ihn Bilder meines Blogs zu zeigen… er war erstaunt, aber nahm es so hin Zwinkerndes Smiley Als ich ihm dann noch erzählte, dass ich inzwischen etwa 10 mal mit dem Taxi quer durch die Stadt gefahren bin und nie mehr als 5$ zahlte war er völlig perplex… aber o.k., ich wollte ihn dann nicht zu sehr verärgern. Immerhin muss er mich ja morgen noch zum Flughafen fahren Smiley

Am Yachthafen angekommen gab ich artig mein Ticket ab und hatte dann noch ein bisschen Wartezeit… Es war strahlend blauer Himmel, allerdings morgens um halb 9 schon eine Bullenhitze…

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Inzwischen weiss ich auch, dass es in Panama Stadt doch zahlreiche Touristen gibt… und alle waren sie heute mit auf der Tour dabei Trauriges Smiley O.k., natürlich hatte ich nicht erwartet, dass ich allein auf dem Schiff bin, aber das war schon so ne Art Touristendampfer, den ich da erblickte…

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Nunja, ich nahm mal meinen Platz auf dem Sonnendeck ein und harrte mal der Dinge Smiley

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Im absoluten Schneckentempo ging es dann eine halbe Stunde später los in den Kanal hinein. Wir passierten die Puntas de las Americas…

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…den Hafen von Panama

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…und kamen kurze Zeit später an der Schleuse an, die ich schon bei der Citytour mit Gustavo gesehen hatte… unser Guide/Moderator (habe leider seinen Namen vergessen) erklärte alles sehr genau und wusste auf alles eine Antwort (auch wenn er nicht so aussah Smiley)

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Hinter diesem ziemlich grossen amerikanischen Schiff fuhren wir in die Schleuse…

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Echt krass wie eng es da zugeht. Bei einem Schiff dieser Grösse sind links und rechts genau 61cm Platz zur Wand!!! Durch Lokomotiven, von denen jeweils drei auf beiden Seiten mitfahren, und die per Tau mit dem Schiff verbunden sind, wird das Schiff in der richtigen Position gehalten…

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Türen zu und aufwärts…

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Zuschauer waren auch anwesend… sowohl menschliche, als auch tierische Smiley

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Kurz vor dem Anlegen hats dann nochmal kurz angefangen zu regnen, und ich war allein auf dem Sonnendeck Smiley

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Gegen 13 Uhr legten wir an und wurden per Bus wieder zurück nach Panama Stadt gefahren… durch die Schleuse zu fahren war sicherlich ganz interessant, wenngleich ich auch sehr gerne noch ein bisschen weiter den Kanal entlang gefahren wäre, da es sicherlich noch einiges zu sehen gegeben hätte…

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Wir sind halt einfach mit einem Schlafwagentempo zur Schleuse gefahren, die eigentlich gar nicht so weit weg ist. Zwei Std. bis zur Schleuse, 30 Minuten gewartet bis wir hinter dem anderen Schiff einfahren konnten, 30 Minuten in der Schleuse, und somit waren schon drei von vier Stunden auf dem Schiff rum… naja, wenigstens waren Essen und Getränke inklusive, da hab ich mir zumindest noch den Bauch vollschlagen können Zwinkerndes Smiley

Im Hotel angekommen legte ich noch für zwei Stündchen die Beine hoch, bevor ich zu meinem vorletzten Lauf antrat. Durch den zwischenzeitlichen Regen war die Luftfeuchtigkeit wieder ziemlich hoch, aber ging schon. Beim Blick auf den Eingang des Kanals habe ich heute mal mitgezählt. Genau 25 (!!!) Schiffe warteten darauf in die Schleuse fahren zu dürfen (abends um 19 Uhr)… echt Wahnsinn, was sich da alles durchschiebt…

So, morgen gehts also für mich nach Ecuador. Um 12 Uhr holt mich Gustavo zum letzten Mal ab. Habe in den letzten Tagen ein bisschen mit Daniel (aus der Costa Rica-Gruppe getippt). Amy (auch aus der Gruppe) und er sind noch bis Montag Abend in Quito. Passt super für mich. Morgen Abend sind wir zum Dinner verabredet und am Montag wollen wir noch eine Tour durch die Altstadt von Quito machen… Montag Abend geht ja dann meine Tour zu den Galapagos los Smiley

Im Übrigen bin ich seit gestern stolzer Besitzer einer neuen Kamera… ich hatte ja bereits angedeutet, dass ich früher oder später da mal Handlungsbedarf habe, da meine aktuelle Kamera einen miserablen Zoom hat… schon in Costa Rica und auch gestern im Park habe ich mich geärgert, dass mir dadurch einige gute Bilder entgangen sind… und da ich ja noch die Galapagos vor mir habe, dachte ich mir, dass es vielleicht gar keine schlechte Idee ist. Die Kamera ist das gleiche Modell, dass Steve (auch aus der ersten Gruppe) hat. Seine Bilder waren immer top, und der Zoom ist Spitze… ich freu mich auf jeden Fall Smiley

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So, ich bin dann mal wieder weg und wünsche eine angenehme Nachtruhe Smiley